Zukunftsplay » 10

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Kayleigh
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Re: Zukunftsplay » 10

from Kayleigh on 12/26/2017 06:43 PM

"Und mich erst", erwiderte ich grinsend. Ich wäre nie darauf gekommen dass mich ein Junge süß finden würde. Jetzt würde ich es wahrscheinlich merken. Sie konnten es ruhig versuchen. Solange jemand nett war hatte er wirklich gute Chancen bei mir. 
"Ja, ich glaube die mögen mich und wir spielen auch mal zusammen oder so. Ich glaube meine Eltern sind über den Job sehr froh. Lehrerin hätte ihnen auch gefallen. Bei Sängerin und Tänzerin waren sie skeptisch, aber ich mache es trotzdem weiter und versuche erfolgreich zu werden. Aber den Job im Krankenhaus möchte ich eigentlich auch nicht mehr aufgeben. Aber das kann ich später ja immer noch entscheiden", erzählte ich. Als Sängerin und Tänzerin fanden mich auch viele cool. Ich wusste nicht ob Drew noch wusste dass ich immer gesungen und getanzt hatte. 
"Klingt doch gut. Was willst du denn machen?", fragte ich neugierig. Irgendwo hatte ich vielleicht mal gelesen das seine Eltern Geld hatten. Aber Drew war total nett und alles andere war mir ziemlich egal. 
"Das ist wirklich schade." Mit ein paar traf ich mich noch oder sah sie ab und zu, aber leider waren das eher wenige, obwohl ich ein paar dann doch wieder zufällig sah. 
"Ja. Komm Frodo. Sitz", befahl ich und Frodo machte es brav. "Drew das ist Frodo. Frodo das ist Drew", sagte ich grinsend und Frodo wedelte mit dem Schwanz. "Er ist wirklich süß und total lieb und brav. Du kannst ihn ruhig streicheln. Er liebt das und er merkt es sich. Alle die ihn streicheln erkennt er sofort und dann möchte er wieder gestreichelt werden. Alle die ihn streicheln mag er auch sofort", erklärte ich lächelnd und streichelte ihn sanft. Und wenn doch was passieren würde würde ich natürlich die Verantwortung übernehmen, aber es war noch nie etwas passiert.

Reply Edited on 12/26/2017 06:44 PM.

Drew
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Re: Zukunftsplay » 10

from Drew on 02/06/2018 02:27 AM

Es fühlte sich irgendwie erfrischend an, Kayleigh dabei zuzuhören, wie sie aus ihrem Leben erzählte und über ihre Zukunft sinnierte. Für einen klitzekleinen Augenblick fühlte ich mich zurück in meine Schulzeit versetzt. Darüber beschweren konnte ich mich nicht. Ich vermisste diese Tage.
»Ich will ja nicht schleimen, aber es ist schwer, dich nicht zu mögen.« Kayleigh war immerhin ziemlich cool. Ich konnte nicht behaupten, sie jemals mit jemandem im Streit gesehen zu haben. Gut, dafür hatte ich im Grunde auch zu wenig mit ihr zu tun gehabt. »Keine Ahnung, wohin dich dein Weg letztlich führt, aber du findest am Ende auf jeden Fall deinen Erfolg, da bin ich mir sicher.«
Die Frage, die sie mir stellte, war eine gute. Was will ich denn machen? Etwas, das ich mich in den vergangenen Jahren schon sehr oft gefragt hatte. Zwar respektierte mein Dad mein Dasein als Zauberer mittlerweile, oder zumindest versuchte er es, aber er versuchte immer noch, mir das Erbe seines Unternehmens schmackhaft zu machen. Ihn immer und immer wieder zu vertrösten war falsch, das wusste ich sehr wohl, zumal mir klar war, dass die Führung des Unternehmens rein gar nichts für mich war, doch ich wollte ihn einfach nicht enttäuschen. Ich hatte hier und da ein Auge auf den ein oder anderen Beruf in der Magischen Welt geworfen, doch mein Herz hängte am Reisen und Erkunden dieser Welt und ihrer tiefsten Geheimnisse.
»Ich interessiere mich sehr für Archäologie«, antwortete ich und ersparte ihr damit meine langen Gedankengänge. »Sowohl in magischer als auch nicht magischer Hinsicht. Ich würde eines Tages sehr gern etwas in dieser Richtung machen.«
Ich machte mir keine Gedanken mehr über Menschen, die sich nicht mehr bei mir meldeten. Schon lange nicht mehr. Ich hatte etwas dafür gebraucht, aber letztlich hatte ich eingesehen, dass dies rein gar nichts brachte. All jene, die ich in meinem Leben haben wollte, waren auch dort.
Frodo war ein echt niedliches und aufgewecktes kleines Kerlchen, dem wohl niemand einen Wunsch abschlagen konnte. Als Kayleigh uns vorstellte, ging ich vor ihm in die Hocke. Das freudige Schwanzwedeln war ein gutes Zeichen. »Hey, Kumpel«, sagte ich und streckte ihm vorsichtig die Hand entgegen. Erst schnupperte er daran, doch dann packte er seine riesige Zunge aus und schleckte mir mit voller Bandbreite über die Handfläche. Ich musste lachen.
Als ich mich wieder erhob, hatte ich keine Ahnung, wie lange ich genau mit Streicheleinheiten und damit verbracht habe, Frodo auf jede erdenkliche Art und Weise zu sagen, wie süß er doch war. Ich hätte mich am liebsten wieder zu ihm gekniet, doch ich durfte nicht vergessen, dass sein Frauchen auch noch hier war.
»Kayleigh, es war wirklich nett, dich wiederzusehen, aber ich müsste allmählich mal weiter«, sagte ich und richtete meinen Schal, der vom ganzen Tollen mit Frodo ziemlich verrutscht war. »Wenn du Lust hast, können wir uns gerne mal treffen. Auf einen Kaffee oder so. Ich schick dir bei Gelegenheit mal 'ne Eule, ja?« Für einen kurzen Moment verfielen wir zurück in eine Unterhaltung, auch Frodo bekam noch einmal eine kurze Streicheleinheit, bis ich mich schließlich endgültig verabschiedete und weiter auf den Weg machte.

(THREAD FREI)

Reply Edited on 02/06/2018 02:27 AM.

Dallas
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Re: Zukunftsplay » 10

from Dallas on 02/17/2018 03:37 PM

Quib &' Dallas
___________________________

Die ganzen letzten Tage waren mehr als nervenaufreibend. Ich wusste auch nicht, was mit mir los war, ich war ständig unruhig und musste irgendwas tun. Also schrubbte ich die Wohnung gefühlt jeden Tag blitzblank, ging den Wocheneinkauf ausnahmsweise mal rechtzeitig erledigen und arbeitete sogar mehr als üblich. Nicht, dass ich sonst ein fauler Mensch war, das nun nicht gerade. Dafür forderte ich auch viel zu viel von mir selbst, von daher ergab das keinen Sinn. Nein, verantwortungsbewusst war ich durchaus schon immer gewesen. Und so erledigte ich eben auch meine wöchentlichen Aufgaben. War rechtzeitig auf der Arbeit, jagte einen dämlichen Zauberer nach dem nächsten und hatte sogar Erfolg dabei. Und Ordnung herrschte bei mir Zuhause auch. Aber seit einer Woche hatte das ein doch recht ungesundes Maß angenommen. Jedenfalls hatte ich nie zuvor eine Einkaufsliste geschrieben oder mir überhaupt darüber Gedanken gemacht, was ich denn in nächster Zeit essen wollte. Es war einfach nebensächlich gewesen. Wenn mir etwas gefehlt hatte, dann war ich eben schnell zum Supermarkt um die Ecke gejoggt, immerhin war da einer. Es war also nie ein Problem gewesen. Und trotzdem setzte ich mich dem Stress aus. Und wieso? Ehrlich, ich würde an dieser Stelle liebend gerne behaupten, dass es keinen besonderen Grund gab, aber das wäre dann wohl gelogen. Der Grund hörte auf den Namen Quib. Die meiste Zeit über war er ein Nervbolzen und überstrapazierte meine sowieso nicht sonderlich ausgeprägte Geduld. Mehr als einmal musste ich mich schon zusammen reißen, um ihm nicht den Kopf abzureißen, damit er Ruhe gab. Eine ganze Zeit lang war das sogar so schlimm, dass ich ihn absolut gar nicht in meiner Nähe akzeptieren konnte, ohne ihn anzupampen und mich wie ein Arsch zu verhalten. Das hatte sich zwar gebessert, trotzdem war Quib ein Meister darin, mir einiges an Nervenstärke abzuverlangen. Und nun würde mich eben dieser Junge besuchen kommen. Ob das so eine gute Idee war, keine Ahnung. Aber ich hatte mir die nächsten Tage frei genommen, um die Zeit voll auszunutzen, die wir hatten. Schließlich freute ich mich auch durchaus, dass ich ihn mal wieder zu Gesicht bekam. War ja doch etwas anderes, Briefchen zu schreiben und per Eule abzusenden oder ihm persönlich gegenüber zu stehen. Und wenn ich ganz, ganz ehrlich zu mir war, dann freute ich mich auch mehr als nur ein bisschen darüber, dass er zu mir kam. Mehr, als er je erfahren und ich je zugeben würde. War vermutlich auch besser so, wenn er keinen blassen Schimmer hatte.
Die letzten Stunden vor meinem Feierabend vergingen quälend langsam. Ich hatte einfach nichts mehr zu tun an diesem Montag. Also saß ich eben an meinem Schreibtisch herum, schob Papiere von einer zur anderen Seite und versuchte, mich wenigstens etwas zu konzentrieren. Allerdings blieb das ohne Erfolg. Ich seufzte tief, bekam einen belustigten Blick von einem Kollegen geschenkt – und befand mich anschließend in einem Gespräch. Wenigstens verging die Zeit nun schneller und beinahe hätte ich es sogar verpasst, rechtzeitig aufzubrechen. Ich verließ das Ministerium, apparierte einfach in meine Wohnung und machte mich daran, ein letztes Mal aufzuräumen. Wirklich viel hatte ich ja nicht zu tun, schließlich hatte ich die letzten Tage schon so ziemlich alles erledigt. Und trotzdem fegte ich noch einmal durch und prüfte, ob das Bettzeug, das ich für Quib fertig gemacht hatte, auch ja sauber war. Und weil ich dann keine Ahnung hatte, was ich die verbleibende Zeit über noch mit mir anfangen sollte, fing ich einfach schon mal damit an, das Essen vorzubereiten. Es schadete ja nicht und Hunger hatte ich definitiv. Das letzte Mal, dass ich etwas zu beißen bekommen hatte, war schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her, als würde er mir das wohl verzeihen können. Und so kam es, dass ich das Radio einschaltete, leise mitsang und dabei Gemüse schnippelte. Der Reis kochte bereits im Wasser, damit ich nachher einfach alles nur noch und die Pfanne geben und ein bisschen anbraten musste. Blieb zu hoffen, dass Quib hier bald auftauchte, damit sich die Aufregung endlich mal legte. War er überhaupt jemals hier? Ich konnte mich nicht daran erinnern, aber das hieß gerade nicht so sonderlich viel. Nun ja, jedenfalls war ich einmal mehr glücklich darüber, dass ich alles geputzt und aufgeräumt hatte. Sonst würde das nur unangenehm werden. Vollkommen in meinen Gedanken versunken, bekam ich gar nicht richtig mit, was um mich herum so geschah.

Reply Edited on 02/17/2018 03:39 PM.

Quib
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Re: Zukunftsplay » 10

from Quib on 03/01/2018 05:00 PM

Quib war aufgeregt! Gut, sollte nichts heißen, Quib war immer wegen irgendetwas aufgeregt, völlig egal um was es ging. Er war einfach wie ein kleiner Tornado der sprechen konnte und nicht sehr orientierungsfähig war. Sonst würde er wohl kaum gegen Türen rennen, in Pfützen treten, gegen Laternen laufen und Menschen umrämpeln. Er war ein Tollpatsch und Nervtötend aber irgendwie auch sehr Liebevoll. Und zu seinem Glück hatte er ein, zwei sehr gute freunde die ihn ertrugen und ihn mochten auch wenn er der schlimmste Tornado in ganz Hogworts und außerhalb war. Aber diesmal war er wirklich aufgeregt, so richtig echt und ganz, ganz doll. Er würde Dallas besuchen. DALLAS! Den älteren Dallas der so unfassbar gut aussah, dass Quib jedes mal wenn er ihn sah vergaß, dass er auf alle Geschlechter stand. Wenn er Dallas begegnete dann war er Schwuler als der Schwulste Kerl der jemals gelebt hatte. Der Gedanke ließ ihn leise Kichern, er konnte wohl einfach nicht geradeaus denken, wahrscheinlich war er deshalb Pan. Schmunzelnd stopfte er lieblos ein paar Sachen in die neue Tasche, die er sich vor ein paar Tagen gekauft hatte, extra um zu Dallas zu gehen. Er würde ein bisschen bei ihm bleiben, seine Rest ferien genießen und dem andere hoffentlich einmal nicht so sehr auf den Sender gehen, dass er ihn gleich wieder raus warf. Im besten Falle konnte er sich seinen Schwärmerein hingeben. Er würde Lügen, würde er sagen, dass er es sich noch nie vorgestellt hätte, mit dem anderen Mann zusammen zu sein. Er würde aber Lügen, würde er sagen dass er schonmal einen 'feuchten Traum' von ihm hatte. Soweit war es noch nicht gekommen, zumal sich der Hufflepuff nicht ganz sicher war, ob Dallas das am Ende nicht noch rausfinden würde und wenn das der Fall wäre, müsste Quib für immer im Erdboden versinken vor Scham. Er hatte mittlerweile angefangen zu pfeifen und versuchte verzweifelt, den Reißverschluss seiner Tasche zuzubekommen. Ihm  viel natürlich, wie immer, erst im nachhinein wieder ein, dass er ein gott verdammter Zauberer war. Tja zu spät, jetzt hatte er sich die Mühe gemacht und sah nicht ein, umsonst gekämpft zu haben. Er machte sich also auf den Weg zu Dallas, irgendwie schien der Name immer auf seiner Zunge zu schmelzen und er konnte ihn kaum zu ende Denken ohne ein Bild des anderen vor Augen zu haben. Er wollte wirklich nicht zählen wie oft er bei Lake schon von diesem Mann geschwärmt hatte oder sich über ihn aufgeregt hatte. Je nachdem wer von den beiden gerade unerträglich war. Wie war er nur an diesen Kerl gelangt? Eigentlich war er sein komplettes Gegenteil. Nunja, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis Quib auch nur in der Nähe von Dallas' Wohnung war und als er sich, nach dreimaliger überprüfen sicher war, diesmal an der richtigen Haustür zu klingeln, tat er es und wartete ganz brav, wie ein zivilister Mensch darauf, dass man ihm die Tür öffnete. Manche Zauberer würden über ihn wohl den Kopf schütteln, er nutzte fast kaum einen Vorteil den er als Zauberer hatte, er vergaß es ständig. Als er Dallas Gesicht sah, breitete sich sofort ein freudestrahlendes und ganz liebliches, vielleicht demnach auch dezent verstörendes, Lächeln aus und er ließ seine schwere Tasche mit einem ordentlichen Plums auf den Boden knallen, natürlich erst in der Wohnung ehe er Dallas einfach übermütig wie eh und je mit einer Umarmung begrüßte. ''Hey! Oh mein Gott ist ja großartig hier. Hast du gekocht? Und geputzt? Du kannst putzen? Wie geht es dir? Wir haben uns total lange nicht gesehen!" Die worte sprudelten aus dem jungen Zauberer heraus, als wäre er ein kaputter Springbrunnen und er versuchte, sofort als er Dallas Blick sah, einen gang runter zu schalten. Ein wenig Schuldbewusst, blinzelte er ihn an und lächelte dann etwas sanfter, weniger freakig, nach einem Blick durch die Umgebung. ''Es sieht echt toll aus hier und es riecht total gut.''

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Dallas
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Re: Zukunftsplay » 10

from Dallas on 03/09/2018 10:30 PM

Ich war vollkommen in meine Arbeit vertieft. Nicht unbedingt, weil Gemüse besonders interessant war, das konnte man nun nicht gerade behaupten. Es war eher so, dass ich vor mich hin träumte, den Gedanken einfach freien Lauf ließ. Was genau mir nun im Kopf herumspukte, keine Ahnung. Ich war nur abwesend und konzentrierte mich nicht auf das, was vor sich ging. Es grenzte ja beinahe schon an ein Wunder, dass ich mir nicht in die Finger schnitt. Aber gut, Gemüse war ja nun auch keiner meiner Feinde. Das war die Klingel viel mehr. Als es an der Tür nämlich schellte, zuckte ich erschrocken zusammen und brauchte einen Moment, bis ich mich gefangen hatte. Meine Güte, war das zu fassen? Sonst war ich auch nicht so sehr neben der Spur, das war eindeutig zu viel des Guten. Mein Herzschlag, der kurzzeitig in die Höhe geschossen war, normalisierte sich immerhin schnell wieder. Ich legte also das Messer beiseite und betätigte den Türsummer. Und in dem Augenblick, in dem ich Tür aufmachte, wurde es mir auf einen Schlag bewusst. Quib würde in wenigen Sekunden vor mir stehen – und eine ganze Zeit lang bleiben. Es würde nicht nur ein Tag sein, sondern eine ganze Weile. Wir würden Vierundzwanzig Stunden aufeinander hocken, auf engstem Raum. Bis jetzt hatte ich mir darüber keinerlei Gedanken gemacht, aber eines war sicher: Entweder, ich würde ihn nicht mehr gehen lassen wollen oder ich würde ihn vollkommen aus meinem Leben streichen. Etwas dazwischen war wohl nur schwer zu erreichen. Viel Zeit, dieses Chaos zu beseitigen blieb mir jedoch nicht, denn kaum tauchte das allzu bekannte Gesicht vor mir auf, befand ich mich auch schon in einer stürmischen Umarmung und wurde mit einem Schwall an Worten begrüßt. Obwohl ich das mittlerweile eigentlich gewöhnt sein müsste, manchmal überforderte er mich trotzdem. So wie jetzt. Ein wenig unbeholfen erwiderte ich seine Umarmung, war jedoch froh, als er mich wieder losließ. Nicht, weil es mir unangenehm war, ich wusste nur nicht so ganz, wie ich damit umgehen sollte. Sein Redefluss war da ein wenig einfacher handzuhaben. Ich zog nur eine Augenbraue hoch und schenkte ihm einen eindeutigen Blick. „Stell dir vor, ich bin nicht überfordert mit einem eigenen Haushalt", gab ich nur als Antwort. Gut, vielleicht nicht unbedingt die beste Begrüßung, aber ich war ganz einfach überfordert. Und natürlich zeigte das auch jetzt wieder einmal Wirkung, denn er verstummte und schien zu erkennen, dass es für meinen Geschmack wieder ein paar zu viele Worte waren. Wobei, ich hörte ihn gerne reden, er hatte eine angenehme Stimme. Und ich mochte es durchaus, wenn er so aufgedreht war. Vor allem schien er deswegen so tornadomäßig durch die Welt zu wandern, weil er zu mir kam. Ob es an mir lag oder nicht oder nur an der reinen Tatsache, dass wir uns eine Ewigkeit nicht gesehen hatten, vermochte ich nicht zu sagen. Ein kleiner Teil meiner selbst wünschte sich aber, es würde zumeist an mir liegen. Vermutlich würde ich es nie erfahren, also grübelte ich besser auch nicht darüber. „Ich bin dabei zu kochen. Meinst du, du kannst Paprika schneiden ohne dich dabei selbst zu zerstören?" Noch während ich sprach, schloss ich die Tür und kehrte in die Küche zurück. Unbemerkt von ihm schlich sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen; ich hatte seine Anwesenheit tatsächlich vermisst. Egal, wie sehr er mir auf die Nerven fallen konnte und wie häufig er mich mit seinem Drang zu reden überforderte, er brachte Leben mit sich. Und das war genau das, was ich gerade brauchen konnte.

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Flora

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Re: Zukunftsplay » 10

from Flora on 04/13/2018 05:07 PM

Athena &' Flora

Wann: In den nächsten Sommerferien
Wo: Newcastle upon Tyne - bei Flora zu Hause

Endlich waren die Sommerferien und die Sonne hatte sich gezeigt. Dennoch sehnte sich Flora nach den Süden. Sie ging zu der großen Terrassentür und schob sie auf, eine seichte Brise umfasste sie und hob ihre Haare von ihrer Haut ab, welche leicht klebte, da es so warm war.
Ungeduldig sah sie auf die Uhr und wartete auf ihre beste Freundin. Endlich konnten sie Apparieren, mussten nicht mehr per Flohpulver reisen - was für Flora auch immer ein ziemlicher Aufwand war, da ihr Kamin natürlich nicht angeschlossen war, denn ihre Eltern waren Muggel. Also musste sie immer erst zu einem Kamin hin und dann konnte sie auch direkt mit der Bahn fahren oder es lassen.
Auf dem kleinen Tisch draußen, um welchen Korbmöbel standen, standen Limonade und ein paar Gläser. Ihre Eltern waren zu der Zeit noch arbeiten, würden aber am Nachmitteg kommen. Wo blieb sie denn, fragte sich die junge Frau, während sie mit ihren Haaren spielte.

Flora Rosaleen Keighley-Royston

 
Hold my hand and fly, never say goodbye. Cross the open sky, leave the world behind. I will be alright.
If you stay by my side. Spring and summer, love and laughter, we'll live happy ever after. We'll fly higher than we thought we'd be, because you showed me how to believe.

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Athena
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Re: Zukunftsplay » 10

from Athena on 04/13/2018 06:24 PM

Ich apparierte direkt an einen Feldweg, den ich empfohlen bekommen hatte, wo man mich nicht bemerken würde, wenn ich dorthin appaierte. Urstrünglich hatte ich vor, mit Flohpulver anzureisen, aber ich hatte festgestellt, dass der Famin ihrer Familie ja nicht an das Netzwerk angeschlossen war und so hatte ich mich zum apparieren entschieden, besonders, da ich es ja noch üben wollte und auch nicht ganz meinen Wunschort vor dem Haus getroffen hatte. Ich sah in einigen Metern Entfernung schon Newcastle upon Tyne, denn ich hatte mich mit meiner Besten Freundin verabredet und konnte es kaum erwarten, sie zu sehen.
Das Haus der Familie Keighley-Royston kam bereits in Sicht und ich beschleunigte meinen Gang, um dann kurz vor der Haustür stehenzubleiben und zu klingeln. Flora öffnete und ich schloss sie in eine Umarmung. "Heyy" sagte ich strahlend. "Schön sich zu sehen!" Es war zwar noch nicht lange her, da hatte ich sie das letzte Mal gesehen, aber na ja, man machte das unter Mädels eben so. Ich betrat den gemütlichen Flur und stellte Schuhe sowie Jacke ab. "So, endlich bin ich hier. Hat etwas länger gedauert, weil mein Dad erst eben von der Arbeit zurückkan, aber ich denke, das macht nichts." meinte ich optimistisch und stellte meine Umhängetasche auf dem Boden ab, um mit Flora in das Wohnzimmer zu gehen, auf dem sie schon ein paar Gläser und frische Limonade hingestellt hatte. Ich genoss den Sommer in allen Zügen und dass ich apparieren konnte, das fand ich auch super, denn nun war ich immer schneller an anderen Orten. Nur dass die Muggel mich nicht sehen durften, wie ich aus dem nichts auftauchte, das fand ich nicht ganz so toll.

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Flora

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Re: Zukunftsplay » 10

from Flora on 04/14/2018 11:30 AM

Als es an der Tür klingelte, drehte sich Flora von der Tür weg, ihr Bruder kam kurz in den Flur um nachzusehen wer geklingelt hatte, dabei hatte Flora ihm doch erzählt, dass Athena kam. Lance stand immer noch auf der Treppe, als das Ravenclaw-Mädchen die Tür öffnete und mit einem Lächeln und natürlich einer Umarmung ihre beste Freundin begrünste. "Hey", rief Flora aus und ließ Athena eintreten. "Oh ja! Ferien sind toll, doch man gewöhnt sich doch in Hogwarts daran, dass man sich jeden Tag sieht." Während Athena ihre Schuhe auszog und ihre Jacke an einen Haken hing - sie war schon so oft da gewesen, dass Flora ihr dabei nichts mehr abnehmen musste - begrüßte Lance kurz Athena und verschwand dann auch wieder. Manchmal glaubte Flora, dass Lance Athena mochte, also nicht nur als Freundin - warum kam er sonst extra runter und begrüßte sie? Vielleicht bildete sie sich das aber auch nur ein. Lance war eben meist ein recht höflicher Typ. Zu ihren anderen Freundinnen war er auch so. Wobei sie ihm auch schonmal angedichtet hatte, dass er auf Ariella stand - sicher war sie sich da bis heute auch nicht, ob das stimmte.
"Ach das ist kein Problem. Meine Eltern kommen frühstens heute Nachmittag. Wir haben also das Haus für uns. Lance lässt sich sicher nicht blicken", meinte sie grinsend. Gemeinsam gingen die beiden in das Wohnzimmer und anschließend direkt auf die Terrasse mit den Korbmöbeln. Sie ließ sich auf eine Couch fallen und goss den beiden Limonade ein. "Hat alles mit dem Apparieren geklappt?" Sie sah ihre Freundin an. Sie selbst würde erst im August volljährig werden - zumindest in der Zaubererwelt. Ihre Apparierprüfung hatte sie daher noch nicht ablegen können.
Sie reichte Athena ein Glas und nippte an ihrem eigenen. Die Limonade war süß und sauer zugleich, genauso wie sie sein sollte. "Meine Mum hat die Limonade selbst gemacht", meinte Flora und stellte ihr Glas ab. "Erzähl mal. Was hast du bis jetzt gemacht?"

Flora Rosaleen Keighley-Royston

 
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Athena
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Re: Zukunftsplay » 10

from Athena on 04/20/2018 06:24 PM

Kaum hatte meine beste Freundin die Tür geöffnet, umarmten wir beide uns auch schon so innig, als hätten wir uns Jahre lang nicht gesehen. Mein Bruder Apollo fand das immer zu kindisch und beschloss immer, mich mit der Besucherin alleinezulassen und nicht so wie Lance, der runterham und mich höflich begrüßte. Man sollte meinem lieben kleinen Apollo-Brüderchen eben ordentliche Manieren beibringen, wie sie in den Büchern stand, die ich bei 'Streberlaune' las.
"Ah." nickte ich grinsend, während ich neben Flora in das gemütliche Wohnzimmer ging, das ich durch die vielen Besuche auf Anhieb fand. "Da sind Jungs immer gleich. Sie wollen immer weit weg, wenn die Schwester Besuch von einer Freundin hat. Klischee eben mit viel Geschnatter." meinte ich, wähend wir uns gemeinsam auf die Terasse begaben. Ich hüpfte auf einen Sessel und faltete meine Beine bequem ein, während Flora uns beiden je Limonade einschenkte und ich lächelnd das glas entgegennahm. Ob mit dem Apparieren alles geklappt hatte? Gedankenverloren spielte ich mit meinem Armband, das einen Eulenanhänger hatte. Ich hatte es bereits vor meiner Geburt von meiner Grandma Marietta bekommen, schon als Mum mit mir schwanger war und die Eule war das Zeichen der Athene. Ob meine Eltern das gewusst hatten? Ich ließ meine Gedanken aber dann zurück zu Floras Frage wandern und nickte. "Wenn du von zwei Fingernägeln absiehst..." sagte ich und nickte zu meiner linken hand, bei der alle Nägel bis auf die letzten beiden lackiert waren.

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Flora

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Re: Zukunftsplay » 10

from Flora on 04/24/2018 09:21 PM

"Ja wahrscheinlich. Für sie ist es einfach nicht spannend mit uns zu reden. Dabei verpassen sie da wirklich was und wenn wir mal ehrlich sind, dann bedienen wir die Klischees doch ganz gut", meinte das Mädchen kichernd, denn mit Athena konnte man super quatschen und auch ab und an lästern. Aber wer tat das nicht?
Sie  nippte nochmal an ihrer Limonade und sah dann ihre Antwort. "Huch", meinte sie grinsend und strich sich durch die Haare. "Also hat das Apparieren sich gegen dich gewendet und dich und dein Aussehen boykottiert." Natürlich scherzte sie. "Wir können sie dir gerne wieder lackieren." Wie alle Mädchen hatte auch Flora mehr als genug Nagellack und wieso sollten sie sich nicht schöne Nägel machen.
"Jetzt erzähl mal, was hast du in den Ferien so gemacht? Und viel wichtiger was wollen wir machen? Da du ja jetzt apparieren kannst und ich dir vertraue - bis auf die Fingernägel - können wir ja fast überall hin. An einen Strand, in einen Wald, wir können shoppen gehen", meinte sie und sprudelte nur so vor Ideen. Sie vertraute Athena und glaubte nicht, dass sie zersplittern würde. Das mit dem Nagellack war jetzt nur ein Ausrutscher gewesen.

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Reply Edited on 04/24/2018 09:21 PM.
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