Korridor

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Cheryl

25, female

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Jahrgang 7 Halbblut Neutral Duellierclub Zauberkunstclub Fan Daddy's Little Princess Frei

Posts: 34

Re: Korridor

from Cheryl on 02/10/2018 03:45 PM

Für eine Zusatzaufgabe, musste ich etwas im Pokalzimmer recherchieren, was ich natürlich nur zu gerne tat, da es für mich fast nichts wichtigeres gab, als gute Noten zu haben. Als ich fertig war, packte ich meine Notizen in meine Handtasche, welche genau die richtige Größe hatte, damit alle meine Schulsachen reinpassten und sie auch noch stylisch war und perfekt zu mir passte. Neben meinen Noten war mein Aussehen und mein Ruf unglaublich wichtig und das nicht nur, weil mein Vater Zaubereiminster war.
Ich lief den Gang entlang und sah kurz auf meine Uhr, die mir verriet, dass ich gleich zu einem Treffen mit meiner kleinen aber feinen Clique gehen musste, da wir uns heute noch kaum bis gar nicht gesehen hatten. Dadurch, dass mein Blick gerade nicht nach vorn gerichtet war, stieß ich mit jemanden zusammen, was mich ein paar Schritte nach hinten taumeln ließ. Mein Blick wurde kurz etwas finster, da ich es überhaupt nicht leiden konnte, wenn jemand in mich hinein lief (dass ich ebenfalls nicht aufgepasst hatte, ignorierte ich gekonnt). Ich sammelte mich einen Augenblick, ehe ich in das Gesicht des Mädchens sah, welches in mich gelaufen war. Ihre ganze Tasche hatte sich auf dem Boden ausgeleert, was mir für einen Moment wirklich leid tat.
Als sie sich schließlich vorstellte, wollte ich erst etwas genervt reagieren, vor allem, weil sie auch noch eine Gryffindor war, doch entschied ich mich, dass ich lieber nett sein sollte, zumal sie das ja wirklich nicht mit Absicht gemacht hatte, auch wenn sie sich nicht entschuldigte. Ich griff also nach der Hand, die sie mir reichte. „Cheryl.", antwortete ich ihr knapp. „Pass besser auf wo du hinläufst und schließe die Tasche, damit das nicht nochmal passiert." Hiermit hatte ich sie zwar irgendwo ermahnt, doch sagte ich dies in einem freundlichen Ton, sodass es eher wie ein dezenter und lieb gemeinter Tipp rüber kam.

I  A M  A  Q U E E N  A N D  Y O U  W I L L  R E S P E C T  M E
 
Yes, I am a queen. It's time that you finally see you will regret what you did to me. I am a queen and you can't resist me. Everything we had, boy you know youll be missing me cause I am a queen. It's time that you finally see you will regret what you did to me. First, let me clear up everything. I'm only going to say this once. So no, I didn't do the things that you all accused me of. Before you start to talk to me and you start defending make sure those hands of yours are clean. Cause you don't know who you are messing with, I am the one yes I am the queen.

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Liv
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Re: Korridor

from Liv on 02/09/2018 06:16 PM

Ich kam gerade aus dem Klassenzimmer für Zauberkunst und war eigentlich auf dem Weg in die Bibliothek. Da ich mir noch ein paar Bücher für die morgige Unterrichtsstunde ausleihen wollte, war mein Schritt in Richtung Bibliothek dementsprechend zügig, denn Hausaufgaben musste ich auch noch machen. Etwas gestresst ging ich schnell durch den Korridor des dritten Stocks, ohne auf die Schüler zu achten, die mir entgegenkamen und mich anrempelten. Oder wohl eher ich sie.
Meine Tasche war halb offen, in der Eile hatte ich sie nicht zugemacht und wollte gerade um die Ecke des Korridors biegen, als ich gegen etwas prallte. Oder besser: gegen jemanden. Meine Tasche öffnete sich und entleerte meine Blättersammlung aus dem Zauberkunstordner auf dem Boden. Und mein Tintenglas gleich daneben, sodass meine säuberlichen Aufschriebe eher einer blauen Pampe glichen. Ich seufzte gestresst auf und wollte gerade meine durchweichten Blätter einsammeln, als mein Blich auf meinen Gegenüber fiel, ein rothaariges Mädchen, das sich umsah. Ich lächelte etwas und ging herum, um nun meine Blätter einzusammeln und sie unordentlich in meine Tasche zurückzustopfen, die auch einige blaue Spritzer abbekommen hatte. Meine völlig zerknitterte Feder bekam ebenfalls einen Platz in der Tasche. Nachdem alles verstaut war, schob ich meine Tasche zur Seite und bot dem Mädchen meine Hand an. "Ich bin Liv." meinte ich freundlich. Irgendwo hatte ich sie schon einmal gesehen, doch ich wusste nicht, wo das gewesen war.

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Alecto
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Re: Korridor

from Alecto on 12/28/2017 06:37 PM

Innerlich verdrehte sie bei seiner dummen Frage die Augen. Ehrlich mal, wie überlebte der Kerl hier eigentlich, wenn er noch nicht mal wusste wer hier so rum lief? Äußerlich jedoch lächelte sie freundlich weiter
"Natürlich darfst du fragen." antwortete sie freundlich und machte dabei ein Bild, als könne sie kein Wässerchen trüben
"Ich bin Alecto. Alecto Carrow." stellte sie sich vor und riet dem Versager innerlich, sich ja ihren Namen zu merken. Wenn nicht würde sie dafür sorgen, dass er den Tag bereute an dem er das Pech gehabt hatte, ihr über den Weg zu laufen
"Ja, solltest du." erwiederte sie, als er meinte für die Hausaufgaben in die Bibliothek gehen zu müssen.
"Aber...wenn du willst kann ich dir bei den Hausaufgaben auch helfen. Dann bist du schneller fertig ...." schlug sie dann zögerlich vor und sah in mit dem Blick der blanken Unschuld an. Natürlich erhoffte sie sich etwas aus dieser nicht wirklcih vorhandenen Nächstenliebe. Aber das musste der Versager doch nicht wissen


(Sry. War im Weihnachtsstress und konnte nicht eher antworten.)

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Peter
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Re: Korridor

from Peter on 12/14/2017 12:34 PM

(Tut mir leid für meine späte Antwort. Ich hatte etwas Stress in der Uni)

Als sie mich fragte, ob ich denn Peter Pettigrew sei, nickte ich vorsichtig. "Ja, das bin ich, wieso?", fragte ich dann etwas skeptisch nach. Ich war vorsichtig, aber ich wollte an sich nicjht unhöflich sein. Wer weiß, vielleicht gab es ja auch nette Slytherins. Mit dieser Annahme täuscht ich mich zwar ungemein bei ihr, aber das war mir in diesem Moment eben noch nicht wirklich bewusst. "Und du bist? Wenn ich fragen darf, natürlich.", fügte ich noch hastig hinzu, da ich doch sehr gerne wissen wollte, mit wem ich gerade sprach.
Als sie mir dann Tipps zu den Hausaufgaben gab, sah ich sie etwas überrascht an. "Ich ... ähm ... nein nicht wirklich. Geschichte der Zauberei habe ich schon fertig, aber Verwandlung und Zaubertränke muss ich noch machen, aber danke für die Tipps. Das hat mir wirklich geholfen.", meinte ich mit einem kleinen Lächeln. Dann zeigte ich etwas unbeholfen in die Richtung der Bibliothek. "Ich sollte dann wohl besser in die Bibliothek gehen ...", meinte ich dann etwas zögernd und wollte mich in Bewegung setzen. 

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Alecto
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Re: Korridor

from Alecto on 12/08/2017 12:03 AM

Seine Antwort irritierte sie etwas. Er konnte sich nicht entscheiden? Entscheiden zwischen was denn? Pest und Cholera? So wie er tat konnte man das zumindest meinen.
Als er jedoch ihr steckte, dass er sich zwischen Bibliothek udn Gemeinschaftsraum entscheiden konnte wäre ihr um ein Haar ihre freundlcihe Maske vom Gesicht gerutscht. Das konnte doch nicht sein Ernst sein! Er verarschte sie doch gerade! Was für ein Loser!
"Unterschätz mich nicht." meinte sie dennoch weiter im freundlcihen Ton während sie innerlich mit den Augen rollte. Wenn der hier nicht bald interessanter werden würde, dann würde sie wahrscheinlich ihm die Haut abziehen....würde zumindest Suchzeit sparren.
Aber vorher erst einmal abchekcen, ob er nicht zumindest nicht ihr ein wenig über die Rumtreiber stecken konnte. Immerhin würde sie diesem Loser-Trupp doch gernde das Leben erst einmal so richtig schön schwer machen
"Sag mal....du bist doch Peter, richtig? Peter Pettigrew?" fragte sie ihn daher einfach weiter, obwohl sie die Antwort bereits kannte. Was Menschen anging war ihr Gedächtnis einfach untrüglich. Aber das musste der Junge ja nicht wissen
"Nun, Peter, was dein Dilemma angeht....Wenn du vor hast die Hausaufgaben für Verwandlung zu machen, dann empfehle ich dir durchaus in die Bibliothek zu gehen. Die haben es nämlich echt in sich diesesmal." nahm sie das alte Gespräch einfach wieder auf. Immerhin wollte sie ja sein Vertrauen.
"Geschichte der Zauberei...nun da reicht es wenn du dir deine alten Notizen ansiehst. Erfinde noch ein paar Kobaldnamen dazu und fertig ist der Lack. Sollte so schwer nicht sein....Aber bei Zaubertränke....nun, die sind richtig hefit. Da solltest du dich schon dahinter knien....vor allem da sie morgen fällig sind." Zaubertränke war wirklich nicht einfach gewesen. Aber Alecto wäre nicht Alecto wenn sie das nicht gemeistert hätte
"Aber wem erzähl ich das. Du wirst sie sicher schon seit ewigen Zeiten fertig haben, nicht wahr?"

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Peter
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Re: Korridor

from Peter on 12/07/2017 11:37 PM

Ich schreckte ein wenig auf, als ich plötzlich von jemanden angesprochen wurde. Ein Mädchen stand vor mir und lächelte freundlich, aber alleine ihre Begrüßung machte mich ein wenig skeptisch, weshalb ich einen Schritt von ihr wegtrat. Ich meine, wer sprach einen schon mit "hallo kleiner Gryffindor" an. Das war schon etwas seltsam und außerdem war sie eine Slytherin. Das alleine war schon ein Grund für mich ihr nicht zu trauen. "Ich ... ähm ... nein, verloren würde ich es nicht nennen. Ich kann mich nur nicht entscheiden, was ich als nächstes machen soll.", gab ich etwas zögernd zu. Ich war mir nicht sicher, was ich von dieser Situation halten sollte. Ich zwar nicht genau, wer gerade vor mir stand - wüsste ich es, wäre ich jetzt schon losgerannt - aber gegenüber Slytherins war ich generell etwas misstrauisch. "Ich meine, ich bin am überlegen, ob ich in die Bibliothek oder in den Gemeinschaftsraum gehen soll. Ich weiß nicht wirklich, ob du mir bei dieser Entscheidung eine Hilfe sein könntest.", sprach ich dann weiter. Wenn ich nervös war, redete ich meistens einfach weiter, obwohl ich es nicht wollte, und im Moment war ich schon etwas nervös - manche würden es auch paranoid nennen.

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Alecto
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Re: Korridor

from Alecto on 12/07/2017 10:58 PM

Was für ein Langweiliger Tag, dachte Alecto nur als sie gelangweilt die Treppe in den dritten Stock hinunter stieg und dabei beinahe schon so genervt aussah, wie sie sich innerlich fühlte. An Tagen wie diesen viel es ihr ausgesprochen schwer, ihren wirklcihen Charakter hinter ihrer sonst so lieblichen Maske zu verstecken. so ging es ihr meist in der Vorweihnachtszeit. Einfach alles und jeder war so Scheiße nett zu einem und man versuchte auf Teufel komm raus ja nicht, irgendwie mieß aufzufallen. So viel Liebe, und Freundlichkeit und all der Scheiß...Sie könnte Kotzen. Kaum ein kleiner Zeitvertreib für sie. Kaum was zu tun.... Ihr war einfach - so plump es auch klang - Todlangweilig. sie hätte Schreien können
Als sie am Fuß der Treppe jedoch einen der Rumtreiber entdeckte, der wohl gerade mit sich selbst nicht so ganz einer Meinung war, verflog das Gefühl und Misstrauen machte sich breit. Wo einer von diesen Spinnern war, da war der Rest für gewöhnlich nicht weit.
Allerdings schien es diesesmal doch anders zu sein. Zumindest konnte sie keinen dieser Volltrottel sonst aus machen
Hm...wenn man daraus nicht was zaubern konnte. Wenigstens ein kleiner Zeitvertreib bevor sie vor lauter Frust noch jemanden oder etwas das Fell abziehen musste
Ein kleines, düsteres Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht als sie auch schon die restlichen Stufen zu dem kleinen Rumtreiber nahm. Jedoch noch bevor dieser sie entdeckte verwandelte sie dieses unheilverkündende Grinsen in ein freundliches, offenes. Das war schließlich einer ihrer Spezialitäten.
"Oh, hallo kleiner Gryffindor. So allein heute unterwegs? Wo hast du denn den Rest eurer illustren Gemeinschaft gelassen?" fragte sie freundlich und lächelte ihn warm an.
Dieses Lächeln war so flasch wie dei Zähne des Hausmeisters, aber nur ihr Bruder wäre dies aufgefallen. Er war der einzigste Mensch auf weiter Flur, dem es gelang ihre Maske zu durchschauen.
"Du siehst leicht verloren aus, mein Lieber. Kann ich dir helfen?" fragte sie giftig freundlich weiter und stellte sich vor ihm hin. Dabei neigte sie ihren Kopf in genau berechneter Weise leicht zur seite und spielte offenheit und neugier vor.

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Peter
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Re: Korridor

from Peter on 12/07/2017 11:11 AM

Ich war heute alleine unterwegs. Das passierte an sich nicht oft, da ich sehr ungerne alleine durch das Schloss lief. Ich war lieber in Gesellschaft meiner Freunde. Die hatten heute aber alle etwas zu tun. Ich war mir nicht ganz sicher was, aber das kam immer mal wieder vor. Ich ärgerte mich allerdings, dass ich heute die Karte nicht dabei hatte. So konnte ich Menschen, die ich nicht treffen wollte, nicht aus dem Weg gehen. Hier im dritten Stock war nicht viel los - eigentlich nichts. Ich war ganz alleine und das beruhigte mich ein wenig. Ich wusste nicht genau, was ich machen sollte, weshalb ich generell nur etwas durch das Schloss lief. Ich musste eigentlich noch ein paar Hausaufgaben erledigen, aber ich wusste nicht, ob ich dafür in die Bibliothek gehen sollte oder ob sie auch bei uns im Schlafsaal beziehungsweise im Gryffindor Gemeinschaftsraum machen sollte. Ich lief aus diesem Grund zum dritten Mal den Gang auf und ab, da jedes Mal, wenn ich vor einer Treppe stand, mich nicht entscheiden konnte, ob ich sie nehmen sollte oder lieber in die andere Richtung gehen sollte. "Verdammt sei meine Unsicherheit!", murmelte ich etwas genervt von mir selber und entschied mich erst einmal stehen zu bleiben, da ich mir ziemlich dämlich vorkam, ständig hin und her zu laufen. Ich lehnte mich an die Wand und fing an in meinem Kopf darüber zu debatieren, was ich jetzt machen sollte, wodurch ich mein Umfeld etwas außer Acht ließ.

Reply Edited on 12/07/2017 11:12 AM.

Erin
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Re: Korridor

from Erin on 12/03/2017 08:02 PM

Ich musterte ihn nachdenklich. Woran er wohl dachte?
Als war noch jede Minute miteinander verbracht hatten war es einfacher gewesen seine Gedanken zu erraten, aber wir wurden älter und zwar bemühten wir uns noch viel Zeit miteinander zu verbringen,abereswurdenicht gerade einfacher. Immerhin hatten wir andere Freunde und unterschiedliche Häuser und Fächerund Hobbies. Aber wir würden das schon hinbekommen, da machte ich mir keine Sorgen.
"Ich bin deine Zwillingsschwester, das ist meine Aufgabe dich zu durchschauen, wie es deine Aufgabe ist mir immer recht zu geben", sage ich dann grinsend.
"Wir werden sehen", gebe ich dann nur zurück und als er einwilligt heute Abend mit mir ein Butterbier trinken zu gehen kann ich mir ein breites Lächeln nicht verkneifen. "Super, wir sehen uns dann später, das freut mich dass du mitkommst, das wird toll",sage ich dann mit einem Grinsen und gebe ihm einen Kuss auf die Wange.
"Ich muss jetzt wirklich los zur Stunde und du solltest auch nicht zu spät kommen Scott", sage ich noch einmal mahnend und dann schultere ich meine Tasche erneut und drehe mich dann um.
"Bis später" ruhfeich noch einmal ehe ich dann los gehe und um die Ecke verschwinden.

(Ende der Szene)
 

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Scott
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Re: Korridor

from Scott on 11/16/2017 07:24 PM

Meine Schwester konnte ich kaum belügen, dafür kannte sie mich leider viel zu gut. Bei anderen hatte ich da weitaus weniger Probleme, doch so war das eben mit der eigenen Zwillingsschwester. Wir hatten schließlich schon die Nahrung im Mutterleib geteilt. Inzwischen teilte ich mein Essen nicht mehr mit ihr, dennoch liebte ich sie nicht weniger als zum Anfang. Ich war mir sicher, dass sie das selbst gut genug wusste, was vielleicht auch der Grund war, dass sie mir meine Fehler viel schneller verzieh als jeder andere.
"Du durchschaust mich eben zu schnell", lenkte ich ein. Meine Worte wirkten reuemütig, mein Grinsen jedoch so gar nicht. Manchmal standen meine Worte im deutlichen Gegensatz zu meiner Mimik, was so manche verwirrte. "Ich steh auf mein Image, das wird mir niemand austreiben. Auch du nicht", fügte ich im Anschluss noch hinzu und zuckte mit den Schultern.
Seit Beginn unserer Schulzeit waren wir es gewohnt uns nicht mehr so häufig zu sehen, da wir in vollkommen verschiedenen Freundeskreisen zu Hause waren, dennoch mochte ich die Zeit mit ihr nach wie vor sehr, weshalb ich mich auch direkt breit schlagen ließ den Tag in Hogsmeade mit ihr und ihren Freunden ausklingen zu lassen. Es war mir dabei egal wie mich ein paar ihrer Freunde ansahen, denn es zählte nur, dass Erin und ich wieder etwas gemeinsam machten. Nach unserem Abschluss würde es sicher noch schwieriger werden sich zu treffen, denn wir beide mussten uns dann um eine Ausbildung kümmern, an die ich nur selten irgendwelche Gedanken verschwendete. Zeitdruck kannte ich nicht.
"Gerne", erwiderte ich also auf ihren Vorschlag und musste noch etwas breiter Grinsen, als sie erwähnte, dass ich die Streiche lassen sollte. "Na schön, für einen Abend kann ich es ja mal ruhiger angehen lassen", gab ich nach.

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