Jungenschlafsaal Jahrgang 6
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Wyatt
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Wyatt am 28.06.2017 18:21Für einen Moment lächelte ich leicht als sie schmunzelte. Ganz so schlechte konnte es doch dann nicht aussehen oder? Doch was sie dann sagte, brachte mich dazu mitfühlend ihre Hand zu nehmen. Ihre Schwester war krank? Ich wollte gar nicht daran denken, wie ich reagieren würde wenn ich erfuhr, dass mein Bruder ins St. Mungo müsste. Dennoch war es bei Gabriella und ihrer Schwester wohl noch etwas ganz anderes. Sie kannten sich erst seit kurzem und hatten soweit ich wusste nicht das beste Verhätnis zueinander. Ich presste die Lippen zusammen, nickte und hörte ihr zu. Ich konnte ihr immerhin ansatzweise nachempfinden, was ihr wohl gerade durch den Kopf ging. "Ich kenne deine Schwester nicht gut. Vielleicht hat sie auch Hoffnung du könntest ihr Trost spenden und will das nur nicht äußern?" das ähnelte mir dann sogar ein bisschen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemanden mitnehmen möchte, von dem sie glaubt dass sie ihm egal ist. So ticken Menschen nicht. Du könntest ihr deine Sorgen auch äußern.." murmelte ich leise und versuchte zu helfen. Ich fuhr mir erneut durchs Haar und war mir nicht sicher ob ich meine nächsten Worte nicht noch bereuen würde. "Würde es dir helfen wenn ich mitkommen würde? Ich kann einen kühlen Kopf bewahren, wenn du es nicht kannst." sagte ich mit gedämpfter Stimme und sah Gabriella fragend an. Sie war zu mir gekommen, weil sie Sorgen hatte. Das hieß vermutlich, dass sie mich brauchte.
Ich sah auf den Ring in Gabriellas Handfläche und grinste leicht. Doch dann fiel mein Blick auf die Halskette an dem er hing und mein Lächeln verblasste ein bisschen. Die Heirat war uns aufgezwungen worden und wahrhaftige Romantik war bei uns auch nie im Spiel gewesen. Ich konnte verstehen, dass sie den Ring nicht am Finger tragen wollte. Dennoch schmerzte es mich. Ich hatte das nie so für mein Leben gewollt. Eine Verlobte die mich ablehnte. Aber wie sollte es anders sein?
"Soll ich ihn besser verwahren?" bot ich leise an. Das würde vermutlich größeren Ärger ersparen.
Gabriella
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Gabriella am 28.06.2017 18:56Kurz verspannte ich mich, als Wyatt meine Hand in seine nahm, dann jedoch entspannte ich mich und erwiderte seinen Händedruck leicht. Ich war ihm dankbar, dass er mich nicht raus warf oder mich schräg ansah, weil ich so früh am Morgen einfach neben seinem Bett stand. Ich wüsste nicht, wie ich darauf reagiert hätte.
Ein wenig unbeholfen zuckte ich mit den Schultern. "Es klang so, als wollte sie niemanden dabei haben, der sich zu viele Gedanken um sie machte.", murmelte ich und blickte Wyatt dann ein wenig unschlüssig an. "Bin ich wirklich so herzlos?", fragte ich ihn leise. Vermutlich würde er, selbst wenn es so war, lügen, um meine Gefühle nicht zu verletzen oder so. Also warum stellte ich die Frage überhaupt. "Vielleicht hab ich mir das auch selbst zuzuschreiben. Ich glaube, ich habe sie ziemlich mies behandelt." Warum auch immer ich ihm das jetzt erzählte. Aber ich hatte sonst niemanden, mit dem ich über so etwas reden könnte.
Ich drehte überrascht meinen Kopf zu ihm, als er anbot mit zu kommen. Ich öffnete den Mund, um irgendwas zu sagen, war aber komplett überfordert davon. Warum mussten alle um mich herum immer so nett zu mir sein, obwohl ich mich aufführte, wie ein aufgeschrecktes Huhn? Dann nickte ich leicht. "Wenn es dir echt nichts ausmacht..", murmelte ich und lächelte ihn dann dankbar an. "Allerdings... bleiben wir über Nacht.. Wenn das okay ist? Und wir gehen gleich. In einer halben Stunde... spätestens.", meinte ich dann. Ich wusste nicht, ob er das unbedingt wollte. Einen ganzen Tag und eine Nacht mit mir im Krankenhaus zu verbringen.
Dann fiel sein Blick auf den Ring und er fragte, ob er ihn verwahren sollte. "Nein.", sagte ich, vielleicht ein wenig zu schnell. "I-Ich meine... Ich passe diesmal besser auf ihn auf.", versprach ich und schloss wieder meine Hand um den Ring.
Wyatt
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Wyatt am 28.06.2017 21:22Ich hob leicht die Schultern. "Bei den meisten Menschen heißt dies eigentlich das genaue Gegenteil..." sagte ich darauf nur, vermutlich wenig hilfreich. Sicher kann man da nie sein. Aber es wäre besser diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, als es gleich wieder zu verwerfen.
Ihre nächste Frage hatte ich nicht erwartet und sie entsetzte mich. "Nein, du bist nicht herzlos." sagte ich mit fester Überzeugung. Sie war vielleicht nicht der umgänglichste Mensch und vielleicht nicht immer ganz freundlich. Doch sie hatte ganz sicher ein Herz. Es gab Menschen wo ich mir nicht sicher war. Wie bei meinem Vater zum Beispiel. Doch bei ihr konnte ich mit ruhigen Gewissen sagen, dass sie ein Herz besaß. "Zum einen würdest du dann keine Sorgen deiner Schwester gegenüber äußern. Zum anderen wäre dir das mit der Zwangshochzeit wohl ziemlich egal. Ist es aber nicht. Deinem Herz wurde die Freiheit genommen Liebe zu finden, die unter freiem Willen entsteht." letzteres war nur eine Vermutung.
Ich nickte. "Wenn es dir hilft, dann komme ich mit." antwortete ich und strich Gabriella beruhigend über die Hand. "Ich kann dir nicht versprechen, dass alles gut wird, aber ich werde dir zur Seite stehen..." ich sagte es sehr leise und eindringlich. Bis auf Echo hatte ich nie jemanden gehabt der mir dies gesagt hatte. Obwohl ich es gebraucht hätte. Vielleicht würden Gabriella und ich uns niemals lieben können, doch wir konnten füreinander da sein.
Ich nickte. "Okay, dann tu das.." sagte ich seufzend und wendete dann den Blick ab. Sie hatte die Hand eh um den Ring geschlossen.
Gabriella
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Gabriella am 28.06.2017 22:18Ich sah Wyatt ein wenig irritiert an. "Wieso sagen Menschen das Gegenteil von dem, was sie meinen?", fragte ich kopfschüttelnd. "Das macht es nur alles so unnötig kompliziert." Vermutlich tat ich das auch ab und an, keine Ahnung, aber gerade verwirrte es mich nur mehr. Vielleicht hatte er recht und ich sollte Hazel sagen, dass ich mir Sorgen machte. Vielleicht hatte Wyatt recht.
Kurz lächelte ich Wyatt an, als er mir widersprach. Es war nett von ihm und es klang sogar danach, als würde er es ernst meinen. Nur war ich mir nicht sicher, ob er es auch so meinte. Seine Worte brachten mich irgendwie zum Nachdenken. "Kennst du das Sprichwort 'Manchmal muss man jemanden zu seinem Glück zwingen'? Vielleicht besteht ja eine Chance... Dass das bei uns auch so ist.", murmelte ich ziemlich leise, während ich auf meine Hand blickte, die immer noch in Wyatts lag. Kurz huschte ein Lächeln über mein Gesicht. Und wenn es keine Liebe war... Vielleicht könnten wir uns dann wenigstens irgendwie ergänzen. Füreinander da sein. Mit Wyatt verheiratet zu sein war mit Sicherheit einer der besten Sachen, die in meinem Leben passierten. Mit einem anderen wäre es mit Sicherheit nur schlimm geworden. Mit Wyatt könnte ich ein recht gutes Leben führen.
"Danke.", sagte ich ehrlich, denn so etwas hatte noch nie jemand zu mir gesagt und es ließ mich mich ungemein besser fühlen. Dieses Gefühl schien bei mir ein wenig über zu schwappen, denn bevor ich mich zurück halten konnte, hatte ich meine Hand an seine Wange und meine Lippen auf seine gelegt. Nicht sonderlich lange, denn als ich das realisierte, wich ich schnell wieder ein Stück von ihm weg. Glücklicherweise war es dunkel, sonst hätte man tatsächlich die Röte auf meinen Wangen gesehen. "E-Ehm...", machte ich geistreich und schüttelte kurz den Kopf. "Ich gehe meine Sachen zusammen suchen. Also wenn du mitkommen willst, dann... treffen wir uns in 20 Minuten beim Krankenflügel?", fragte ich und strich mir etwas unbeholfen meine Haare hinter die Ohren, während ich wieder auf stand.
Wyatt
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Wyatt am 28.06.2017 23:12Ich beließ es dabei, denn was andere Menschen anging, war ich manchmal mehr als unbeholfen. Menschen waren immerhin alle von grund auf verschieden. Jeder einzelne. Auch wenn es ein wenig schwer vorstellbar war. Das Sprichwort welches Gabriella mir nannte, sagte mir nicht das Geringste. Doch ich würde auf jeden Fall darüber nachdenken, wenn cih die Zeit dazu bekam. Aufe jeden Fall klang, das eigentlich gar nicht so schlecht und löste ein wenig Hoffnung in mir aus. "Vielleicht..." antwortete ich leise und presste die Lippen zusammen, doch ein kleines Lächeln konnte ich nicht unterdrücken. Ich wurde in meinem Leben schon zu so vielem gewzungen. Vielleicht wäre das die erste Sache, dich nicht mein Leben verschlechtern würde...
Ich drückte kurz ihre Hand als sie 'danke' murmelte. Ich wollte nicht so etwas wie 'bitte' darauf antworten. Es war nun mal so, eigentlich sollte sie sich gar nicht dafür bedanken müssen.
Ihr Kuss kam unerwartet für mich. Ich hatte beim besten Willen nicht damit gerechnet und der Kuss war auch nicht von langer Dauer, doch er hinterließ ein Lächeln auf meinen Lippen. "Okay..." murmelte ich dann nur, ein wenig überrannt von den neuesten Begebenheiten. Dann stand ich jedoch auch auf und packte das Nötigste zusammen. Putzte noch Zähne. Duschen schaffte ich nicht, doch vermutlich war es eh egal.
---> Thread frei
Gabriella
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Gabriella am 19.07.2017 17:01Ich schüttelte rasch den Kopf, als Wyatt fragte, ob mir kalt sei. "Geht schon.", sagte ich. Oder zumindest musste es irgendwie gehen. Das Kleid würde bestimmt in ein/zwei Stunden wieder halbwegs trocken sein und dann würde mir auch wieder warm werden.
Dann musste ich jedoch wieder grinsen. "In Ordnung, dann gehen wir. Ich schätze, viel mehr als ein Haufen Betrunkener verpassen wir ohnehin nicht.", meinte ich zustimmend. Ich wollte mich in Richtung Ufer begeben, doch Wyatt war schneller. Er hob mich einfach wieder hoch und ich musste leise lachen. Doch beschweren tat ich mich nicht. So musste ich nicht laufen, das war schon in Ordnung. Ich klammerte mich wieder an ihm fest, etwas anderes konnte ich auch eigentlich nicht machen. Dass unsere Schuhe noch da lagen, das störte mich nicht. Selbst wenn jemand anderes sie mit nahm. Die Schuhe konnte ich mir noch fünf Mal kaufen. David und Delilah hatten das Geld. Außerdem waren das jetzt nicht unbeingt meine Lieblingsschuhe.
Schließlich kamen wir in Wyatts Schlafsaal an. Da alle bei der Party waren, war es hier oben leer.
"Falls wir wirklich duschen gehen wollen...", murmelte ich und konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Dann musst du mir aus dem Kleid raus helfen." Denn der Reißverschluss war am Rücken und ging ziemlich weit hoch, sodass ich das nicht allein bewältigen konnte. Glücklicherweise hatten die Mädchen mir in meinem Schlafsaal vorhin beim Anziehen geholfen.
Wyatt
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Wyatt am 19.07.2017 18:53Wie erwartet war der Schlafsaal leer und das würde er wohl auch noch für eine Weile bleiben. Wir waren bisher soweit getrocknet, dass wir zumindest den Boden nicht mehr volltropften, doch das Gefühl der feuchten Kleidung auf der Haut war wirklich unanegnehm. Ich schmunzelte leise, als Gabriella wieder auf die Dusche zu sprechen kam. Bei jedem anderen Mädchen, hätte ich vermutlich nochmal nachgefragt, ob sie es auch wirklich so meinte und wre bedachter vorgegangen. Doch Gabriella sagte für gewöhnlich was sie wollte. Generell schien sie mir als sehr ehrlicher Mensch. Zumindest was mich anging.
Und ihre Bitte ließ ich mir nicht zwei Mal sagen. Ich trat langsam und leise lächelnd hinter sie und legte eine Hand auf ihre Hüfte, eine an den Reißverschluss. "Für wen hast du dich eigentlich so hergerichtet?" fragte ich schmunzelnd. Vermutlich war es nur dem Anlass entsprechend. Ich begann den Reißverschluss langsam herunterzuziehen. Ganz gemächlich, eilig hatte ich es nicht. Ich hatte Gabriella bisher nur einen winzigen Augenblick ausgezogen gesehen und ihr damals etwas gereicht womit sie sich bedecken konnte. Dabei war ich nie ein Gentlemen gewesen.
Ich hauchte Gabriella einen Kuss in den Nacken und öffnete ihr Kleid schließlich komplett. "Und würdest du mir bei meinen etlichen Knöpfen zu Hilfe kommen?" ich grinste ansatzweise und zog sie leicht an mich. Ich hatte nicht erwartet, dass ihre Haut trotz der Kälte im See so wunderbar warm war.
Gabriella
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Gabriella am 19.07.2017 19:55Als Wyatt hinter mich trat, wickelte ich mir meine Haare zu einem provisorischen Dutt zusammen und hielt sie an meinem Kopf so oben, dass sie nicht herunter fielen und sich im Reißverschluss verfingen. Ich lächelte leicht, als Wyatt mir einen Kuss in den Nacken hauchte. "Wirklich her gerichtet habe ich mich nicht.", meinte ich schmunzelnd. "Ich habe nur ein hübsches Kleid angezogen und meine Haare ein wenig zurecht gemacht." Ich drehte mich wieder zu Wyatt um und ließ mein Kleid an mir herunter fallen, bevor ich es dann mit den Füßen bei Seite schob. Jetzt stand ich nur noch in Höschen vor ihm. An diesem Punkt waren wir schon einmal. Nur dass Wyatt mir damals etwas anderes zum Anziehen gereicht hatte und ich daraufhin ziemlich beleidigt war. Ein wenig gekränkt hatte es mich ja auch, aber heute schien er nicht sofort zu einem Pullover zu greifen, damit ich mir meine nackte Haus bedeckte.
Ich grinste leicht, als er mich bat, ihm sein Hemd aufzuknöpfen. Seiner Bitte kam ich allerdings recht schnell nach und friemelte die kleinen Knöpfe aus den Laschen und öffnete somit einen nach dem anderen. Wenn das Hemd nass war, ging das nicht unbedingt einfacher, aber davon ließ ich mich nicht beirren. Das Hemd striff ich ihm dann über die Schultern und warf es zu meinem Kleid. Die Klamotten könnten wir nach dem Duschen noch genauso gut aufhängen. Bei dem Kleid würde es eh eine Weile dauern, bis es trocken war. Ich konnte nicht anders, als auf Wyatts Oberkörper zu stieren, der immer noch voller Narben war. Natürlich... So einfach gingen die ja nicht weg. Ich fuhr vorsichtig mit meiner Hand darüber und schließlich zu seinem Nacken. Dann erst löste ich den Blick und sah ihm stattdessen ins Gesicht, bevor ich ihn zu einem Kuss zu mir zog.
Wyatt
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Wyatt am 19.07.2017 21:08Ich lachte leise bei ihrer Antwort. "Dann freu ich mich sehr darauf zu erfahren wie du zurechtgemacht auf unserer Hochzeit aussiehst." schmunzelte ich und war kurz davor mir vorzustellen, wie Gabriella im Brautkleid aussehen würde. Doch das Bild verdrängte ich schnell. Ich wollte keinerlei erwartungen haben. Angst, dass Gabriella mich enttäuschen würde hatte ich keine. Aber ich wollte mir nichts von der Hochzeit vorstellen, falls ich überhaupt in der Lage dazu wäre.
Gabriella drehte sich zu mir herum und ließ ihr Kleid einfach fallen. Ein Anblick, den ich schon einmal kurz genießen konnte. Nur ohne ihr schnell etwas zum anziehen zu reichen und den Blick abzuwenden. Letzteres, kam gerade nicht für mich in Frage. Während ihre Finger die Knöpfe meines Hemdes öffneten, gleitete mein Blick immer wieder an ihr herab. Wie makellos konnte ein Mensch denn bitte sein? Neben meinem ziemlich zerschundenen Körper, wirkte sie noch elfenhafter und irgendwie zerbrechlich, auch wenn das sicher nicht der Fall war.
Dieses Mal sah ich nicht beschämt zu boden, als sie meinen Körper anblickte und über die Narben strich. Ich beobachtete sie dabei. Ich war glücklich keinen Ekel oder sonstige Abneigung in ihrem gesicht zu sehen. Ich schlang ebenfalls die Arme um sie und erwiderte den Kuss, ein wenig stürmisch. Es fühlte sich jetzt wirklich gut und richtig an, Gabriella zu küssen. Und ich wollte es mittlerweile so sehr. Ich hatte gedacht es wäre beängstigender zu wissen, dass sie die Frau wäre die ich nun für den Rest meines Lebens an meiner Seite haben würde. Und daraus folgte, dass sie auch die Frau wäre, die ich für den Rest meines Lebens küssen würde. Doch es war kein bisschen beängstigend. Zumindest in dem Moment. Ich freute mich eigentlich sehr darauf.
Ich ließ meine Hände weiter runter wandern und hob sie hoch, sodass sie die Beine um mein Becken schlingen konnte und ich sie mühelos zu den Duschen tragen konnte.
Gabriella
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Gabriella am 19.07.2017 23:43Ich schmunzelte ein wenig. "Du wirst mit Sicherheit weinen, wegen meines wunderschönen Anblicks.", meinte ich scherzend. "Oder ich werde es zumindest.", fügte ich noch an. Irgendjemand würde schon Tränen fließen lassen. Dafür würde ich sorgen...
Ein wenig amüsiert beobachtete ich, wie Wyatt mich betrachtete. Ich war immer schon ein wenig eingebildet gewesen, aber ich fand auch ehrlich, dass ich mir das erlauben konnte. Mich wunderte es schon, dass Hazel da ganz anders tickte, wo sie doch eigentlich genauso aussah, wie ich.
Ich war froh, dass Wyatt sich nicht wieder so unwohl fühlte, wie im St. Mungo. Ich wollte nämlich nicht, dass er sich deswegen unwohl fühlte oder dafür schämte, wo er doch gar nichts falsch gemacht hatte. Ich schloss meine Augen, als er seine Arme um mich schloss und den Kuss erwiderte. Ich wusste, dass ich nicht unbedingt schwer war, aber ich war immer wieder überrascht, wie er mich einfach mit Leichtigkeit hochheben konnte. Ich schlang meine Beine um ihn, um mir so etwas Halt zu geben und ihm das Tragen zu erleichtern, ohne dass wir dabei den Kuss unterbrachen.
Dennoch löste ich den Kuss für ein paar Sekunden, in denen ich mit einem kleinen Grinsen murmelte: "Soll ich dir beim Ausziehen deiner Hose auch noch helfen?" Vermutlich würde er das auch so hinbekommen, wobei das auch schwerer wurde, wenn er mich immer noch trug.
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