Besenschrank
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Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 18.09.2017 13:44Ich umschloss sofort Pandoras Hände, als sie meine in die ihre nahm. Es war schon merkwürdig. Ich hatte diese schäbige Besenkammer gewählt weil ich neugieirg war, was sie mir zu erzählen hatte. Und jetzt war mir doch etwas bange. Es könnte alles sein, was sie mir erzählen wollen würde.
Und jetzt war diese Besenkammer wahrscheinlich ein guter Ort. Pandora hatte keine Schwierigkeiten, ihre Geschichte zu erzählen weil sie mich nicht direkt sah. Nur ein kleiner Lichtstrahl kam in diese Kammer und der war nicht stark genug um alles zu erhellen.
"Das stimmt.", stimmte ich ihr zu. Ich wollte immer wissen, warum sie es abgebrochen hatte. Aber ich wollte sie nicht bedrängen. Sie hatte bestimmt ihre Gründe dafür und nun würde ich sie erfahren. Mehr als das wollte ich auch nicht sagen, schließlich hatte sie mich darum gebeten un dich würde ihre Bitte einhalten.
Ich hörte ihr zu und konnte kaum glauben, was sie da zu sagen hatte. Immer wieder unterbrch sie sich und ich musste mir auf die Zunge beissen, um nicht reinzureden. Am liebsten hätte ich ihren Vater den Hals umgedreht. Aber das musste ich gerade unterdrücken. In meinem Gesicht mussten sich gerade eine Menge Emotionen abspielen.
Ich spannte meinen Kiefer ein und presste meine Zähne aufeinander. Ich schlucte einmal und brauchte eine Weile, ehe ich mich wieder halbwegs gefasst hatte. "Er hat was getan?", fragte ich. In meiner Stimme schwang eine Mischung aus Wut und Ungläubigkeit.
Dass sie meine Hände losließ, kam mir gerade sehr entgegen. Anderenfalls hätte ich ihre Hände zerquetscht.
Ich rieb mir einmal das Gesicht, ich hatte gerade so eine Wut inn mir. Ich konnte das ganze immer noch nicht ganz fassen.
Schließlich ging ich zu der Tür und schloss sie vollends. Das ganze Thema war so brisant, ich wollte sicher gehen, dass uns niemand hörte. Dann nahm ich meinen Zauberstab und murmelte ein Lumos. Die spitze erhellte sich und ich trt wieder zu Pandora. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.", gestand ich. "Oder was ich machen soll..."
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 18.09.2017 09:23Womöglich hätte ich mir den Genuss seiner Nähe noch etwas länger gegönnt, wenn wir nicht gerade mitten in der großen Halle gewesen wären - denn irgendwie war mir das doch etwas zu Öffentlich. Da konnte ja jeder Idiot gaffen und überhaupt brauchte ich sicher keine Zuschauer wenn ich Mal körperliche Nähe oder auch Nähe an sich zuließ. Und bei wem ich das machte das ging die Flitzpiepen die sich hier Zuhauf versammelten ja schon dreimal nichts an! Also löste ich mich zugegebenermaßen durchaus schweren Herzens von Jack und verließ mit ihm die Große Halle - nachdem ich ihm das Versprechen abgenommen hatte das dass Gesprochene unter uns bleiben würde und das er mich aussprechen lassen würde. Da ich ohnehin wusste das Ersteres auf jeden Fall der Fall sein würde, war es vor allem Letzteres auf das es mir wirklich ankam. Ich musste unbedingt ohne Unterbrechungen sprechen können denn Andernfalls würde ich das Keinesfalls hinbekommen - verdammt ich wusste nicht einmal ob ich es wirklich bis zum bitteren Ende würde durchziehen können. Es würde unfassbar schwer werden und es gab kein zurück mehr wenn ich einmal angefangen hatte und wenn die Katze aus dem Sack war - Bestand durchaus die Möglichkeit das er sich von mir abwenden würde, weshalb ich auch zögerte als wir in dieser Besenkammer standen. Wollte ich dieses Risiko tatsächlich eingehen?
Mein Hals würde unsagbar trocken, die Brust schnürte sich mir zu und ich hatte sogar das Gefühl als würden meine Hände ein wenig anfangen zu Schwitzen. Im Halbdunkel der Kammer versuchte ich sein Gesicht auszumachen und als er gegen die Eimer trat, griff ich reflexartig nach seinen Händen - keine Ahnung wie ich die im Halbdunkel überhaupt fand - war eigentlich ja auch unerheblich. Ich richtete meinen Blick dorthin wo ich seine Augen doch stark vermutete - nämlich mir direkt gegenüber - und sammelte mich mit einem tiefen, leicht zittrigen Atemzug, ehe ich zögerlich im Flüsterton zu sprechen begann. "Du hast dich sicherlich immer gefragt warum ich unsere Aktivitäten so plötzlich abgebrochen habe, obwohl du den Anstand hattest nie zu Fragen.." Okay ich hatte auch kaum etwas Anderes von ihm erwartet - Jack war einfach der perfekte Gentleman, in jeder Situation. "Also.. Erinnerst du dich das ich kurz davor bei meiner Familie war? Jedenfalls als ich da war ist etwas Vorgefallen, mit meinem Vater." Ein erneutes Zögern meinerseits aber er hatte es Versprochen also würde Jack abwarten bis ich soweit war. Was nun da ich kurz vor dem bedeutsamsten Geständnisses meines Lebens stand wohl auch irgendwie verständlich war - aber ich würde das jetzt durchziehen - ich musste es Tun. Für mich - Für UNS falls es das jemals geben würde. "Meine Familie wollte unbedingt das ich unsere Aktivitäten einstelle und ich - wie ich nun Mal bin, du kennst mich ja - habe mich geweigert. Woraufhin mein Vater beschlossen hat das es.. DIE Idee wäre seine eigene Tochter zu missbrauchen um seinen Willen zu bekommen." So jetzt war es raus und ich konnte es nicht mehr Rückgängig machen - aber die Tränen blieben zu meiner eigenen Überraschung diesmal aus. Mir wurde nur erneut unfassbar kalt und ich fühlte mich nicht in der Lage mich zu bewegen und der Vorteil mein Gesicht verbergen zu können war nun auch ein Nachteil - denn ich konnte Jack´s Gesicht und somit seine Reaktion nicht sehen. Aber besonders toll konnte die nicht ausfallen also wollte ich sie überhaupt wirklich sehen? Wahrscheinlich eher ohnehin nicht, also wartete ich jetzt einfach mal und ließ beiläufig seine Hände los.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 17.09.2017 20:10Ich schien mit meinem Handeln richtig gehandelt zu haben. Pandora suchte die Nähe zu mir, sie legte ihre Arme um mich und ich konnte ein weiteres Mal ihre Nähe spüren und genießen. Es war schön, dass sie sich mir gegenüber öffnen konnte. Zumindest einen Teil. Ich nickte auf ihre Bitte hin, ich hatte gehofft, dass sie ihre Arme noch ein wenig länger um mich behalten würde. Aber in diesen Genuss würde ich nicht kommen. Was sie nun sagte, machte mich neugierig. Ich schaute sie an, ließ den Arm sinken und nickte einmal. "Ich verspreche es." Jetzt hatte sie mich neugieirg gemacht, vielleicht würde ich jetzt etas erfahren, was sie niemanden anvertrauen konnte. Etwas, was sie vielleicht seit langer Zeit beschäftigte. "Okay, dann lass uns woanders gehen.", stimmte ich ihr zu. Ich stand nun ebenfalls auf, nahm meinen Umhang von der Bank und legte ihn über meinen Arm. Ich bot ihr wieder meinen Arm an, dann ging ich los. Raus aus der großen Halle. Sie könnte mir so vieles erzählen. Doch ihre Bitte klang ernst. Deswegen war es für mich auch kein Problem, den Unterricht mal ausfallen zu lassen. Ich würde mir wahrscheinlich bei Madame Pomfrey eine Entschuldigung holen müssen. Aber das war für mich dasgeringste Problem. Andere Dinge waren jetzt wichtiger.
Ich wollte unbedingt wissen, was sie mir zu sgen hatte. Deswegen beschloss ich kurzerhand, in die nächste Besenkammer mit ihr zu gehen. Es war nicht ganz typisch für mich da ich gepflegte räumlichkeiten vorzog. Aber wahrscheinlich würde ihr diese Dunkelheit gut tun, wenn sie wusste, dass ich ihr Gesicht nicht ganz erkennen konnte.
Ich öffnete also die Tür und ließ sie hinein. Dann folgte ich hier. In der Tat war es hier ziemlich muffig und überall waren Spinnenweben. Etwas angeekelt schaute ich mich um, ließ die Tür einen spaltbreit offen damit etwas mehr Licht hinein fiel.
Ich drehte mich um und schaffte es sofort, gegen diverse Eimer zu treten. Ich fluchte leise und stellte dann die Eimer bei Seite. Dann wandte ich mich Pandora zu. "Was möchtest du mir erzählen?", fragte ich sie.
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