Eingangshalle

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Jeff
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Re: Eingangshalle

from Jeff on 10/18/2017 12:45 AM

Leicht in Gedanken beobachtete ich wie Zelda Simon über den Kopf strich. Vielleicht war ich nicht gerade der beste Ansprechpartner was Hausaufgaben angeht. Ich meine ich schlaf bei den meisten wirklich ein. Wie ich es nach Ravenclaw geschafft hatte wusste ich nicht wirklich. Na gut, ab und zu traten mir die anderen in meinen Hintern damit ich doch nicht was zusammenbekam, sonst wäre ich schon in der ersten Klasse sitzengeblieben.
Plötzlich hörte ich jemanden nach mir schreien, naja nicht unbedingt nach meinen Namen, aber sonst kam wohl niemand anderes in Frage. Ich drehte mich zu der Stimme um, eigentlich um denjenigen der mich so nannte, eine reinzuwürgen. Doch die Worte blieben mir im Hals stecken als ich Cara sah wie sie auf und zu hopste. Okay, sie hat das wohl nicht böse gemeint, so wie ein paar andere Schüler immer, dennoch war ich ein wenig mit der Situation überfordert, hatte ich nicht wirklich Zeit zu reagieren. Denn im nächsten Moment hatte sich Cara bei mir untergehakt und zog mich aus der Halle.
Kurz drehte ich mich noch einmal um und sagte zu Zelda „War schön mi dir zu reden, aber anscheinend werde ich gerade entführt."
Dann waren wir auch schon aus der Großen Halle draußen. Mit meiner freien Hand, kratzte ich mir leicht verlegen am Hinterkopf. „Also, ehm, Hi.", sagte ich immer noch ein bisschen durch den Wind. „Was hast du mit mir vor? Muss ich wirklich vor einen Bären Angst haben?", fragte ich das erste was mir in den Sinn kam. Erst als die Worte gesprochen waren, merkte ich wie dumm sich das gerade angehört hatte. Als ob sie mich einen Bären zum Fraß vorwerfen würde. Toll!
Nicht einma fünf Minuten udn ich blamier mich schon, ist wohl ein neuer Rekord! Dann spürte ich auch schon Simon zwischen meine Beine, er schmiegte sich an mich schnurrte und machte dann bei Cara weiter. Na Hauptsache Simon war zufrieden.

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Cara
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Re: Eingangshalle

from Cara on 10/18/2017 12:58 AM

Jeff schien sichtlich überfordert und überrascht, dass ich ihn seiner vorherigen Gesprächspartnerin einfach weggenommen hatte. Hey, wenn ich was wollte, dann sollte ich es mir nehmen. So wurde es mir schon als kleines Kind eingetrichtert. Oder ich hatte es so verstanden. Wie auch immer.
„Hey, Großer." Sagte ich und lächelte ihn fröhlich an. Als er mich fragte, was ich vor hatte und ob er wirklich mit einem Bären rechnen musste, lachte ich leise und zuckte mit den Schultern. Denn um ehrlich zu sein, ich hatte nicht soweit geplant. Ich hatte nicht mal damit gerechnet, dass er sich so einfach entführen ließ. Die meisten sträubten sich gerne mal, aber nicht er.
„Sicher, wenn wir einen Bären finden, dann solltest du dir schon Gedanken machen." Ging ich auf seine Frage ein und lächelte ihn an. „Natürlich können wir uns auf die Suche nach einem Bären begeben, wenn dir der Sinn nach Action steht?" bot ich ihm an, wobei ich nicht selber darauf scharf war, von einem Bären zerfleischt zu werden. „Naja, wir könnten auch etwas weniger gefährliches machen. Oder wir fangen einfach an und du erzählst mir, wie es dir ergangen ist? Immerhin habe ich dich seit Monaten nicht gesehen. Du warst wie vom Erdboden verschluckt." Erzählte ich einfach frei heraus. „Irgendwas spannendes in den Ferien passiert? In deinen ersten Schultagen? Hast du auch eine Freundin, so wie der Rest der Schule es anscheinend zu haben scheint?" fragte ich und blickte zu Boden, als sich etwas schnurrend um meine Beine wandte.
„Hallo, mein Hübscher." Begrüßte ich Simon lächeln und beugte mich auch sogleicht nach unten um die den verschmusten Haustiger durchs flauschige Fell zu streicheln.

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Jeff
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Re: Eingangshalle

from Jeff on 10/18/2017 07:04 PM

Ich hätte mir selber in den Arsch treten können, dafür dass ich das mit dem Bären gefragt hatte. Ich schüttelte den Kopf „Nein lieber nicht, ich hab's nicht so mit Bären, auch wenn mein Patronus ein Pandabär ist. Um jegliche anderen Bären mach ich lieber einen großen Bogen.", meinte ich ein bisschen verlegen. Auch wenn ich wusste dass sie mich nicht ernsthaft aufzog, war mir die Situation schon unangenehm. Ab und zu hasste ich es das ich eher zu der schüchternen Sorte bin. Ich stand mir deswegen oft selbst im Weg...
„Also besser etwas weniger gefährlicheres, wenn es dir nichts ausmacht.", lächelte ich sie leicht an und versuchte das mit dem Bären einfach zu überspielen. Jedoch wäre das gar nicht nötig gewesen denn plötzlich sprudelten nur so Fragen aus ihr. Kurzzeitig wusste ich nicht welche ich zuerst beantworten sollte. Okay einfach nach der Reihe abarbeiten. „Naja so mitten in der Eingangshalle is auch ein bisschen ungemütlich Wir könnten und auf den Ländereien gemütlich machen und dort wär es sicher besser, als hier wo so viele Leute rumrennen." Okay was war das nächste gewesen „Wenn ich mich recht erinnere bist du doch letztens in der Winkelgasse so plötzlich abgedüsst.", grinste ich sie an. „Meine restlichen Feerien waren aber recht angenehm, ich war bei einen Kumpel gewesen, auch meine erstes Schultage waren recht angenehm, nur viel zu viele Hausaufgaben für meinen Geschmack, bei dir so?", fragte ich gleich die Gegenfrage, ließ sie aber nicht zu Wort kommen, denn ich hatte ja noch Fragen ihrerseits zu beantworten. „Und eine Freundin? Nein ich bin und bleibe anscheinend ein ewiger Single.", zuckte ich die Schultern. Hier ersparte ich mir die Gegenfrage, sie schien auch niemanden zu haben, sonst würde sie sich nicht so über die anderen aufregen. „Ich glaub ich hab alles beantwortet.", überlegte ich laut. „Also wie sieht's aus Ortswechsel, oder willst du hier stehen bleiben?", fragte ich sicherheitshalber noch mal nach.

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Cara
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Re: Eingangshalle

from Cara on 10/18/2017 11:57 PM

„Ich hab mal einen Bären gesehen, als ich mit Freunden zelten war. Ist aber lange her." Antwortete ich nachdenklich. Es war ein alter Braunbär gewesen, aber dieser hatte sich nicht für uns interessiert. Vermutlich waren wir auch viel zu weit weg gewesen und er war nur auf der Durchreise. Es war trotzdem ein Erlebnis was ich nicht so schnell wiederholen wollte. Als er seinen Patronus erwähnte, musterte ich ihn neugierig.
„Wow, du hast echt einen Patronus? Also, einen richtigen mit Gestalt? Wow, ein Panda? Wie cool." Plapperte ich begeistert drauf los. Ich hab es nie geschafft, einen richtigen Patronus zu erzeugen. Keine Erinnerung war wohl glücklich genug gewesen. Irgendwann hatte ich es einfach aufgegeben und mich damit abgefunden, dass ich keinen Patronus erzeugen konnte. Für einen kurzen Moment überkam mich der Neid, dass er in der Lage war einen zu erzeugen, aber recht schnell schluckte ich ihn wieder runter. Es würde doch nichts daran ändern, dass ich zumindest in diesem Zauber verdammt untalentiert war.
„Klar, gefährlicheren Dingen, wie Vampir-wrestlen können wir uns ja später widmen." Sagte ich und zwinkerte ihm verspielt zu. Es schien so, als hätte ich ein gewisses Talent Jeff zu überfordern. Denn er brauchte einen Moment alles zu verarbeiten um mir dann vernünftig zu antworten. Vielleicht war ich auch viel zu neugierig.
„Klar, Ländereien sind wesentlich gemütlicher." Stimmte ich schulterzuckend zu.
Ich lachte leise und boxte ihm sanft gegen den Arm. „Ich bin nicht einfach so plötzlich abgedüst. Ich hatte noch... Erledigungen zu... erledigen." Versuchte ich mich langsam zu rechtfertigen, doch ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung was ich damals in der Winkelgasse gesucht hatte. War ich nicht mit meiner Mutter und meiner einen Schwester da gewesen? Vermutlich, denn meistens sah ich keinen Grund shoppen zu gehen.
„Meine Ferien waren... Anstrengend. Viele Geschwister, da hat man eben keine Minute Ruhe und ab und zu gab es Familientreffen, blablabla. Nichts Spannendes eigentlich. Die ersten Schultage habe ich versucht nicht allzu sehr zu verschlafen." Sagte ich leise lachend und zuckte mit den Schultern. Als er das Thema Ortswechsel wieder ansprach nickte ich kurz. Also war er wie ich, ein ewiger Single. So wie ich. Scheint so als hätten wir doch eine große Gemeinsamkeit. Ich wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht. Vermutlich eher nicht, denn er schien nett zu sein und hatte bestimmt eine ebenso nette Freundin verdient. Stattdessen wurde er von so jemanden wie mir entführt.
„Klar, wir können hier natürlich mitten in der Halle stehen bleiben und dabei alle paar Minuten von irgendwem angerempelt werden." Sagte ich schulterzuckend. „Na komm mein Großer, lass uns einen cooleren Ort suchen." Sagte ich und winkte mit einer Hand kurz zur Tür.
„Übernimm du die Führung, ich bin dieses Mal dein kleines folgsames Lamm. Was vielleicht viel redet." Sagte ich lächelnd.

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Jeff
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Re: Eingangshalle

from Jeff on 10/19/2017 12:28 AM

Ein Glück das ich im Sommer doch nicht mit Ragnar zelten gewesen war. Ich wüsste nicht wie ich reagiert hätte, hätte ich einen Bären gesehen. „Wow, ich glaub ich wär schreiend davon gerannt.", verdammt hatte ich das grad laut gesagt? War sowas von klar das mir das wieder passieren musste. „Also, ich mein die können gefährlich sein.", versuchte ich mich irgendwie zu rechtfertigen, schaffet es aber wie immer so gar nicht...
Schnell einfach ablenken und das Patronus Thema weiter bereden, sie redete so schnell da kam ich sowieso kaum hinterher mit dem antworten. „Also ja ich kann einen, zwar ist er ab und zu nicht so gut, aber meistens klapp es dann schon. Nur das mein Panda rumkullert wie ein zu großer flauschiger Ball." Ich kann mich noch erinnern, wo ich es das erste Mal schaffte ihm eine Gestalt zu geben. Es hat ewig gedauert bis ich erkannt habe was das sein sollte. Warum er so vor sich hin kullert und ein Flauschball mimt, weiß ich jedoch nicht. Ragnar meinte damals nur, das es vielleicht daran liegt das ich gerne kuschle, aber ganz sicher bin ich mir nicht.
Da sah ich kurz etwas über Caras Gesicht huschen, konnte es aber nicht so richtig zuordnen. So wie es sich angehört hatte, konnte sie anscheinend keinen, sonst hätte sie nicht so aufgeregt nachgefragt ob er eine Gestalt hatte. „Wenn du willst, kann ich dir ja zeigen wie du auch einen hinbekommst.", bot ich ihr an. Mehr als nein sagen konnte sie ja nicht und es konnte sicher lustig werden. Überhaupt wenn ich meinen Kullerpanda vorstellen musste.
Ihr schien es Spaß zu machen mich überfordern zu wollen, jetzt fing sie mit Vampire-wresteln an. Da schüttelte ich nur den Kopf „Nur wenn du die erste Runde macht.", sagte ich und stupste sie nun meinerseits an. So leicht machte ich es ihr dann auch nicht. Mit dem Bären hatte sie mich überrascht, aber nicht jetzt!
„Du bist letzten einfach abgedüst. Eben hast du noch Simon gestreichelt und im nächsten weg.", sagte ich leicht beleidigt und verschränkte die Arme vor der Brust. Ich hatte mir damals wirklich einen Kopf gemacht, ob ich was falsch gemacht hatte oder nicht. Doch anscheinen war dem nicht so. Glücklicherweise.
Ihre Ferien schienen nicht gerade einer der Erholsamen gewesen zu sein, ich hatte total vergessen das ihr Vater ja der Minister war. Da konnte ich mir vorstellen dass es anstrengend werden konnte. Doch ihr erster Schultag erinnerte mich wirklich sehr an mich. Ich konnte mich gar nicht mehr erinnern was am ersten Schultag eigentlich gewesen war.
„Du und ein Lamm? Also das glaub ich dir aber nicht.", grinste ich und schüttelte den Kopf, sie war alles andere aber kein wehrloses Lamm. Das verriet mir schon ihr auftreten. Kurzerhand schnappte ich ihre Hand mit der sie in Richtung Tür gewunken hat und führte sie nach draußen. Ich steuerte einen meiner Lieblingsbäume an. Dort war es meiste sehr ruhig und man konnte schön entspannen. Zum Glück spielte das Wetter mit und es war für einen Oktobertag schön warm und sonnig.

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Cara
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Re: Eingangshalle

from Cara on 10/19/2017 11:17 PM

Als er sagte, dass er schreiend davon gerannt wäre, lachte ich kurz und nickte. Eine ganz und gar vernünftige Reaktion. „Um ehrlich zu sein, haben wir auch darüber nachgedacht wegzurennen, oder uns zu verstecken. Niemand wollte mit dem Bären ringen." Erwiderte ich lächelnd und nickte zustimmend, als er sich irgendwie rechtfertigte. Er dachte doch nicht wirklich, dass ich ihn für einen Feigling hielt? Jeder normale Mensch würde vor einem Bären weglaufen. Wer würde sich schon so einem Ding stellen wollen?
„Awww." Die Vorstellung, dass sein Patronus so einfach herum kullert wie eine hyperaktive Wollmaus. Es passte zu Jeff, wenn ich so darüber nachdachte. Es war doch mal im Gespräch, dass Patroni einen bestimmten Aspekt der eigenen Persönlichkeit wiederspiegeln? Vielleicht kugelte Jeff sich auch gern herum? Sein Angebot, dass er mir zeigen könnte, wie ich selber einen hin bekomme überraschte mich. Völlig perplex starrte ich ihn an.
„Ja... Ich.... J-ja... Ja!" rief ich fröhlich aus und warf mich ihm um den Hals. Das war eigentlich nicht geplant, ich überlegte selten darüber was ich tat. Solche freudigen Ausbrüche meinerseits waren selten, ich war an und für sich ziemlich kontrolliert. Nach einigen Sekunden ließ ich sofort von ihm ab und räusperte mich kurz.
„Ja... Also, es wäre wirklich lieb von dir mir zu helfen." Antwortete ich etwas leiser.
Anscheinend schien er lockerer zu werden, da er nun zurück stupste. Immerhin etwas. „Klingt nach einem Deal!" antwortete ich grinsend.
„Ich war aber noch höflich genug mich zu verabschieden." Wandte ich noch ein, vielleicht würde ihn das milde stimmen. Zugegeben, es war wirklich nicht nett einfach wieder zu verschwinden, aber ich musste wohl los.
Als er mir das mit dem Lamm nicht abkaufen wollte, sah ich ihn gespielt empört an. „Ich bin die harmloseste und liebenswürdigste Person, die du jemals treffen wirst!" gab ich zurück.
Erst wollte ich was sagen, als Jeff meine Hand nahm, aber ich hielt mich zurück und ließ ihn gewähren. Es war ja nicht so, dass er über mich herfiel und abschlabberte wie ein Bluthund. Noch bevor ich was sagen konnte, wurde ich auch schon sanft mit nach draußen gezogen.

-Thread frei- 

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Regina
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Re: Eingangshalle

from Regina on 10/31/2017 10:49 AM

Heute war mal wieder eines dieser Tage, an denen ich einen kleinen Durchhänger hatte. Der Unterricht war ausnahmsweise mal ein bisschen früher als sonst beendet worden, weil es jemand tatsächlich geschafft hatte seinen Kessel so in die Luft gehen zu lassen, dass gefühlt die halbe Klasse etwas von dem misslungenen Trank abbekommen hatte. Glücklicherweise war ich weit davon entfernt gewesen und konnte schmunzelnd betrachten, wie vor allem die Slytherins darunter gelitten hatten. Natürlich hatte der Rest der Klasse zu lachen angefangen, was den betroffenen Schülern noch mehr gegen den Strich ging. Bevor das alles aber eskalierte, hatte Slughorn uns für heute Entlassen.
Amos hatte mich gefragt, ob ich mit ihm in die große Halle gehen würde, da ich aber mal keinen Hunger hatte, hatte ich abgelehnt und war nach draußen gegangen, um ein bisschen meinen Kopf frei zu bekommen. Tatsächlich hatte es etwas geholfen, denn meine Laune war wieder wesentlich besser geworden. Das Wetter war ganz gut gewesen, allerdings war es mittlerweile so kalt geworden, dass frostbeulen wie ich nicht mehr ohne Schal und Umhang nach draußen gehen konnten. Als ich kurz davor war ein Eiszapfen zu werden, hatte ich mich wieder auf den Weg zurück ins Schloss gemacht. Ich ging durch die großen Tore, die in das Schloss führten und betrat die Eingangshalle, welche mittlerweile relativ voll war, da sich die meisten Schüler auf den Weg in die große Halle machten oder nach draußen gingen.
Ohne mich großartig umzuschauen, stellte ich mich etwas abseits hin und nahm einen kleinen Brief aus meiner Tasche. Es war der letzte Brief, den ich von Marie bekommen hatte. Auch für sie hatte das neue Schuljahr schon angefangen und ich war froh zu hören, dass sie es auf ihrer neuen Schule ganz schön fand. Ich seufzte kurz und steckte den Brief wieder ein. Ich hatte diese Ferien so einiges zu verarbeiten gehabt. Nicht nur, dass meine beste Freundin weggezogen ist, nein, meine Nachbarn wurden von Todessern angegriffen und getötet, als Sirius bei mir gewesen war und ich hatte das alles eine Nacht vorher gesehen. Natürlich war ich mir gleich sicher, dass das nichts zu bedeuten hatte, aber mittlerweile viel mir auf, dass ich öfter solche Dinge wusste, bevor sie passierten. Letztens erst hatte ich Amos eine Serviette hingehalten, weil ich dachte, er hätte sich mit seinem Kakao versaut, dabei hatte er dies nicht, zumindest noch nicht, denn eine Sekunde später, hatte er diesen auf seinem Hemd verteilt. Ich schüttelte den Kopf. Das waren sicherlich ganz dumme Zufälle, anders konnte ich mir das nicht erklären.

I  W A N T  S O M E T H I N G  J U S T  L I K E  T H I S
SOME SUPERHERO  SOME FAIRYTALE BLISS  JUST SOMETHING I CAN TURN TO  SOMEBODY I CAN KISS
  
I've been reading books of old. The legends, and the myths. Achilles, and his gold. Hercules, and his gifts. Spiderman's control and Batman with his fists. And clearly I don't see myself upon that list. She said, where'd you wanna go? How much you wanna risk? I'm not looking for somebody with some superhuman gifts.

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Jayden
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Re: Eingangshalle

from Jayden on 10/31/2017 12:23 PM

Der Schultag war vorerst beendet, die letzte Stunde war vorbei und ich war froh darüber. Das Klassenzimmer verließ ich mit ein paar Freunden zusammen und wir beschlossen nach unten in die Große Halle zu gehen um dort etwas zu essen. Großen Hunger hatte ich zwar nicht, aber ich war immer bereit einen großen Auftritt hinzulegen und wo war das geschickter als in der Halle, in der sich zur Mittagszeit alle aufhielten? Von klein aus war ich es gewöhnt, dass sich die Leute nach mir umdrehten. Anfangs hatte mich das irritiert und mir war nicht bewusst, dass diese Aufmerksamkeit von meinen Genen kam. Doch inzwischen merkte ich die Blicke nur noch am Rande, oder aber ich legte es darauf an und sonnte mich darin. Heute brauchte ich mal wieder etwas Aufmunterung in Form von dieser Aufmerksamkeit, denn ich hatte unglaublich schlecht geschlafen und zu allem Überfluss kam mir auch noch meine jüngere Schwester im Gang entgegen. Die Slytherin und ich warfen uns gegenseitig eisige Blicke zu, die meine Laune nur noch weiter verstimmten. Irgendwann hatte ich mal darüber nachgedacht die Schule zu wechseln, denn dann könnte ich meiner gesamten Familie komplett aus dem Weg gehen, meine Ferien verbrachte ich ja inzwischen ohnehin nur noch bei Freunden. Doch ehe ich eine solche drastische Entscheidung hatte fällen können war mein Stolz zurück gekommen und hatte mir diese Handlung verboten. Ich ließ mich auch durch solche verzogenen Bälger nicht aus dem Schloss vertreiben, vor allem, weil ich hier auch einige Freunde hatte, die ich nur ungern im Stich lassen wollte. Manchmal konnte man meinen, dass ich etwas kühl und zu direkt wirkte, doch das lag nur daran, dass ich meine Probleme lediglich verdrängte, anstatt mich mit ihnen zu beschäftigen und lieber Party machte und mich im Alkohol ertränkte. Wenn man es so sah, dann wirkte das sogar traurig. 
"Bei Merlin! Jay, weißt du was ich gerade gefragt habe?", eine ungeduldige Stimme drang an mein Ohr und ich merkte erst jetzt, dass ich ganz in meiner Gedankenwelt verschwunden war. Ich hob meinen Blick und sah meinen Freund an, der nicht gerade begeistert darüber wirkte, dass ich ihm meine Aufmerksamkeit verwehrt hatte. Doch ehe ich noch etwas darauf erwidern konnte weckte mein Interesse rotes Haar, welches ich im Augenwinkel wahrnahm und ich drehte meinen Kopf sofort in die entsprechende Richtung. Etwas abseits stand Regina und sofort waren meine trübseligen Gedanken Geschichte.
"Geh doch schon mal vor, ich komme gleich nach", meinte ich nur zu meinem Freund und ging, unter einem Protestgemurmel, auf die junge Rothaarige zu. Den Riemen meiner Tasche hielt ich fest, damit sie mir nicht von der Schulter rutschte als ich direkt vor Regina stehen blieb.
"Was machst du hier so abseits von den anderen? Hast du keinen Hunger oder wartest du auf jemanden?", die Worte wartest du vielleicht auf mich? ließ ich mal ausnahmsweise ungesagt. 

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Regina
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Re: Eingangshalle

from Regina on 10/31/2017 12:58 PM

Während ich so meinen Gedanken nachhing, hatte ich meinen Blick auf den Boden gerichtet. Bevor ich mich zu sehr in meiner Gedankenwelt verirrte, wurde ich auch schon von jemandem genau aus dieser gerissen, was mich kurz fragend den Blick heben ließ. Ich sah direkt in das hübsche Gesicht von Jayden, einem sehr guten Freund von mir, den ich schon seit längerem kannte. Sofort umspielte ein kleines Lächeln meine Lippen. „Ich habe natürlich nur auf dich gewartet.", sagte ich in einem ironischen Ton, ehe ich ihm zuzwinkerte.
Ich strich mir eine meiner roten Haarsträhnen aus dem Gesicht, ehe ich ihn kurz unbemerkt musterte. Keine Ahnung wie Jayden das machte, aber es gab einfach keinen Tag, an dem dieser Typ mal nicht gut aussah. Ich hatte es ihm bislang nicht gesagt, aber er hatte irgendwas an sich, was ich furchtbar anziehend fand. Ich schmachtete ihm nicht nach, nein, so tief würde ich nicht sinken, aber ich wusste, dass ich ihn sicherlich nicht von der Bettkante stoßen würde, sollte es denn irgendwann überhaupt mal so weit kommen. Ich schob diesen Gedanken wieder beiseite und konzentrierte mich lieber wieder darauf, ihm zu antworten.
„Ich war gerade draußen unterwegs und wollte dann eigentlich in die Halle, hab aber doch irgendwie keinen Hunger." Ich zuckte mit den Schultern. „Und du bist gerade auf dem Weg rein?", fragte ich schließlich. „Oder doch raus?" Ich deutete kurz auf die große Halle und dann auf die Eingangstore. Es wunderte mich irgendwie, dass Jayden alleine unterwegs war, war das irgendwie sehr selten so. Es gab immer irgendjemanden, der in seinem Schatten lief. Fast schon eine Schande, dass er diese Ausstrahlung hatte, die andere gerne mal verblassen ließ. „Wo hast du deinen Fanclub gelassen?" Ich grinste ihn an. Ich wusste nicht wann ich mir das angewöhnt hatte, aber irgendwann hatte ich angefangen seinen Freundeskreis so zu nennen, nicht, weil ich fand, dass sie sabberten, wenn sie ihn sahen, sondern einfach, weil Jayden wie der ‚Anführer' und der Rest wie seine ‚Gefolgschaft' rüberkam, ob dem so war, wusste ich nicht genau, aber das war mir auch relativ egal.

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Jayden
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Re: Eingangshalle

from Jayden on 10/31/2017 01:58 PM

Regina war immer eine Augenweide, egal wie sie einen gerade ansah. Das Lächeln, welches sie mir schenkte, hellte ihr Gesicht noch zusätzlich auf. Manchmal erwischte ich mich dabei, dass ich sie in Gedanken mit einem Engel verglich. Nun ja, ich hatte eben einen Faibel für Schönheiten, doch sie war nicht nur das, sondern auch eine wahre Freundin, auf die ich mich verlassen konnte. In Zeiten wie diesen war eine solche Freundschaft unverzichtbar, zumal ich bei manchen Leuten nicht einmal sicher war ob sie einfach nur auf meine Ausstrahlung standen und etwas davon abbekommen wollten oder ob sie mich mochten für den, der ich war. Tiefsinnige Gedanken, die mich wieder daran erinnerten, dass ich wohl doch nicht ganz falsch in meinem Haus war, auch wenn ich nicht das typische Streberimage inne hatte, wie sämtliche andere meiner Hausmitglieder.
"Nun bin ich hier und erlöse dich vom elendigen Warten", antwortete ich ihr gespielt ernst, ehe sich dann doch ein Grinsen auf meine Lippen schlich. Aber auch ohne diese Geste merkte sie sicher, dass ich es ebenso ironisch meinte wie sie ihre Worte. Es geschah nicht wirklich häufig, jedoch bekam sie heute meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich war es eigentlich gewöhnt, dass ich meinen Blick über andere streifen ließ, während ich mit einer Person sprach, vielleicht sogar gerade am Flirten war. Doch heute konzentrierte ich mich ganz auf das Mädchen vor mir und ich nickte kurz auf ihre Erklärung hin weshalb sie hier wirklich stand.
"Ich war gerade auf dem Weg rein, der Unterricht hat bei mir mal etwas länger gedauert", klärte ich sie über mein bisheriges Vorhaben auf. Als ich ihre nächste Frage hörte musste ich lachen und zuckte nur lässig mit den Schultern.
"Dem hab ich für den Moment frei gegeben. Sie müssen sich erst noch satt essen bevor sie mir weiter auf Schritt und Tritt folgen können. Kann ja nicht jeder so ausdauernd sein wie ich", meine Mundwinkel wurden durch ein breites und schalkhaftes Grinsen angehoben, sodass man mir meine Belustigung deutlich ansehen konnte. Ich hatte kein Problem damit wie sie meine Freunde nannte und die entsprechenden Leute wussten nichts davon. Es war ohnehin nicht so, dass sie mir alle Wünsche von den Augen ablasen und mich belagerten als sei ich eine Berühmtheit. Dennoch war ich für ihre Aufmerksamkeit dankbar, auch wenn ich wusste, dass ich wohl nur wenige von ihnen nach unserer gemeinsamen Schulzeit noch sehen würde, denn sobald wir den Abschluss hatten zählten ganz andere Dinge, über die ich mir noch keine Gedanken machte. 
"Wenn ich dich hier schon antreffe... hast du mal wieder Lust und Zeit was gemeinsam zu unternehmen? Also selbstverständlich nicht jetzt, aber demnächst?", fragte ich sie einfach frei heraus. Es war schließlich nichts ungewöhnliches, dass wir mal gelegentlich etwas gemeinsam machten und momentan war es auch relativ ruhig, das Jahr hatte gerade erst begonnen.

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