Zukunftsplay » 10

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Drew
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Drew am 25.12.2017 00:47

»Mich freut es auch. Total.« Ich lächelte, um meine Aussage zu unterstreichen, während ich Kayleigh etwas genauer unter die Lupe nahm. Sie sah fantastisch aus, sogar noch besser als früher. Mit einem unscheinbaren Schmunzeln erinnerte ich mich daran, dass dieser Junge aus meiner Jahrgangsstufe damals total in sie verschossen gewesen war, doch landen hatte er bei ihr nie können. Gut, zugegeben, er hatte es auch nie wirklich versucht, aber er war zu dem Zeitpunkt auch erst ein gerade in die Pubertät gekommener Viertklässler gewesen, der es vermutlich nie in die Liga einer Sechstklässlerin geschafft hätte.
Kayleigh erzählte mir, dass sie in einem Muggelkrankenhaus arbeitete, anscheinend als Kinderkrankenschwester oder irgendetwas in die Richtung. Sie hatte sich definitiv den richtigen Job ausgesucht, da er meiner Meinung nach sehr gut zu ihr passte.
»Echt? Cool. Ich wette, mit jemandem wie dir haben die Kids verdammt viel Spaß.« Mir fiel auf einmal ein, dass Kayleigh damals das Mädchen mit der großen Leidenschaft für Singen und Tanzen gewesen war, das auf diesen Gebieten auch einiges an Talent vorzuweisen hatte. Ich fragte mich, ob sie noch immer sang und tanzte. Wäre schade, wenn nicht. Damals hatte ich immer geglaubt, sie würde eines Tages zu einer professionellen Sängerin oder Tänzerin werden, wenn nicht sogar beides, aber anscheinend war es anders gekommen. Gut, das alles war ja noch nicht unbedingt vom Tisch, aber ich fragte mich trotzdem, warum sie stattdessen in einem Krankenhaus arbeitete. Danach fragen wollte ich sie jedoch nicht.
»Ich arbeite momentan auch bei Muggeln. Genau genommen helfe ich in einem Country Club aus, ist aber nur etwas Vorübergehendes.« Ich erwähnte nicht, dass es der Country Club meiner Eltern war. Keine Ahnung, ob Kayleigh zu denjenigen gehörte, die wussten, dass meine Familie beinahe Atemnot bei dem ganzen Geld bekamen, das sie ihr Eigen nannten. Verraten hatte ich es ihr jedenfalls nie. Ich bevorzugte es, wenn die Leute es nicht wussten, weswegen ich es auch sehr genossen hatte, als ich nach Hogwarts gekommen war, da dort niemand den Namen der Montgomerys aus Manhattan gekannt hatte.
»Das stimmt«, sagte ich. Mir fiel die ein oder andere Person ein, die ich kannte und mochte, aber nicht mehr sah. Ich hatte generell zu keinem meiner alten Schulfreunde aus Hogwarts mehr Kontakt, was ziemlich traurig war, wenn ich genauer darüber nachdachte. Es hatte sich alles irgendwann einfach verlaufen. Ich hatte noch Kontakt mit einem Mädchen, das ich damals auf meiner Muggelschule kennengelernt hatte, allerdings war unser letztes Treffen inzwischen auch schon eine ganze Weile her, da ich jetzt in London und sie noch immer in den Staaten lebte. Ab und zu schrieben wir einander.
»Ach, nur ein bisschen Spazierengehen. Den Kopf freibekommen«, meinte ich schlicht. Bevor ich die Frage erwiderte, warf ich einen Blick auf den schwarzen Hund, den Kayleigh neben sich führte. Es war der wohl süßeste Labrador, den ich je gesehen hatte. »Und du gehst offenbar eine Runde mit diesem knuddeligen Kerlchen.« Obwohl er aufgeregt mit seinem Schwanz wedelte, war ich mir nicht sicher, ob ich ihn streicheln durfte oder sollte. Ich erinnerte mich an diesen einen Tag aus meiner Kindheit, als die beiden Hunde meiner Tante mich gebissen hatten. Es waren zwei schreckliche und verzogene Köter gewesen, die mit Ausnahme von meiner Tante niemand hatte leiden können, aber sie hatten es geschafft, mich zu prägen, auch was friedlichere Vierbeiner anbelangt hatte. Es hatte gedauert, aber heute hatte ich keine Angst mehr vor Hunden. In ihrer Gegenwart war ich jedoch noch immer vorsichtig.

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Kayleigh
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Kayleigh am 23.12.2017 17:53

Natürlich hätte ich Zuhause bleiben können und lesen oder Musik hören, aber Frodo musste ja sowieso raus und er liebte es. Ich liebte am Winter den Schnee, man konnte so viel machen und ich liebte Weihnachten. Alles sah wunderschön aus und die Stimmung war auch wunderschön. Und an Silvester wurde dann schön gefeiert und getanzt. 
Ich glaubte wir hatten uns wirklich gesehen als ich meinen Abschluss gemacht hatte. Irgendwie kannte man sich zwar und mochte sich, sah sich aber leider oft nie wieder. "Ja, aber es freut mich", sagte ich lächelnd. "Ja, ich arbeite in der Muggelwelt. Im Krankenhaus bei Kindern und es macht viel Spaß. Leider. Irgendwie sieht man so viele nicht wieder, obwohl man sie kennt und mag. Und was machst du hier?", fragte ich schließlich neugierig und grinste. Natürlich konnte ich auch wütend sein, aber meistens war ich fröhlich und optimistisch und strahlte immer.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2017 17:53.

Drew
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Drew am 22.12.2017 14:12

Die verdammte Kälte brachte meine Hände dazu, sich in meine warmen Manteltaschen zu flüchten. Warum genau hatte ich noch gleich einen frostigen Spaziergang durch den Park einem gemütlichen Nachmittag mit einer guten Tasse Tee und einem noch besseren Buch vorgezogen?
Vermutlich, weil ich zu der Sorte von Menschen gehörte, die die Winterzeit über alles liebten. Ja, sogar über den Sommer.
Ich konnte gar nicht auflisten, was ich alles am Winter liebte. Da war einerseits natürlich Weihnachten und die wunderschöne Stimmung, die zu, aber auch um diese Zeit herrschte. Dann war da das Wetter. Ich beschwerte mich gerne mal darüber, aber ich liebte die Kälte. Ich mochte das Gefühl, dass sie auf meinen Wangen hinterließ, wenn mein gesamter Körper in dicker Winterkleidung verpackt war. Ich liebte den Geruch, den die Luft zu dieser Jahreszeit hatte, liebte warme Getränke wie Kakao, der zwar immer gut, aber im Winter einfach am besten schmeckte. Es gab so unglaublich viel.
Aber nicht nur meine Liebe für den Winter hatte mich nach draußen getrieben. Ich wollte nachdenken, und das konnte ich immer besonders gut, wenn ich mir dabei die Beine vertrat. Viel Zeit zum Denken hatte ich allerdings nicht. Als meine Gedanken gerade zu der mysteriösen Schönheit wanderten, die ich vor genau einer Woche in einer Apotheke in der Winkelgasse kennengelernt hatte, wurde ich von einer anderen Frau angesprochen, an der ich dank meiner Gedankenversunkenheit beinahe einfach vorbeigelaufen wäre. Ich hatte sie schon lange nicht mehr gesehen, doch ihr Name schoss mir wie ein Blitz durch den Kopf: Kayleigh Kazil. Sie war eine echt coole, ehemalige Gryffindor, mit der ich ab und an mal ein Wörtchen gewechselt hatte. Wenn ich mich richtig erinnerte, war sie zwei Jahre älter als ich.
»Hey«, sagte ich mit einem überraschten, aber fröhlichen Grinsen im Gesicht. Ich hatte echt nicht damit gerechnet, sie hier anzutreffen. Wann hatte ich sie das letzte Mal gesehen? Als sie ihren Abschluss gemacht hatte ...? Ja, das war es. Und das lag jetzt schon ein paar Jährchen hinter uns.
»Ja, es ist echt schön. Und überraschend«, antwortete ich. »Ich kann mich nicht beschweren. Was ist mit dir? Läuft alles gut? Merlin, unser letztes Treffen ist schon eine halbe Ewigkeit her.« Es tat gut, mal wieder ihre fröhliche Stimme und ihr strahlendes Gesicht zu sehen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.12.2017 14:20.

Kayleigh
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Kayleigh am 21.12.2017 17:18

Ich hatte tatsächlich mal frei und war mit meinem Hund Frodo spazieren. Der Tag würde nur ihm gehören und er konnte spielen und ich konnte entspannen. Aber natürlich musste ich trotzdem aufpassen, auch wenn er sehr brav war und wahrscheinlich nichts passieren würde. Dann entdeckte ich ich plötzlich ein bekanntes Gesicht. Drew. Er war etwas jünger als ich gewesen und auch in Gryffindor, weswegen wir uns natürlich begegnet waren und uns auch mal unterhalten hatten. Immerhin. Ich hatte ihn schon damals sehr nett gefunden. "Hey. Schön dich zu sehen. Wie geht es dir?", fragte ich fröhlich und sah ihn strahlend an. 

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Lucas
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lucas am 12.11.2017 17:22

Meine Gedanken kreisten immer und immer wieder um das selbe Thema. Bilder meiner Mutter wirbelten durch meinen Kopf, ich dachte viel zu selten über sie nach, aber wenn war ich meistens alleine in meinem Zimmer so dass mich niemand so schwach erlebte. Das Lily mich umarmte bekam ich nur am Rande mit, viel zu sehr musste ich mich darauf konzentrieren meine Gedanken zu ordnen und mich wieder unter Kontrolle zu bringen. Ich wollte nicht flennen wie ein kleines Kind, schon gar nicht vor Freunden. Ich konzentrierte mich auf die Positiven dinge die ich von meiner Mutter wusste und schaffte es dadurch auch aus dem Strudel der Verzweiflung wieder heraus in den mich die Gedanken gerissen hatten.
Gerade rechtzeitig um noch mitzubekommen, dass Lily für ihre Frage entschuldigte, worauf ich vehement meinen Kopf schüttelte und nur murmelte. „Das konntest du ja nicht wissen." Es stimmte auch woher sollte sie es denn auch ahnen? Tief atmete ich durch und wischte mit meinen Handrücken die Überbleibsel der Tränen fort was war ich doch für ein Weichei, flennte in aller Öffentlichkeit und ich sollte ein stolzer Slytherin sein?
Als ich dann Lilys Eröffnung hörte musste ich dann doch wieder schmunzeln. „Ja sie wird den Hauslehrer wohl vor die Türe zum Nachdenken schicken, wenn er so etwas tut." Ich musste an meinen kleinen Schatz denken, sie war wirklich einzigartig und stark. Erneut atmete ich tief durch und erwiderte die Umarmung, in der mich Lily immer noch hielt und murmelte an ihr Ohr „Danke!" in diesem Wort steckte so viel mehr wie nur der Dank für die Aufheiterung. Es steckte der Dank darin, dass sie noch mit mir befreundet war, der Dank, dass ich ihr vertrauen konnte, und der Dank, dass sie Gefragt hatte, es tat zwar weh darüber zu reden doch fühlte ich mich jetzt viel befreiter wie zuvor.
Noch einmal drückte ich sie und löste dann die Umarmung, es sollte nicht wieder komisch zwischen uns werden. Ich wollte irgendwie die bedrückte Stimmung auflockern weshalb ich sie lächelnd ansah und ihr mit gespielter stränge erklärte. „Aber wehe du erzählst irgendjemanden, dass ich mich, ein stolzer Slytherin" die letzten zwei Wörter stellte ich absichtlich sehr überspitzt dar „,an deiner Schulter ausgeheult hat." Naja ein wenig Wahrheit steckte doch darin, außerdem wollte ich auch nicht, dass irgendjemand etwas von meiner Schwester und Mutter erfuhr, aber hatte ich bei Lily nicht wirklich das Gefühl es erwähnen zu müssen.

Thread abgebrochen ~ Thread frei

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2017 19:30.

Lily
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lily am 10.11.2017 20:16

Er schien durch meine Frage in seine Gedanken abgerutscht zu sein, denn es dauerte einige Zeit bis er etwas sagte. Und was er sagte, ließ mich wünschen nie gefragt zu haben, ich war total in ein Fettnäpfchen getreten. Es schein ihm wirklich schwer zufallen darüber nachzudenken den Tränen rannen ihn über die Wangen.
Ohne wirklich darüber nachzudenken, umarmte ich ihn. „Tut mir echt leid, ich hätte nicht fragen sollen.", flüsterte ich in sein Ohr und versuchte ihm so gut es ging Trost zu spenden. Es musste schlimm sein seien Mutter zu verlieren. Auch meine Eltern schwebten in Gefahr, doch versuchte ich nicht allzu oft darüber nachzudenken. Was nicht hieß das ich nicht nach Schutzzauber nach Schutzzauber durchfrostete um sie sicher zu wissen.
Doch das war jetzt nicht wichtig, wichtig war Lucas wieder halbwegs aufzumuntern. „Ich glaube nicht dass deine Schwester sich von diesem Lehrer viel sagen lassen wird. Ich meine so wie du sie beschreibst, wird sie den Lehrer eher was beibringen als umgekehrt und mit einen Bruder wie dir kann aus ihr nur eine anständige Frau werden.", sprach ich ihm gut zu. Außerdem konnte Lucas ihr noch in den Ferien einiges sagen, seien Worte würden mehr wiegen als das eines Fremden Lehrers. Was sein Vater dazu sagte wollte ich jetzt nicht nachfragen, ich hatte weit genug nachgebohrt und ihn so an etwas Grausames erinnert. Nein Fragen werde ich nicht.

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Lucas
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lucas am 05.11.2017 15:45

Dass mein Gegenüber sich gleich über die Reinblüter aufregte wie ich, fand ich schön, wenn ich in meinem eigenen Haus davon anfing wurde ich quasi aus dem Gemeinschaftsraum geflucht. Das dieses ganze Getue gegen die Natur war, wusste ich schon lang als ich meine Mutter damals gefragt hatte warum das Ganze nicht richtig sei erklärte sie mir das Ganze mit den Genen und so. Man mochte es nicht glauben aber meine Mum war nie in Slytherin gewesen. Sie war im Haus Ravenclaw großgeworden und hatte dort eine muggelgeborene Freundin die ihr das ganze erklärte.
Hunderttausend Erinnerungen prasselten auf mich ein. Meine Mum beim Essen wie sie angeregt mit meinem Vater, der eine ältere Einstellung vertrat, diskutierte. Sie vor der Schiefertafel, wo sie per Hand die Zellen aufzeichnete und mir erklärte was eigentlich normal war und was gegen die Natur. Sie in dem kleinen Auto, welches sie gekauft hatte um die Muggelwelt zu verstehen, wie sie sich selbst das Fahren beibrachte und die letzte schöne Erinnerung die ich von ihr hatte sie spielte mit meiner Schwester und mit mir irgend ein unbedeutendes Kinderspiel, kurz bevor die Zauber anfingen um unsere Köpfe zu surren.
Das Lily sich entschuldigte bekam ich nur am Rand mit, Gedankenverloren nickte ich nur zur Bestätigung. Als ich dann jedoch ihre Frage vernahm bildete sich in meinem Hals ein knoten. Ich hatte ihr so viel erzählt und jetzt die Frage, welche sich noch niemand getraut hatte mir zu stellen. Ich reagierte normalerweise hochgradig Aggressiv wenn es um meine Familie ging, ich wollte nicht wieder daran denken. Ich wollte die gesamte Geschichte soweit wie möglich von mir fern halten. Niemandem Rede und Antwort stellen, doch jetzt saß ich hier mit dem ersten Menschen dem ich so sehr vertraute, dass ich ihr sogar von Cassi und meinen Problemen mit ihrem Hauslehrer erzählt hatte und ich hatte ihr von meiner Mutter erzählt, ich erwähnte sie eigentlich nie. Ich wollte nicht, das jemand nachfragte.
Meine Augen wurden leicht feucht, ich konzentrierte mich auf einen Punkt am Boden und blinzelte so viel wie möglich. Es tat weh darüber nachzudenken oder gar darüber zu reden, aber ich hatte ja irgendwie mit diesem Thema angefangen. Ich hatte schon viel zu lang nichts mehr gesagt, mir kam es vor wie Stunden doch waren es wahrscheinlich nur Sekunden gewesen. Tief atmete ich noch einmal durch, bevor ich zu einer Antwort ansetzte, selbst wusste ich nicht, was ich sagen würde, doch irgendetwas würde schon aus meinem Mund fallen. „Weil meine Schwester ohne Mutter aufwächst." War das Einzige was ich fähig war zu sagen. Ich blinzelte immer noch wie verrückt, doch trotzdem schaffte ich es nicht eine einzelne Träne davon abzuhalten meine Wange hinunter zu rollen und in den Staub zu fallen.

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Lily
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lily am 04.11.2017 20:37

Er interessiert sich also für Heilzauber? Das war doch sehr interessant, diese mussten einen auch wirklich liegen um sie einigermaßen hinzubekommen. Gute den Episkey konnten viele, aber manche besser als andere und die anderen Heilzauber erforderten dann schon mehr Geschick. Das hätte ich ihm nicht wirklich zugetraut, aber der erste Eindruck kann ja bekanntlich täuschen.
Bevor ich jedoch genauer auf sein Interesse mit Heilzaubern eingehen konnte, erzählte er mir noch etwas über seine kleine Schwester. Etwas was ihm sehr am Herzen liegen musste. Er klang sehr besorgt und wusste anscheinend nicht weiter. „Das ist schrecklich.", stimmte ich zu und mein Kopf versuchte schon eine Lösung zu finden. „Ich verstehe dieses Blutgetue auch nicht. Es ist rassistisch mehr nicht! Außerdem rein biologisch gesehen würden mit diesem Inzest noch die letzten Reinblüter aussterben. Das ist gegen die Natur.", redete ich mich in Rage. Ich hasste so etwas.
Ich seufzte „Sorry für den Ausbruch, aber nun ja ich bin eine Mugglegeborene und bekomm öfters was wegen meinen Blutstatus zu hören, deshalb reagiere ich so allergisch auf das Thema." Entschuldigte ich mich. „Aber warum unterrichtet deine Mutter nicht auch deine Schwester?", fragte ich dann nach. Wenn sie ihn unterrichtet hat wieso dann nicht auch sie? Sie schien a auch nicht wirklich was von dem Reinblutgehabe zu halten.

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Lucas
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lucas am 04.11.2017 09:49

Froh darüber, dass sie mir nicht gleich die Hölle heiß machte oder mich an Drachen verfüttern wollte lächelte ich zurück. Es wäre wirklich schade wenn wir jetzt, wo wir sowas wie Freunde waren, bei der ersten Gelegenheit zu streiten anfangen würden. Ich mochte das Mädchen neben mir aber ich mochte es auch nicht so gerne, dass ich sagen würde ich liebe sie.
Ihre Antwort auf meine Frage war genauso nichtig wie meine Antwort auf ihre, trotzdem nickte ich. Um das Gespräch nicht gleich wieder Sterben zu lassen gab ich zum Besten was ich vom Lernen für die Schule hielt. „Naja mir liegt das Lernen für die Schule nicht so, aber ich könnte Tagelang Heilzauber büffeln ohne es leid zu werden." Zuckte ich auch gleich mit den Schultern. Schlecht war ich nicht wirklich bei den Prüfungen aber ich fand es einfach müßig diese Dinge zu lernen.
Aus einem ‚Impuls heraus sah ich sie an und fing einfach so von Cassi zu erzählen an. „Weißt du meine kleine Schwester hat dieses Jahr einen Hauslehrer aus einer anderen Familie bekommen, die sich für etwas Besseres halten und ich habe einfach Angst, dass der ihr falsche Vorstellungen über die Wichtigkeit von Blut in den Kopf setzt." Es war eine Schande, dass reinblütige Familien immer noch so viel Wert auf die Reinheit des Blutes legten, das Ganze war doch einfach nur mehr Inzest. Jeder Familie war irgendwie mit allen anderen Familien verheiratet. Das war doch nichtmehr normal! Kopfschüttelnd fuhr ich fort. „Mein Hauslehrer wollte mir damals eintrichtern, dass ich meine Cousine weis ich welchen grades heiraten sollte und das alle die nicht mindestens Halbblütig sind keine Zauberer sind. Meine Mutter hatte diesen, als ich sie gefragt hatte ob das denn stimme, hinaus geworfen und mich fortan selbst unterrichtet." Etwas nervös sah ich sie an, ich hoffte einfach ich hatte sie jetzt nicht verschreckt, aber wir waren Freunde und ich hatte nicht wirklich welche. Sie war also die erste die das erfuhr.
Irgendwie war ich froh, dass wir kein Paar waren, ansonsten hätte ich ihr das glaube ich nicht erzählt.

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Lily
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 10

von Lily am 01.11.2017 22:53

Als er plötzlich anfing zu Lache, sah ich ihn ein wenig irritiert an. Was hatte ich den jetzt gesagt das er mich auslachen musste? Ich wollte ihn schon anfahren was das bitte soll, da erklärte er sein Verhalten schon nach Luft japsend. Zwar immer noch ein bisschen verwirrt lächelte ich ihn an und wartet darauf das er sich wieder einkriegte. Es war ja auch eine komische Situation und die Frage war auch nicht besser gewesen, deshalb war ich ihm für seinen kleinen Ausbruch auch nicht böse oder ähnliches.
Seine Neuigkeiten waren auch nicht gerade so prickelnd genau wie meine. Klar da war das mit Jace, aber ihm das sagen wäre unfair ihm gegenüber. „Auch nicht wirklich viel. Neues Schuljahr eben, viel am Lernen. Hausaufgaben machen."; grinste ich und deutete auf das Buch was ich eigentlich gelesen hatte bevor sich Lucas zu mir gesellt hatte.

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