Vergangenheitsplay » 8
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Re: Vergangenheitsplay » 8
von Layla am 03.04.2018 15:11( Es tut mir leid, wenn ich ein Play unterbreche...:/)
Beginn der Szene zwischen Layla Smith und Barty Crouch Jr. ♡
Layla und Barty sind seit Anbeginn enge Freunde, sogar beste Freunde. Sie vertrauen sich blind, der eine ist sadistischer ala der andere und es gibt so gut wie leinen wichtigeren Menschen ala den anderen.
Auch ein Bett teilen sie sich gerne und wenn sie nicht gerade Muggle foltern so geben sie sich dem anderen leidenschaftlichen hin...
Doch für Layla war dieses Band schon immer etwas besonderes. Sie liebt ihn, sie liebte ihn immer und ihr Herz wird bald eines der schlimmsten Erfahrungen erleben...Denn so sehr Barty sie auch schätzt und die sexuelle Intimität zwischen den Beiden, so wird er ihr nie die Liebe zurück geben können...stattdessen nurtzt er ijre Zuneigung derbe aus, um weiterhin mit ihr dem dunklen Lord dienen zu können...
So treffen sie sich eines Abends in dem Haus von Familie Smith, Barty wurde eingeladen und seit den Weihnachtsferien haben sie sich nicht mehr gesehen...Es ist Laylas 6. Schuljahr, die Frühlingsferien sind kurz, doch genug Zeit um ein paar Tage mir ihrem besten Freund zu verbringen...

Was für ein schöner Nachmittag!
Ich liebte den Frühling, zwar nicht so sehr wie den Sommer, doch wo Sonne war da war ich auch.
So habe ich den warmen Tag von 15 Grad, wolkenlosen Himmel und blühenden Garten zu Nutze gemacht, indem ich mir mein schwarzes, enges Kleid anzog, Spitzenärmeln und dem leicht wehenden Rockteil, dass für Frische sorgt.
Mein Lieblingsslip war ebenfalls angezogen.
Mit Sonnenbrille, einem Buch und einem Chai Latte setze ich mich auf den Sonnenstuhl, legte mich hin unf liess die dunklen Haare wehen in der leichten Briese.
Zwei Wochen Frühlingsferien und ich hatte etwas zu lernen, daher schlug ich mein Buch für Zaubertränke auf und begann das Gezwitscher der Vögel, die Kinder in der Strasse und das Brutzeln des Abendessens in der Küche auf mich wirken.
Barty wollte bald kommen, ich habe ihn zum Abendessen eingeladen und meine Eltern waren ihm gegenüber relativ offen gegenüber. Allerdings fühlten sie sich oft ko trolliert, da er dem dunklen Lord sehr nahe stand. Fast so nahe wie mein Vater. Vielleicht war dies eine Art Konkurenz doch für mich zählte...ich werde die Nacht nicht alleine in meinem Bett verbringen.
Seit ich 14 bin läuft das zwischen uns..zwar hat er mich nicht entju gfert, doch er war der zweite Kerl den ich küsste und seit dem landeten wir regelmässig im Bett.
Sicherlich, er war sichtlich älter als ich, doch ich wollte ihn und liess nicht locker. Den ich bekam immer was ich wollte.


Alec
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Alec am 18.02.2018 16:57Über ihre kindliche Aussage, konnte ich nur die Augen verdrehen. Was war das bitteschön für ein Argument? Das sie alt genug war stand gar nicht zur Debatte, aber die Inforamtion, die sie dadurch erhalten würde, waren nunmal auch nicht für erwachsenen Ohren bestimmt. ,,Bitte Yana, lass uns darüber keine sinnlose Diskussion führen. Du hattest damals die Wahl & hast dich dagegen entschieden, jetzt heul mir nicht die Ohren voll, wieso du außen vor gelassen wirst.'' Für mich war das Thema hiermit beendet, sowieso interessierte mich jetzt etwas anderes mehr.
Meine Haltung ihr gegenüber änderte sich schlagartig, als sie sich offenbar Mut antrank. Mich beschlich ein ungutes Gefühl dabei & selbst wenn ich mich gerade auf alles gefasst machte, so rechnete ich mit allem, aber nicht mit der Wahrheit, die sie mir ohne großes Missverständnis um die Ohren warf.
Mein erster Impuls war der, dass ich mich wohl verhört haben musste oder die Sachen falsch kombiniere. Aryana sprach von einer Begleiterin, aber sie hatte doch ständig Freundinnen mit zu sich nach Hause gebracht..Moment mal. Bei der Erkenntnis, weiteten sich meine Augen & ich starrte meine Schwester an, unfähig auch nur ein Wort über ihre ''Outing'' zu verlieren. Ich musste wohl der Erste gewesen sein, dem sie sich anvertraute, da, meines Wissens nach, unser Vater gegenüber dieser Form von sexueller Orientierung gar nicht offen gegenüber war. Wie Mutter zu der Sache stand, wusste ich nicht, aber bei ihr würde Aryana sicher auf weniger Ablehnung stoßen.
Ich konnte förmlich ihre Angst sehen & wie sie nervös auf meine Reaktion wartete, schließlich hatten wir uns noch nie über das Thema unterhalten, wieso auch, für mich stand es niemals zur Debatte, da ich Frauen schon seit ich denken kann begehrte. Und ich war anscheint nicht der Einzige in unserer Familie, der dieses Begehr hatte. Überraschenderweise machte sich nicht mal Ekel oder ähnliches in mir breit, Aryana war meine Schwester & daran sollte ihre Sexualität auch nichts ändern. Es amüsierte mich eher. ,,Das ich sie nicht kenne, ist schon mal gut, ich wüsste nicht, wie ich es finden würde, würden wir die selbe Frau mit nach Hause bringen.'' Breit grinsend sah ich meine Schwester an, die hoffentlich jetzt etwas entspannter gegenüber mir wurde. ,,Du hättest dir den Whiskey für unsere Eltern aufsparen sollen, obwohl es besser wäre, du behältst dieses pikante Geheimnis am Besten ganz für dich, suchst dir einen Fake Verlobten, bevor es Vater tut.'' Früher oder später mussten wir beide unter der Zwangsverlobung leiden, auch wenn ich noch einen guten Deal rausschlagen konnte, so glaubte ich nicht daran, dass Vater Aryana verschonen würde, da der Männerbesuch ja leider die letzten Jahren ausblieb. Ob er vielleicht schon was ahnte?
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Aryana am 12.02.2018 20:42Natürlich wäre die Situation deutlich einfacher für mich zu behalten, wenn ich nie so eine gute Beziehung zu meinem Bruder aufgebaut hätte. Doch mal ehrlich: Mir konnte keiner erzählen, dass es spaß machte sich mit dem eigen Fleisch und Blut zu streiten. Immerhin besaß man ja irgendwo zumindest ein Grundgefühl von Familie, Zuneigung und Loyalität. Nun gut, zumindest besaß ich so etwas. Klar erzählte ich meinen Eltern nicht alles, bei Merlin wer erzählte seinen Eltern schon alles?, aber zumindest bei meinem Bruder war ich es gewohnt keine Geheimnisse zu haben. Ich hatte mich bisher immer bei ihm über irgendwelche Leute beschweren können (auch wenn es ihn vermutlich nicht sonderlich interessierte) oder ausheulen können. Zu meiner eigenen Verteidigung: Wirklich eingesehen, dass ich ausschließlich auf Frauen stand hatte ich selbst erst vor .. ein paar Monaten. Davor war noch die Hoffnung halt bisexuell zu sein und bisher einfach nicht den richtigen Mann kennengelernt zu haben. Und die Hoffnung, dass sich dies vielleicht doch noch bewahrheitete, hatte ich bereits aufgegeben. Weil mich der Gedanke an Sex mit Männern irgendwie .. abstieß? Sogar sehr.
Seine Worte kommentierte ich mit einer hochgezogenen Augenbraue. „Du bist genauso neugierig wie ich und ich bin alt genug zu entscheiden was für meine Ohren bestimmt ist und was nicht." Natürlich wusste ich worauf Alec hierbei anspielte, doch kümmerte mich das herzlich wenig. Es nervte mich nicht involviert zu sein. Es nervte mich sogar so sehr, dass ich schon fast selber mit dem Gedanken gespielt hatte mich den Todessern anzuschließen. Andererseits war ich nicht unbedingt eine Freundin von Verpflichtungen.
„Natürlich Alec.", meinte ich und nickte leicht, bevor ich mein Glas mit Feuerwhiskey leerte. Kurz verzog ich dabei das Gesicht. Es brannte wirklich höllisch und hatte einen starken Nachgeschmack. Für gewöhnlich war ich mehr die Sekt oder Champagner Trinkerin, doch war Whiskey eben gerade verfügbar gewesen. Weswegen ich dem Hauselfen mit einem simplen schnippen klar machte, dass er mir mein Glas wieder aufzufüllen hatte. Mein Blick wanderte von dem Fledermausähnlichem Wesen wieder zu Alec, der mich noch immer anblickte. Ich seufzte bei seinen Worten und überlegte für einen Moment ob ich dem Hauself die teuere Flasche Whiskey aus der Hand nehmen sollte. Für das Gespräch konnte ich etwas .. Lockerung gebrauchen. Wie gut, dass ich nicht sonderlich viel vertrug. Ich deutete Alec, dass er kurz warten sollte und trank schließlich mein zweites Glas aus. Diesmal verzog ich mein Gesicht deutlich stärker als beim ersten Mal. Das Zeug schmeckte .. gewöhnungsbedürftig. Es war jedenfalls leichter sich mit einer Flasche Sekt zu betrinken. Oder einem Cocktail. „Du hattest, wie so oft, recht.", begann ich schließlich. „Es war jemand hier, aber du kennst sie nicht." Natürlich hätte man das jetzt als die Person wahrnehmen können, doch schenkte ich meinem Bruder einen eindeutigen Blick. Tausend Gedanken rasten durch meinen Kopf, während ich darüber nachdachte wie er wohl reagieren könnte. Unsere Eltern wären, zumindest ging ich davon aus, nicht sonderlich begeistert von so etwas zu hören. Ob ich mir trotzdem irgendeine Verlobung antun musste..? Oder gerade deswegen, sollten sie es erfahren? Merlin, bitte nicht.
Alec
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Alec am 11.02.2018 14:00Aryanas Schweigen verriet mir mehr, als ihr womöglich lieb war. Und trotzdem, streute ich kein weiteres Salz in die Wunde & gab ihr, mal noch, die Zeit, die sie braucht, um mit der Sprache rauszurücken. Ob der Kerl noch in ihrem Zimmer war? Nachdenklich richtete ich mein Blick auf die oberen Etagen. Mir gefiel es ganz & gar nicht, dass meine Schwester offenbar ein Geheimnis mir gegenüber hatte, war ich doch von ihr eher das genaue Gegenteil gewohnt. Es musste mehr dahinter stecken, dessen war ich mir sicher.
Doch bevor ich mich meinen Vermutungen noch weiter hingab, ließ ich erstmal meine Enttäuschung über meinen Vater gewähren, der, nicht wie von vornherein abgesprochen, mit mir die Mission, die der dunkle Lord uns aufgetragen hat, zu meistern, sondern alleine loszog.
,,Sei nicht immer so neugierig, Yana. Manche Sachen sind nicht für deine Ohren bestimmt & das weißt du auch.'' Anders wie sie, schlug ich eben die Todesser Laufbahn ein, welche mich automatisch in das Tun meines Vaters einweihte. Langsam kapierte ich seine Geheimnistuerei, wer wollte schon seiner Familie offen dalegen, dass man kaltblütig morderte & für das steigernde Ansehen beim dunklen Lord über bekannte Leichen ging. Ich war froh darüber, dass Aryana sich eben nicht für diesen Weg einschlug, natürlich hätte ich ihr alles anvertrauen können, aber ich wollte nicht, dass sich mein Bild, das sie von mir hatte, änderte, auch wenn sie es womöglich besser wegstecken würde, als mir lieb war.
,,Hm, in Ordnung. Dann muss ich wohl wieder in zwei Tagen hier aufschlagen. Unterrichte Vater bitte über meinen Besuch, es ist dringend!''
Eigentlich wäre ich etzt aufgestanden & gegangen, es gab schließlich noch einige Sachen, die zu erledigen waren, aber ich hatte noch etwas rauszufinden.
Innerlich über Aryanas Verhalten grinsend, muserte ich sie von Kopf bis Fuß. Mein Blick musste die Arme wohl ziemlich verunsichern. Auch wenn sie versuchte nichts nach Außen hin durchsickern zu lassen, so vergaß sie aber wem sie gegenüber saß. Wenn ich es nicht besser wissen würde, steckte wohl mehr als eine harmlose Liebelei dahinter. Ob Mutter & Vater sie verlobt hatten & sie eventuell gegen deren Willen jemand anderes mit nach Hause gebracht hatten? Wohl kaum, denn darüber hätte sie mich sicher schon in einem Brief informiert. Also was war es, was meine Schwester so aus der Fassung brachte?
,,Sicher, dass du mir nichts sagen willst,'' hakte ich schlussendlich doch nach, mit einem vielsagenden Blick, der keine Ausreden oder Ablenkungen duldete.
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Aryana am 10.02.2018 01:56Für den Bruchteil einer Sekunde versteinerte sich mein Gesicht. Du riechst anders. Verdammt, war das sein ernst? Ich wusste, dass mein Bruder keine schlechte Auffassungsgabe besaß und stets mein bestes wollte – aber wie bei Merlins Bart konnte er so gut riechen, dass er den Unterschied von meinem üblichen Parfum und dem meiner Bekanntschaft wahrnahm. Und es natürlich direkt richtig kombinierte. Sofort rutschte mir mein Herz in die Hose, wobei ich natürlich meine gesamte Selbstbeherrschung zusammenkratzte, damit Alec nichts merkte. In der Hoffnung, dass er nichts merkte. Mal ehrlich – er konnte es nicht erfahren. Nicht jetzt. Nicht so. (Vielleicht bereute ich ja gerade doch ein wenig die Tatsache, dass ich Hogwarts nicht mehr besuchte. Denn normalerweise hatte ich mich in meinen Schulferien stets ein wenig zurückgenommen, während ich eher in der Schule „Spaß" hatte. Denn was in den Kerkern passierte, blieb in den Kerkern. Eine unausgesprochene Regel der Slytherin.)
Netterweise, bevor ich mir vielleicht doch noch meine Nachdenklichkeit anmerken ließ, antwortete mir Alec doch auf meine Frage und ich ignorierte schließlich gekonnt seine. „Das da wäre?", fragte ich schließlich interessiert nach und ließ es mir nicht nehmen eine Augenbraue leicht nazuheben. Mussten die beiden immer alles so geheimnisvoll halten? Es nervte mich eindeutig, dass oft einfach nicht klar ausgesprochen wurde, was ohnehin wie eine offene Frage im Raum stand. Zumindest vermutete ich, dass seine Frage mit ihm, dem dunklen Lord, zusammenhing. War es für mich schließlich weder ein Geheimnis wobei mein Bruder mitmischte, noch mein Vater. „So viel mir bekannt ist, sollte er morgen zurück sein. Möglicherweise könnte es sich aber auf übermorgen ausdehnen.", antwortete ich meinem Bruder schließlich wahrheitsgemäß und schenkte schließlich dem Feuerwhiskey erstaunlich viel Beachtung, weil der Blick von Alec mich förmlich erstach. Natürlich war mir bewusst, dass dies deutlich aufälliger war als so zu tun als wäre es normal, doch fiel es mir sowieso schon grundsätzlich schwer meinem Bruder etwas zu verheimlichen. Erst recht, wenn er die Lunte bereits von alleine wahrgenommen hatte. Nun ja. Er war sich sicher, dass jemand hier gewesen war. Aber immerhin ahnte er nicht, dass es sich dabei um eine Frau handelte – Oder? Oder wäre das weniger schlimm als irgendein Kerl? Es mangelte mir nämlich sicherlich nicht an männlichen Verehrern und ja, ich war durchaus schon auf den ein oder anderen Flirt eingegangen (die Fassade wollte ja aufrecht erhalten werden), doch mehr war bisher nicht gelaufen. Schlicht, weil ich keinerlei Interesse an diesen hatte. Und ich mir nicht sicher war wie Alec generell dazu stehen würde. Schließlich sah ich selbst nicht gerne Frauen an seiner Seite.
Alec
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Alec am 05.02.2018 17:23Ungduldig begann ich mit dem Fuß zu wippen, auf meinem Schoß breitete ich den Tagespropheten aus & könnte diesen nicht noch desinteressierter durchblättern. ,,Was dauert da so lange,'' murmelte ich mir unverständlich in den Bart. Als ich es poltern hörte, sah ich auf & direkt zu dem, endlich angekommenen Hauselfen, der meinen Blick geschockt erwiderte. ,,Was?!'' Doch statt einer Antwort, bekam ich nur eine Deutung zur Tür, durch die meine Schwester letztendlich eintritt.
Ihre Begrüßung ließ ich skeptisch über mich ergehen, dabei stieg mir ein Geruch in die Nase, den ich Aryana nicht wirklich zuordenen konnte. Kommentarlos ließ ich mir auch mein Glas entwenden, ehe ich den Tagespropheten wieder sorgfältig faltete & an den Platz legte, wo er zuvor zu finden war.
,,Du riechst anders,'' merkte ich an & ignorierte gekonnt ihre Frage. ,,Wer war hier?'' Mein Blick verfinsterte sich, während dieser begann meine Schwester, die wohl das Heiligste für mich war, gründlich zu mustern. Wenn ich was noch weniger leiden konnte, als Blutsverräter, dann waren es daher gelaufene Typen, die versuchten ihr den Hof zu machen. Meiner Meinung nach gab es einfach kein Kerl, der meinen Ansprüchen entsprach, geschweige denn den Punkt erfüllte, der mir ausreichte, um mich auch nur davon zu überzeugen, gut genug für Yana zu sein.
Aber bevor die Situation noch peinlicher für sie wurde, ging ich, ohne auch nur auf eine Erklärung ihrerseits zu warten, auf ihre Frage ein.
,,Ich wollte Vater was fragen bzw. ihm was mitteilen, aber er ist wie immer außer Haus. Weißt du zufällig wann er wieder Zuhause ist?''
Es bedarf keiner weiteren Worte an den Hauselfen, der bereits mit einem neuen Glas in den Startlöchern stand, um diesen zu deuten, dass er mir was nachschenken sollte. Jedoch verneinte ich den Whiskey, da ich zu sehr damit beschäftigt war meine Schwester mit meinen Blicken zu durchbohren, um auch nur irgendwie erahnen zu können, was sie in meiner Abwesenheit trieb oder besser gesagt, mit wem sie es tat.
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Aryana am 04.02.2018 17:17Endlich hatte ich meine Schulzeit hinter mich gebracht und musste mir dieses Merlin verdammte Schloss nicht mehr ansehen. Endlich war ich nicht mehr Monate lang daran gebunden irgendwo im nirgendwo zu sein. Mal ehrlich, wer verbrachte seine Zeit schon gerne freiwillig in den schottischen Highlands? Und wenn Hogsmeade das Spannenste war, was man sehen konnte, war es echt ausgesprochen traurig. Doch jetzt, mit einem guten Abschluss in der Tasche und dem anstehenden Sommer, stand mir nichts mehr im Weg. So hatte ich auch schon meine „Freiheit" gebührend gefeiert, in dem ich gestern in London ausgewesen bin und mir eine angenehme Gesellschaft angelacht habe.
„Das könnte ich den ganzen restlichen Tag tun.", murmelte ich mit einem leichtne Grinsen auf den Lippen, zwischen zwei Küssen, während ich die zwarten Hände meiner Bekanntschaft in die fluffigen Kissen drückte, die mein Bett in ein Meer aus Kuscheligkeit verwandelten. Als es schließlich an der Tür klopfte, es konnte nur der Hauself sein, da mir bekannt war, dass meine Eltern aktuell nicht Zuhause waren (der einzige Grund wieso ich die Schönheit, welche sich gerade unter mir befand, überhaupt mit zu mir genommen hatte). „Was?", fragte ich schließlich in einem sichtlich genervten Ton. Immerhin hatte das blöde Vieh endlich gelernt, dass es nicht in mein Zimmer kommen sollte. „Master Alec befindet sich im Salon und wünscht Ihre Aufmerksamkeit, Miss." Für einen Moment hatte ich das Gefühl, dass sämtliches Blut in meinen Adern gefror. Nicht, weil mein Bruder da war, den ich förmlich vergötterte, sondern weil sie noch da war. „Sag ihm, dass ich gleich da bin." Fast schon ein wenig pickiert schaute mich die Hexe an und ich stieg auf der Stelle von ihr herunter. Der Moment der trauten Zweisamkeit, den ich eigentlich gerade wieder hatte genießen wollen, war vorbei. „Du musst gehen. Jetzt sofort." Ich sammelte ihre Kleidungsstücke vom Boden auf und drückte sie ihr förmlich direkt in die Hände, bevor ich sie, trotz der Tatsache, dass sie nur Unterwäsche trug, in den Kamin meines Vorzimmers schob. „Auf Wiedersehen.", sagte ich hastig. Alles was ich von ihr erntete war ein beleidigtes „Du kannst es nicht auf ewig geheimhalten", ehe sie in den grünen Flammen verschwand. Ich seufzte genervt aus. Ich musste es aber geheim halten.
Ich bürstete mir schließlich schnell die Haare, die ich locker auf eine Schulter strich (auf der Seite verbarg ich damit einen Knutschfleck, auch wenn das eher weniger nötig gewesen wäre) und zog mir eine Bluse und eine kurze Shorts über, ehe ich aus dem Zimmer ging.
„Alec.", grüßte ich meinen liebsten älteren Bruder schließlich mit einem Lächeln auf den Lippen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Dadurch, dass ich mal keinen Lippenstift trug hatte er dieses mal auch keinen Kussmund von mir mitten im Gesicht. Schließlich nahm ich, dreist wie ich sein konnte, ihm das Glas mit Feuerwhiskey aus der Hand, um mich mit überschlagenen Beinen auf dem Sofa niederzulassen und einen Schluck aus dem Glas zu trinken. „Was verschafft uns die Ehre deines Besuchs?"
Alec
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Alec am 03.02.2018 21:34Alec & Aryana
Mit einem leisen Plopp erschien ich in der Eingangshalle im Anwesen der Averys. Dem heribeieilenden Hauselfen warf ich meinen Mantel achtlos über & schritt direkt schnellen Schrittes in den Salon, um dort eventuell meinen Vater anzutreffen.
Schwungvoll stieß ich die Flügeltüren auf, doch statt meinem Vater, empfing mich nur eine gähnende leere & ein prasselndes Feuer im Kamin, was mich tonlos seufzen ließ. Ich ging geradewegs auf den Tisch zu, auf dem einige Flaschen Feuerwhiskey perfekt aneinandergereiht standen, ehe ich den Hauselfen, der zuvor meinen Mantel ordnungsgemäß an die Gardarobe hing, anherrschte mir ein Glas zu bringen, welches mir in binnen weniger Sekunden auch schon gereicht wurde.
Mit einem Glas & einer Flasche Feuerwhiskey, den ich mit meinem Mund entkorkte, ließ ich mich in einen der ledernen Sessel fallen, über dessen Lehne die neuste Ausgabe des Tagespropheten lag. Grinsend las ich dessen Schlagzeile & schenkte mir währenddessen ein Glas Feuerwhiskey ein, von dem ich letztendlich ein Schluck nahm. ,,Beetle, wo ist mein Vater?,'' fragte ich den Hauselfen, der sich sogleich vor mir verneigte & mir Rede & Antwort stand.
Typisch. Mein Vater war mal wieder auf einer Mission & hatte doch glatt vergessen seinen Lieblingssohn mitzunehmen, der sich jetzt mit der quälenden Langeweile rumschlagen durfte. ,,Ist überhaupt jemand Zuhause?!'' Sorgfältig faltete ich den Tagesprophten auseinander. ,,Miss Aryana ist Zuhause, Meister,'' gab der Hauself kleinlaut von sich.
Mit einer abfälligen Handbewegung signalisierte ich ihm, dass er meiner Schwester meine Ankunft verkünden sollte, die auch hoffentlich in den nächsten Minuten hier auftauchte, da ich mich heute nicht schon wieder alleine mit dem Feuerwhiskey & den schlecht geschirebenen Artikeln von Rita Kimmkorn, vergnügen wollte.
Re: Vergangenheitsplay » 8
von Emmeline am 15.01.2018 23:47Sams Hand legte sich an meine Wange und ich schloss unter dieser sanften Berührung verträumt meine Augen. Normalerweise hatte eine Berührung in meinem Gesicht nur in der Hinsicht etwas ausgemacht, wenn mir jemand eine geklatscht hatte. Aber das hier war wirklich was ganz anderes. Ich schmiegte mich an Sam und war unbeschreiblich glücklich. Normalerweise hätte ich wohl die jüngeren Schüler angeherrscht sie sollten sich verziehen, doch ich war seltsamerweise die Ruhe selbst. Und von mir aus könnten sie ruhig wieder kommen, wenn Sam noch einmal so knurren würde.
"Natürlich gefällt es mir!" sagte ich noch einmal mit Nachdruck. Er sollte wirklich wissen, dass es mir sehr, sehr gut gefiel. Einschlafen würde ich damit mit Sicherheit auch. Ich wurde ja jetzt schon müde...Zudem war Sam so warm und gemütlich.
"Mh-hm...Einmal Eistorte von Flo und dann einen richtig schönen Kuchen von meinem Dad. Er kann wirklich überaus gut backen, das ist unglaublich!" schwärmte ich leise und legte meinen Kopf auf Sams Brust ab. Und wenige Momente später war ich tatsächlich eingeschlafen. Es war glaube ich das aller erste Mal, dass ich direkt mit einem Lächeln im Gesicht einschlief und damit auch aufwachte.
- T h r e a d f r e i -


Re: Vergangenheitsplay » 8
von Sam am 12.01.2018 21:33Ich musterte kurz meine Beine, die jetzt bequem auf der anderen Seite des Abteils auf den Sitzen gebettet lagen, und dann Emmi, die bei ihren Worten irgendwie sofort ein Stück kleiner wirkte. "Hm, kann sein", erwiderte ich und erwiderte zufrieden den Kuss. Daran konnte ich mich wirklich gewöhnen ... Aber dass Emmi so viel kleiner war als ich war mir gar nicht groß aufgefallen, oder zumindest störte es mich nicht. Vielleicht war ich auch mittlerweile nur daran gewöhnt, weil wir uns schon so lange kannten oder weil ich seit meinem Wachsstumsschub im vierten Schuljahr sowieso die Hälfte der Schüler um mindestens 20 cm überragte.
Sanft strich ich Emmi ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und ließ meine Hand dann einfach an ihrer Wange liegen. Konnte man nach Küssen süchtig werden? Wenn ja, dann könnte ich schwören, dass es bei mir sowieso schon längst zu spät war. Ich erwiderte die Küsse und musste bei dem Gedanken, wie sich in den letzten Monaten alles verändert hatte, wieder lächeln. Loslassen tat ich sie jedoch nicht, stattdessen zog ich sie nocheinmal zu mir um sie zu küssen, bis ein paar freche Drittklässler durch die Scheibe unseres Abteils glotzten und breit grinsend an die Tür klopften, nur um dann wegzurennen. Ich knurrte daraufhin nur etwas Unverständliches vor mich hin, verdrehte die Augen und richtete mich auf, aber nicht ohne Emmi zuvor noch einmal zu küssen. Mein Arm lag immer noch um ihre Schultern.
"Naja, wenn es dir gefallen hat, dann schon, ja.", erwiderte ich schulterzuckend und grinste sie an. "Aber vielleicht verdiene ich den Keks ja auch nur, wenn dass Rauschen dich zum Einschlafen bringt... zumindest war es ja dafür gedacht." Obwohl ich natürlich nicht wollte, dass sie die ganze Fahrt verschlief. Allerdings war ein extrem schönes Gefühl gewesen, mit ihr zusammen im Gemeinschaftsraum aufzuwachen ... ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare und zerzauste meine ohnehin schon unordentliche Frisur damit wieder komplett. Hoffentlich würde mir jetzt nicht das gleiche passieren wie meinem Bruder, wenn wir in Hogsmead aus dem Zug steigen würden. Dann hätte Emmi mit etwas Glück einen Fotobeweis und ich ein Trauma vor Vögeln bis an mein Lebensende.
Ich strich Emmi sanft über den Rücken und kaute zufrieden auf meinem Keks herum. Die Position, in der wir hier halb lagen/halb saßen, musste unwahrscheinlich verkrampft aussehen, aber es war verdammt bequem. "Hast du denn heute wenigstens schon Geburtstagstorte gegessen?", fragte ich leise nach und schloss automatisch die Augen, als ich ebenfalls begann dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Noch ein bisschen länger so, und ich würde während dieser Fahrt definitiv noch meinen fehlenden Schlaf nachholen. Obwohl ich zum Glück bis jetzt die Kopfschmerzen ganz gut ausgeblendet hatte, die der Alkohol von gestern Abend ausgelöst hatte.

You see the s m i l e that's on my mouth, it's hiding the w o r d s that don't come out. And all of my friends think that I'm blessed, but they don't know my head is a m e s s . And all of these l i n e s across my face tell you the s t o r y of who I am.
S o m a n y s t o r i e s o f w h e r e I ' v e b e e n a n d h o w I g o t t o w h e r e I a m .

![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)











Antworten![[ehem.] Gryffindor](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/900d3e460df6b9ab0e93c1d69a9848d5.png)
















