Vergangenheitsplay » 9
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Bellatrix am 04.06.2017 14:14Die Enttäuschung in der Stimme von Narzissa, war kaum zu überhören, dennoch ging Bellatrix nicht weiter darauf ein. Was sollte sie auch schon großartig sagen? Zissa wusste, dass ihre Schwester momentan einiges zu tun hatte, hatte sie in den letzten Jahren schließlich hart dafür gekämpft die Anerkennung zu bekommen, die sie heute hatte. Natürlich gab es immer noch böse Zungen, die dachten, dass Bellatrix es nicht verdient hatte eine Todesserin zu sein und gerne würde Bella das Leben dieser Leute auslöschen, doch waren ihr in dieser Hinsicht die Hände gebunden. Der Lord sah es sicherlich nicht gerne, wenn sich seine Anhänger gegenseitig töteten.
Ich atmete genervt aus. „Sirius ist eine Witzfigur und diese Schlammblüter...zeig ihnen einfach, dass sie niemals an dich heran kommen und vergiss niemals, dass du etwas besseres bist. Du bist nicht nur Reinblütig, sondern auch eine Black und du weißt, wie dieser Name in unserer Gesellschaft bedeutet." Tatsächlich hatten sich die Blacks in den vielen Jahrhunderten einen sehr guten Ruf gemacht, weswegen es für Cygnus und Druella noch nie ein Problem war, einen Mann für ihre Töchter zu finden. Auch wenn Sirius den Namen etwas in den Dreck gezogen hatte, genossen die Blacks immer noch eine gewisse Bewunderung, denn immer noch wollten die meisten, dass ihre Töchter zu einer Black wurden und ihre Söhne eine Black heiraten durften. Ein aufmunterndes Lächeln lag auf den Lippen Bellatrix, obwohl ihr eigentlich nicht danach war, dachte sie immer noch an dieses Gesindel, welches sie am liebsten sofort auslöschen würde. Kurz dachte sie darüber nach, was Narzissa sagen würde, würde sie sehen, wie Bella jemanden tötete. Bella konnte sich zwar denken, dass ihre kleine Schwester wusste, was das Todesser sein mit sich brachte, doch hatten sie noch nie darüber gesprochen. Bellatrix wollte auch nicht, dass Narzissa wusste, wie viele Menschen tatsächlich schon durch die Hand ihrer großen Schwester gestorben waren. Das war etwas, was sie ihr nicht anvertrauen würde. Niemals.
Bella runzelte ihre Stirn. „Allein?" Eigentlich, da dachte Bellatrix nicht von Regulus, dass dieser öfter alleine rumhängen würde...wenn man es aber genau nahm, dann wusste Bella eigentlich nicht wirklich viel über ihren jüngeren Cousin. „Wenn du ihn mal siehst, dann kannst du ihm sagen, dass er sich mal bei mir melden solll."
Die nächste Frage von Narzissa ließ Bella kurz eine Augenbraue heben. Das war das erste Mal, dass sie wirklich gezielt nach ihren Aufgaben als Todesserin fragte, was Bella gerade nicht ganz in den Kram passte, doch sie ließ sich das nicht anmerken, sondern Schmunzelte etwas. „Na ja, du kannst dir sicher denken, dass ich einiges zu tun habe.", begann sie schließlich, allerdings darauf bedacht, ihr nicht zu viel zu erzählen. „Manchmal sorge ich dafür, dass wir an Informationen kommen." Bella zuckte mit den Schultern. „Ich darf dir leider nichts genaueres über meine Arbeit erzählen, Süße, aber ich kann dir sagen, dass das nicht mehr lange so gehen wird und ich bald sicherlich wieder mehr Zeit für dich habe." Sie schenkte ihrer Schwester ein Lächeln und hoffte, dass sie sich mit diesen Worten zufrieden gab.
Y O U S A Y Y O U W A N T A B A D B I T C H B A B Y N O W Y O U H A V E I T

You're sayin' that your tired of all your empty habits. You want something that's deeper 'cause you're over the generics. You're fuckin' with them basics when you really want the baddest. So come on, baby, get it, 'cause to miss it, it would be tragic. You say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got a bad bitch, show me you can handle this. Say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got the baddest, show me you can handle this.
Narzissa
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Narzissa am 13.06.2017 02:08Todesser. Das war ein Wort welches mir sowohl Angst machte als auch Intresse in mir weckte. Schließlich war meine Schwester eine und ich stand immer zu ihr. Soviele Menschen umzubringen war für mich es nicht wert. Meine Schwester hatte wohl Recht, dass die Blacks angesehen war. Manchmal störte es mich, denn ich wurde immer wieder auf meine Abstammung reduziert und die Freunde meine Eltern waren ehrlich gesagt viel zu spießig für mich. Ich musste mich immer benehmen und das störte mich ziemlich. Nickend dachte ich weiter über ihre Aussage nach. Mit Sirius schaffte ich es allein, aber alles Muggelstämmige Zauberer konnte ich wohl nicht bekämpfen. Regulus hingegen war mir wichtig. Er verstand die Situation und hatte die selben Ansichten wie ich. "Klar sag ich Bescheid" antwortete ich.
Natürlich wusste ich das meine Schwester mir nicht viel erzählen durfte und verstand das auch. Wobei ich wohl nie ein Todesser selbst werden würde. Bella war schon eine Ausnahme als Frau und das bewies ihre Stärke und Durschsetzungsfähigkeit. "Ich hoffe ich werde später genau so stark wie du" setzte ich fort. Ich lächelte. Nur konnte ich mir nie vorstellen in eine ähnliche Situation wie Bella zu kommen.
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Bellatrix am 19.06.2017 23:50Bella lächelte sie an. Es war wirklich schön zu sehen, dass Narzissa sie für ihre Art bewunderte, doch genauso bewunderte Bella auch sie. Sie hatte etwas fröhliches in sich, was sie niemals haben würde. Man mochte sie einfach für ihre Art und Weise, während man die Lestrange eher fürchtete - nicht, dass sie ein Problem damit hatte und wollte, dass dies nicht mehr so war. Ganz im Gegenteil, sie mochte es, doch faszinierte sie ihre kleine Schwester dennoch. „Das bist du schon längst, Zissy.", antwortete sie ihr schließlich.
Bellatrix trank mein Glas aus und stellte dieses auf dem Tisch vor ihr ab. Sie verschränkte ihre Hände ineinander und wollte sich gerade zurück lehnen, als er Hauself plötzlich wieder in den Salon gestolpert kam. Er verbeugte sich erneut vor ihr und entschuldigte sich mehrmals dafür, dass er seine Herrin schon wieder stören musste. Bella sah das Vieh nur mit desinteressiertem Blick an und war gespannt darauf, was es zu sagen hatte. Hoffentlich etwas wichtiges, wollte Bella schließlich gerade nicht unterbrochen werden.
Der Elf sagte ihr schließlich, dass jemand in der Eingangshalle auf sie wartete und er sich auf keinen Fall abschütteln gelassen hatte. Bevor er geendet hatte, betrat ein großer, etwas gruseliger Mann den Raum und sah die Lestrange an. Bellatrix kannte diesen Mann. Er war ebenfalls ein Todesser und musste wohl irgendwas zu besprechen haben. „Warte draußen.", sagte Bella nur schroff, ehe sie sich wieder an ihre Schwester wand.
„Du weißt, dass ich lieber noch mehr Zeit mit dir verbringen würde, aber ich muss jetzt leider los.", sagte sie schließlich mit einem entschuldigendem Gesichtsausdruck. „Aber wir holen das nach, ja? Und du darfst gerne so lange hier bleiben, wie du das möchtest. Fühl dich wie zu Hause." Schließlich stand Bella auf, küsste Narzissa auf ihr Haar, ehe sie aus dem Raum ging, um sich mit dem Mann zu unterhalten, welcher einfach ungefragt in ihrem Manor aufgetaucht war.
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Damocles
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Damocles am 27.06.2017 17:36Müde rieb sich Damocles über das Gesicht und starrte auf die Dunklen Balken der Decke seines Motelzimmers. Von der Straße her drang von den Straßen der dumpfe Lärm feiernden und lachenden Menschen.
Was genau hatte ihn doch gleich noch dazu geritten, seine schöne und vor allem ruhige Insel zu verlassen und hier her zu kommen? Ach ja, die Hochzeit seines Bruders. Des Bruders, nur so am Rande erwähnt, der seit beginn von Damocles Forsuchungen nicht mehr wirklich mit ihm gesprochen und ihn immer als Traumtänzer betittelt hatte. Und auch bie diesem Feierlichen Anlass war der Gute nicht Müde gworden, Damocles daran zu erinnern, dass seine Arbeit nur Geld verschlang und niemanden wirklich weiter half während Eddy in seiner Position im Ministerium doch nur gutes bewirkte....Denkste!
Scheiße man! Warum war er nur hier her gekommen. Und bei dem Krach, den diese Meute veranstaltete konnte er sich auch noch nicht mal richtig denken hören, was seine Laune weiter nur verschlechterte.
Knorrend rappelte sich also der müde Wolf wieder auf und verließ das stickige, kleine Motelzimmer um sich noch ein wenig die Beine zu vertreten. Auf diese sogenannte Familienfeier hatte er schon lange keine Lust mehr...Hatte er im Grunde noch nie gehabt.
Als kehrte er der fröhlich feiernden Menge den Rücken zu und begann zu laufen.
Wohin war ihm eigentlich egal, nur weg von diesen Leuten die ihn nicht verstanden und in deren Welt er nur der Form halber gehörte. Und das Laufen half ihm wirklich. Machte seinen Verstand frei und seine Gedanken wieder klarer.
Wie lange und wie weit er so lief konnte er am Ende nicht einmal mehr sagen. Nur das es wohl sehr weit war, denn selbst seine sensiblen Sinne konnten die Feierwütige Meute nicht mehr wahr nehmen
Das war gut.
Schwer atmend und etwas Erschöpft blieb er daher stehen und holte ein paar mal tief und bewusst atem. Dann lehnte er sich gegen einen der Bäume und sah hinauf in den sternenklaren Nachthimmel. Eine Seltenheit, hier in England wie er fand.
Für ein paar Sekunden genoss er die Ruhe und den Anblick bis eine neue Witterung ihn alarmierte und er seine Aufmerksamkeit wieder ganz und gar seiner Umgebung schenkte.
(Hoffe ich hab das hier richtig verstanden, das der Thread frei ist. Wenn nicht bitte ich hiermit offiziell um eine harte und gerechte Strafe.)
Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Fenrir am 27.06.2017 22:28Langeweile, schon viel zu lange war ich nicht mehr auf der Jagd gewesen, dieser Protzer Nexus oder wie er hieß, hatte mir mit seinen Vorschlag viel Arbeit aufgebrummt. Dadurch kam ich zu keinen Spaß mehr. Drei ganze Tage musste ich mein Rudel durchkämmen um die richtigen zu finden, die entbehrlich waren und so gut wie nichts über meine Ziele wussten. Als ob ich diesen Protzer meine besten Leute geben würde. Nicht einmal mit Legilimentik konnte er den Ausgewählten etwas nützlichen entziehen, würde er sie töten würde ich das mit seinen Leuten auch tun. Zutrauen tat ich ihm alles.
Aber genug von dem Ganzen, heute gehe wieder ich auf die Jagd, auch wenn kein Vollmond war gelüstete es mich nach Blut, nach den Schreien der Menschen das in meinen Ohren zu Musik wird. Nach dem Flehen und dem Geruch nach Angst. Ich knurrte auf, ohja wie ich diese Gefühle vermisste. Ich übergab meine Beta, das Rudel für die Zeit, wo ich weg war. Ich wollte alleine jagen da brauchte ich niemanden keine Zuschauer.
Weit würde ich es nicht haben, wir hatten unser Lager nahe einer Stadt aufgeschlagen, bis zum nächsten Vollmond würden wir hier bleiben, vielleicht fanden sich ja wieder ein paar neue Mitglieder. Dieser Trip wird mir sicher gute Informationen und Spaß bringen. Ich würde einen groben Plan der Stadt bekommen und irgendwen zum Jagen finden. Ob Jung oder Alt war mir egal, es durfte nur nicht zu einfach sein, ein bisschen kämpfen weckt erst richtig den Wolf in mir.
Schade, dass es schon zu spät für Kinder ist, aber den Spielplatz werde ich trotzdem aufsuchen. Vielleicht hatte ich ja glück. Wobei ich mir dann noch überlegen musste ob ich es verwandle oder doch töten sollte, das Fleisch der Kinder war immer so zart und das Blut so süß. Scheint als ob ich es heute doch beim Töten belassen würde.
Während ich so vor mich hinlief und meine Gedanken weiter über Kinder nachhingen, kam mir ein Geruch in die Nase. Ein sehr wohl bekannter Geruch. Was machte er den hier? Ob er immer noch seinem Gehirngespinst nachläuft und eine 'Heilung' suchte? Verstand er den nicht, dass es keine Heilung von Nöten ist, ein Werwolf zu sein war das Beste. Da er mich sicher schon gerochen hatte, ging ich meiner Nase nach, ich wollte wissen was der große Damocles bis jetzt geschafft hatte, vielleicht bekam ich ihn dazu endlich aufzugeben?
Trotzdem hoffte ich das dieses Treffen schnell von statten ging, mich juckte die Jagd in den Fingern und ich wollte mir diese nicht durch ein doofes Gespräch, in einer Nacht wie dieser vereiteln lassen. Der Spaß mit der Hauselfe dieses Protzers war viel zu kurz gewesen, ich brauchte mehr.
Als ich nur noch wenige Meter von Damocles entfernt war rief ich ihm rau entgegen „Na alter Freund. Verschlägt es dich zu deinen Wurzeln zurück?" Er schien ein wenig außer Atem zu sein warum auch immer. Was ich eher wissen wollte war, was machte er hier?
Damocles
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Damocles am 28.06.2017 17:00Der Wolf in ihm verriet Damocles lange bevor er ihn sah, wer sich da ihm näherte und diese Gewissheit trieb ihn einen kalten Schauer über den Rücken. Tief durchatmend schloss er die Augen. Konzentrierte sich allein darauf, Ruhig zu bleiben. Das beengende Gefühl in seiner Brust zu lösen. Es war keine Angst, die ihn Übermannte. Nein, bei Leibe nicht. Es war Schuld. Tiefe Schuld gegenüber seines ehemaligen Freundes. Immerhin war Damocles Schuld an Fenrirs Zustand....und somit auch an die vielen unsäglichen Taten des Rudel-Führers. Eine Last, die schwer auf den Schultern des Tränkemeisters lastete
Als er die Stimme seines alten Freundes vernahm atmete er ein letztes mal tief duch und wandte sich mit einem Lächeln den Werwolf zu.
"Fenrir.... Du? Hier? Wie kommts? Hat dich der Hundefänger noch nicht erwischt?" fragte Damocles mit einer leichtigkeit die er nicht empfand. Das Aussehen seines alten Freundes versetzte ihn noch immer einen scharfen Stich. Fast genau so sehr wie der Wahnsinn, der in dessen Augen wütete. Nichts erinnerte Damocles mehr an den Mann, den er einst zu kennen geglaubt hatte.
Selbst sein Geruch hatte sich verändert. War irgendwie Modriger geworden. Fauliger
Und doch konnte er noch immer Züge des alten Fenrir in dessen wolfsartigen Gesicht erkennen. Züge, die ihm so vertraut waren wie sein eigenes Spiegelbild.
Erneut begann Schuld und Selbsthass in Damocles zu wüten doch erkämpfte sie erfolgreich runter. Er musste hier auf der Hut sein, denn Fenrir war kein Gegner, mit dem leicht Kirschen essen war.
Er musste sich konzentrieren.
Hinter seinem breiten Grinsen beobachtete Damocles den Werwolf vor sich ganz genau. Er würde den Teufel tun und ihn sagen, was ihn in dieser unwichtigigen Gegend verschlagen hatte.
"Ach, ich vertret mir nur die Beine, alter Freund. Und was treibt dich hier her? Ich nehme nicht an, dass du wegen den Sternenhimmel gekommen bist. Und wegen mir erst recht nicht..." ein kalter Schauer fuhr über Damocles Rücken. Natürlich konnte er sich denken, warum der andere Mann hier war. Und allein der Gedanke trieb dem Tränkemeister bittere Galle die Speißeröhre hinauf und ließ seinen inneren Wolf vor Wut aufheulen.
"Vergiss die Frage, ich will es lieber doch nicht so genau wissen." nuschelte er daher und ballte die Hände zu Fäusten. Dabei schnitten seine Krallen tief ins Fleisch seiner Handfläche, doch er ignorierte den Schmerz und konzentrierte sich allein auf jede Bewegung seines Gegenüber. Denn das Fenrir ihn angreifen würde war für Damocles so klar wie das Amen in der Kirche.
Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Fenrir am 28.06.2017 21:49Auf Damocles Frage hin breitete sich ein animalisches Grinsen auf meinem Gesicht aus. "Ja, wie du siehst bin ich hier. Ich kann mir doch ein kleines Städtchen wie dieses hier nicht entgehen lassen." Normalerweise jedenfalls, wenn ich nicht immer unnötig aufgehalten werden würde. Auf das Kommentar, mit dem Hundefänger, ging ich nicht ein. Nur Zeitverschwendung. Seinen Humor verstand ich schon seit längeren nicht mehr. ich konnte mich kaum mehr Erinnern warum wir einmal Freunde waren, wir waren so verschieden, aber was interessiert es mich jetzt noch? Nichts!
"Immer der gleiche Ort wird langweilig, außerdem gehen mir dann die Kinder immer so schnell aus.", knurrte ich. Wenn dieses treffen länger dauert, wird die Chance auf eines zu Treffen immer geringer, doch ihn einfach so den Rücken zuzukehren würde ich nicht, nein. Das kam einer Unterwerfung gleich und diesen Trumpf würde ich niemanden geben.
Trotzdem war ich interessiert was ihn hier her verschlug. Seine lausige Erklärung von wegen Beine vertreten kaufte ich ihn nicht Ganz ab, aber was solls.
Mein Grinsen wurde umso breiter als er mich fragte was ich hier treiben würde, eigentlich hatte ich es nicht vor ihm zu erzählen, doch sein schneller Rückzug brachet mich doch glatt dazu ein wenig davon preis zu geben. "Ein wenig auf die Jagd gehen. Du kennst mich, ich kann nicht lange ohne Folter und Blut. Vielleicht läuft mir auch ein Kind über den Weg, die habe ich am liebsten. So zart.", knurrte ich, bei der Vorstellung daran wohlig auf. Ein Kind wäre jetzt wirklich das Beste, ihre Angst roch am besten, das Blut so süß und das Fleisch einfach köstlich. Am liebsten machte ich ihnen davor noch so richtig Angst, diese gab dem Fleisch erst den richtigen Geschmack.
Ich sah genau wie unangenehm dieses Thema ihm war, er hasste sein Werwolf Dasein und auch die damit verbundene Gewalt, doch ich liebte es. Seit diesem Unfall, fühlte ich mich wie neu geboren! Deshalb verstand ich ihn nicht, wie er diesen Segen wegwerfen wollte, eine Heilung finden wollte.
Damocles
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Damocles am 01.07.2017 18:20Bei Fenrirs Antwort verzog Damocles angeweidert das Gesicht. Aber andererseits, was hatte er auch Fragen müssen? Immerhin hatte er sich die Antwort des anderen Werwolfes auch an zehn Finger abzählen können
Eine Antwort, die dem Wolf in sich gar nicht gefiel. Damocles musste einen Großteil seiner Konzentration darauf verwenden, die Kontrolle über sich zu bekommen. Einerseits, da er es allgemein nicht mochte, dem Tier in sich nachzugeben und andererseits da er möglichst einen Kampf mit Fenrir aus dem Weg gehen wollte
Nicht weil er Feige war, weiß Gott nicht. Aber er war realistisch genug um zu erkennen, dass er dem anderen Werwolf wahrscheinlich unterlegen sein würde, wenn er auf brutale Stärke gehen würde.
Nein, das wäre definitiv keine Option für ihn
"Verdammt Fenrir!" fluchte er dennoch ungehalten bevor er die Worte herunter schlucken konnte.
"Was soll das? Das bist nicht du!" er kannte seinen alten Freund ganz anders. Aber andererseits war dieser Mann nicht sein Freund. Er war etwas anderes. Etwas Krankes und Unnatürliches. Etwas, was er geschaffen hatte
Dieser Fenrir Greyback hatte mit dem Mann von einst nichts mehr gemein
"Hör endlich auf, unschuldige Kinder in deiner Perversion mit einzubeziehen. Das ist Krank!" sprach Damocles da auch schon weiter ohne dass er es stoppen konnte. Aber, wenn er ehrlich war wollte er es auch nicht. Eigentlich wollte er sich auf diesen Mann stürzen und bis aufs Blut mit ihm Kämpfen
Wie viele Leben hatte Fenrir schon zerstört um seine eigene Gier damit zu befriedigen? Mehr als Damocles zählen konnte, da war sich der Tränkemeister sicher
Und jedes einzelne Leben ging nicht nur auf Fenrirs Konto. Auch Damocles Gewissen belasteten sie, denn schließlich war er es gewesen, der den verhängnisvollen Trank geschaffen hatte
Bei Merlin, wie sehr verfluchte er sich dafür!
Fenrir
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Fenrir am 03.07.2017 15:00Mit Freuden nahm ich zur Kenntnis wie Damocles angewidert sein Gesicht verzog, etwas anderes hätte ich von ihn aber auch nicht erwartet. Er war einfach zu verweichlicht! Er sollte weniger seine Zeit mit seiner dummen Recherche verbringen und mehr auf seinen Wolf hören. Doch so wie die meisten unterdrückte er seinen Wolf, etwas was für mich nie in Frage kommen würde. Dafür war die Jagt und all die animalisches Triebe viel zu gut!
Anscheinend hatte er aber auch große Probleme seinen Wolf unter Kontrolle zu halten, mal schauen wie lang ich ihn reizen muss bis er diese verliert. Vor einem Kampf hatte ich keine Angst, würde es doch einiges an Spaß bereiten!
Sein Gefluche brachte mich dazu mein Gesicht vor Eckel zu verziehen. Das er immer mit den alten Zeiten anfangen musste, das war schon lange vorbei. Und ich war froh darüber, damals war ich schwach und wollte meinen Wolf nicht akzeptieren, bis er mir diesen Trank gab, der mich mit meinen Wolf verbinden ließ. Seitdem fühlte ich mich einfach fantastisch!
"Wer soll ich denn sonst sein, mein Freund? Das Einzige was sich geändert hat, ist das du mir mit diesen verkorksten Trank die Augen geöffnet hast.", lachet ich rau auf. "Du mein Junge hast mich befreit!" Nie würde ich die Zeit zurückdrehen wollen, ich war frei und konnte meine Triebe ausleben wie ich es wollte!
Seien Forderung brachte mich nur zum Lachen, als ob ich mein liebstes Hobby aufgeben würde nur weil es ihm zu krank war. Für was hält er sich? "Sie sind aber ein gutes Druckmittel und dazu auch noch höchst deliziös.", leckte ich mir über die Lippen. Vielleicht würde ich heute auch einfach in ein Kinderzimmer einbrechen, dieses Gespräch hier machte mir Lust auf Fleisch, Kinderfleisch.
Was Damocles davon hielt war mir scheißegal! Er würde mich auch nicht aufhalten können.
Damocles
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Damocles am 10.07.2017 09:42Fenrirs Worte ließen Wut wie bittere Galle Damocles Kehle hinauf wandern. Wie sehr er dieses Wesen hasste, was einst doch sein Freund gewesen war. Er konnte förmlich spüren wie der Wolf in ihm darum kämpte, an die Oberfläche gelassen zu werden.
Ruhig Blut, Belby.' sprach er sich in Gedanken gut zu. Er wusste ganz genau, dass es Fenrirs Plan war, ihn aus der Reserve zu locken. Das gehörte wohl zu dem perversen Spiel dieses Monsters. Doch Damocles wollte nicht wirklich zum Spielball dieses Psychopathen werden.
"Die Augen geöffnet? So nennst du das also?" fragte Damocles nur angwiedert und mit einem wohlvernehmlichen knurren in der Stimme. Scheinbar hatte das Fest ihm mehr Selbstbeherrschung abverlangt als er gedacht hatte
"Mir fallen zu der Situation viele Dinge ein. Aber Augen öffnen ist kein Teil davon." er hatte Fenrir den Verstand gekostet. Die Menschlichkeit und alles, was diesen Mann einst ausgemacht hatte. Jetzt war er nur noch ein wildes Tier. Etwas, für das es in dieser Welt keinen Platz gab. Und Damocles würde nicht eher Ruhen bis er nicht einen Weg gefunden hatte, Fenrir aufzuhalten. Auf der Einen oder der Anderen Weise.
Fenrirs nächste Worte jedoch brachte das morbe Konstruckt, was sich für heute Nacht Damocles Selbstbeherrschung schimpfte, wie ein Kartenhaus zum Einsturz. Bevor der Tränkemeister es verhindern konnte brach der Wolf in ihm hervor. Nun unterschied ihn kaum noch etwas von Fenrir. Äußerlich und Innerlich. Rationales Denken war passé
Wie ein wildest Tier stürzte er sich auf den Mann vor sich und schlug seine Krallen in seine Schulter wärhend er sich mit den Fängen

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