Vergangenheitsplay » 7
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Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Aryana am 29.12.2017 00:57„Freut mich, dass ich dir etwas gutes tun konnte.", antwortete ich ihr mit einem amüsierten Schmunzeln auf den Lippen, welches erstaunlich echt war. Wenn man mich nicht besser kannte, was sie nicht tat, könnte man es tatsächlich als freundlich einstufen. Auf ihre Aussage, dass sie sich um den Rest kümmern würde, nickte ich nur bestätigend und nahm mir schließlich die Unterlagen von Hayley Johnson, zu deren Zimmer ich auch so gleich lief. Ich ließ mit nicht nur beim Stationswechsel Zeit, sondern auch bei der Behandlung – Hayley war offenbar äußerst gesprächig, weil sie niemand besuchte. Vermutlich besuchte sie niemand, weil sie so gesprächig war. Trotz der Tatsache, dass ich sie für unter mein Niveau hielt (und für ihren peinlichen Versuch eines Zaubertrankes auch für etwas debil) unterhielt ich mich eine weile mit ihr. Natürlich bekam sie diverse (richtig gebraute) Tränke, die dafür sorgen würden, dass die geschlängelten lila Muster auf ihrer Haut bald nicht mehr zu sehen waren. Auf dem Weg zurück ließ ich mir ebenso viel Zeit. Hier und da begann ich einen kurzen Plausch mit bekannten Patienten oder Kollegen, von denen mich auch einer bei einer schwerwiegenden Verbrennung, die man nicht so leicht heilen konnte, zu rate zog.
Der Tag mit Kayleigh würde sich noch ziehen .. und zwar gewaltig, wie mein Blick auf meine Armbanduhr mir verriet.
Kayleigh
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Kayleigh am 28.12.2017 18:22Sonderlich begeistert war ich tatsächlich nicht, aber immerhin hatte sie fast den ganzen Papierkram gemacht. Ich mochte nicht alle Patienten, aber ich hasste Papierkram. Dafür war ich nicht hier, sondern zum lernen und als Vorbereitung für das was ich später mal machen wollte. "Kein Problem. Ich hasse Papierkram. Also bin ich dir dankbar wenn fast alles erledigt ist", meinte ich freundlich und es stimmte sogar. "Ja, mache ich", sagte ich. Vergiftungen waren auch nicht schön und manchmal war es auch einfach Dummheit. Immer woanders zu arbeiten war schon spannend, aber ich blieb lieber bei einer Sache. Ich traute Aryana zwar nicht wirklich, aber sie würde sich schon kümmern und sonst konnte ich später sicherheitshalber ja auch nochmal schnell gucken gehen. Ich setzte mich dann und kümmerte mich um den restlichen Papierkram, bevor ich Pause machen würde.
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Aryana am 26.12.2017 19:30Da es bei Mrs Mulcibers Tests nichts ungewöhnlich gab, zog ich mit dem beweglichen Stuhl näher an den Tisch und griff nach einer Schreibfeder, tauchte sie in das offene Tintenglas und begann auf speziellen Pergament (es trug das St. Mungo Hospital Logo) ein Schreiben an sie zu verfassen, wobei ich ihre Testergebnisse ausgewertet notierte. Gerade als ich meine schön geschwungene Unterschrift unter den Brief gesetzt hatte, erschien meine heutige Arbeitskollegin wieder, die wohl eher wenig begeistert wirkte. Oops, hatte ich das tatsächlich vergessen?
„Entschuldigung" Ich musste einen kurzen Augenblick überlegen. „Kayleigh. Der Papierkram hat doch etwas länger gedauert als erwartet." Was nicht einmal gelogen war. Wenn auch nicht unbedingt die Wahrheit, schließlich hätte ich mich nicht sofort um Mrs. Mulciber kümmern müssen. Ich kopierte die Testergebnisse und steckte sie, zusammen mit dem Brief, in einen Umschlag den ich mit der korrekten Adresse versah, ehe ich ihn in eine Schublade steckte. Mein Blick auf die Uhr verriet mir, dass der Brief (und die restliche Post) in zwei Stunden noch einmal rausgehen würde. „Wenn du möchtest kannst du dich jetzt ja um ein paar Akten kümmern oder eine Pause machen? Ich würde dann nach dem nächsten Patienten -" Ich blickte kurz auf meine Notizen. „Nach Hayley Johnson, schauen." Ein Schlammblut Muggelgeborene, die unter einer Vergiftung litt, weil sie wohl versucht hatte sich selbst einen Schönheitstrank zu brauen .. Wie sehr ich es doch hasste als Springerin eingeteilt zu sein, weswegen ich permanent die Stationen wechseln musste. Obwohl mir Vergiftungen lieber waren als Tierwesen. In der Zwischenzeit hatte ich die originalen Testergebnisse von Mrs. Mulciber in ihrer Akte verstaut. „Okay?", fragte ich Kayleigh schließlich und wartete auf ihr Einverständnis, während ich mich dazu entschied meine langen roten Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen zu binden.
Kayleigh
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Kayleigh am 26.12.2017 18:02Es war eindeutig besser dass sie keinen dummen Witz gemacht hatte. Meine Namen waren cool und hatten alle eine Bedeutung. Ich hoffte nur das Aryana keine Dummheiten machen würde. Ich mochte manche Patienten zwar auch nicht und manchmal war sterben vielleicht sogar besser, aber dafür waren wir nicht hier, auch wenn Fehler immer passieren konnten. Sie dachte wahrscheinlich das ein Halbblut oder Muggel nichts wert war. Ich kannte beide Welten und war über die Zeit in Hogwarts sehr froh. Wahrscheinlich war sie wie so viele in Slytherin gewesen, obwohl auch da nicht alle böse waren, aber öfter als in anderen Häusern. Wir waren fast gleich alt, hatten aber zum Glück bis jetzt nichts miteinander zu tun gehabt.
Natürlich kam sie nicht und umso länger ich brauchte umso besser wahrscheinlich. Aber sie wusste nicht das ich Fähigkeiten hatte und sie hoffentlich nicht, obwohl ich die auch nicht anwenden wollte. Schließlich war ich aber doch fertig und ging wieder zu Aryana. "Wolltest du nicht eigentlich nachkommen und mir helfen? Ich habe dir schließlich auch geholfen", fragte ich und sah sie ernst an.
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Aryana am 23.12.2017 20:53„Natürlich. Verzeihung.", antwortete ich ihr und verkniff mir einen dummen Witz a la OKay. „Vielen Dank." Nachdem sich Kayleigh an mir vorbeigegangen war um nach Mrs. Conelli zu sehen verdrehte ich meine Augen. Je länger sie brauchte um sich die erkrankte Dame zu kümmern, ich würde sicherlich nicht nachkommen, umso besser. Stattdessen widmete ich mich wieder meinem Papierkram wobei ich schon fast versucht war falsche Angaben zu machen die vielleicht – aber auch nur ganz vielleicht – zum Tod von besagtem Köter führen könnten. Doch entschied ich mich dazu es sein zu lassen. Nicht aus Angst erwischt zu werden (Merlin, Fehler unterliefen jedem mal) oder aus Großherzigkeit .. Sondern viel mehr aufgrund des Wissens, dass der Tod sicher eine Erlösung für ihn und seine erbärmliche Familie (sollte er eine haben bzw. noch eine haben) wäre und er die Grausamkeit des Lebens viel mehr verdient hatte. Die ausgefüllte Akte tippte ich kurz mit meinem Zauberstab an, ehe sie sich von alleine in die Aktenschublade einordnete.
„Vergiss bitte nicht nach Thompson zu schauen.", sagte ich einer brünetten Kollegin, mit der ich mich gut verstand, die gerade an mir vorbei gelaufen war. Von ihr kam nur ein genervtes Seufzen. „Wie könnte ich ihn nur vergessen?" Mr. Thompson war der besagte Werwolf,.. Von dem die wenigsten Angestellten begeistert waren. Nicht einmal viele Drecksblüter wollten in seine nähe aus angst sich mit Lykantrophie anzustecken. Mal ehrlich .. Ein Halbblut oder gar ein Schlammblut zu sein war ja eine Sache. Aber dann noch zusätzlich ein verdammtes Tierwesen? Ekelerregend. Manche Leute waren wirklich gestraft in ihrem Leben .. Nicht, dass sie es nicht verdient hätten.
Statt bei Kristin – nein, moment, war es nicht Kay oder so etwas? – vorbeizuschauen, nahm ich mir die Akte von Mrs. Mulciber, welche bevor sie entlassen wurde, noch ein paar Tests angefordert hatte um sicher zu gehen, dass ihr tatsächlich nichts mehr fehlte. Mit dieser ließ ich mich auf einem Stuhl hinter dem Thresen nieder und studierte das Pergament, damit ich sie bezüglich der Resultate kontaktieren konnte. Kayleigh war in der Zwischenzeit schon längst wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden.
Kayleigh
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Kayleigh am 23.12.2017 17:35Ich wusste immer noch nicht warum sie wirklich hier arbeitete und ob sie überhaupt bleiben wollte. Wegen dem Geld war nun wirklich niemand hier und die Patienten waren jetzt auch nicht immer nett, obwohl zu anderen manchmal schon. Erstmal wollte ich nur lernen und anderen helfen können. Und bei Kindern war es wahrscheinlich sowieso wieder ganz anders. Aber ich war stolz ein Halbblut zu sein und beiden Welten zu kennen und entscheiden zu können. Ich war nicht schlechter als andere.
Kendra war wirklich weit von meinem richtigen Namen entfernt und irgendwie glaubte ich dass es ihr auch egal war. Sie war fast schon zu freundlich. Wir würden uns wohl nicht so gut verstehen, aber da mussten wir jetzt durch. "Kayleigh. Kay reicht aber", meinte ich einfach. "Klar, gar kein Problem. Mache ich", antwortete ich freundlich und verschwand daraufhin auch gleich. Natürlich wusste ich nicht was sie hatte und das sie schon so alt war. Allerdings kriegte ich das schneller raus, als mir lieb war, als ich nach ihr sah. Aryana hatte es wahrscheinlich gewusst und es mit Absicht gemacht. Jetzt war ich schon etwas wütend auf sie, aber das half mir auch nicht wirklich weiter. Also kümmerte ich mich weiter um alles und wartete auf Aryana, falls sie überhaupt kommen würde.
Aryana
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Aryana am 18.12.2017 23:51Ausgerechnet ich sollte heute mit dieser .. wie war gleich noch ihr Name gewesen? Kathrin? Kaylee? Irgendwie so etwas .. arbeiten. Ich brauchte mir ihren Namen nicht zu merken um zu wisser wer sie war. Oder viel mehr zu wissen was sie war: Ein wertloses und absolut unterpriviligiertes Halbblut. Und ich sollte mit ihr arbeiten? Nun gut, es war vermutlich ein Fehler meinerseits gewesen eine Ausbildung zur Heilerin zu absolvieren, doch hatte ich hierbei meine Hintergedanken gehabt. So war ich nun mehr als qualifiziert um Freunden und der Familie bei jeder Art von Verletzungen beizustehen. Den Job hier im St. Mungo würde ich bald an den Nagel hängen,.. Vielleicht noch zwei bis drei Monate als „Tarnung"? Ich war mir diesbezüglich noch nicht schlüssig. Aufgrund des Geldes tat ich es bestimmt nicht (das Verließ meiner Familie war mehr als nur gefüllt) und die liebe zum Job hielt mich auch nicht. Zugegeben: Ich liebte es mich mit der Materie zu beschäftigen, zu Rätseln welche Krankheiten hinter den Symptomen steckten oder gar Zaubertränke zu brauen. Doch die Patienten liebte ich eindeutig nicht. Zumindest die meisten nicht. Immerhin kamen hier auch anständige Leute hin – beispielsweise hatte ich mich letzte Woche um Mrs. Mulciber kümmern dürfen, die eine wahrlich angenehme Persönlichkeit besaß. Zumindest in meiner Gegenwart.
Ich war gerade dabei die Dosierung eines Trankes in die Akte eines Patientes – er war von einem Werwolf angefallen worden und dürfte sein Leben nun am untersten Rand der Gesellschaft verbringen – einzutragen, als ich eine freundliche Begrüßung neben mir wahrnahm. Zu meinem Leid keine meiner Kolleginnen, die ich gut leiden konnte, sondern besagte heutige Arbeitskollegin. Ich erwiderte ihren freundlichen Gesichtsausdruck – wobei meiner fast schon zuckersüß war – und begann zu sprechen. „Kendra, richtig?" Ihr Name war mir immer noch nicht wieder eingefallen und Merlin, er interessierte mich noch viel weniger als es den Anschein hatte. „Du wärst mir eine unglaubliche Hilfe, wenn du nach Mrs. Conelli in Zimmer 201 schauen könntest. Ich habe hier noch ein wenig Papierkram zu tun und würde gleich nachkommen." Ich gab mir Mühe tatsächlich freundlich zu sein, aber nur, weil dies vermutlich besser ziehen würde als direktes rumkommandieren. Dass es sich bei Mrs. Conelli um eine schrullige Dame handelte, die nicht nur 113 Jahre auf dem Buckel hatte, sondern auch eine richtig fiese ansteckende Pockenkrankheit, brauchte ich meiner Arbeitskollegin ja nicht mitzuteilen. Ich glaubte auch nicht, dass sie dies wusste, war Mrs. Conelli schließlich noch nicht lange hier auf der Station.
Kayleigh
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Kayleigh am 18.12.2017 18:08Ein ganz normaler Tag im St. Mungo. Jedenfalls sollte es das werden. Natürlich hatte ich vor eigentlich bei Kindern in der Muggelwelt in einem Krankenhaus zu arbeiten, aber hier zu lernen war ein guter Anfang. Ich wollte anderen helfen und etwas erreichen. Ich kannte schließlich beide Welten. Heute sollte ich mit Aryana arbeiten. Zuerst fielen mir ihre Haare auf. Manche machten das ja nur weil sie mussten und ich fand man sollte es nur tun, wenn man es liebte anderen zu helfen und mit Menschen umgehen konnte. Aber noch wusste ich ja nicht, dass sie es gar nicht wollte und wie sie war. Und das wir nie Freundinnen werden konnten und ich vielleicht sogar froh war nicht wieder mit ihr zu arbeiten oder sie zu sehen. "Hey. Dann wollen wir mal", sagte ich freundlich und fing an zu arbeiten.
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Jack am 23.10.2017 19:27"Mhhm.", meinte ich nur zustimmend. Ich hatte keine Ahnung, was der genaue Grund dafür war, dass unser Vster uns so behandelte. Wir würden es wahrscheinlich nie erfahren.
Mein Vater war ein Mysterium und er tat alles dafür, um dieses Mysterium aufrecht zu erhalten.
Endlich erreichten wir den Ende des Tunnels und un konnten wir endlich heraustreten.
Ich gab meiner Schwester den Vortritt, dann trat ich heraus. die frische Luft tt mir sichtlich gut und ich konnte mich wieder zu meiner vollen Höhe aufrichten. Meine Augen mussten sich noch kurz an das Tageslicht wieder gewöhnen, aber ic brauchte nicht lange.
Wir waren nun in Hogsmead angekommen.
(Ich beende das mal
)
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Jack out
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Gwyneth
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 7
von Gwyneth am 23.10.2017 17:25Jakc schien meine Gedanken zu teilen.
Warum er uns hatte, wenn er halbblüter doch hasste, war mir ebenfalls ein Rätsel.
"Vielleicht hat er sie ja wirklich geliebt, bereut es aber jetzt der Liebe verfallen zu sein.", vermutete ich.
Gott, wer wusste schon warum unser Vater tat, was er tat.
Vielleicht war ihm eben auch nur einfach danach uns wie Kakerlaken zu behandeln.
Vielleicht hasste er es ja auch enfach nur, dass er uns zu Halbblütern gemacht hatte.
Schließlich hatte er sich auf Mum eingelassen. Wir waren nur ein Nebenprodukt.
Und ab und zu war er ja sogar stolz auf uns, nur halt definitiv zu selten.
In diesem Moment sah ich endlich das Ende des Ganges. Das wurde aber auch Zeit!
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