Jungenschlafsaal Jahrgang 6

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 11:25

Ich genoss das Gefühl mit ihr hier zu liegen und wir schienen uns gut zu verstehen, da war aber noch was anderes, als sie mir vorhin von ihrem Exfreund erzählte und mir nun zustimmte, dass er ein Arsch ist, kam in mir etwas hervor. Es schien mein Beschützerinstinkt zu sein, ich wurde wütend auf den Typen und wollte nicht, dass ihr sowas nochmal widerfährt. Dieses Gefühl kannte ich bis jetzt nur bei Menschen die mir sehr nahe standen, wie meine beste Freundin. Oder die Gruppe mit der ich die Sommer zusammen auf der Straße verbrachte, aber nun kam es bei ihr und das obwohl ich sie kaum kannte. Vor dem heutigen Tag kannte ich sie nur vom Namen her und hatte sie so kaum bemerkt. Wie konnte es eigentlich sein, dass ich jemanden mit dem ich im gleichen Jahrgang war so übersehen konnte? Es war nicht das erste Mal, dass Leute ich keine Ahnung von Leuten hatte die ich eigentlich kennen müsste, aber nie wirklich wahrnahm. Kann es sein, dass Menschen so aneinander vorbei leben? Ich war etwas in Gedanken versunken, darüber nachdenkend warum ich sie nicht schon früher traf, fast wäre ich eingenickt, doch ich wollte nicht schlafen, wollte den Moment mit ihr genießen, deshalb zog ich sie noch etwas näher zu mir und musterte sie nochmal. Sofort als ich sie mir ansah begann ich zu grinsen und konnte eine Aussage nicht verkneifen: „Bitte jag öfters deinen Kater, das scheint ja gute Ergebnisse zu bringen."

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 11:43

Eine Weile schwiegen wir und ich schaute dabei zu, wie sich Jerichos Brust bei jedem Atemzug hob und senkte. Es war ein beruhigender Rythmus, der mich fast dazu brachte, wieder einzudösen.  
Mit einem Finger fuhr ich die Falten seines Pullovers nach, die sich gebildet hatten. Sie sahen aus wie kleine Berge und Täler. Da fiel mir ein, dass ich schon lange nicht mehr wandern war.
Mit meinen Eltern war ich das früher sehr oft gewesen. Aber jetzt, da ich die meiste Zeit des Jahres in Hogwarts verbrachte, konnten wir das nicht mehr allzu häufig in Angriff nehmen.  
Ein Bein legte ich über sein Schoß als er mich noch näher zu sich zog. So war es wesentlich bequemer.  Ich seufzte leise als er meinen Kater erwähnte.  Ich kicherte leise. "Das wird wohl vorkommen." Ich würde meinen Kater öfter suchen wollen. Und wie immer würde er vor mir fliehen. Dieses Spiel kannte ich zu genüge mit ihm. "Oder aber ich verabrede mich wieder mit dir wenn ich kuscheln möchte?" , schlug ich halb fragend vor. Wieder schaute ich zu ihn hoch, meine Hand folgte immer noch den Falten seines Pullover s, der war aber bald komplett faltenfrei.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2017 11:44.

Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 12:13

Erst jetzt bemerkte ich, dass sie die ganze Zeit meinem Pullover entlang fuhr, ich spürte die Berührungen zwar nur leicht, trotzdem war es sehr angenehm. Ihre Antwort überraschte mich und brachte mich dazu leise zu lachen. Meine Antwort war simpel, riskant, aber dennoch aussagekräftig: ich lehnte mich über sie und küsste sie sanft. Jetzt lag es an ihr wie es weiter ging, sie machte den Vorschlag mit einer erneuten Verabredung und ich küsste sie. Lenja musste selbst wissen was sie wollte, ob sie es dabei belassen wollte wie es jetzt war, oder ob sie doch mehr wollte. Eigentlich hatte ich nicht geplant, dass mein Abend in diese Richtung verlaufen würde, doch ich konnte mich nicht beschweren, ich mochte sie, keine Frage und das obwohl ich sie kaum kannte. Ich wollte mehr von ihr erfahren, sie näher kennen lernen, wollte wissen wer neben mir lag, mit wem ich es zu tun hatte, doch wollte ich auch ganz andere Sachen. Mein Gefühl sagte mir, dass ich sie nicht nur als eine gute Freundin, oder für eine Nacht haben wollte, nein, ich wollte gerade alles über sie wissen, wollte mehr Zeit mit ihr verbringen, ihr näher kommen. Meine anfänglichen Zweifel und meine Vorbehalte waren wie weggeblasen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 12:31

Dass ich über seinen Pullover strich, beruhigte mich in gewisser Art und Weise.
Zuerst dachte ich dass Jericho etwas sagen würde, aber dem war nicht so. Er beugte sich über mich und mir stockte der Atem. Als ich vorhin gedacht hatte, dass ein Schwarm Schmetterlinge in meinen Bauch rumflattertern, so hatte ich mich doch minimial geirrt. Jetzt tobte in mir ein ganzer Sturm. Mir wurde warm und ich war auf plötzlich ziemlich aufgeregt.
Er küsste mich tatsächlich! Für einen kurzen Moment wusste ich nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Er überraschte mich ziemlich aber es zeigte mir, dass da mehr zwischen uns sein musste. Wir kannten uns nicht so gut, aber es war mir egal. Wir hatten genug Zeit, um uns weiter kennen zu lernen. Manchmal schien man sich doch in jemanden zu verlieben, den man gar nicht so gut kannte.
War ich wirklich dabei, mich in ihn zu verlieben? Anscheind, denn sonst würde ich ganz anders handeln...
Jetzt in diesem Moment wollte ich allerdings das Gefühl auskosten. Ich machte mir zu viele Gedanken...
Ich legte die Hand, die soeben noch über sein Pullover strich, auf seine Wange und küsste ihn ebenfalls.
Es war etwas her, dass ich jemanden so nahe gekommen war. Es fühlte sich dennoch fantastisch an. Meine Nervosität lete sich ein wenig...

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 14:38

Als sie den Kuss erwiderte, kam in mir ein Gefühl hoch, das ich lange nicht mehr spürte. Ich vergas alles rund um mich herum, der Moment schien ewig zu dauern und ich wollte nicht aufhören. Doch schließlich mussten wir unsere Lippen voneinander lösen, doch das hieß nicht, dass es damit zu Ende wäre. Ich positionierte mich so, dass ich nun noch besser an sie ran kam, eine Hand in ihrem Nacken, mit der anderen stützte ich mich am Bett ab und mein Oberkörper war über ihrem. Sagen wollte ich nichts, es würde nur den Moment ruinieren, also näherte ich mich ihr erneut an und küsste sie wieder, nur diesmal leidenschaftlicher, aber nicht zu fordernd, es sollte schön, aber nicht zu wild sein. Meine Augen hatte ich geschlossen, auch wenn ich gerade nichts lieber täte als sie anzusehen, jede Bewegung zu beobachten, so wollte ich mich doch in dem Moment verlieren, alle anderen Sinne ausblenden und nur die Berührungen unserer Lippen spüren.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 14:58

Ich war etwas überrascht, als er sich von mit löste. Hatte er schon genug von mir und wollte einfach mich wieder loswerden?
Ich wollte jetzt nicht in Panik geraten.
Aber er posotionierte sich nur etwas um, und ich passte mich ihm an. Ich legte mich halb auf den Rücken damit er sich über mich beugen konnte.
Kurz schaute ich ihn an ehe ich wieder die Augen schloss und meine Hand auf seine Wange wieder legte. Er küsste mich wieder und ich erwiderte ihn ebenso leidenschaftlich.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass das Ganze so enden würde. Meistens waren die Leute ungehalten darüber, wenn ich sie einfach so anrempelte. Aber Jericho hatte recht behalten. Die Ergebnisse waren einfach nur gut.
Dieses Mal konnte ich meinem Kater wirklich dankbar sein, dass er mir immer davon rannte und nicht wollte, dass ich ihn in Beschlag nehmen wollte.
Ich schob alle meine Gedanken bei Seite, ich hatte gerade wichtigeres zu tun als meine Gedanken an meinen Kater zu verschwenden. Das hier war einer der wenigen Momente in denen mein Kopf einfach mal leer sein konnte.
Meine Hand, die noch eben auf seiner Wange hatte, legte ich nun auf den Rücken. Ich wollte nicht zu fordernd werden aber ich konnte gerade nichts anderes tun, als diesen Moment hier zu genießen.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 16:03

Sie passte sich meinen Bewegungen an und positionierte sich selbst um, damit es mir leichter fiel, in die optimale Position zu kommen, auch erwiderte sie meinen Kuss gleich leidenschaftlich wie ich es tat, wir schienen super miteinander zu harmonieren und brauchten keine Worte, es lief alles auch so glatt ab. Meistens musste man ja hinterfragen, oder genau darüber nachdenken was der andere von einem wollte, doch bei ihr, inzwischen musste ich keine Sekunde nachdenken, es ging alles von selbst. Ich spürte wie ihre Hand sich von meiner Wange auf meinen Rücken begab, dadurch ließ sie mir noch mehr Handlungsspielraum, den ich aber nicht nutzte, es wäre zu schnell, zu fordernd, ich wollte nicht übertreiben und ich glaube auch nicht, dass sie es so schnell angehen wollte. Auch wenn ich jede Sekunde genoss, waren wir vor einer Stunde noch fast Fremde gewesen. Alles was ich von ihr bis jetzt wusste, war ihr Jahrgang, dass sie einen Kater namens Jerry hatte, einen Arsch als Exfreund und gerne kuschelte. Ach ja, und dass sie ein Hufflepuff war. Das war's dann aber auch schon, nicht gerade die perfekten Voraussetzungen um weiter zu gehen, aber das ließe sich ja noch ändern.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 16:56

Die Minuten verstrichen. Allerdings hatte ich das Gefühl dass ich erst vor ein paar Sekunden hier mit ihm angekommen war. Die Zeit war schon eine gemeine Sache. Wenn ich wollte, dass sie nicht umging, dann verflog sie in einem wahnsinnig schnellem Tempo.
Wenn ich wollte, dass die Zeit verflog, dann war sie so langsam, dss man scho danach greifen konnte.
Jetzt in diesem Moment wollte ich nicht, dass sie einfach weiter machte wie bisher. Und doch war sie nicht aufzuhalten.
Nach einer kleinen Weile löste ich mich von ihm. Ich brauchte einen kurzen Moment um wieder zu Luft zu kommen.
Mein Kopf war immer noch llergefegt.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass Jericho jetzt noch weiter gehen würde. Ich hatte ihn nicht zurück halten müssen aber bei ihm hatte ich das Gefühl, dass ich das auch nicht brauchte.
Das zwischen uns hamonierte schon jetzt zwischen uns und das überraschte mich jetzt schon ein wenig. So etwas hatte ich bisher noch nicht erlebt und sowas würde ich bestimmt nicht nich einmal so schnell erleben.
Ich seufzte einmal und lächelte dann Jericho an.

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Jericho
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Jericho am 28.10.2017 19:05

Die Zeit verging und wir machten noch ein bisschen weiter wie bisher, bis sie sich von mir kurz löste um Luft zu holen. Sie seufzte kurz und lächelte mich an, ich grinste ebenfalls, gab ihr noch einen kurzen Kuss auf die Stirn und legte mich dann wieder neben sie. „Na komm", meinte ich dann zu ihr und lud sie damit ein sich wieder zu mir zu legen, damit wir noch weiter kuscheln konnten. Das tat sie dann auch, sie kuschelte sich erneut zu mir, das Gefühl war einfach herrlich, sie in meinen Armen zu halten.
Wie...wie lange hatte ich geschlafen? Ich wusste, ich war eingenickt. Wer...? Achja. Lenja war ja an mich gekuschelt. Also ein Morgenmensch war ich auf keinen Fall, obwohl, Morgen war es ja nicht. Ich sah auf die Uhr, es waren zwei Stunden vergangen, aber es fühlte sich an als hätte ich einen ganzen Tag geschlafen. Es musste wohl an ihr liegen. Ich blieb noch ein paar Minuten liegen, bevor ich mich dazu durchrang sie auch aufzuwecken. Mit meiner Hand die frei war, strich ich über ihre Wange und sagte leise „Aufwachen, Engelchen.", um sie sanft aus dem Schlaf in die Realität zurückzuholen.

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Lenja
Gelöschter Benutzer

Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6

von Lenja am 28.10.2017 19:22

Ich kuschelte mich wieder an Jericho, als ich mich vin ihn gelöst hatte.
Mein Kopf ruhte auf seine Brust und ich konnte das gleichmäßige Schlagen seines Herzens hören. Es hatte einen regelmäßigen Rythmus, der mich müde machte.Es dauerte nicht lange, da schlief ich ein....
....gefühlt einen Tag später wurde ich sanft geweckt. Ich spürte eine Hand auf meine Wange und sanfte Worte, die gesprochen wurden. 
Oh Mist! Ich schreckte hoch und schaute mich um. Jericho lag neben mir, das war gut. Ich hatte vollkommen die Zeit vergessen. Ich hatte mich einfach wohl gefühlt. "Wie spät ist es?", fragte ich an ihn gewandt. Es war schon dunkel und ich konnte kaum etwas erkennen. Waren seine Mitschüler schon da? Hatten sie mich gesehen? Würde es gleich Ärger geben?
Besorgt schaute ich Jericho an. "Entschulige...", murmelte ich. Ich wollte nicht hochschrecken und ihn damit selber erschrecken. "Ich habe nur alles um mich herum nicht mehr wahr genommen.", meinte ich. Ergab das Sinn? Ich hoffte, dass er mich verstehen würde. Ich rieb mir einmal mein Gesicht und machte mich dann an die Arbeit, meine Haare zu glätten.

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