Jungenschlafsaal Jahrgang 6
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Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 04.11.2017 22:46"Das ist gut.", sagte ich nur noch. Ich würde endlich meinen Vorrat los werden. Und meiner Mutter einen Brief schreiben. Noch einmal. Ich ging davon aus, dass sie nicht auf mich hören würde. Aber egal.
Diese Gedanken passten nicht hier her.
Ich wollte in der Realität bleiben und nicht mal wieder abdriften.
Zuerst war ich etwas irritiwet, als Jericho sich nach vorne beugte und ich somit von seinem Schoß rutschte. Kurz dachte ich, dass er nicht wollte, dass ich ihn so nahe kommen sollte. Aber da hatte ich mich anscheind geirrt.
Ich ließ mich auf den Rücken fallen, ihn immer noch küssend. Er legte sich zwischen meine Beine, seine Hand strich über meine Seite.
Ich wusste nicht, was sein Plan war. Es fühlte sich aber dennoch gut an. Ich vergrub meine Hände in seine Haare und seufzte leise.
Ich wollte ihn nicht zu weit gehen lassen, dafür kannte ich ihn zu schlecht. Ich würde das stoppen, wenn ich merkte, dass das zu weit gehen würde.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 04.11.2017 22:02Ihr Vorschlag war mir etwas unangenehm, aber ich stimmte dann doch zu. „Bevor du sie wegwirfst, sag ich sicher nicht nein.", meinte ich mit einem Grinsen. Wenn der Süßkram schlecht werden würde hätte ja keiner was davon, also konnte ich es auch gleich annehmen.
Sie schien auch wieder besser drauf zu sein, nachdem ich ihr meine...Floskeln, mehr war es ja leider nicht, gesagt hatte. Wenigst schien es ihr zu helfen, leider war ich aber für das Thema der absolut falsche Ansprechpartner. Alles was das Thema Eltern anging konnte ich nicht nachvollziehen, deshalb konnte ich nur mit so Standardaussagen dienen. Außer die Eltern waren Arschlöcher, so wie JoJos Familie da konnte ich mich dann auch über sie auslassen, da war ich besser darin.
Sie beugte sich vor und küsste mich ebenfalls. Als sie sich dann in meinem Schoß platzierte, lehnte ich mich aber wie von selbst weiter nach vor, sodass sie von mir runterrutschte und ich über ihr lag, positioniert zwischen ihren Beinen, immer noch in den Kuss vertieft. Mit einer Hand stützte ich mich am Bett ab, mit der anderen begann ich ihre Seite entlang nach oben zu streichen.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 04.11.2017 19:51Das Thema mit meinen Eltern nahm mich etwas mit. Ich bekam mit, wie sie sich zusammenrissen und wollten, dass ich davon nichts mitbekam. Wahrscheinlich kümmerten sie sich deswegen so extrem um mich. Ich seufzte einmal. "Soll ich dir das nächste Mal einfach etwas mitgeben? Du kannst dir einfach was aussuchen. Dann werden sie irgendwann gegessen und ich muss sie nicht horten.", schlug ich wieder vor. Je schneller die Süßigkeiten verteilt wurden, desto besser wäre es.
Meine Laune war nun wieder deutlich besser. Ich wusste, dass meine Eltern es nur gut mit mir meinten. Und dass sie nur das Beste für mich und meinen Bruder wollten. Sie taten einiges für uns und verzichteten selber auf so viel. Ich hoffte, dass ich ihnen eines Tages genauso viel zurück geben konnte, wie sie mir gegeben hatten.
Meine schulischen Leistungen waren nicht die besten Vorraussetzungen dafür, um an einen gut bezahlten Job zu kommen. Aber früher odr später würde ich etwas finden und selber über die Runden zu kommen. Im Großen und Ganzen war es eine ziemlich schlechte Idee, meine Schulleistungen so in den Keller rauschen zu lassen, aber Schule war einfach nicht so mein Ding.
Seine Idee brachte mich zum grinsen. Ich beugte mich zu ihn und legte meine Arme in seinen Nacken um seinen Kuss zu erwidern. Nebenbei rutschte ich weiter auf sein Schoß, sodass ich es etwas bequemer hatte.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 04.11.2017 19:12Als sie mir dann von ihren Problemen erzählte, war ich etwas überfordert, ich wusste nicht wie ich darauf reagieren sollte, da mir die Situation unbekannt war. Ich hatte nie Eltern die mir Sachen geben konnten. Aber ich schien sie falsch eingeschätzt zu haben, sie hatte wohl doch nicht so viel, zwar sicher noch hundertmal mehr als ich, aber reich war ihre Familie wohl doch nicht. Ich musste kurz überlegen und mir eine passende Antwort zurechtlegen, was sagt man auf sowas? „Deine Mutter will halt, dass du es gut hast, so sind Eltern nun mal, deswegen würde ich mir darum nicht so viele Gedanken machen. Aber die Idee mit dem verteilen gefällt mir. Wenn du wirklich zu viel hast, ist es besser als alles wegzuschmeißen.", meinte ich dann schließlich. Das mit den Eltern war, was ich halt öfters mal von anderen Leuten gehört hatte, deswegen wiederholte ich das einfach nur, viel mehr konnte ich dazu nicht sagen. Anscheinend gab es ja doch Eltern denen ihre Kinder etwas bedeuteten.
„Ich hätte da so ne Idee.", sagte ich und grinste sie an, bevor ich mich aufsetzte und sie in einen Kuss zog.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 04.11.2017 18:44Ich nahm die Schokolade entgegen. Meine Aussage mit der Kiste schien ihn zu überraschen. Ein ungutes Gefühl befiel mich und ich ließ die Schokolade ersteinmal geschlossen. "Ich habe ein schlechtes Gewissen weil ich so viel habe. Wir können uns das eigentlich nicht leisten aber meine Mutter will nicht, dass ich so etwas mitbekomme. Ich mein, ich bekomm wirklich nicht alles mit. Aber dass wir so wenig Geld haben schon. Deswegen will ich das lieber alles verteilen. Und meine Mutter hört einfach nicht auf, mir sowas zu schicken." Ich seufzte einmal. Der Gedanke an meine Mutter machte mich traurig. Aber davon wollte ich mich jetzt nicht unterkriegen lassen. Ich wusste nicht, warum ich ihn das erzählen musste. Es lastete schon länger auf mir und bisher konnte ich kaum jemanden davon erzählen. Meinen Eltern war so etwas unangenehm.
Jericho zog seinen Pullover aus und legte sich hin. Ich drehte mich zu ihn sodass ich ihn anschauen konnte. Dann lächelte ich ihn an. "Gute Frage. Hast du eine Idee?", wollte ich wissen.
Jericho
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 04.11.2017 18:13Ich reichte ihr die Schokolade und machte es ihr gleich und setzte mich aufs Bett. Ihre nächste Aussage ließ mich sie etwas verdutzt ansehen. Sofort kam mir JoJo in den Sinn mit den Worten, dass Lenja in Saus-und-Braus lebte. Es schien immer mehr zu stimmen, es war etwas, womit ich nie mithalten könnte. Das Leben das ich führte, wäre nichts für sie. „Nein, danke, schon okay. Ich brauch nicht viel.", erwiderte ich etwas daneben auf ihre Aussage. Eine ganze Kiste? Wenn das so viel war wie ich mir gerade vorstellte könnten davon sowohl JoJo als auch ich einen ganzen Sommer überleben. Verdammt. Wie konnte man so viele Süßigkeiten horten? Ich sollte nicht weiter darüber nachdenken, es brachte nichts, ich wusste dass sie mehr hatte, schon bevor ich mich auf das eingelassen hatte, das konnte ich ihr jetzt nicht zur Last legen, das wäre unfair.
Ich zog meinen Pullover aus und warf ihn neben das Bett, dann ließ ich mich richtig ins Bett fallen und sah Lenja wieder an. „Also, was machen wir, Engelchen?", fragte ich sie dann mit einem Grinsen.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 04.11.2017 16:55Die Auswahl war nicht die Größte. Aber es konnte nicht jeder einen Vorrat wie ich haben, der für mehrere Wochen hielt. Und von Woche zu Woche immer größer wurde. Vielleicht sollte ich meinen Freunden etwas abgeben, die würden sich bestimmt über so etwas freuen. Oder einfach mal in der großen Halle verteilen und jeder konnte sich das nehmen, was er wollte. Oder aber ich würde den Hauselfen etwas zu guten kommen lassen. Oder ich setzte alle meine Ideen in die Tat um.
"Schokolade sollte reichen..", meinte ich und setzte mich nun richtig auf das Bett. "Ich hätte aber auch etwas von mir mitnehmen können. Ich habe eine riesen große Kiste unter meinem Bett stehen und da ist alles drin, was das Herz begehrt. Ich kann damit leider nicht so viel anfangen. Soll ich davon etwas holen gehen? Ich kann das alles eh nicht essen."
In der Kiste waren allerhand Süßigkeiten drin. Von Süigkeiten der Muggel bis hin zu einer riesen großen Auswahl an Süßigkeiten aus der Zaubererwelt. Ich wäre meine Mutter wirklich danbar, wenn sie aufhören würde, mir diesen ganzen Pakete zu schicken. Das Geld konnten wir sicherlich anders investieren. Aber sie wollte, dass es mir gut ging und ignorierte einfach meine Bitte, mir nichts mehr zu schicken.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 04.11.2017 14:32Ich grinste nur auf ihre Aussage hin, ja das hatte ich schon mitbekommen. Selbst störte es mich keines Wegs, andere könnte es zwar nerven, aber ich hatte damit kein Problem, zumindest solange es um nichts Wichtiges geht. Selbst versuchte ich mich immer zu konzentrieren, man wusste ja nie was als nächstes kommt, gelang mir zwar nicht immer, wie gerade eben, aber ich versuchte so gut es ging in der Realität zu bleiben.
Sie setzte sich aufs Bett und meinte, dass sie etwas Hunger hätte, okay, sowas großes dass es Hunger stillen konnte, hatte ich leider nicht hier. Sie fragte dann noch was ich da hätte und ich begab mich zu meinem Vorrat im Kästchen, mal sehen. „Chips, Kekse und eine Tafel Schokolade.", meinte ich schließlich. „Für alles andere müsste ich kurz einen Abstecher in die Küche machen.", fügte ich noch hinzu und setzte mich ebenfalls aufs Bett. Den Vorrat hatte ich mir vor einiger Zeit angelegt und plünderte ihn entweder, wenn ich nicht zum Essen kam, oder JoJo hier übernachtete und sie Lust auf etwas hatte. Oder eben wenn es hieß zurück nach London über die Sommerferien, da nahm ich natürlich alles mit und plünderte nochmal die Küche um alles nicht Verderbliche abzuräumen, was ich tragen konnte. Die Vorräte reichten dann meistens für ein bis zwei Wochen. Danach hieß es wieder auf andere Art die Sachen zu besorgen. Jedes Jahr dachte ich immer wieder nach wie es wäre wenn ich immer noch im Waisenhaus wäre, verwarf den Gedanken doch immer schnell wieder, da es dort nur schlimmer wäre. Nie wieder würde ich zurück, egal was passiert.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 03.11.2017 22:51Ich kicherte kurz, als er meinte, dass er abgelenkt gewesen sei. "Das kenne ich. Das bin ich auch ganz oft." Von meinen eigenen Gedanken zwar, aber das musste er schon mitbekommen haben.
Ich war froh, dass ich nicht einfach so meine Gedanken laut aussprach, wenn ich irgendwo war und meinen Gedanken hinterher hang. So schlimm war es doch noch nicht.
Ich konnte mich immer rechtzeitig in die Realtiät zurück holen. Mein Kopf war ein sehr guter Rückzugsort für mich.
manchmal schaffte ich es dann doch nicht, mich ganz in die Realität zurück zu holen und so kam es das eine oder andere Mal vor, dass ich nicht mitbekam, dass ich angesprochen wurde oder wenn ich mit jemanden redete, was mein Gegenüber mir dann sagte. Das kam nicht ganz so oft vor, aber wenn, dann war mir das immer richtig unangenehm.
Er ging nun Richtung Bett und ich drehte mich zu ihm. Ich setzte mich etwas schräg auf das Bett, sodass ich ihn immer noch anschauen konnte. "Ähm, etwas Hunger habe ich.", beantwortete ich seine Frage. "Ich wollte vorhin eigentlich etwas bestellen. aber ich habe nichts passendes gefunden." Ich fing an, meine Stiefel zu aufzumachen und sie mir ausziziehen. Es war nur Kuchen auf der Speisekarte gewesen und darauf hatte ich wenig Appetit gehabt. Kuchen gehörte für mich eher zum Nachmittag und nicht als Nachspeise nach dem Abendbrot. "Was hast du denn alles da?", wollte ich wissen. Ich stellte meine Schuhe an die Seite und setzte mich dann richtig auf das Bett.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 03.11.2017 22:11Sie schlang ihre Arme um mich und erwiderte den Kuss, es zeigte mir dass die Situation inzwischen wirklich entspannter war, als vorhin. Wäre es immer noch so, wäre der Abend im Eimer. Als sie sich dann löste, stellte sie ihren Rucksack ab und gab mir meine Jacke zurück, verdammt, wie hab ich auf die vergessen können? Zum Glück dachte sie daran. „Danke, war wohl dezent abgelenkt vorhin.", meinte ich mit einem Lächeln. „Möchtest du was trinken, oder knabbern?", fragte ich Lenja, während ich Richtung Bett ging. Ich hatte ja genug da, dafür sorgte ich immer. Hier im Schloss waren die Sachen viel leichter aufzutreiben als auf der Straße. In den Sommerferien waren Süßigkeiten Geldverschwendung und so etwas holten wir uns nur ganz selten, vielleicht einmal wenn wir etwas zu feiern hatten, oder gerade viel Geld übrig hatten, sonst war das einfach nicht drin. Zwar waren JoJo und ich ein eingespieltes Team was das Geldbesorgen anging, doch das hieß nicht dass wir es einfach hatten. Nein, es war alles andere als einfach, wir konnten gerade so überleben und taten alles was nötig war um irgendwie über die Runden zu kommen. Und an ehrliche Arbeit war nicht zu denken, niemand würde jemanden nehmen, der nicht mal eine Meldeadresse hatte, es war ein Teufelskreis.
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