Vergangenheitsplay » 7
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Re: Vergangenheitsplay » 7
von Matthew am 05.04.2018 00:43Ich grinste sie schief an. „Okay okay, dann bin ich ab jetzt artig." versprach ich und hob ergeben die Hände. „Ich will mir meine Mitgefangene ja nicht zum Feind machen, denn wie es aussieht werden wir wohl noch ein Weilchen hier verbringen." seufzte ich und warf den Lehrern draußen einen missmutigen Blick zu. „Bestimmt wissen sie in Wahrheit, dass wir hier sind und wollen uns so nur ärgern." ich verdrehte die Augen. Dass das nicht der Fall war, war natürlich logisch, da sie über private Dinge nicht reden würden, wenn sie denn wüssten, dass Schüler rein in der Theorie alles hören könnten.
Das meine Schwester mittlerweile ruhiger schlief konnte ich weder bestätigen, noch abstreiten, weswegen ich es einfach hinnahm. Ich denke nicht, dass Sophelya mich belügen würde. Wieso sollte sie das auch tun? „Ich habe mich wie bereits gesagt, ziemlich erschreckt und dann war ich wahnsinnig verwirrt." ich legte eine kurze Pause ein und strich mir nervös durch die Haare. „Sophelya... Was in der Abstellkammer passiert, bleibt auch hier, oder?" ich musste daran denken, wie Ida sich rächen könnte, wenn sie erfuhr, dass ich einfach von ihren seltsamen Schlafgewohnheiten sprach... Meine Zunge war einfach im Moment zu lose, da mein Gehirn den Schlafmangel - bedingten Notstand ausgerufen hatte.
Ich grinste. „Ich bin auch ein Fan von Whisky. Also sollten wir es vielleicht trotzdem riskieren..."
Kurz überlegte ich. „Ich denke, sie würden die Pflanzen den Großteil fressen lassen, und alles, was bis dahin dann noch übriggeblieben ist, lässt sie verschwinden."
Nachdenklich zuckte ich mit den Schultern. „Klar gibt es Leute, die ich schon mal gerne erwürgt hätte. Aber halt nur in diesem kurzen Moment, weswegen ich noch nie weitergedacht habe. Die Muggel haben etwas, mit dem sie Leichen verbrennen können. Hab ich neulich erst gelesen. Vielleicht so. Ist magisch dann auch nicht wirklich nachweisbar. Und die Asche... die Asche würde ich dann an verschiedenen Orten verteilen." Diese Spiele machten wirklich Spaß. Man war kreativ und konnte sich dadurch auch unterhalten. Ich sah wieder nach draußen zu den Lehrern und stöhnte frustriert auf. „Ich weiß, warum sie ausgerechnet hier reden müssen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist das Büro von Professor Ferres oben in einem Turm, das bedeutet, sie muss die Treppe dort drüben nach oben nehmen, während das Büro von Professor Hall irgendwo hier auf dem Gang ist." Warum sie nicht einfach in eines dieser Büros gingen, war mir jedoch ein Rätsel.
„Und jetzt du." wandte ich mich wieder dem Spiel zu. „Wie würdest du eine Leiche verschwinden lassen. Also, nehmen wir mal an, du tötest jetzt mich hier in der Kammer, wie würdest du danach vorgehen?" fragte ich und betrachtete sie nachdenklich.

Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Sophelya am 02.04.2018 23:09Matthew hatte recht. Aus dieser Notlage heraus könnte durchaus eine interessante Freundschaft entstehen. Vielleicht war das ja sogar Schicksal. Das würde Neyla jedenfalls behaupten und mich sofort nötigen einen Kaffee zu trinken. Kaffeesatzlesen war ihre Spezialität. Immer wenn sie die Gelegenheit bekam mit ihrem Talent zu glänzen, dann tat sie das auch. Dabei fiel mir ein, daß ich auch auf jemanden ziemlich ätzenden hätte treffen können. Zum Beispiel wäre es eine echte Strafe gewesen, zusammen mit Hope Swan hier fest zu sitzen. "Autsch!" Matt hatte mich tatsächlich leicht gekniffen und mich damit aus meinen Gedanken gerissen. Meine Reaktion auf seinen Kniff war theatralisch überzogen. Ein Lachen konnte ich mir deshalb nicht verkneifen. "So wird das aber nix mit dem vertragen.", grinste ich.
"Deine Schwester schläft übrigens meistens ruhig. Lachen ist mir noch nicht aufgefallen.. Stell ich mir aber auch merkwürdig vor. Wahrscheinlich würde ich mir total verarscht vor kommen.", sagte ich belustigt.
Keine schlechte Idee von Matt uns die Zeit mit einigen Spinnereien zu vertreiben.
" Ein geplanter Mord? Mit Whiskey? Hmm. Ausgerechnet. Dabei trink ich den so gerne."
Einen Moment lang dachte ich nach und beobachtete die beiden Lehrer. " Und nun diskutieren sie bestimmt aus, wie sie die Leiche verschwinden lassen wollen. Ob Professor Hall sie mit einem komplizierten Verschwinde-Zauber in Luft auflöst oder ob Professor Ferrers sie vom Fleischfressenden- Pflanzenschutz erledigen lässt.", mutmaßte ich in ernstem Ton. " Wie würdest du es machen? Ich meine.. Nicht das ich dich für einen Killer halte. Aber jeder hat doch schonmal drüber nachgedacht oder? " Ich musterte Matt nochmal genau. Nein, gefährlich sah er nun wirklich nicht aus. Eher wie der freundliche, hilfsbereite Mitschüler. Trotzdem interessierte es mich wie er das Leichenproblem lösen würde. Natürlich nur rein hypothetisch. Ich war generell ein Fan von den 'Was wäre wenn - Spielen'.
Professor Hall hatte sich inzwischen gegen die gegenüberliegende Wand gelehnt, was unsere Befürchtung bestätigte. Die beiden hatten es nicht eilig weiter zu gehen.
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Matthew am 02.04.2018 21:21Ich grinste und kam ihrer Bitte ohne weitere Kommentare nach. Natürlich kniff ich nicht schmerzlich zu, sondern nur leicht. Mir war sehr bewusst, dass das eigentlich nur eine Redewendung war, aber gerade um diese Uhrzeit war ich kindisch genug, um diese Tatsache zu übergehen.
Ich lachte leise, als ich hörte, was unsere lieben Lehrer dort beredeten. Aber die nächsten Worte, in so weit ich sie denn verstand, machten mich stutzig. Bestimmt bildete ich mir nur ein überhaupt etwas zu verstehen. Ich schüttelte den Kopf und schenkte Sophelya wieder meine volle Aufmerksamkeit.
Ich nickte. „Leider. Ich glaube, er ist erkältet. Wie die anderen bei dem Krach allerdings schlafen können, bleibt mir wohl ein Rätsel. Vielleicht sind sie einfach eingeschlafen, bevor er dazugekommen ist." überlege ich dann laut.
Das Ida nicht schnarcht wusste ich schon, schließlich hatten wir als Kinder häufig in einem Zimmer geschlafen. Obwohl sich so etwas auch ändern konnte... „Lacht sie immer noch im Schlaf? Das hat sie früher ganz oft getan. Ziemlich niedlich, aber auch verstörend, wenn jemand neben dir scheinbar Grundlos anfängt zu lachen. Als wir kleiner waren hat sie mich damit mal fürchterlich erschreckt." grinsend schüttle ich den Kopf. Erst während der letzten Ferien hatten Ida und ich mal wieder in einem Zimmer geschlafen, allerdings eher unfreiwillig, da wir noch lange geredet hatten und dann einfach eingeschlafen waren. Am nächsten Tag hatte Ida Besuch von Amelia Bones bekommen. Es war ziemlich seltsam gewesen, da ich versucht hatte jeden Raum zu meiden, in dem sie war. Sie machte mich ziemlich nervös, warum war mir allerdings nicht wirklich bewusst.
Ich schüttelte die Gedanken an vergangenen Sommer, meine Schwester und Amelia ab als ich meinen Namen hörte.
„Ich denke, wenn wir noch ein bisschen länger hier drin festsitzen, werden wir sicherlich Freunde." Ich lachte. „Zumindest müssen wir gut miteinander auskommen, denn ich habe nicht das Gefühl, dass die beiden Quasselstrippen da draußen bald gehen werden... Du kannst gerne Matt sagen." Ich überlegte kurz. "Wir können uns ja etwas zusammenspinnen, was die beiden da bereden."
Ich zuckte mit den Schultern. „Anfangs ging es noch darum, dass Professor Hall zum zweiten Mal in dieser Woche ihren Zauberstab verlegt hat. Könnte sie nicht auch ohne diesen zaubern, wäre die wohl ziemlich aufgeschmissen. Allerdings habe ich vorhin geglaubt die Worte 'Feuerwhisky' und 'Mord' gehört zu haben. Vielleicht wollen sie ja demnächst jemanden mithilfe von Whisky ermorden? Ich denke, wir sollten Alkohol in nächster Zeit meiden. Zumindest, wenn die beiden in der Nähe sind." ich schmunzelte kurz, betrachtete dann aber wieder nachdenklich die Tür.

Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Sophelya am 02.04.2018 17:58Matthew verschloss klugerweise die Tür und sorgte dafür, dass man uns nicht hören konnte. Es sah so aus als würden wir zumindest für die nächsten Minuten in dieser Besenkammer fest sitzen. Dankbar ließ ich mich auf dem Eimer nieder, den er mir bereit gestellt hatte. Ich seufzte. "Das darf doch nicht wahr sein. Kneif mich bitte, damit ich weiß, dass ich nicht träume.", sagte ich leise und stützte den Kopf in die Hände.
Was machten Professor Van de Ferrers und Professor Hall um diese Uhrzeit noch hier? Und warum bei Merlin mussten sie ausgerechnet vor dieser Tür ein Schwätzchen halten? Einen Moment lang bemühte ich mich zu verstehen worüber sie sprachen, doch ihr Geflüstert war einfach zu undeutlich. Nur einmal meinte ich das Wort "Askaban" gehört zu haben. Sicher nur ein Ursprung meiner blühenden Fantasie. "Du teilst dir also mit Ragnar einen Schlafraum?", fragte ich skeptisch. Von Ragnar hielt ich mich meistens fern. Er war ein ausgesprochener Casanova und dieser Aspekt wirkte unsympathisch auf mich.
"Ich habe Glück. Deine Schwester und die anderen Mädels schnarchen für gewöhnlich nicht. Trotzdem kann ich oft nicht schlafen. Wahrscheinlich bin ich einfach eine Nachteule." Mein Blick wanderte von den beiden Lehrern zu meinem Leidensgenossen.
"Matt?.. Darf ich Matt sagen? Oder ist das so ein 'Nur Freunde dürfen das - Ding'?" Ich lächelte etwas unsicher. "Was machen wir wenn die vor haben länger dort zu stehen?" Da fiel mir auf, daß ich zumindest nicht mehr fror. Ich dachte darüber nach, wie es war, stundenlang in einer winzigen Besenkammer zu hocken. Natürlich maßlos übertrieben. Aber immerhin war ich nicht alleine.
Und wieder meinte ich von Professor Hall das Wort "Askaban" gehört zu haben. Wieder nur Einbildung? "Über was reden die da bloß?", fragte ich und zog die Augenbrauen zusammen.
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Matthew am 01.04.2018 13:01„Ach, haben wir es so eilig?" fragte ich zweideutig grinsend. Ich wusste natürlich, was der eigentliche Zweck war, aber um nicht dämlich sondern höflich zu sein, hatte ich in letzter Zeit einfach zu wenig geschlafen. Trotzdem war ich wenigstens so geistesgegenwärtig, ihr einen zweiten Eimer aus dem Regal zu nehmen und diesen vor mich hinzustellen, so dass sie auch sitzen konnte.
Als sie mir ihren Namen nannte, überlegte ich, ob ich in vielleicht schon mal von meiner Schwester gehört hatte. Wenn ich jemanden kannte, beziehungsweise dieser Jemand mich, dann meistens durch meine gesprächige Schwester. Sophelya war etwas ungewöhnlicher als diese Standardnamen und das war gut. Gewöhnlich konnte schließlich jeder. „Sophelya." ich nickte. „Wenigstens lag ich nicht meilenweit daneben." lachte ich leise.
Bei ihrer nächsten Aussage, musste ich krampfhaft versuchen, nicht zu lachen. Der Gedanke war ziemlich interessant. „Ich hätte viel lieber jemand anderen rausgeworfen. Ragnar schnarcht den ganzen Turm zusammen!" beschwerte ich mich und verdrehte die Augen.
Ich sah zu der verschlossenen Tür und nickte. „Oder hungrige Schüler auf dem Weg zur Küche... Aber die würden bestimmt die Intelligenz besitzen, im Dunkeln ohne großes Geschnatter durch die Gegend zu laufen." erwiderte ich.
Ich nickte verstehend. Ich war freiwillig noch nie bei Nacht nach dort oben geklettert. Aber die Idee war gut und ich wollte sie gerade fragen, ob es sie stören würde, wenn ich sie begleitete, als die näherkommenden Stimmen auch sie verstummen ließen. Dass wir nun still sein sollten, ließ ich mir nicht zwei mal sagen, schließlich wollte auch ich nicht erwischt werden.
Als sie ihren Zauberstab zückte, beobachtete ich sie skeptisch. Was hatte sie denn vor? Und als dann plötzlich die Tür verschwand, stockte mir der Atem. Hätte sie mir nicht gesagt, dass die Tür von außen normal wirkte, hätte ich es spätestens daran gemerkt, dass die beiden einfach an uns vorbeigingen, ohne uns Beachtung zu schenken. Dummerweise blieben sie genau vor der Tür stehen. Nun war ich an der Reihe meinen Zauberstab zu zücken. Durch meinen leise gemurmelten 'Impertubatio' können wir wieder offen reden, ohne das die anderen uns hören. Trotzdem beuge ich mich noch kurz über Sophelya und berühre die Tür mit meinem Zauberstab. ''Colloportus'' Zufrieden sehe ich dabei zu, wie die Spitze kurz aufleuchtet und damit die Tür verschließt. „So. Wen haben wir denn jetzt da?" frage ich und betrachte die Personen außerhalb der Tür. „Das sind die Hauslehrer von Gryffindor und Hufflepuff." ich runzle die Stirn. „Ich wusste gar nicht, dass die so gut befreundet sind." Schulterzuckend sehe ich das Mädchen vor mir wieder an.

Sophelya
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Re: Vergangenheitsplay » 7
von Sophelya am 01.04.2018 01:45Ich kniete mich hin um nicht auf Matthew hinab blicken zu müssen. Ida redete manchmal ununterbrochen von ihrem Bruder, sodass ich das Gefühl hatte ihn zu kennen. Bisher hatten wir persönlich aber nichts miteinander zu tun gehabt. "Naja. Es geht schonmal in die richtige Richtung. Sophelya.", korrigierte ich und sah ihn interessiert an. "Haben deine Leute dich etwa rausgeschmissen und du hast dich hier einquartiert?" Das konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Der Anblick, den Matt mir bot, war einfach zu lustig. Er saß in dieser winzigen Besenkammer auf einem umgedrehten Eimer und wurde schwach vom Licht seines Zauberstabs erhellt. "Entschuldige!" fügte ich schnell hinzu und lachte. "Ja, irgendwer geistert dort draußen herum. Gesehen habe ich niemanden, aber du hast recht, sehr wahrscheinlich sind es Lehrer.", antwortete ich ihm eben so leise.
Sollte ich ihm seine Frage ehrlich beantworten? Eigentlich war ja nichts dabei. Wir waren beide entgegen der Schulregeln außerhalb unserer Häuser unterwegs. Petzen könnte er also nicht. "Ich konnte nicht schlafen und wollte ein wenig frische Luft schnappen. Es waren keine Wolken zu sehen, deshalb hatte ich vor dem Astronomieturm einen Besuch abzustatten. Der Anblick muss herrlich sein. Und du? Was hat dich hierher verschlagen? "
Bevor ich meinen Satz richtig beendet hatte, waren die Geräusche von der anderen Seite der Tür lauter geworden. Ich legte meinen Zeigefinger auf die Lippen um Matt anzudeuten leise zu sein. Er hatte das lauter werdende Geräusch sicher auch bemerkt. Dann waren leise unkenntliche Stimmen zu hören. Wir hatten es also mit mehr als einer Person zu tun.
"Ich hab eine Idee.", wisperte ich kaum hörbar und zog meinen Zauberstab. Mit einem leisen Spruch sorgte ich dafür, dass die Tür nahezu durchsichtig wurde. "Keine Angst. Von der anderen Seite ist alles normal. Uns kann niemand sehen." Gespannt schaute ich in den Flur.
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Matthew am 01.04.2018 00:48Ich glaubte erst wenige Sekunden hier drinnen festgesessen zu haben, als plötzlich dir Tür aufgerissen wurde. Einen kurzen Moment lang blieb mir das Herz stehen. Das durfte doch alles nicht war sein! Was wollten die denn ausgerechnet in dieser Abstellkammer?!
Wie ich so dasaß und vor meinen Füßen den Boden anstarrte, musste ich wohl ein ziemlich dämliches Bild abgeben. Aber das würde die Lehrer wohl kaum interessieren, sondern viel mehr die Tatsache, dass ich überhaupt hier war... Vielleicht konnte ich ihnen ja einreden, ich wäre Schlafwandler?
Doch die Tür schloss sich genauso schnell wieder, wie sie zuvor aufgerissen worden war. In der Dunkelheit, die nur von dem eher mäßigen Licht meines Zauberstabs durchbrochen wurde – ich hatte zu viel Sorge, ihn heller leuchten zu lassen, da man das Licht dann vermutlich durch den Türspalt sehen konnte - stieß jemand gegen mein Bein. „Autsch!" fluchte ich leise, streckte aber im selben Moment reflexartig die Arme aus, um die Person, die zu straucheln begonnen hatte, abzufangen.
Ich sah nach unten in ein mir mehr oder weniger bekanntes Gesicht. Ich glaubte, sue schon mal bei meiner Schwester gesehen zu haben. Allerdings hatte ich wenig Zweifel daran, dass Ida die ganze Schule kannte. Und andersherum. Als sie dann auch noch meinen Namen nannte, war ich mir allerdings ziemlich sicher. „Jap." erwiderte ich geistreich und nickte auch noch bekräftigend.
Ich versuchte mich an ihren Namen zu erinnern, und tatsächlich war da etwas... „Ähm... Sophie? Sophia? Irgendwie so etwas?" fragte ich und lachte nervös. „Tut mir leid, ich bin nicht so gut mit Namen."gestand ich und fuhr mir mit der Hand durch die Haare. Sie richtete sich auf und ich grinste sie an. Egal wie müde oder erledigt ich war, ich grinste eigentlich immer.
„Bist du etwa auch den Lehrern in die Arme gelaufen?" fragte ich und zog fragend die Augenbrauen nach oben. Gedanklich schlug ich mir jedoch schon gegen den Kopf. Nein Matthew, sie vertreibt sich ihre Zeit natürlich immer und am liebsten in Abstellkammern. Ich schüttelte über mich selbst den Kopf. „Vergiss die Frage. Wohin wolltest du ursprünglich?" ich redete recht leise, da ich keine Ahnung hatte, wie nah die Lehrer waren und ob sie uns vielleicht hören könnten. Wenn sie uns jetzt hier entdecken würden, würde die Hölle losbrechen.

Sophelya
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Sophelya am 01.04.2018 00:29Der Korridor vor mir lag im Dunkeln. Mir war kalt. Es war eine ziemlich blöde Idee gewesen, so ganz ohne Jacke los zu gehen. Andererseits hätte ich die anderen sicher geweckt, wenn ich noch nach einem passenden Umhang oder ähnlichem gesucht hätte. Also war ich nur in eine Jeans geschlüpft und hatte eine Strickjacke über gezogen.
In dieser Nacht war der Astronomieturm mein Ziel gewesen. Der Anblick des Sternenhimmels zu dieser Jahreszeit war wunderschön und es alle mal wert den Weg durchs Schloss auf mich zu nehmen. Ich hatte leider schon immer Probleme einzuschlafen und irgendwann damit begonnen, in schlaflosen Nächten das Schloß zu erkunden. Es hatte nicht lange gedauert, bis ich den Rhythmus der Lehrer herausgefunden hatte und somit relativ gefahrlos umherstreifen konnte. In einem der oberen Stockwerke blieb ich kurz stehen. War es wirklich sinnvoll weiter zu gehen? Wenn mir jetzt schon kalt war.. Wie würde es erst draußen sein? Etwas unschlüssig schaute ich zurück und überlegte. Ein Geräusch riss mich aus meinen Gedanken. Waren da Schritte? Ich horchten angestrengt in die Dunkelheit. Es waren eindeutig näher kommende Schritte zu hören.
"Mist!", fluchte ich leise und ging so schnell wie möglich den Korridor weiter entlang. Bei einem Blick über die Schulter stellte ich fest, dass in einiger Entfernung bereits ein Lichtkegel an der Wand zu sehen war. Mir blieb also nicht mehr viel Zeit um ein passendes Versteck zu finden. Erleichtert sah ich einige Meter vor mir eine Tür. Als ich sie erreicht hatte, drehte ich mich nochmal um. Wer auch immer da kam, würde jeden Moment in Sichtweite sein. Also öffnete ich die Tür und ging rückwärts hinein um sie sofort wieder von innen zu schließen.
Ein seltsames Gefühl beschlich mich. Irgendetwas stimmte hier nicht. Was war das überhaupt für ein Raum? Beim umdrehen stieß ich gegen etwas und verlor das Gleichgewicht. Reflexartig Schloß ich die Augen. Doch merkwürdigerweise blieb ein Aufprall auf den Boden aus. Jemand hatte meinen Sturz abgefangen. Vorsichtig blinzelte ich und sah in ein anderes, eben so überraschtes Gesicht. Etwas zittrich richtete ich mich auf. Der Adrenalinstoß ließ nach. Vor mir saß Matthew Croft, der Bruder von Ida, die gerade wahrscheinlich tief und fest in dem Bett neben meinem schlief. "Matt?" Mehr brachte ich nicht hervor.
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Matthew am 31.03.2018 23:23

Wenn ich dafür nicht in Askaban landen würde, würde ich die Person unmittelbar neben mir mit dem nächstbesten Kissen ersticken. Er schnarchte so laut, dass an Schlaf kein Gedanke verschwendet werden konnte.
Frustriert gab ich es auf. Müde war ich sowieso kein Stück. Ich stand auf, zog mir einen Pullover über und meine Schuhe an um dann missmutig aus dem Raum zu stapfen.
Der Gemeinschaftsraum war wie leer gefegt – kein Wunder mitten in der Nacht! Aber selbst hier unten bildete ich mir ein, das unerträgliche Schnarchen hören zu können. Unglaublich.
Ich beschloss, dass die letzte nächtliche Tour durch das Schloss schon viel zu lange her war, weswegen ich durch das Portal stieg und mich auf den Weg durch die langen Gänge machte. Ein richtiges Ziel hatte ich nicht, nur weg von dem Krach, den dieser Typ veranstaltete. Dass er das Schlafen nannte, war kaum zu glauben. Ruhestörung war eher der Fall.
Als ich um die nächste Ecke bog, hörte ich plötzlich Stimmen und Schritte. Was machten die Lehrer denn noch hier draußen? Sonst traf ich doch auch keine! Jahrelang war immer nur Ida in Schwierigkeiten geraten und ich wollte ihr das jetzt nicht gleichtun.
Leider war nicht vorhersehbar, wohin sie gehen würden und wenn ich jetzt losrannte, würde das zu viel Lärm machen und ob ich weit genug kam, wusste ich auch nicht. Beunruhigt sah ich mich um und entdeckte eine Tür. Mir war relativ egal, in welchen Raum sie führen würde, nur hoffentlich weg von den Lehrern. Ich schlich auf die Tür zu und betete, dass sie nicht auf dem Weg zu dem Raum waren, der hinter dieser lag.
Ich drehte den eiskalten, metallischen Knauf – es fühlte sich an, als wäre er besonders geformt, was mich kurz irritierte – öffnete die Tür und ging ohne weiter drauf zu achten, was für ein Raum das denn nun war, hinein. Schnell und möglichst leise verschloss ich die Tür wieder hinter mir, drehte mich um und stieß prompt gegen ein Regal. Glaubte ich zumindest. Schnell griff ich nach meinem Zauberstab, murmelte 'Lumos' und besah mir die Sache genauer. Eine Abstellkammer. Na super. Sie war gerade mal so groß, das zwei, vielleicht auch zwei Personen und ein Kleinkind hier herein passten. Ich beschloss hier drinnen zu warten, wer weiß, ob die da draußen Wurzeln schlagen würden und sicher war nun mal sicher.
Ich drehte leise einen Eimer um und setzte mich darauf, bereit die halbe Nacht hier zu warten, wenn es denn sein musste.

Re: Vergangenheitsplay » 7
von Layla am 21.02.2018 21:49Der Regen war ziemlich nervig, doch wir hatten ja spitze Kapuzen, die den Hauben eines Todessers nicht sonderlich unähnlich waren; so zogen wir den Mantel enger um uns und beeilten uns wieder zurück in das Schloß zu kommen, dort setzte ich die Kapuze ab und wir rannten die Treppen nach oben, Gott Sei Dank machten die Wandelnden Treppen es uns nicht so schwer in den Warhsageturm zu kommen. Dort setzten wir uns rasch an unseren Platz, der Blick der Professorin war streng, doch dann schwafelte sie weiter. Ich verdrhete nur die Augen, wuschelte mir durch die Haare und ein zufälliger Blick zur Seite ließ mich kurz etwas innehalten in meiner Bewegung. Neyla redete schon über unsere Zukunft, sie hat wohl nicht bemerkt, was anders war. beide waren wir so darauf fixiert nur schnell an den Tishc von uns zu kommen, dass wir gar nicht bemerkten, wie da dieses Mädchen neben uns saß.
"Ehm", ich räsuperte mich, sah mich kurz um, dann wieder zu ihr, zu Neyla wieder zu ihr.
"Offenbar sagt unsere Zukunft vorraus, dass wir heute mit einem Mädchen zusammensitzen, dass wir nicht leiden können."
Natalie Elea Winston war ihr Name und ich weiß, dass wir uns seit unserem ersten Jah rnicht leiden können. es ist von Anfang an einfach Unsymapthie gewesen udn dnan hat sich das alles angesammelt. Der Groll, der Hass, die Abneigung.
Ich weiß nicht wem ich etwas schlechteres wünsche als diesem Mädchen.
Stirnrunzelnd sah ich sie an, sie schien mir ebenfalls nicht begeistert darübe rzu sein, dass sie bei uns sitzen musste.
IWar heute Gruppenarbeit oder was? Wollte sie wissen, was Slytherins in Griffindors für eine Zukunft aussahen? In meinen Augen war dessen Zukunft kurzfristig.
Vielleicht ist es ihre Art die mich nervt, ihr beinahe perfektes Aussehen, das süße , scheinheilige Lächeln oder dass sie wohl mehr Typen im Bett hatte als ich. Das konnte ich mir zumindest gut vorstellen.
Neid? Eventuell, doch das würde ich niemals zugeben, nicht mal vor meinen Mädels.



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