Jungenschlafsaal Jahrgang 6

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 20:08

Sie schreckte hoch, was auch mich zurückschrecken ließ, eigentlich wollte ich sie ja sanft aufwecken, das klappe jedoch offensichtlich nicht. Sie sah sich total verwirrt um, „Wir haben circa zwei Stunden geschlafen, es ist schon dunkel.", beantwortete ich ihre Frage. Ich hatte nicht wirklich auf meine Umgebung geachtet, aber zum Glück waren wir noch alleine, das hätte peinlich werden können, aber die Fragen würde es mir so oder so nicht ersparen, da mich ja mehrere Leute mit ihr reinkommen sahen, vor allem waren vorhin ja noch zwei meiner Zimmerkollegen anwesend. Zum Glück hatten die aber den Anstand sich zu verziehen.
Sie sah mich besorgt an und entschuldigte sich. „Du brauchst dich nicht entschuldigen, alles okay.", meinte ich dann beruhigend. Schreckte ich halt etwas hoch, machte ja nichts, solange ich nicht aus dem Bett falle, ist mir sowas recht egal. „Wie gesagt, schon okay, ich bin ja selbst auch eingeschlafen und gerade erst aufgewacht.", meinte ich dann grinsend. Mit ihr im Arm schlief ich wirklich fest, so einen tiefen Schlaf war ich gar nicht gewohnt.
Sie fing an ihre Haare zu richten, doch das erinnerte mich wieder daran wie sie mit ihren Haaren spielte und das wollte ich nun auch, also nahm ich eine Strähne von ihr und wickelte sie um meinen Finger.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 20:27

Ich hörte Jerichos Erklärung und fasste mir erleichtert ans Herz. "Ich habe gar nicht mitbekommen, dass wir geschlafen haben.", meinte ich ehrlich.
Ich hatte es in der Tat nicht mitbekommen. Ich hatte mich so unglaubich wohlgefühlt, dass ich nicht mitbekommen hatte, wie ich einfach eingenickt war.
Erschrecken wollte ich ihn damit allerdings nicht.
Noch immer schienen wir alleine zu sein und das erleichterte mich ungemein.
Ich drehte mich zu ihn, so dass ich neben ihn saß und ihn ohne Probleme ansehen konnt. Er hatte nicht nur eine Art an sich, die ich so toll fand. Zudem sah er auch noch gut aus.
"Achso. " Er war also auch eingeschlafen. Irgendwie war das süß. Ich würde wahrscheinlich nicht nur zum kuschen zu ihn gehen wollen. Bei ihm zu schlafen war auch toll.
Ich beobachtete ihn dabei, wie er eine Strähne meiner Haare nahm und sie nun um den Finger wickelte. Ich beobachtete ihn eine Weile und beugte mich dann kurz vor, um ihn zu küssen.
Meine Mähne würde ich ohne eine Bürste nicht gebändigt bekommen und das würde ich wahrscheinlich nachher bei mir in meinem Schlafssaal nachholen müssen. Aber jetzt schien das vollkommen auszureichen.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 29.10.2017 16:55

Ich spielte ein wenig mit ihren Haare, es beruhigte mich extremst, keine Ahnung warum. Bis sie sich dann vor lehnte, da unterbrach ich mein Tun und ließ die Hand von ihren Haaren in ihren Nacken wandern, bevor ich sie schließlich küsste. Ganz verstand ich immer noch nicht wie es zu dem Ganzen hier gekommen ist, es scheint mir so surreal, sowas passiert doch normalerweise nicht, oder? Naja, wenn ich an Kate dachte und ihre Geschichten, dagegen war das hier gar nichts. Aber was erwarten sich die Leute, wenn sie einen Haufen Jugendlicher zusammen an einen Haufen stecken? Da war ich ja noch harmlos und brav und wollte gar nicht wissen was sonst so noch innerhalb dieser Mauern passierte, oder am Gelände, oder am See... Egal jetzt.
Ich beendete den Kuss und sah sie an. „Noch was vor heute? Oder bleibst du gleich hier?", fragte ich dann gerade heraus. Warum auch nicht?

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 29.10.2017 17:52

Ein wenig kam ich mir vor, als wenn ich in eine andere Welt geraten war. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass ich mir hier gerade ein Bett mit Jericho teilte. Nun gut, es war sein Bett und ich durfte bei ihm liegen und mit ihm kuscheln. Oder ihn sogar küssen.
Es war ungewohnt für mich, dass mich jemand auf diese Weise wahr nahm. Viel zu lange war es her, dass mich jemand so sehen konnte.
Ich war bisher immer unscheinbar.
Ich spürte Jerichos Hand in meinen Nacken während wir uns küssten. Er beendete ihn schließlich und ich setzte mich wieder richtig hin.
Seine Frage brachte mich zum schmunzeln. "Ich muss meine Haare bändigen. Wenn du eine Bürste hast, kann ich noch eine Weile bei dir bleiben." Meine Finger ließ ich durch meine Haare gleiten um die groben Knoten zu entfernen. Lange Haare hatten schreckliche Nachteile. Meine waren zudem noch recht dünn und sie verknoteten sich noch mehr. Aber kürzer wollte ich sie auch nicht haben. Ich hatte mich an die etwas aufwendigere Pflege gewöhnt und ohne meine Haare würde ich mich schrecklich leer fühlen.
Lange Haare hatten zudem auch den Vorteil, dass man ganz viele Varianten von Zöpfen machen konnte.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 29.10.2017 19:09

Ihre Antwort bedeutete so viel wie: Ja, aber zuerst Bürste. Frauen. Aber ihre Haare waren wirklich süß, da verstand ich sie schon ein bisschen. Ich grinste und antwortete: „Uhm. Muss ich nachschauen, aber du siehst so auch süß aus." Kurz zwinkerte ich ihr noch zu bevor ich mich hochbegab um etwas Passendes für sie zu suchen. Zuerst ging ich zu meinem Nachtkästchen und durchwühlte es. Fehlanzeige. Da war so ziemlich alles drin, nur keine Bürste. „Ich hätte um die 50 Stifte, circa 10 Kerzen, Müsliriegel, Chips, ein Feuerzeug, 3 Haargummis, aber eine Bürste hab ich noch nicht gefunden." Vielleicht im Bad? Ich ging rein und durchsuchte alle Kästchen und Schränke die mir gehörten. Auch nichts. Vielleicht bei nem Zimmergenossen? Die werdens mir schon verzeihen. Dann machte ich mich daran die anderen Sachen zu durchsuchen. „BINGO!", rief ich als ich endlich eine Haarbürste gefunden hatte. Kurz noch die Haare entfernen und fertig. Mit einem breiten Grinsen ging ich zurück ins Zimmer und gab ihr die Bürste. „Sieht so aus, als könntest du nicht so schnell abhauen.", meinte ich noch und zeigte ihr die Zunge.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 29.10.2017 19:42

"Ich sehe aus wie ein Löwe.", meinte ich grinsend. "Aber danke." Noch immer versuchte ich mit der Hand die groben Knoten zu etfernen. Aber so einfach war das gar nicht.
Er durchwühlte sein Nachtkästchen und ich beobachtete ihn dabei. Er zählte lauter Dinge auf. "Wozu brauchst du hier Kerzen?", wollte ich wissen.
Aber schon war er im Bad verschwunden und ich nutzte die Gelegenheit um aufzustehen. Wenn ich die Nacht hier verbringen würde, dann würe ich etwas anderes zum schlafen brauchen.
Ich würde in meiner Bluse schlafen müssen. Komplett in Unterwäsche wollte ich dann doch nicht. So wie ich es immer bisher tat.Ich schlüpfte also aus meiner Hose und legte sie auf den Nachttisch von Jericho. Dann schlupfte ich unter die Decke und wartete auf ihn.
Hier in diesem Bett schlief er also. Was er wohl abends mit seinen Klassemkameraade alles so anstellte? Witzelte er noch mit ihnen abends hier rum? Oder hatte er sogar mal ein anderes Mädchen hier gehabt?
Ich hatte gar nicht nachgefragt, ob er überhaupt eine Freundin hatte. Aber wenn er mich gerade so geküsst hatte, hatte er bestimmt keine. Das wäre nämlich ziemlich mies und er hatte meinen Ex-Freund als Arsch bezeichnet.
Ich lehnte mich an das Kopfende und strich die Decke glatt. Sie war so warm und weich. Ich konnte mir gut vorstellen, hier eine Nacht zu verbringen.
Und meinen Freunden würde das wahrscheinlich gar nicht auffalen. So wie sonst immer.
Ich hörte einen Jubelruf und ich rutschte etwas weiter nach vorne. Schließlich kam er zu mir uns streckte mir die Zunge raus. "Streck sie mir noch einmal raus und ich beiß sie.", meinte ich lachend. Ich kniete mich hin und beugte mich zu ihn rüber um ihn die Bürste aus der Hand zu nehmen.
Mit der Bürste in der Hand setzte ich mich wieder hin und machte mich daran, meine Haare zu kämmen. Wenn ich das jetzt nicht tun würde, hätte ich morgen früh ein noch größeres Problem als jetzt schon.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 29.10.2017 20:10

Auf die Frage mit den Kerzen konnte ich nicht so schnell reagieren wie ich schon im Bad war. Den Kommentar zur Zunge, als ich zurück war, wollte ich aber nicht unkommentiert lassen, als ich mich dann auch auf das Bett gesetzt hatte zeigte ich ihr die Zunge erneut und meinte danach nur „Das klingt ja nach ner Einladung, wer weiß, vielleicht mag ich sowas ja?". Sie nahm die Bürste an sich und begann ihre Haare zu kämmen. Das heißt sie bleibt über Nacht, das brachte mich erneut zum Grinsen. „Verdammt, in deiner Gegenwart muss ich heute die ganze Zeit grinsen, das ist nicht mehr normal.", sprach ich meinen nächsten Gedanken einfach laut aus. Ich war zwar generell ein Mensch der oft grinste und gut drauf war, aber so oft wie heute hatte ich selten ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich sah ihr zu wie sie sich die Haare kämmte und wie vorhin schon faszinierte es mich, sobald sie etwas mit ihren Haaren machte. Schon komisch, warum mochte ich das so?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2017 20:13.

Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 29.10.2017 20:28

Die Frage mit den Kerzen ließ er aus. Aber etwas so schlimmes konnte es bestimmt nicht sein. Immerhin hatte er hier etwas zu essen in seinem Schränkchen und das war ein wirklich großer Pluspunkt.
Auch wenn mein Schlafsaal direkt neben der Küche war, so ging ich nur selten hinein um mir etwas zu holen. Meine Mutter machte sich immer extrem viele Sorgen und schickte mir wöchentlich ein Care-Packet. Mein Vorrat reichte mittlerweile für mehrere Monate. Ich hatte extra dafür eine Kiste kaufen müssen um sie unter meinem Bett zu verstauen.
Ich grinste ihn wieder an als er das mit der Zunge erwähnte. "Hmmm. Wir können es mal ausprobeiren?", fragte ich nach und legte den Kopf leicht schief. Ich musste mir unwillkürlich vorstellen, wie es wäre, den Vorschlag in die Tat umzusetzen.
Die Horde Schmettleringe meldete sich wieder und ich hatte das Gefühl, ich schwebte auf eine Wolke.
Seine Aussage machte mich etwas sprachlos. Ich grinste ihn an. "Mach dir keine Sorgen darüber. Mir geht es nicht anders. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, Schmetterlinge in meinem Bauch zu haben." Allein diese Aussage brachte meinen Magen dazu, einen Saltu zu schlagen.
Ein letztes Mal strich ich mit der Bürste durch meine Haare, dann legte ich sie auf den Nachttisch.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 29.10.2017 21:10

Das Angebot musste ich ja direkt annehmen, aber wenn dann später, am besten bevor wir schlafen gehen würden. Provokant lehnte ich mich vor, steckte meine Zunge nochmal raus, sagte dann aber: „So ungeduldig? Das Angebot nehme ich gerne an, aber wolltest du nicht was anderes zuerst machen?" und lehnte mich erneut zurück. Normalerweise provozierte ich zwar nicht, aber so ganz einfach wollte ich auch nicht alles machen, sonst würden wir heute noch miteinander im Bett landen. Beziehungsweise etwas anderes im Bett anstellen.
Bei ihrer nächsten Aussage musste ich mich verlegen am Hinterkopf kratzen, dass sie mich mochte war offensichtlich, aber ich war das alles nicht so gewohnt. Immerhin waren meine letzten...nennen wir es Beziehungen...etwas anders. Es war nie mit vielen Gefühlen. Mein erstes Mal war einfach so eine...naja Übereinkunft? Abmachung? Wie soll ich das schon groß nennen. Auch so hatte ich nur kurze Beziehungen, meistens war ich den anderen zu anhänglich, oder es kam irgendwas dazwischen und es endete. Da war nie wirklich die Zeit viele Gefühle zu entwickeln und so schnell wie jetzt ging es echt noch nie. Ich sollte ihr Antworten, aber was soll ich darauf antworten? Kurz überlegte ich und meinte schließlich „Dir ist klar, dass du mich durch die Aussage jetzt am Arsch hast und nicht mehr so schnell los wirst, oder?". Das fasste es passend zusammen wie ich war wenn ich jemanden mochte, vor allem wenn diese Person mich auch mochte und war gleichzeitig so etwas wie eine Warnung, dass ich nicht gerade eine einfache Person war, was Beziehungen anging.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 29.10.2017 22:21

Ich grinste ihn an als er mir die Zunge raus streckte. Jetzt wollte ich das ganze nicht ausprobieren. Ich wusste, es war nur eine Provokation seinerseits aber er hatte recht. "Ja, meine Haare müssen noch geflochten werden." Ich hatte doch hier irgendwo ein Haargummi, oder? wahrscheinlich lag es im Bett irgendwo. Ich hob die Decke an und suchte drunter danach. Es war nicht ganz einfach, es zu finden.
Aber hier war es nicht. Ich ließ die Decke wieder fallen und streckte mich zu meiner Hose. Ich hatte es vorhin wohl in meine Hosentasche gesteckt, denn ich fand es in der Hosentasche. Ich nahm es zu mir und begann, meine Haare zu flechten. So würden sie in der Nacht mich nicht stören und ich hatte morgen keine Mähne eines Löwen, die man nach einem Bad geföhnt hatte.
Ich brauchte eine Weile und ich war gerade am Ende angekommen, als er mir sagte, dass ich hn nicht mehr so leicht loswerden würde. Das Grinsen wurde ich heute nicht los. Und seine Aussage machte mir so gar keine Angst. "Viel schlimmer als mein Ex kannst du nicht werden. Du wirst mich doch nicht kontrollieren wollen, oder?" Mein Ex hatte ich wirklich den ganzen Tag kontrollieren wollen. Er wollte sogar wissen, wann ich auf Toilette ging. Das einzoge, was er nicht wissen wollte, war, wann ich was an Nahrung zu mir genommen hatte. Da war ich ziemlich froh, dass er sich für jemand anderen entschieden hatte. "Irgendwie ist es niedlich, jemanden zum kuscheln zu haben. Du bist wirklich gut darin."

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