Raum der Wünsche
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Selina
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Selina am 09.11.2017 18:56Es war eine paar der schönsten Stunden, die ich jemals hatte. Wir waren alleine, niemand störte uns, alles um uns herum vergasen wir komplett. Es verging nur leider alles viel zu schnell, so wie alles Gute immer viel zu schnell verging. Wir wagten zwar nicht den nächsten Schritt, aber dennoch war die Zeit einfach klasse, nichts hätte ich heute lieber gemacht! Man konnte sich einfach so toll entspannen, wenn niemand da war, keine Augen auf uns gerichtet wurden, niemand der gleich den Raum betreten konnte.
Als es dann leider Zeit war den Raum wieder zu verlassen und wir gerade dabei waren uns wieder anzuziehen, da wollte ich einfach nicht, warum mussten wir schon gehen? „Ich schlaf bei dir.", meinte ich und grinste ihn an. So hatte ich wenigst irgendetwas von ihm und ich wusste er würde ganz sicher nicht nein sagen. Dann könnten wir den Abend wenigstens gut ausklinken lassen.
----------> Thread frei
Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Sophelya am 28.01.2018 14:53Jack & Sophelya
Ich seufzte, als ich Jack vor der großen Halle wieder traf. Die Lautstärke und das Gedränge drinnen waren fürchterlich gewesen. "Echt ätzend, wie laut das immer ist. Dabei kann man wirklich nicht entspannt essen!" Wir schlenderten die Gänge entlang und ich genoß die Stille. Oft ging ich nur in die Bibliothek um meine Ruhe zu haben. Wie ich schon im ersten Schuljahr festgestellt hatte, einer der wenigen Orte, an dem es immer ruhig war. Außerdem ließen die anderen einen dort in Ruhe, wenn man mit einigen Büchern in einer Ecke saß. Im Gemeinschaftsraum der Slytherins war immer Trubel. Vor allem die jüngeren Schüler waren oft ausgelassen und nutzen den Gemeinschaftsraum für Diskussionen und Verschwörungen.
Kurz vor dem richtigen Gang verlangsamte ich mein Tempo und hielt Jack am Arm zurück. "Warte. Das wird nur funktionieren, wenn wir uns exakt das gleich wünschen.", sagte ich. Während der letzten Minuten hatte ich mir überlegt, was wir uns wünschen könnten. "Also ich würde einen warmen Kamin mit gemütlichem Sofa gut finden.", schlug ich zaghaft vor und schaute ihn aufmerksam an. Zu zweit hatte ich es noch nicht versucht, aber es müsste so funktionieren. Ab und an hatte ich schon gehört, dass ganze Schülergruppen dort Partys veranstaltet hatten. Allerdings wusste längst nicht jeder, wie man den Raum finden konnte. Es war eine Art Geheimnis, dass von Schüler zu Schüler weiter gegeben wurde.
Ich dachte darüber nach, dass ich Jack noch vor einer Stunde für einen unfreundlichen Angeber gehalten hatte. Und nun schwänzten wir gemeinsam den Unterricht. Mein Interesse ihn besser kennen zu lernen war geweckt. Vielleicht würde ich noch andere Dinge über ihn in Erfahrung bringen.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Jack am 28.01.2018 20:57Der Weg zum Raum der Wünsche war wesentlich entspannter als der Weg zur großen Halle hin. Je höher wir kamen, desto weniger Schüler trafen wir an. Was für mich wesentlich entsoannter war.
Auch wenn man es mir nicht ansehen konnte, so wurde ich immer entspannter.
Allerdings beschlich mich ein etwas ungutes Gefühl, da ich mit ihr gleich alleine sein würde und ich Pandora gleich nicht sehen würde.
Ich wprde im Nachhinein zu ihr gehen und mit ihr reden wollen. Ich vermisste sie schon, auch wenn es albern klang.
Oben angekommen, schaute ich Sophelya irritiert an. "Reicht es nicht, wenn sich einer etwas wünscht und der andere mit reingehen kann?", wollte ich wissen. "Ich hötte aber auch etwas mit einem Kamin und gemütlichen Sessel genommen.", klärte ich sie auf und zog nebenbei meinen Zauberstab heraus.
Ich ließ einen kleinen Stuhl zu uns kommen, dort stellte ich meinen Teller hinauf. Ich wusste nicht so recht, wie wir in den Raum der Wünsche kommen würden. Sicherheitshalber wollte ich beide Hände frei haben.
Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Sophelya am 28.01.2018 22:47Irrte ich mich oder wirkte Jack immer gelassener? Mit einem Zauber ließ er einen Stuhl herbei kommen und stellte seinen Teller ab. "Ich bin nicht sicher. Vielleicht funktioniert es auch wenn nur ich mir etwas wünsche. Aber bestimmt nur wenn du es schaffst, wirklich an keinen Wunsch zu denken.", überlegte ich laut. "Versuchen wir es einfach." Um mich konzentrieren zu können, schloß ich die Augen. Ein flackerndes Feuer mit verschiedenen Möbeln erschien vor meinem geistigen Auge. Einen Moment später schaute ich mich um. Vor uns war eine Tür aufgetaucht. "Es hat funktioniert. Also zumindest ist der Raum da." Mit einigen eiligen Schritten war ich dicht genug dran um die Türklinke hinunter zu drücken. Ich öffnete die Tür einen Spalt, drehte mich um und winkte Jack heran. Der Raum war von einigen Kerzen und dem Kaminfeuer hell erleuchtet. Ein angenehmer blumiger Duft lag in der Luft. Vor dem Kamin waren einige Sessel verteilt, die sehr gemütlich aussahen. Am Ende des Raums stand ein Tisch mit zwei Stühlen vor einem kleinen Buntglasfenster. "Sehr gut!", freute ich mich über die Einrichtung. Meinen Teller stellte ich auf den Tisch und ließ den Blick durch den Raum schweifen bis ich an Jack hängen blieb. Er schien mit den Gedanken wo anders zu sein. "Ist alles okay?", fragte ich leise.
Irgendetwas schien seine Laune etwas zu dämpfen.
Ich musste an Neyla denken. Sie wusste meistens genau was in anderen Köpfen vor ging. Mit Magie hatte das allerdings nichts zu tun. Ich war da leider ganz anders.Da kam mir ein Gedanke. Hoffentlich war es Jack nicht unangenehm mit mir alleine zu sein. Ich war zwar nicht der Typ ,der sich männlichen Wesen sofort an den Hals schmiss, aber das konnte er ja nicht wissen. Weil ich inzwischen wirklich großen Hunger hatte, ließ ich mich auf einem der Stühle nieder und fing an zu essen.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Jack am 29.01.2018 18:44ich nickte ihr zustimmend zu um sie nicht bei ihrer Konzentration zu stören. Während sie sich also etas wünschte, versuchte ich einfach an nichts zu denken.
Beziehungsweise an keinen Wunsch. Ich wollte gleich einfach etwas essen und es schön gemütlich und vor allem warm haben.
Tatsächlich schien ihr Wunsch zu funktionieren, denn es dauerte nicht lange, bis eine Tür erschien. Ich nahm meinen Teller in die Hand.
Ich folgte ihrer Aufforderung ung ging in den Raum hinein. Kurz schaute ich mich um. Er schien sich wirklich allen anzupassen, was der Wünscher gerade brauchte. Oder sich vorstellte.
Es war gut, dass ich den Raum jetzt kannte, jetzt konnte ich den auch andersweitig nutzen....
Ich setzte mich zu ihr an den Tisch und stellte nun ebenfalls meinen Teller ab. Ihre Frage überraschte mich keineswegs. "Ja, alles gut.", erklärte ich ihr. Ich wollte ihr jetzt nicht sagen, dass ich Pandora vermisste und sie eigentlich heute noch sehen wollte. Dazu kannte ich dieses Mädchen hier viel zu wenig. Und ich war kein großer Freund davon, jedem etwas zu erzählen, was an sich privat war. Vielleicht würde sich das mit der Zeit ergeben, wenn ich sie einfach besser kannte.
"Der Raum gefällt mir.", merkte ich an und deutete auf die Sessel und den Kamin. Dann machte ich mich über meinen Teller her.
Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Sophelya am 30.01.2018 23:09Er hatte eindeutig geschwindelt. Irgendetwas bedrückte ihn. Allerdings würde ich ihm ja nun auch nicht mein Herz ausschütten. Dafür kannten wir uns zu wenig. Außerdem wirkte er nicht wie jemand, der gerne den Kummerkasten spielte. Das Essen tat verdammt gut. Das beste daran war natürlich, dass ich es in Ruhe und ohne laute Unterhaltungen von Mitschülern genießen konnte. Mit einem Zauberstabschwung ließ ich eine Kanne Wasser und zwei Gläser auftauchen. "So, den ersten Teil haben wir geschafft. Jetzt müssen wir uns nur noch entspannen.", sagte ich während ich mir etwas einschenkte. Der Schnee war in Regen über gegangen und erzeugte ein prasselndes Geräusch an der Scheibe. "Wir haben jetzt etwa eine Stunde, bis zum Unterrichtsende." Ich erhob mich und ging zu den Sesseln rüber. Das Polster gab nach als ich mich hinein fallen ließ. Die Möbel sahen also nicht nur gemütlich aus, sie waren es auch. Für einen Moment schloß ich die Augen. Ich überlegte, worüber wir uns unterhalten könnten. Denn sich die ganze Zeit anzuschweigen würde merkwürdig werden. Da ich ihn so gut wie nicht kannte, wusste ich nicht, worüber er gerne redete. Ob er überhaupt gerne redete oder dann doch das Schweigen bevorzugen würde. "Was magst du denn so für Musik ?" Eine einfache simple Frage. Immerhin konnte ich damit nichts falsch machen. Ich zog meine Schuhe aus und setzte mich etwas verdreht in den Schneidersitz. "Im übrigen kannst du jetzt deine Smalltalk Künste unter Beweis stellen.", forderte ich grinsend.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Jack am 31.01.2018 10:08Sophelya war wesentlich schneller fertig mit dem Essen als ich es war. Generell schien ich ein langsamer Esser zu sein. Das sollte eigentlich kein Problem sein.
"Danke fpr das Wasser." Ich füllte mir etwas in mein Glas und nahm daraus einen Schluck.
Ich beobachtete, wie sie sich in einen der Sessel fallen ließ. Sie schienen richtig gemütlich zu sein. Dennoch blieb ich noch auf meinem Stuhl hier sitzen. Mein Teller war noch nicht leer.
Ich lachte kurz, als sie das mit dem Smaltalk sagte. "Ich bin da echt nicht so gut drin." gestand ich ihr. "Aber ich höre tatsächlich gerne Klassik. Erzähl mir doch etws von dir...", forderte ich sie auf.
Ich scho den Teller bei Seite und stand nun auf. Innerhalb von wenigen Schritten war ich nun ebenfalls am Kamin. Ich setzte mich in den freien Sessel und schaute Richtung Feuer. Kaminfeuer war toll.
An einem Kamin hatte ich so manche intensive Unterhaltung schon führen können. Sowohl mit meinem Vater als auch mit Pandora oder anderen Freunden von mir.
Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Sophelya am 31.01.2018 20:43Hier am Kamin stieg mir der typische Feuergeruch in die Nase. Es erinnerte mich immer ein wenig an meine Kindheit. Ich hatte früh begonnen eine Leidenschaft für Explosionszauber zu entwickeln, ganz zum Ärgernis meiner Eltern. Die leicht angesengten Möbel in unserem Haus hatten oft genau so gerochen. Nach verbranntem Holz eben.
Ich musterte Jack und überlegte, was ich ihm erzählen sollte. „Klassik? Wirklich? Das hätte ich nun nicht vermutet. Etwas von mir? Hmm. In der ersten Klasse, fand ich es hier so scheiße, dass ich nach zwei Wochen heulend meine Koffer gepackt hab und nach Hause wollte. " , gestand ich schmunzelnd. Um etwas zu tun zu haben, wickelte ich eine Locke um meinen Zeigefinger.
„Okay pass auf. Ich hab eine Idee." Manchmal hatte ich zur rechten Zeit die richtigen Einfälle. „Wie wäre es mit einem Spiel. Einer stellt dem anderen zwei Fragen. Der muss sich eine aussuchen und diese absolut ehrlich beantworten. Allerdings dürfen die beiden Fragen nichts miteinander zu tun haben. Ein Beispiel: Ich frage ´Warst du schonmal in Frankreich?´ und ´Wer ist deiner Meinung nach der beste Lehrer?´ Du darfst aussuchen welche Frage du nimmst. Hast du sie beantwortet, bist du dran. Willst du keine beantworten ist das Spiel logischerweise vorbei.", schlug ich ihm vor. Möglicherweise war das nichts für ihn, da er ziemlich verschlossen wirkte. Andererseits, war das ziemlich fair, da jeder etwas von sich preisgeben würde. Außerdem hatte man ja immer eine Wahl. Jack schien zu überlegen. „Wenn du möchtest, darfst du sogar anfangen.", gewährte ich ihm gütig mit einem zwinkern.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Jack am 01.02.2018 21:25Als sie etwas von einer Idee erzählte, horchte ich auf. Ich schaute zu ihr herüber und sah sie etwas gespannt an. Ich war nicht sonderlich gut darin, Emotionen zu zeigen. Oder zu erkennen.
Gerade bei Leuten, die ich nicht so gut kannte, fiel es mir schwerer als bei Leuten, die ich kannte. Ihr Vorschlag klang gar nicht mal so übel. "Hmm....das könnte interessant werden....", meinte ich und dachte kurz nach. "Gut, ich kann ruhig anfangen, aber ich brauche etwas Zeit..."
So spontan mir etwas einfllen zu lassen, war gar nicht so einfach. Und mit meinen Gedanken war ich eigentlich ganz woanders. Aber nach einer kleinen Weile fiel mir etwas ein.
Nun konnte ich sie wieder anschauen. Ich schlug die Beine übereinander und legte meine Ellbogen auf die Lehnen. "Hmm...gut, ich denke mir ist etwas eingefallen. Erste Frage: Hast du hier im Schloss jemanden, mit dem du gerne zusammen sein würdest? Und die zweite Frage....in was für ein Land würdest du gerne mal reisen wollen?" Beide Fragen hatten nichts miteinander zu tun. Doch die erste war recht direkt. Mal sehen welche sie gleich beantworten würde. Und ob ich bereit war, ebenfalls solche direkten Fragen zu beantworten. Aber andererseits wollte ich dieses kleine Spiel auch nicht verlieren. Ich war kein guter Verlierer....
Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Wünsche
von Sophelya am 01.02.2018 23:57Jack wirkte von Anfang an interessiert an meiner Idee. Und mein Vorschlag schien ihm zu gefallen.
Ich war etwas erleichtert, als er zustimmte. Manche Leute waren für soetwas nicht zu gewinnen. "Klar, lass dir so viel Zeit wie du brauchst." Ich nutzte die Zeit mir auch schon mal zwei Fragen zu überlegen. Mein Vorteil war natürlich, dass ich dieses Spiel schon öfters gespielt hatte. Es bereitete mir also weniger Probleme Fragen zu stellen. "Hmm.", überlegte ich und kniff dir Augen zusammen. Ich überdachte das Risiko ihm die erste Frage zu beantworten. Eigentlich wäre es nicht weiter dramatisch, wenn ich ihm einen kleinen Einblick in meine Gefühlswelt gab. Wir waren schließlich keine 13 mehr, sodass er es wohl kaum gegen mich verwenden würde. "Ich nehme die erste Frage.", kündigte ich an. "Zusammen sein wollen wäre wohl etwas weit vorgegriffen, aber es gibt da tatsächlich jemanden, den ich ganz toll finde. Es ist.. Ilian. Ilian Milew." Mein Blick wanderte zum Feuer. "Leider ist die Sache etwas schwierig. Ich bin nicht so gut in solchen Dingen."
Das war nicht das einzige, was mich davon abhielt, mit Ilian anzubandeln. Mal abgesehen davon, dass er eine echt merkwürdige Verbindung zu Ida hatte..
Meine Eltern waren sehr konservativ eingestellt.
Nun war ich an der Reihe." Was hasst du am meisten an dir selbst? Oder.. Was war das schönste Geschenk, dass du je bekommen hast?" Diese Fragen hielt ich für den Anfang für fair. Schließlich hatte er mir ja auch nicht gleich etwas brisantes abverlangt.
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