Jungenschlafsaal Jahrgang 6

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 12:13

Erst jetzt bemerkte ich, dass sie die ganze Zeit meinem Pullover entlang fuhr, ich spürte die Berührungen zwar nur leicht, trotzdem war es sehr angenehm. Ihre Antwort überraschte mich und brachte mich dazu leise zu lachen. Meine Antwort war simpel, riskant, aber dennoch aussagekräftig: ich lehnte mich über sie und küsste sie sanft. Jetzt lag es an ihr wie es weiter ging, sie machte den Vorschlag mit einer erneuten Verabredung und ich küsste sie. Lenja musste selbst wissen was sie wollte, ob sie es dabei belassen wollte wie es jetzt war, oder ob sie doch mehr wollte. Eigentlich hatte ich nicht geplant, dass mein Abend in diese Richtung verlaufen würde, doch ich konnte mich nicht beschweren, ich mochte sie, keine Frage und das obwohl ich sie kaum kannte. Ich wollte mehr von ihr erfahren, sie näher kennen lernen, wollte wissen wer neben mir lag, mit wem ich es zu tun hatte, doch wollte ich auch ganz andere Sachen. Mein Gefühl sagte mir, dass ich sie nicht nur als eine gute Freundin, oder für eine Nacht haben wollte, nein, ich wollte gerade alles über sie wissen, wollte mehr Zeit mit ihr verbringen, ihr näher kommen. Meine anfänglichen Zweifel und meine Vorbehalte waren wie weggeblasen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 11:43

Eine Weile schwiegen wir und ich schaute dabei zu, wie sich Jerichos Brust bei jedem Atemzug hob und senkte. Es war ein beruhigender Rythmus, der mich fast dazu brachte, wieder einzudösen.  
Mit einem Finger fuhr ich die Falten seines Pullovers nach, die sich gebildet hatten. Sie sahen aus wie kleine Berge und Täler. Da fiel mir ein, dass ich schon lange nicht mehr wandern war.
Mit meinen Eltern war ich das früher sehr oft gewesen. Aber jetzt, da ich die meiste Zeit des Jahres in Hogwarts verbrachte, konnten wir das nicht mehr allzu häufig in Angriff nehmen.  
Ein Bein legte ich über sein Schoß als er mich noch näher zu sich zog. So war es wesentlich bequemer.  Ich seufzte leise als er meinen Kater erwähnte.  Ich kicherte leise. "Das wird wohl vorkommen." Ich würde meinen Kater öfter suchen wollen. Und wie immer würde er vor mir fliehen. Dieses Spiel kannte ich zu genüge mit ihm. "Oder aber ich verabrede mich wieder mit dir wenn ich kuscheln möchte?" , schlug ich halb fragend vor. Wieder schaute ich zu ihn hoch, meine Hand folgte immer noch den Falten seines Pullover s, der war aber bald komplett faltenfrei.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2017 11:44.

Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 11:25

Ich genoss das Gefühl mit ihr hier zu liegen und wir schienen uns gut zu verstehen, da war aber noch was anderes, als sie mir vorhin von ihrem Exfreund erzählte und mir nun zustimmte, dass er ein Arsch ist, kam in mir etwas hervor. Es schien mein Beschützerinstinkt zu sein, ich wurde wütend auf den Typen und wollte nicht, dass ihr sowas nochmal widerfährt. Dieses Gefühl kannte ich bis jetzt nur bei Menschen die mir sehr nahe standen, wie meine beste Freundin. Oder die Gruppe mit der ich die Sommer zusammen auf der Straße verbrachte, aber nun kam es bei ihr und das obwohl ich sie kaum kannte. Vor dem heutigen Tag kannte ich sie nur vom Namen her und hatte sie so kaum bemerkt. Wie konnte es eigentlich sein, dass ich jemanden mit dem ich im gleichen Jahrgang war so übersehen konnte? Es war nicht das erste Mal, dass Leute ich keine Ahnung von Leuten hatte die ich eigentlich kennen müsste, aber nie wirklich wahrnahm. Kann es sein, dass Menschen so aneinander vorbei leben? Ich war etwas in Gedanken versunken, darüber nachdenkend warum ich sie nicht schon früher traf, fast wäre ich eingenickt, doch ich wollte nicht schlafen, wollte den Moment mit ihr genießen, deshalb zog ich sie noch etwas näher zu mir und musterte sie nochmal. Sofort als ich sie mir ansah begann ich zu grinsen und konnte eine Aussage nicht verkneifen: „Bitte jag öfters deinen Kater, das scheint ja gute Ergebnisse zu bringen."

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 10:48

Ich hob das Kinn und schaute zu ihn hoch als er seine Hand unter mein Gesicht legte und sanft nach oben drückte. Ich lächelte ihn einfach nur an. Zuerst fiel mir nichts passendes ein, was ich ihn darauf erwidern konnte. "Danke.", konnte ich schließlich hervor bringen. Ich wusste, dass ich nicht noch mehr errötete. Meine Wangen waren zwar warm aber es fühlte sich nicht Da nach an, als wenn sie noch wärmer wurden.
Irgendwie war es Balsam für die Seele, dass er so über mich dachte. Ich mochte es so gar und wollte ihn gefallen. Ich wusste aber, dass ich nicht aktiv auf sie Suche nach einen Freund gehen sollte. Das hatte noch nie geklappt. Man verstellte sich unnötig und so hatte ich alles auf mich zukommen lassen. Und nun lag ich hier mit Jericho kuschelnd im Bett. Er schien zu mögen, wie ich war.
Ein guter Start...
"Er ist wirklich einer.", stimmte ich ihn zu und genoss kurz den Augenblick, als er mich auf die Stirn küsste. Schon lange hatte ich selber niemanden mehr geküsst. 
Gerade wurde immer mehr das was Gefühl in mir präsent, dass sich Schnettleringe in meinen Bauch eingenistet haben mussten. Ich könnte es einfach nicht besser beschreiben. Die Kopfschmerzen waren weg aber dennoch wollte ich diese ungemein bequeme Position in Jerichos Armen nicht verlassen. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2017 10:50.

Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 10:24

Ihr Erröten war einfach nur süß, ich hob ihr Kinn mit meiner freien Hand etwas an um sie besser ansehen zu können, bevor ich einfach nur grinste und mit einem „Jap" ihre Aussage bestätigte. Warum sollte ich sie auch nicht süß finden? Wer würde das nicht? Alleine wie sie da lag und es anscheinend nicht ganz glauben konnte, dass ich sie süß fand, war einfach nur goldig.
Auf meine Frage hin, musste sie erst mal nachdenken und ich hörte aufmerksam zu, was sie dann zu sagen hatte. Sie erzählte mir kurz, aber ausreichend von ihrer letzten Beziehung und meinte dann nur, dass sie nicht wüsste warum sie keinen Freund hatte. Verdammt, auch wenn sie es selbst nicht schlimm fand wie es mit ihrem Ex ablief, oder es nur nicht zugeben wollte, fand ich es einfach nur traurig. Ohne vorerst darauf etwas zu erwidern, küsste ich sie auf die Stirn und flüsterte: „Dein Ex ist ein Arsch. Der weiß ja gar nicht was er verpasst.", bevor ich mich wieder zurücklehnte und sie weiter streichelte. Was für ein Arsch muss man sein, dass man in einer Beziehung einer anderen Person nachsteigt? Wenn man jemanden nicht mehr mag, dann macht man einfach Schluss und sucht nicht dann schon nach jemandem anderen, damit man, falls es nicht klappt, die andere Person noch als Plan B hat. So was machte mich richtig wütend: Idioten die einen tollen Menschen null zu schätzen wussten.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 00:01

Sein Kompliment hatte mich dazu gebracht, dass ich etwas errötete. Ich wusste nicht wirklich viel darauf zu antworten. "Du findest mich also süß...", sagte ich in einem Tonfall, der etwas nachdenklich und verschmitzt war. Solche worte hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Für gewöhnlich nahmen mich die Menschen in meiner Umgebung wenig bis gar nicht wahr. Es störte mich nicht im Geringsten. So lief ich nur selten in jemanden herein und ich konnte in Ruhe meinen Gedanken verweilen und ihnen hinterher hängen.
Am liebsten saß ich an einem Baum gelehnt am See und schaute dem See zu, was darin alles vorging. Oder ich beobachtete gerne Wolken und malte mir aus, was ich mit all den Figuren, die ich dort entdeckte, alles anstellen konnte.
Erst vor kurzem hatte ich ein Schaf in den Wolken erkannt und mir vorgestellt, wie es wäre, mit ihm zu kuscheln. Schließlich musste ich festetellen, dass Schafe gar nicht so flauschig sein konnten, wie sie aussahen. Irgendwann war ich nämlich zu dem Schuss gekommen, dass mein Schal auch nicht sonderlich weich war und ab und zu sogar krazte.
Seine Frage brachte mich zum nachdenken. Das Bedürfnis, jetzt einfach so einzuschlafen, war wie weggeflogen. "Hmmm...", überlegte ich schließlich laut. "Ich hatte mal einen.", fing ich an zu erzählen. "Aber der fand ein anderes Mädchen irgendwann interessanter als mich. Ich habe es irgendwann heraus gefunden und musste feststellen, dass es mich gar nicht so sehr geschmerzt hat, ihn nicht mehr zu sehen. " Wozu erzählte ich ihn das alles? Das beantwortete seine Frage doch überhaupt nicht. Okay, urück zur Frage! "Ich weiß es nicht.", konnte ich nur ehrlich antworten. Ich war kein besonderes Mädchen, ich konnte nichts besonders gut oder fiel in anderen Dingen besonders auf. Ich war eine von Vielen.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 27.10.2017 23:37

Sie legte ebenfalls einen Arm um mich und kuschelte sich an mich. Es war schon eine Zeit her, seitdem ich mit jemandem gekuschelt, geschweige denn...egal, hatte sich halt nicht ergeben. „Ja, kuscheln tu ich auf jeden Fall gerne, ich genieß einfach die Nähe, vor allem mit jemandem wie dir.", beantwortete ich ihre Frage und fing an sie mit der Hand, die ich um sie gelegt hatte, zu streicheln. „Wie kommt es eigentlich, dass du keinen Freund hast?", war meine Gegenfrage an sie. „Ich kann mir das bei dir irgendwie nicht vorstellen.", fügte ich dann noch hinzu. Sie war echt süß, was konnte so falsch an ihr sein, dass sie keinen Partner hat? Oder Partnerin? Naja, Männer schien sie ja zu mögen, sonst wäre sie nicht mit mir hier, ob sie Frauen auch mochte? Ich konnte mir das nicht vorstellen nur ein Geschlecht zu mögen, das kam mir so komisch vor. Wahrscheinlich war es so, als wenn man jemanden einfach unattraktiv fand, man konnte sich mit ihm unterhalten, doch etwas anfangen wollte man mit der Person nicht. Das klingt zwar fies und ich war kein Mensch der nur aufs Äußere sieht, doch manchmal fand man jemanden halt einfach nicht attraktiv. Man kann ja nicht jeden mögen. Ich schüttelte kurz den Kopf um mich aus meinen Gedanken zu reißen und sah zu Lenja. So auf sie hinuntersehend war sie noch süßer als so schon, verdammt ich muss mich zusammen reißen...obwohl, eigentlich lag ich ja eh schon mit ihr hier, an sie gekuschelt...warum sollte ich dann nichts machen? Verdammt, warum ging das so schnell? Sowas wollte ich dann doch irgendwie nicht, ich meine, als ich Kate kennen lernte, wollte ich ja auch nicht mit ihr schlafen und sie wurde meine beste Freundin, obwohl, das war damals auch was anderes...Kate war direkter und hatte nicht gefragt ob wir kuscheln wollten, sie hat mich halt angegraben.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 27.10.2017 22:52

Ich beobachtete Jericho wie er sich seine Jacke auszog und schließlich seine Schuhe. So würde es sicherlich bequemer sein und ich setzte mich kurz auf um mir ebenfalls meine Schuhe auszuziehen.
Ich wollte seine Bettedecke mit den Dreck von meinen Schuhen nicht beschmutzen und ich hatte vorhin nicht daran gedacht, sie auszuziehen.
Ganz schnell waren die Schuhe ausgezogen und lagen nur kreuz un quer auf dem Boden. Ich hatte nicht darauf geachtet, wie ich sie ausgezogen hatte. Hauptsache aus.
Schließlich legte er sich zu mir und zog mich zu ihn. Ich legte einen Arm um ihn und schaute zu ihn hoch. Es fühlte sich gut an, so nahe bei ihm zu liegen und seine Wärme zu spüren. "Ich hoffe auch.", antwortete ich ihm. "Aber auch so kuschel ich gern." Ich hoffte, dass ich nicht so schnell eindösen würde. Er sollte es nicht allzu schlecht auffassen, aber ich konnte das nicht immer verhindern. Aber andererseits wäre es auch toll, wenn ich jetzt ein kleines Nickerchen machen konnte. Wollen tat ich es allerdings nicht. "Kuschelst du allgmein gerne?", wollte ich wissen. Ich tat es richtig gern, aber ich hatte niemanden dafür und Jerry wollte nie.
Abgesehen von jetzt. Jetzt wollte jemand mit mir kuschen und das stimme mich fröhlich.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 27.10.2017 22:13

Auf meine Frage kicherte und antwortete sie in gleich blöd übertriebener Weise wie ich. Alleine dass sie anscheinend an solchem kleinen Schwachsinn genauso gern mitmachte wie ich, machte sie für mich extrem interessant, ich mochte verspielte Menschen, die das Leben mit einer Portion Humor nehmen konnten und nicht immer Ernst waren. Klar gibt es Momente in denen man Ernst sein musste und nicht alles als Witz auffassen durfte, doch man sollte den Spaß am Leben nicht verlieren. Das störte mich so an manchen Lehrern hier, keinen Sinn für Humor, erlaubten einem keinen Spaß, alles musste für sie nach den Regeln spielen, keine Ausnahmen. Und das in der Magierwelt! Einem Ort, wo alles so einfach sein könnte, aber da Magier auch nur Menschen waren, alles so kompliziert sein musste. Doch darüber wollte ich jetzt nicht weiter Nachdenken, im Moment sollten meine Gedanken nur bei dem Mädchen vor mir sein. Ich öffnete den Zipper meiner Jacke und schmiss sie in die nächste Ecke, sie würde nur stören, dann streifte ich noch meine Schuhe von den Füßen und legte mich neben sie. „So meine Liebe, dann hoffen wir mal, deine Kopfschmerzen enden bald.", meinte ich grinsend zu ihr und zwinkerte ihr zu, bevor ich meinen Arm um sie legte und sie zu mir zog.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 26.10.2017 23:07

Als wir bei den Treppen angekommen waren, fragte ich mich, ob er mich wirklich hochtragen wollte. Ich wusste, ich war nicht die Schwerste, aber mit einem zusatzgewicht die Treppen hochzugehen hatte schon etwas. Es musste ihn ungemein anstrengen. Aber er schien keine anstalten zu machen, mich absetzen zu wollen. Irgendwie beeindruckte mich das. Er schien wirklich stark zu sein. Oder er wollte mich beeindrucken.  Letzteres würde mir irgendwie gefallen. Ich mochte Jungs, die stark waren.
Ich seufzte als wir an der fetten Dame angekommen waren. Nicht weil Jericho mich abgesezt hatte. Sonden viel mehr, weil sie wieder ihre Lieder trällern musste. Warum tat sie das eiegentlich ihren Schützlingen an? Oder den anderen Schülern? Glaubte sie tatsächlich, dass sie so gut im Singen war? Ich hoffte, dass sie sich irgendwann eingestehen würde, dass sie grottenschlecht war. Das machte mir ja schon fast Ohrenschmerzen und meinen Kopfschmerzen tat das auch nicht wirklich gut. Oh, ob die gleich wieder weg gehen würden?
Aber Jericho schien keinerlei Probleme damit zu haben, mit der fetten Dame umzugehen. Ich lächelte ihn dankbar zu,, als wir endlich durch das Portrait gehen konnten. Ich umschloss seine Hand, als er mich dadurch führte. "Du bist mein Held. Ihr Gesang ist grausam!" Ich war wirklich dankbar, dass ich es nicht mehr hören musste. Vielleicht würde sie Gesangsunterricht nehmen wollen, wenn es ihr jemand anbot? Oder war sie so von sich überzeugt, dass sie es ablehnen würde? Wahrscheinlich traf letzteres zu und wir würden weiterhin von ihr belästigt werden.
Jericho schien es eilig zu haben, als er mich wieder hochhob und schleunigst zu seinem Schlafsaal ging. Dort angekommen waren wir noch nicht alleine. Die Blicke seiner Mitschüler irritierten mich etwas. Was wohl in deren Gedanken so vor sich ging? Glaubten sie, dass ich umgeknickt sei und Pflege brauchte? Oder glaubten sie, dass er etwas anderes mit mir vor hatte?
So oder so - sie verließen den Raum und wir waren nun alleine.
Behutsam legte Jericho mich auf sein Bett ab. Ich kicherte leise, als er mich Prinzessin nannte. "Es ist genehm.", antwortete ich ihn und sah belustigt zu, wie er sich vor mir verbeugte. Ich schaute mich einmal um, das Zimmer hier sah gemütlich aus und das Bett war so schön weich.

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