Vergangenheitsplay » 7

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Marie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Marie am 15.06.2017 22:17

Ich lachte, als Maddys Magen sein Stichwort erkannte und zu knurren begann.
»Perfektes Timing«, grinste ich. Interessiert beobachtete ich sie dabei, wie sie über das üppige Buffet staunte. In meinem ersten Jahr hatte ich nicht anders ausgesehen.
»Glaub mir, daran wird sich auch nichts ändern.« Ich wusste zwar oft, was ich wollte, doch an manchen Tagen hatte ich selbst immer noch Probleme mit der gigantischen Auswahl.
»Nimm dazu das Rührei. Vertrau mir«, sagte ich, als Maddy sich für eine Scheibe Toast entschied. Unweigerlich sah ich auf meinen eigenen Teller vor mir, der sich bislang gar nicht wirklich geleert hatte.
Ich trank schweigend meinen Kaffee und lauschte Maddys Worten. Gina hatte mir schon erzählt, warum man ihre kleine Schwester hergeschickt hatte. Es gab sicher Leute, die sich fragten, warum man sie aus Frankreich nach England gebracht hatte, wenn man sie in Sicherheit bringen wollte; hier, wo die Gefahr doch momentan am größten war. War sie auf Beauxbatons nicht sicherer als hier?
Nein, war sie nicht. Obwohl ich nicht so weit gehen und behaupten würde, dass niemals etwas passieren könnte, war ich überzeugt davon, dass es hier in Hogwarts sicher war – mehr oder weniger. Professor Dumbledore war hier, und solange das der Fall war, wusste sogar der größte Dummkopf, dass er nicht zulassen würde, dass irgendjemandem etwas zustieß. Gewiss legte ich nicht mein ganzes Vertrauen in Dumbledore, da das Böse unberechenbar war, doch er war ein unglaublich mächtiger Zauberer, der gute Arbeit leistete.
»Ich kann mir vorstellen, dass das ganz schwer für dich sein muss.« Maddy hatte nicht nur ihr alltägliches Leben, sondern auch ihre Freunde in Frankreich zurücklassen müssen. Ich wusste nur zu gut, wie sich das anfühlte. Als meine Eltern und ich nach England ausgewandert waren, war die erste Zeit nicht sehr einfach für mich gewesen. Kurz danach hatte man mir gesagt, dass ich eine Hexe wäre – und die Dinge hatten ihren Lauf genommen. »Es war aber die richtige Entscheidung. Ich glaube, Eltern wollten ihre Kinder in solchen Zeiten in ihrer Nähe wissen. Du wirst hier in Nullkommanichts neue Freunde finden, das verspreche ich dir. Bei Merlin, du wirst mir gleich eine verpassen, oder? Das hast du bestimmt schon abertausend Mal gehört.« Aber es war die Wahrheit. Alles würde gut werden. Es gab viele nette Gryffindors im vierten Jahrgang, mit denen sich Maddy bestimmt gut verstehen würde. Außerdem hatte sie Gina und mich. Wir drei würden die nächsten Jahre ohne Frage viel Zeit miteinander verbringen.
Ich war mir sicher, dass Maddy hier gerade nicht nach Nachhilfe in Geschichte der Zauberei fragte. Gina hatte ihr ganz bestimmt alles über die vier Häuser erzählt, also konnte ich die Gründer und alles drumherum getrost zur Seite schieben. Sie wollte Fakten.
»Okay, hör mir gut zu. Wir? Die Coolsten. Deshalb tragen wir auch den Löwen auf unseren Wappen. Auf dein Haus kannst du dich so gut wie immer verlassen. Die dort drüben? Nicht so cool.« Meine Gabel zeigte in Richtung des grünen Banners, unter dem sich die Schlangen tummelten. »Die Slytherins. Sie nennen die Schlange zu recht ihr Tier. Auf sie kannst du dich auch immer verlassen. Zumindest, wenn du auf Streit und ein Duell aus bist; vor allem, wenn deine Hausfarben scharlachrot und golden sind. Bescheuert, ich weiß, aber die Fehde zwischen Gryffindor und Slytherin ist so alt wie Hogwarts selbst.« Gina hatte ihr schon gesagt, dass sie sich von den Slytherins fernhalten sollte, daran bestand keinen Zweifel.
»Dort«, nun zeigte meine Gabel zum Tisch unter dem gelben Banner, »das sind die Hufflepuffs. Die meisten von ihnen sind wirklich sehr nett und immer da, wenn man sie braucht. Manche von ihnen verstehen sich gut mit den Slytherins, aber die Schlangen meiden die meisten von ihnen. Und gleich daneben haben wir die Ravenclaws. Viele der Schüler nennen die Bibliothek ihr Zuhause und sind immer nur mit einem Buch vor der Nase anzutreffen. Auch sie verstehen sich mit den Slytherins, sogar besser als die Hufflepuffs. Aber das sind alles nur Vorurteile, lass dich bloß nicht davon beeinflussen. Mach deine eigene Erfahrungen. Es gibt durchaus Gryffindors, die alles andere als verlässlich sind, Hufflepuffs, die dir im Gang das Bein stellen, Ravenclaws, die einen Knut nicht von einem Sickel unterscheiden können, und man munkelt, es soll sogar Slytherins geben, die ein tatsächlich ein echtes Herz haben sollen. Sag mir Bescheid, wenn du einen gefunden hast und diese Legende bestätigen kannst, ja?« Ich streckte frech meine Zunge heraus, ehe ich etwas Rührei aufspießte und in meinem Mund verschwinden ließ.

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Madeleine
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Madeleine am 13.06.2017 22:09

Ich sah Marie an, dass sie einige Sekunden brauchte um zu erkennen, wer genau vor ihr stand. Natürlich sagte ich nichts dazu, denn das zarte rosa in ihrem Gesicht war kaum zu übersehen gewesen.
Mit einem fröhlichen Lächeln blickte ich Marie an und erwiderte ihre herzliche Umarmung minder so herzlich wie sie. Eigentlich wollte ich gerade anfangen loszuplappern und ihr gefühlte tausend Löcher in den Bauch zu fragen, doch erst ihre Worte ließen mich bemerken, wie hungrig ich wirklich war.
Mein Magen knurrte wie auf Befehl unglaublich laut, so dass meine Wangen sich in einem zarten rosa färbten "Du hast recht...mein Magen knurrt schon ziemlich heftig..." sehr erleichtert, ließ ich mich neben meine neue Hauskameradin sinken und ließ meinen Blick über das sehr üppige Buffet schweifen.
Hier gab es einfach alles- Toast, gebrantener Speck, allmögliche Sorten Obst und Gemüse, Eier in allen variationen die man sich nur vorstellen konnte und auch allmögliche Säfte.
"Bei Merlin....ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!" gab ich begeistert zurück und griff nach einer scheiben getoasteten Toast der sich wie durch 'zauberhand' wieder auffüllte.
"Meine Eltern wollten dass ich jetzt doch hier her komme...seit dieser ganzen Sache mit diesem komischen Zauberer die einem anderen Zauberer blind gehorchen und hinterher rennen...also ja...eigentlich war ich gerne auf Beauxbaton, aber naja..." ich zwinkerte Marie kurz zu und biss ein Stück von meinem Toast ab, ehe ich einen Schluck kühlen Kürbissaft trank. Wenn ich ehrlich war, fehlte mir meine Schule schon. Alleine schon wegen meiner Freunde. Der Abschied war mir unglaublich schwer gefallen und einige Tränchen musste ich auch unterdrücken.
"Also" setzte ich nach dem verspeisen meines Toast an und blickte Marie an "Was muss ich alles wissen? Wie sind die anderen Häuser?"

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Marie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Marie am 12.06.2017 03:09

Ich wollte einen Schluck Kaffee zu mir nehmen, als mir auffiel, dass ich ihn doch glatt in meinen Kelch und nicht in eine der Tassen gegossen hatte. Kein Wunder also, dass mich das Ravenclaw-Mädchen von gegenüber mit diesem dämlichen Blick ansah, ehe sie und ihre Freunde in ein noch dämlicheres Lachen ausbrachen.
»Wie lustig«, fauchte ich sarkastisch und genervt in ihre Richtung. Bevor sie sich endlich von mir abwandten, warfen sie mir einen letzten dummen Blick zu, der mich fast hätte aufstehen lassen.
Ich machte mir klar, dass sie es nicht wert waren, zumal ich mich dann hätte bewegen müssen. Ich wollte einfach nur noch zurück ins Bett.
Bevor ich mir meinen Kelchkaffee gönnte, schob ich vorsichtig meine Zunge in den Muntermacher, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht verbrennen würde; da er nicht mehr allzu heiß war, begann ich zu trinken.
In Momenten wie diesen war ich unendlich dankbar dafür, dass in Hogwarts Kaffee serviert wurde. Gewiss hatte ich schon Besseren getrunken, meine Mom war die unschlagbare Kaffeemacherin, aber der hier schmeckte gar nicht mal so schlecht. Außerdem machte er mich wach, was gerade schließlich die Hauptsache war.
Gedankenverloren stocherte ich mit meiner Gabel in meinem Rührei umher, als mir plötzlich eine bekannte Stimme an mein Ohr drang, die mich jäh aus meiner kleinen Träumerei riss.
In der ersten Sekunde konnte ich es gar nicht glauben, doch sie war kein Nebenerzeugnis meiner Müdigkeit, nein, sie war aus Fleisch und Blut: Madeleiné Swan, die vierzehnjährige Schwester von Gina und eine gute Freundin von mir.
Und dann fiel es mir abrupt wieder ein. Am liebsten hätte ich mir jetzt mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Heute war Maddys erster Schultag an Hogwarts! Verdammt, wie hatte ich das nur vergessen können?! Erst heute Nacht, was nur wenige Stunden zurücklag, hatte ich noch daran gedacht – und dann hatte die Müdigkeit alles gnadenlos ins Vergessen verbannt.
»Maddy!«, rief ich glücklich, und ein breites Grinsen erschien auf meinen Lippen. Ich hoffte, ich klang und sah nicht zu überrascht aus, da es mehr als nur peinlich wäre, wenn sie oder Gina bemerken würde, dass ich diesen Tag tatsächlich kurz vergessen hatte, obwohl ich schon länger daran gedacht und mich sehr darauf gefreut hatte.
Ich musste lachen, als sie mir erzählte, dass sie froh war, mich zu sehen, dass sie keine Ahnung hatte, wohin sie musste und sich hier nicht zurechtfand. All das erinnerte mich unweigerlich an mein erstes Schuljahr, in dem es mir genauso ergangen war – zu Beginn durchaus eine erschreckende Zeit, aber nach gut fünf Jahren an dieser Schule gewöhnte man sich irgendwann schon ein, auch wenn dieses Schloss noch weitaus mehr Geheimnisse verbarg, als ich jemals lüften könnte.
»Ich bin auch froh, dich endlich zu sehen, Maddy«, lachte ich. Ich stand auf, um sie erst einmal ordentlich zu drücken, ehe wir gemeinsam auf der Bank Platz nahmen. Ich hatte ihr glückliches Gesicht echt vermisst.
»Hallo«, sagte ich. Ich grinste noch immer. Mit Maddy an der Schule würde die Zeit hier nur noch viel lustiger werden als ohnehin schon. »So, nicht reden; essen! Schau dir mal das ganze Frühstück an, Maddy – du musst doch sicher hungrig sein.« Ich für meinen Teil wäre es nach dieser Reise vermutlich schon.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.06.2017 03:19.

Madeleine
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Madeleine am 11.06.2017 23:43

Madeleiné konnte es immer noch nicht fassen, dass sie nun hier in Hogwarts zur Schule gehen sollte.
Nicht, dass sie das großartig stören würde, es war nur so ungewohnt von Beauxbaton hier her zu kommen.
Allein schon dieses Häusersystem war ihr neu, auch wenn sie schon oft von ihrer Schwester darüber berichtet bekommen hat. Der alte, staubige Hut hatte sie nach Gryffindor gesteckt, weil er in ihrem Herz großen Mut sah. Natürlich war Maddy mutig, sie war vorlaut, sagte immer was sie dachte und war gegenüber ihren Freunden unglaublich Loyal. Nur wenige Dinge machten ihr Angst, doch wenn es darum ging einen ihrer Freunde zu helfen, dann überwand sie oft ihre Angst. Ja, alles in allem konnte man sagen, dass Madeleiné ein mutiges Mädchen war.
Jetzt gerade war ihr allerdings etwas mulmig zu mute. Ihre Freunde hatte sie in Beaubaton zurück lassen müssen und demetsprechend hatte sie sowas wie Heimweh. Der Wechsel war ihr trotzalledem sehr schwer gefallen und wenn ihre Eltern nicht der Meinung gewesen wären, dass die beiden Schwestern gemeinsam an eine Schule gehen sollten, wäre sie in Frankreich geblieben.
Nun stand sie hier. Mit ihrem Zauberstab in der Hand, in einer roten Robe bekleidet und blickte sich etwas ratlos umher. Sie hoffte inständig das ihre Schwester so schnell wie möglich auftauchen und ihr beim zurechtfinden helfen würde. Immerhin war das sowas wie Maddy´s erster Schultag.
Die große Halle war allerdings atemberaubend. Die vier Häuserbanner prangten riesen groß an der Decke und die einzelnen Tische standen jeweils unter einen der Banner. Dementsprechend konnte das Mädchen sich gut orientieren, auch wenn Regina nirgendwo zu sehen war.
"Marie!" ein Lächeln wich dem verwirrten Blick der frischgebackenen Gryffindor, als sie die beste Freundin ihrer Schwester entdeckte "Bei Merlin bin ich froh dich zu sehen....ich-ich habe keine Ahnung wo ich hin muss und ich habe es noch nicht geschafft mich hier zurecht zu finden!" Heilfroh, jemanden getroffen zu haben den man kennt, ließ sich das rothaarige Mädchen neben Marie sinken und blickte sie glücklich an "Hallo erstmal."

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Marie
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Marie am 11.06.2017 23:38

Ich verstand nicht, wie die Welt um mich herum schon so hellwach sein konnte. Es war Montagmorgen, ein wenig mehr als eine Stunde vor dem ersten Unterrichtsfach, und während die Gryffindors, Slytherins, Hufflepuffs und Ravenclaws der Großen Halle schon munter miteinander plauderten und laut lachten, hing ich vor meinem Teller Frühstück wie der Tod persönlich.
Nun gut, meine Mitschüler hatten auch nicht die halbe Nacht damit verbracht, all die Hausaufgaben zu erledigen, die sie am Freitag aufbekommen hatten. Ich hatte gewusst, dass ich mich heute dafür verfluchen würde, aber lernte ich aus meinen Fehlern?
Nein. Nein, tat ich nicht. Dabei hatte mich Gina schon so oft darauf hingewiesen.
Wo war sie eigentlich? Sie wollte eigentlich schon längst hier sein. Vermutlich war sie gerade noch dabei, ihr Make-up passend auf ihre Schuluniform abzustimmen. Na ja, früher oder später würde sie schon noch auftauchen. In diesem Zustand war mir sowieso nicht unbedingt nach Reden zumute, obwohl ich für Gina immer eine Ausnahme machte.
Gähnend griff ich nach dem Kaffee und füllte damit meinen Kelch, mit der Hoffnung, er würde mir gleich etwas mehr Leben einhauchen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.06.2017 23:57.

Jersey
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Jersey am 07.06.2017 20:59

"Nein, mir wird nicht kalt werden...", ich grinste sie an. Sie war irgendwie süß, warum ich so dachte, wusste ich nicht, es war mir einfach nur so aufgefallen.
Natürlich wollte sie mich kennen lernen, ich war ein ausgesprochen netter und lustiger Junge. Als mir auffiel, wie ich über mich selber dachte, musste ich grinsen. Ich war nämlich keiner dieser Jungen, der sich groß was auf sich einbildeten und eigentlich nur ihr Spiegelbild liebten.
"Ach komm, was hast du denn für ein Problem mit mir?", ich hob eine Augenbraue und grinste sie mal wieder an.
Sie sah nett aus und ich konnte mir gut vorstellen mit ihr befreundet zu sein. Doch erschien sie mir nicht als eine, die unbedingt Freunde wollte und überhaupt brauchte.
"Was möchtest du eigentlich in Hogsmeade?", hakte ich lächelnd nach.


--------> Thread frei

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.06.2017 18:58.

Cattiva
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Cattiva am 07.06.2017 02:14

"Ja stimmt. Glücklicherweise hast du eine Winterjacke an und bist somit bestens vor der Kälte geschützt.", meinte ich zwinkernd und kein Stück ernst. Manchmal waren die jungen Leute überhaupt nicht schlau, was das anging und schmissen ihre Gesundheit einfach weg. Ich hatte gesehen, wie Kinder an hohem Fieber starben und ich prophezeite dem Jungen hier, dass er demnächst mit mindestens einer Erkältung herum laufen würde. "Die Folgen kommen schon noch. Später, wenn dir die Kälte unter die Kleider gekrochen ist und sich Viren und Bakterien auf deine Antikörper stürzen und dein Immunsystem schwächen." Oh ja, ich war heute wieder ausgesprochen positiv unterwegs. Wobei ich schon manchmal den Ruf als 'Klugsheißer' oder ähnliches weg hatte, weil ich ab und an doch nicht meinen Mund halten konnte. Aber so war das eben. Da sprach die Erfahrung tausender Jahre aus mir und ich musste meine Weiheit teilen. Auch wenn sie aus dem Mund einer... wie alt gab ich mich aktuell aus? 15 Jährigen wohl nicht immer sonderlich überzeugend klangen.
Ich kleines Grinsen schenkte ich dem Jungen vor mir dennoch. "Wer sagt, dass ich dich kennen lernen möchte? Vielleicht wollte ich dich auch nur überfallen und dir deine Galleonen klauen.", sagte ich amüsiert.
Während ich den Jungen so ansah, bemerkte ich, dass er wohl ein Aussehen hatte, das viele als ausgesprochen gut definieren würden. Ich hatte schon siet Jahren vergessen auf so etwas zu achten. Bei mir überzeugten Menschen lediglich mit ihrem Charakter und da ich kaum jemanden an mich heran ließ, passierte sowas glücklicherweise auch nicht allzu oft.
Ich wusste auch, dass ich ebenso schön war, wie er. Nur mit dem Unterschied, dass er gute Gene hatte und ich eine Sirene war und deswegen zwanghaft auf andere schön wirkte.

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Jersey
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Jersey am 06.06.2017 18:17

Ich wartete auf die Kutschen. Fröstelnd stand ich da und sah mich nach Schülern um, die ich kannte. Es war blöd von mir gewesen, nur eine dünne Jacke, bei -11, anzuziehen. Ich zog also meine geöffnete Jacke zu und hoffte auf die nahe Ankunft der Kutschen.
Aus meinem Augenwinkel vernahm ich eine Schülerin, Cattiva oder so. Ich sah sie nur beiläufig an und richtete meinen Blick wieder auf die Straßen. Plötzlich rutschte das Mädchen aus und raste, mit voller Geschwindigkeit in mich rein. Erschrocken riss ich die Augen auf und machte mich schonmal auf einen schmerzhaften Sturz bereit. Doch zum Glück fielen wir nur in den Schnee und es passierte nichts weiter. Doch leider war ich ja nicht großartig dick  angezogen, also begann ich zu frieren. Ich konnte dies aber gut vertuschen.
Ich musste grinsen. Völlig unbeholfen kletterte sie von mir runter und entschuldigte sich.
"Ach ist kein Problem, ist ja nicht großartig was passiert.", sagte ich lachend. Sie hielt mir ihre Hand hin und ich zog mich daran hoch. Es war schwierig, da sie immer noch auf einer zugefrorenen Stelle stand, doch ich war dankbar, für ihr Angebot. Als ich wieder stand grinste ich sie an. "Ich dachte beim kennen lernen fällt man noch nicht übernander her...", ich grinste sie belustigt, von meinem eigenen Witz, an.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.06.2017 18:18.

Cattiva
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Cattiva am 06.06.2017 18:00

Ich trat aus der Eingangshalle nach draußen und wollte mich gerade zu den Schülern gesellen, die ebenfalls nach Hogsmeade wollten, als ich mitten im Laufen über eine glatte Stelle Eis am Fußboden schlitterte und mit Karacho in einen Jungen hinein stieß und ihn gleich mal mit um nietete. Nun... zumindest war die Landung weich, weil unter uns Schnee war, aber während ich halb auf ihm drauf lag, lag er komplett im Schnee, was, wie ich vermutete, wohl weniger angenehm war.
"Tut mir leid.", sagte ich rasch und versuchte mich auf zu rappeln. "Normalerweise falle ich Leute nicht so hinterrücks an.", sagte ich mit einem leichten grinsen, als ich wieder auf die Beine gekommen war und hielt ihm dann meine Hand hin, um ihm hoch zu helfen. Obwohl er vrmutlich viel kräftiger war als ich und ich einen so unsicheren Stand auf dem glatten Boden hatte, dass er mich vermutlich eher wieder auf den Boden, statt ich ihm vom Boden hoch ziehen würde. Aber zumindest die Geste zählte ja.

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Jersey
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 7

von Jersey am 05.06.2017 19:41

Viel Motivation für heute hatte ich nicht wirklich. Ich wollte eigentlich nicht nach Hogsmeade, doch zum Geschenke kaufen bot sich das Nahe gelegene Städtchen ganz gut an. 
Noch immer saß ich auf meinem Bett und suchte in meinen Jackentaschen nach der Liste, die ich geschrieben hatte, um mir zu merken, wem ich was kaufen sollte. Leider hatte ich nur kleine Einschätzungen geschrieben, welche Sachen ich kaufen sollte. Und das dumme war, ich konnte niemanden fragen, was ich holen sollte, da ich von meinen Freunden wusste, dass sie heute alle nicht gehen wollten.
Als ich endlich gefunden hatte, was ich suchte, lief ich nach draußen in die Kälte. Zitternd ging ich dahin, wo man immer stand, wenn man auf die Kutschen wartete. 

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