Zukunftsplay » 3
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Aiden
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Aiden am 09.10.2017 09:25Obwohl mir Strafen egal waren, egal welcher Art sie auch ausfielen, fühlte ich einen gewissen Nervenkitzel, der mich etwas unter Strom stellte. Vielleicht war ich deshalb auch so erpicht auf gefährliche Situationen, denn das ließ mich etwas fühlen und genau das brauchte ich gelegentlich. Wenn man nicht in meiner Haut steckte wusste man nicht wie es mir damit ging und ich hatte auch kein großes Interesse daran mich anderen zu erklären. Wozu? Es machte herzlich wenig Sinn und zu viel Aufruhr.
Es schien ganz so als wäre Jack froh darüber, dass ich ohne eine weitere Frage anfing zu suchen, da hatte ich wohl mal wieder die richtige Entscheidung getroffen. Aber das war auch nicht weiter verwunderlich, weshalb ich nicht mehr weiter darüber nachdachte, sondern mich stattdessen auf die Suche konzentrierte, die einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen glich. Sie war sogar schlimmer, denn wir wussten nicht einmal wie die Nadel aussah, was die ganze Sache deutlich schwieriger machte als sie es so schon war. Doch ich hatte noch nie vor einer Herausforderung gekniffen und ich fing jetzt erst recht nicht damit an. Immerhin vertrieb das meine gewöhnliche Langeweile, denn mit Hausaufgaben schlug ich mich nach wie vor nicht herum, sondern ließ sie von anderen erledigen. Auch lernte ich für die Abschlussprüfungen jedes Jahr nur das Nötigste, damit ich relativ gut abschnitt, Bestnoten waren mir noch nie wichtig gewesen und den Erziehern im Waisenhaus waren sie auch gänzlich egal, solange ich das Schuljahr jedes Jahr aufs Neue bestand.
Gerade als ich wieder vertieft in der Suche war wurde meine Aufmerksamkeit auf ein paar Schritte gelenkt, die in die Verbotene Abteilung schien zu kommen. Natürlich war ich jetzt konzentriert auf diese Schritte, die immer näher kamen. Gerade war ich nicht auf Flucht, sondern auf Angriff gepolt, weshalb ich schon einmal überlegte welchen Fluch ich dieser Person auf den Hals hetzen sollte, denn das würde gleich schnell gehen müssen, damit kein Ton von diesem Schüler oder Professor kommen konnte.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Jack am 09.10.2017 09:53Ich seufzte einmal und stellte das Buch wieder bei Seite. Ich machte mir nicht die Mühe, es aufzuschlagen und herein zu schauen. Das Buch hatte ich während meiner Schulzeit ziemlich oft gelesen. Ein Gedanke daran ließ mich aber stocken. Ic nahm es nochmal in meine Hand und öffnete es. Ich schaute hinein und las die ersten Worte. Es hatte sich nichts geändert, es waren noch die gleichen Wörter vorhanden wie zu der Zeit, in der ich das Buch gelesen hatte. Nun stellte ich es endgültig wieder in das Regal und nahm mir das nächste Buch vor.
Ich hörte Schritte und schaute schnell zu Aiden. Ich trat an ihn heran. "Wenn du noch weiter in der Abteilung bleiben willst, dann halt die Beine still.", flüsterte ich ihn zu und stellte mich dann mit dem Rücken vor ihn hin, sodass ich ihn verdeckte. Ich hatte wenig Lust auf Auseinandersetzungen und daran, dass ich meine Suche vorzeitig abbrechen musste. Ich hatte erst drei Bücher durchstöbern können und ich wollte beim besten Willen nicht gehen wollen. Und Aiden war so epicht darauf, in die Abteilung zu kommen. Es würde nur zu großes Aufsehen hervorrufen, wenn er sich jetzt mit jemanden anlegte und dann würden die nächsten hier rein kommen. Eine unausweichliche Kettenreaktion. Ich schlug das Buc auf und stöberte darin herum. Wieder nur eins über dunkle Magie. Nicht wirklich neues für mich.
Aiden
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Aiden am 10.10.2017 09:39Jacks Worte reizten mich genau das Gegenteil zu tun. Ich erkannte was seine Idee war und ein Teil von mir wusste genau, dass dies die richtige Entscheidung war. Und doch wollte der andere Teil von mir unbedingt einen Fluch loslassen und das so schnell, dass die andere Person keine Möglichkeit dazu hatte noch zu reagieren. Dann käme doch alles aufs Gleiche raus, oder nicht? Naja, irgendwo vermutlich nicht, denn nach dem Angriff würde die Person als Zeug herhalten, dass ich unbefugt in der Abteilung gewesen war.
"Hast ja recht", murmelte ich daher schließlich kurz nachdem ich meine Gedankengänge von den verschiedenen Seiten her durchgegangen war. Die Schritte kamen näher und ich machte weder ein Geräusch noch Anstalten mich zu bewegen. Dadurch, dass mir die Sicht versperrt wurde konnte ich nicht sehen wer gerade an den Regalen vorbei ging, sodass ich mich nur nach den Geräuschen der Schritte orientierte. Kurz blieb das Paar Schuhe stehen, während ich angespannt war und noch immer jegliche Flüche im Kopf durchging, falls doch irgendwas schief ging. Doch dann setzten sie sich wieder in Bewegung und ich entspannte mich direkt merklich. Jetzt konnte ich mich auch wieder bewegen, denn die Person zog endgültig ab, weshalb ich mich wohl nicht verraten hatte. Irgendwo war das auch wieder langweilig, ich hatte große Lust mal wieder zu zeigen, dass ich stärker war als ich aussah und meine Laune würde es sicher auch bessern, wenn ich jemanden auf dem Boden liegend sah, dem ich Schmerzen zufügte.
Doch gerade war das Tagebuch etwas wichtiger, weshalb ich mich wieder an die Bücher machte und sie erneut durchsah. Noch war nichts von einem Tagebuch vorzufinden, doch so leicht ließ ich mich nicht entmutigen, denn uns war es von Anfang an klar gewesen, dass die Suche schwer werden würde.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Jack am 10.10.2017 18:45Ich war dankbar, dass Aiden die Füße still halten konnte und keinen Laut von sich gab. Es wäre jetzt alles andere als passend gewesen und darauf hatte ich wenig Lust. Nicht, wenn ich gerade am recherschieren würde.
Hätte er einen Aufstand gebropt, hätte ich ihn mir vorgeknöpft. Bei so etwas konnte ich schnel aus der Haut fahren. Ich nickte nur einmal und machte mich wieder an der Suche des Tagebches.
Auch dieses Buch war nicht wirklich hilfreich.
Die Schritte entfertnen sich wieder und ich schaute einmal kurz hoch und wandte mich wieder Aiden zu. "Gut gemacht.", meinte ich. "Das Buch ist wichtiger als deine Neigung zum Ärger provozieren." Ich hielt ihn kurz das Buch unter die Nase und wedelte damit herum.
"Das hier kann mein Leben verändern." Das würde es wahrscheinlich nicht so sehr, denn Gedanken darüber hatte ich mir noch nicht gemacht, was ich mit dem Buch anfangen wollte, wenn ich es finden sollte. Das sollte ich wirklich mal, schließlich bedeutete es doch eine gewisse Macht. Vielleicht würde ich noch mehr in den Rängen von Voldemort aufsteigen. Aber bis dahin war noch ein weiter Weg den ich beschreiten musste.
Selbst wenn ich es nicht finden würde, der Gedanke daran, dass ich es wenigstenns versucht hatte, brachte mir eine gewisse Ruhe.
Aiden
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Aiden am 12.10.2017 21:04Wenn mir früher jemand gesagt hätte, dass ich doch tatsächlich mal in der Verbotenen Abteilung rumlungerte, nur um ein verdammtes Buch zu finden, dann hätte ich denjenigen ausgelacht. Bücher waren in den meisten Fällen langweilig und pure Zeitverschwendung. Es gab zwar durchaus Ausnahmen, wie bei jeder Sache eben, aber diese waren schwer zu finden und ich legte es nicht an diese ausfindig zu machen. Gut, dieses Tagebuch war es dann doch wert mal nicht gleich aufs Ganze zu gehen und ganz im Gegensatz zu meinem normalen Verhalten mal in Deckung zu bleiben. Innerlich regte sich ein Teil immer noch darüber auf nicht einmal zu wissen wer mir für Ärger hätte sorgen können. Verdammt. Das machten Jacks Worte auch nicht besser, obwohl ich mir diese Tatsache nicht anmerken ließ.
"Hab ich aber nur gemacht, weil du es bist", konterte ich grinsend. Diesen Satz hatte ich mir dann nicht mehr nehmen lassen können. Irgendwo verstand ich es auch wo der Sinn daran lag, was meine gewalttätige Ader nicht gerade beruhigte. Vermutlich würde ich später wieder für einen kleinen Kampf sorgen, darin war ich wirklich Spitzenklasse, schon vom ersten Jahrgang an. Selbst die Professoren hatten es langsam aufgegeben mich maßregeln zu wollen, wenn es mal wieder zu einer Streitigkeit gekommen war. Nachsitzen musste ich inzwischen meistens wegen anderen Delikten. Mein Blick fiel auf das Buch, welches mir mein Freund unter die Nase hielt.
"Na dann hab ich das ja umso lieber getan, wenn ich dir helfen kann dein eigentliches Ziel zu erreichen", mein Grinsen zog sich in die Breite. Man konnte das jetzt auf verschiedene Sichtweisen sehen. Entweder ich meinte es ernst oder aber sarkastisch. Mir war egal wie er es aufnahm. Meine Zeit verbrachte ich ja dennoch in einem verbotenen Abschnitt des Schlosses.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Jack am 13.10.2017 14:12Aidens Art war äußerst anstregend und so langsam veror ich die Geduld mit ihm. Er hatte sich manchmal so schlecht unter Kontrolle, er liebte den Streit und provozierte ihn nur zu gern.
Ich war da das ganze Gegegenteil. Ich zog zwar sehr schnell meine Schlüsse, manchmal zu voreilig. Aber dennoch war ich wirklich sehr gut in Selbstbeherrscung. Die ich allerdings gerade ganz langsam verlor.
Machte er sich überhaupt Gedanken darum, was andere gerade brauchten? Oder welcher Bereich Priotität hatte?
Ich musterte Aiden einmal und ließ das Buch wieder sinken. "Danke.", meinte ich und schaute wieder in das Buch, es war wieder ein Reinfall.
Aber tatsächlich hatte Aiden sich zurück halten können. Es war wirklich eine Erleichterung und ich wurde etwas ruhiger.
Nebenbei stellte ich das Buch wieder weg. Mein Blick war immer noch auf Jack gerichtet.
Ich seufzte und ließ mein Kopf kurz nach vorne fallen. War das jetzt wirklich ernst gemeint? "Weißt du...", begann ich bedächtig. Ich musste unbedingt leise sprechen. Die ganze Suche frustrierte mich so dermaßen, dass meine Nerven blank lagen. Ich wusste nicht, wie lange ich mein Gerüst noch aufrecht erhalten konnte. "Manchmal gibt es Aufgaben, die man sich genauer anschauen sollte. Und manchmal haben Aufgaben eine so hohe Prioritätenstellung, dass alles andere unwichtig scheint." Und da war es auch wirklich unwichtig, ob man gerade einen Streit anzetteln wollte oder nicht.
Aiden
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Aiden am 14.10.2017 08:38Mir fiel meistens erst auf, dass ich keine ausgeprägten Gefühle besaß, wenn sie von mir erwartet wurden oder jemand anfing darüber zu faseln. Ich blendete dann immer diese nervige Stimme aus, die mir erzählen wollte was ich zu tun oder zu fühlen hatte. Gab es denn keine Menschen wie ich? Es wäre eine ungemeine Erleichterung, wenn ich mal auf Gleichgesinnte treffen würde, ich war mir sicher, dass wir uns alle prächtig verstehen würden und viel Spaß miteinander hatten. Zwar konnte ich nicht nachempfinden wie es Jack in diesem Augenblick ging, doch er wirkte auf mich alles andere als begeistert. Schade. Ich gab ein leises Seufzen von mir. Sein Dank interessierte mich herzlich wenig, auch ob ich ihm irgendwann so auf die Nerven ging, dass er selbst einen Streit anzettelte. Im Grunde brauchte ich meine Freunde ja auch nicht um mich durchs Leben schlagen zu können. Er würde es genauso wenig wie alle anderen verstehen, wenn er mein wahres Ich zu Gesicht bekäme. Freundschaft hin oder her. Auf einmal wurde diese ganze dämliche Suche langweilig. Als ob der dunkle Lord so dämlich wäre ein Tagebuch hier zu verstecken. Weshalb nahm ich mir hier diese Zeit nochmal? Und das ohne, dass etwas für mich dafür heraussprang. Ich war nicht selbstlos veranlagt, so rein gar nicht. Mein Freund zog meine Aufmerksamkeit wieder auf sich als er wieder zu sprechen begann.
"Ach wirklich?", fragte ich nach und wirkte inzwischen schon regelrecht desinteressiert. Meine schlechte Laune kam wie ein Donnerschlag zurück und ich fragte mich ob ich ihn nicht einfach stehen lassen sollte. Ihn interessierte ja ohnehin nur dieses nervige Buch, von dem er nicht einmal wusste, dass es existierte oder hier war, geschweige denn wie es aussah. "Wie stellst du dir diese Suche eigentlich vor?", fragte ich ihn. "Hier gibt es tausende Bücher und du weißt ja nicht einmal wie das aussieht, was du suchst. Denkst du nicht, dass er das Buch vielleicht so verzaubert hat, dass es womöglich nicht mehr wie ein Buch aussah, sondern wie was anderes? Wir sprechen hier immerhin von einem sehr mächtigen Zauberer, der sicher nicht so töricht wäre etwas so wichtiges direkt vor unseren Augen zu verstecken", merkte ich an. Das war noch alles ziemlich sachlich, naja, hitzig reagierte ich ja sowieso nicht. Aber irgendwo hatte ich mal gehört, dass sich Freunde immer die Wahrheit sagten und vielleicht wollte ein kleiner Teil von mir ja nicht, dass sich Jack hier die gesamte Mühe umsonst machte und die Zeit gänzlich verschwendet hatte.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Jack am 14.10.2017 20:25Ich schnaubte nur . "Denkst du, dass ich darüber nicht schon nachgedacht habe? Hälst du mich für so dumm?", fragte ich und war alles andere als fredig. Ich trat näher an ihn heran und baute mich vor ihm auf. Ich merkte sofort, dass seine Laune wieder abgerutscht war. Wir provozierten uns gerade gegenseitig.
Meine nerven lagen schon wegen der dämlichen Suche blank und er musste es mir noch einmal unter die Nase reiben, dass ich unfähig war, dieses Buch zu finden. Naja, unfähig nicht. Es brauchte seine Zeit.
"Aber auch der dunkle Lord ist dazu in der Lage, schlau genug zu sein. Hier gibt es tausende von Büchern. Irgendeines kann es davon schon sein."
Wie ich das Buch finden wollte, wollte ich ihn jetzt nicht offenbaren. Im Grunde genommen hatte ich keine andere Wahl als meine bisherige Methode anzuwednen.
"Aber wenn der Herr keine Lsut auf Suchen hat, mache ich das ganze hier auch gerne allein." Ich schaute ihn noch einmal in die Augen, dann machte ich mich auf den Weg zum anderen Ende der Abteilung.
Ich hätte ihn am liebsten angeschrien, aber dann hätte er entdeckt werden können. Und auch wenn ich gerade ziemlich sauer war auf ihn, so wollte ich doch nicht, dass er aufflog.
Ich stellte mich vor ein Regal hin und seufzte einmal. Dann richtete ich mein Hemd und mein Jackett wieder und seufzte einmal. Oh man, ich würde Jahre verbrauchen um das Schloss abzusuchen. Vielleicht wöre es sinnig, meinen Plan aufzugeben. Es war untypisch für mich. Aber so war es nunmal.
Noch ehe mich Aiden suchen konnte, machte ich mich wieder auf den Weg hinaus aus der Abteilung. Ich wollte das Gefühl des Verssagens nicht mehr haben und schleunigst das Schloss verlassen.
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Jack out
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Scott
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Scott am 28.10.2017 08:48Es war doch zum Haare raufen. Mein Abschlussjahr war inzwischen zu dreiviertel vorbei und so langsam fingen alle um mich herum verrückt zu werden. Ich bekam von allen Seiten Druck, dass ich endlich mal lernen sollte, doch ich sah gar nicht erst ein mich diesem hinterlistigen Druck zu beugen. Immerhin hatte ich meine Versetzung jedes Jahr geschafft und das mit Mindesteinsatz. Ich war Spezialist darin so wenig wie möglich zu lernen und dabei dennoch passable Noten auf die Reihe zu kriegen. Nun ja, ich schnitt immer deutlich schlechter ab als meine Zwillingsschwester, aber wir waren ja ohnehin als unterschiedlichstes Zwillingspaar bekannt, wieso jetzt was daran ändern? Ich war immer mit ihr verglichen worden, sodass es irgendwann nur noch auf taube Ohren gestoßen war, denn wozu sollte ich mich mit Vergleichen beschäftigen, wenn ich viel wichtigeres im Sinn hatte? Immerhin musste ich mir immer wieder neue Streiche ausdenken, die ich meinen Kameraden spielen konnte. Manchmal traf es auch einen der Professoren, doch das beschränkte ich momentan auf ein Minimum. Ich hatte im Laufe meiner Schulzeit sowieso schon jede einzelne Strafe durch, die mir die Lehrerschaft hatte auferlegen können: Strafarbeiten, Nachsitzen, Punkteabzug, Hilfe beim Hausmeister und so viele Strafpredigten, dass ich irgendwann aufgehört hatte mitzuzählen. Manche Lehrer zogen dem Hause Slytherin nur noch Punkte ab, ohne mir eine weitere Strafe aufzuerlegen, weil sie inzwischen schon jegliche Hoffnung meiner Erziehung verloren hatten. Andere wurden nicht müde mir immer wieder das Gleiche zu erzählen, während ich mich schon so langweilte, dass ich manchmal drohte einfach schlafend umzukippen. Bald war das hier auch Geschichte, doch ich musste irgendwas spektakuläres planen, was ich direkt zu meinem Abschluss noch machte, damit ich wenigstens mit einem Knall ging und als unantastbarer Streichekönig in der Erinnerung der gesamten Lehrer- und Schülerschaft blieb.
Nachdenklich striff ich durch die Gänge des riesigen Schlosses, in dem ich inzwischen jeden Geheimgang auswendig kannte und das mir einige Jahre lang als zweites Zuhause gedient hatte. Es war natürlich nichts gegen mein Elternhaus, denn trotz meines Unruhestiftens liebten mich meine Eltern auf irgendeine Art und Weise. Meine Haare waren wie immer säuberlich hochgegelt, diese Frisur stand mir eben immer am besten, und ich blieb im Gang abrupt stehen. Wer wäre besser geeignet mir bei meiner Vorbereitung des ultimativen Streichs zu helfen? Richtig! Ian. Ich hatte ihn vor einiger Zeit bei einer Schandtat erwischt und erkannt, dass er durchaus Potzenzial hatte in meine Fußstapfen treten zu können. Seit dem hatten wir uns gegenseitig unterstützt und er war somit mein Lieblingskomplize geworden. Naja, ich hatte ohnehin nicht viele, denn ich fand nicht viele Mitschüler, die mein Niveau besaßen, sodass es für Ian eine echte Ehre sein sollte, dass ich ihn ausgewählt hatte.
Also machte ich mich auf die Suche nach meinem Freund und fand ihn kurz darauf auch ein Stockwerk tiefer. Ich gesellte mich zu ihm und blieb direkt neben ihm stehen. Mir war egal mit was er zuvor beschäftigt war, Planung eines Streichs ging schließlich immer vor.
"Lust mir bei meinem ultimativen und explosiven Streich zu helfen?", fragte ich ihn direkt. Ich musste nicht einmal leise sein, denn alle kannten mich und wussten, dass ich immer was am Aushecken war, sodass ich darüber auch ganz offen im Gang sprechen konnte. Über die Planung selbstverständlich nicht, sonst waren die Leute ja vorgewarnt.
Gwyneth
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 3
von Gwyneth am 30.01.2018 21:51Gwyneth & Neyla
Hogsmead
Das Wetter war endlich wieder in Ordnung und Gwyneth hatte sich dazu entschieden einen Abstecher nach Hogsmead zu machen.
Größtenteils, weil sie hoffte ihren Bruder zu treffen und mit ihm über die anstehenden Pläne der Todesser zu reden.
Andererseits kam sie so auch mal aus dem riesigen, aber doch beengenden, Manors der Drakes heraus.
Ihr Vater ging ihr seit Wochen auf die Nerven, sie sollte sich mehr für die Sache engagieren und ihre Mum war wirklich keine HIlfe.
Sie stimmte ihm sowieso immer zu, egal was er sagte.
Da bemerkte man doch das Halbblut in ihr.
Gwyneth ließ sich auf dem Rand des Springbrunnens nieder und beobachetet de Mengen an Schülern, die vorbei strömten.
Keiner davon war ihr Bruder und sie konnte nur hoffen, dass er hier vorbei kam.
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