Vergangenheitsplay » 2

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Liam
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Liam on 06/16/2017 12:01 AM

Gebeugt über die Reling des Astronomieturms überblickte ich den Großen See, auf dessen Oberfläche der sich darin widerspiegelnde Mond schimmerte. Es war heute Nacht recht frisch, doch ich hatte meinen Umhang auf dem Sofa im Slytherin-Gemeinschaftsraum vergessen, sodass ich mich nicht gegen den Wind wehren konnte, der mir hier oben ins Gesicht blies. Ich würde es überleben.
Ich ließ meinen Blick hinauf zum dunklen Himmel gleiten, der von Sternen nur so überseht war. Es war schön hier oben. Mir fiel auf, dass ich eigentlich sehr gerne hier oben war, doch aufgrund meiner Höhenangst bekam ich das nur sehr selten mit, da ich den Turm normalerweise mied. Lediglich für mein Wahlfach Astronomie und dem Astronomieclub kam ich hier hoch, doch da versuchte ich immer, meine Aufmerksamkeit auf den Himmel und nicht auf die Ländereien zu richten, die viele Meter weit unter mir lagen.
Ich wäre heute auch gar nicht hier, wenn mir ein kleines Wundermittel nicht dabei geholfen hätte. Keine zehn Hippogreiffe hätten mich dazu gebracht, dass ich mich so lässig über diese Reling beugte. Das alles hatte ich einer kleinen Dosis Felix Felicis zu verdanken, die ich von jemandem erhalten hatte, auf den ich an dieser Stelle nicht näher eingehen möchte.
All das tat ich für einen Kerl namens Ragnar Forsberg, einem Ravenclaw, der ein Jahr über mir war. Ich war hier mit ihm verabredet und hatte einfach nicht anders gekonnt, als ihm zu sagen, dass ich kommen würde. Ragnar war nicht nur ein unglaublich heißer, älterer Kerl mit Bad-Boy-Image, sondern auch noch unentschlossen, was seine Sexualität anging. Mit solchen Jungs hatte ich grundsätzlich immer am meisten Spaß.

Reply Edited on 06/16/2017 12:09 AM.

Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Ragnar on 06/16/2017 12:14 AM

Gemächlich lief ich die Treppen zum Astronomieturm hoch. Ich hatte es nich sonderlich eilig, da ich vollkommen in der Zeit lag. Ein Blick auf meine Uhr bestätigte es. Ich würde mich gleich mit Liam treffen. Er sah gut aus, doch wusste ich noch nicht, was er genau vor hatte. Doch da es Nacht war, und er mich alleine sehen wollte, ahnte ich, in welche Richtung dieses Treffen gehen würde...
Seufzend stieg ich die letzten Trepen empor, kurz blieb ich stehen und sah, wie Liam über die Reling gebeugt stand und gen Himmel schaute. Ich lächelte kurz. Dieses Bild entsprach den kitschigsten Romanzen, aber es passte. "Nabend.", sagte ich leise und sah, wie sich Liam umdrehte.
Ich stellte mich neben ihn hin und hielt mich am dem Geländer fest. Ein Blick nach unten verriet mir, wie hoch der Turm wirklich war. Ich lachte kurz. "Wow. Das ist wirklich hoch."
Ein Blick zum Himmel zeigte mir, dass der Himmel sternenklar war. Der Mond scheinte und es war etwas windig. Der Wind machte mir allerdings nichts aus, ich war ihn aus meiner Heimat gewohnt. "Geht es dir gut?", wollte ich wissen?

Reply Edited on 06/16/2017 12:17 AM.

Liam
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Liam on 06/16/2017 12:30 AM

Ein verschmitztes Grinsen stahl sich auf meine Lippen, als ich plötzlich die angenehme Stimme eines Jungen hinter mir vernahm. Er war hier. Das Spiel konnte beginnen.
Bewaffnet mit einem charmanten Lächeln, drehte ich mich zu Ragnar um. Er trug seine Schuluniform und sah darin unwiderstehlich aus.
»Guten Abend«, sagte ich und drehte mich wieder gen Reling, als sich Ragnar neben mich stellte und kurz lachte. Sogar sein Lachen klang heiß.
»Nicht umsonst der höchste Punkt der ganzen Schule«, meinte ich. Der perfekte Ort, um von niemandem gestört zu werden. Zumindest nicht um diese Uhrzeit, immerhin lag die Ausgangssperre schon ungefähr gute drei Stunden zurück. Von Ria wusste ich, dass sich weder die umherstreifenden Vertrauensschüler noch die Professoren die Mühe machten, um diese Zeit noch die ganzen Stufen nach oben zu klettern. Wir beide würden unsere Ruhe haben, das alles war, was ich wollte. Na ja, fast alles.
»Blendend«, antwortete ich auf seine Aussage. »Wie könnte ich mich bei der Aussicht beklagen? Und der Blick zum See ist auch nicht übel.« Ich fing sofort an, ihm Komplimente zu machen. Hey, es war ja nicht so, als hätte er sie nicht verdient. Blonde Haare und blaue Augen machten mich eben schwach, das hatte ich mir ja nicht selbst ausgesucht.

Reply Edited on 06/16/2017 12:32 AM.

Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Ragnar on 06/16/2017 12:41 AM

Na, das fing ja mal sehr direkt an. Ich lachte kurz und drehte mich zu ihm. "Stimmt.", war alles, was ich dazu nur sagen konnte. Ich legte meinen Arm auf die Reling und stützte mich so ab. Ich schaute Liam an, er wirkte ziemlich glücklich. Seine schwarzen Haare sahen echt gut an ihm aus.
"Warum wolltest du mich gerade hier denn treffen?", fragte ich und musste wieder lächeln. Ich kannte mich in Hogwarts noch nicht sonderlich gut aus und ich musste schon so oft nach dem richtigen Weg fragen. Manchmal musste ich mir sogar Notizen machen um mich hier zurecht zu finden. Das Schloss war von der Wohnfläche so groß wie unser Dorf und ziemlich voll. Ich hatte noch nie so viele Leute an einem Ort gesehen.
Manchmal vermisste ich mein Dorf und die Ruhe, aber wenn Ferien waren, konnte ich wieder in meine Heimat fahren. Ich schaute nachdenklich in die Landschaft rein.

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Liam
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Liam on 06/16/2017 01:33 AM

Ich ließ meinen Arm so unbemerkt wie nur möglich in die Richtung von Ragnars gleiten, sodass die Chance, dass wir uns durch Zufall berührten, nahezu unausweichlich wurde. Ich spürte seinen Blick auf meiner linken Wange, doch anders als er drehte ich mich nicht zu ihm. Ich lächelte geheimnisvoll vor mich hin, während meine Hände sich um den kühlen Stahl der Reling klammerten.
»Es ist schön hier. Man hat seine Ruhe. Ich wollte einfach mal mit jemandem alleine sein, ein bisschen abschalten«, sagte ich. Das war sogar die Wahrheit, wenn es auch nicht der eigentliche Grund für dieses Treffen war. In letzter Zeit gingen mir einfach so viele Dinge durch den Kopf, die mich belasteten. Ragnar war einer der wenigen Menschen, die wussten, dass ich schwul war. Ich fühlte mich in seiner Gegenwart tatsächlich etwas besser, weil ich wusste, dass er mich nicht dafür verurteilte. Außerdem kannte er mein wahres Ich, das kein komplettes Arschloch war. Er wusste, dass ich in Wahrheit nicht das geringste Problem mit Muggelstämmigen und all den anderen hatte, deren Blut nicht rein war.
Ich wollte nicht länger darüber nachdenken. Ich war hier, um mein Leben und das billige Schauspiel, zu dem es geworden war, zu verdrängen. Ich dachte lieber über den heißen Kerl neben mir nach, der meiner Meinung nach noch viel zu viel Kleidung an sich trug.
Als ich mich zu ihm drehte, konnte ich nur auf seine Lippen starren. Ich machte kein Geheimnis daraus. Ich war mir nicht sicher, ob Ragnar jemand war, der sich sofort auf sowas einließ, immerhin kannte ich ihn weder lange noch gut, aber die Leute nannten ihn einen Bad Boy. Wenn dem so war, wüsste ich nicht, was er gegen all das einzuwenden hätte.

Reply Edited on 06/16/2017 01:37 AM.

Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Ragnar on 06/16/2017 08:01 AM

Ich bemerkte Liams Annäherungsversuche schon,aber ich hatte bisher noch nicht viel unternommen, weil ich hier nicht wie ein Idiot stehen wollte. Aber Liams Absichten wurden immer deutlicher und mein Verdacht bestätigte sich. Ich musste grinsen. "Wenn der Wind nicht so doll ist, ist hier in der Tat einer der ruhigsten Orte. Und die fehlen mir manchmal." Den Gedanken an meine Heimat und das gemütliche und ruhige Dorfleben schob ich bei Seite. Ich wollte hier jetzt nicht melancholisch werden.
Als sich Liam zu mir drehte und mein Mund anstarrte, müsste nun auch dem letzten Narren klar geworden sein, was seine Absichten hier und heute waren.
Mein Verlangen erwachte. Ich öffnete meinen Mund leicht um dadurch atmen zu können. Mein Herz fing an zu rasen und ich ging einen Schritt auf ihn zu. Unsere Arme berührten sich nun, was bestimmt Liams Absicht war. Ich genoss dieses leichte Kribbeln auf meiner Haut. Mit meiner freien Hand strich über sein Gesicht, die Haut war so weich. Meine dagegen würde sich bestimmt nicht so weich anfühlen. Ich war harte, körperliche Arbeit gewohnt und so hatte sie schon einiges mitmachen müssen. Und es blieb auch nicht aus, dass ich mittlerweile die eine oder andere Narbe hatte. Aber die störten mich nicht. Schließlich war ich kein Weichei.
Liams Gesichtsaudruck verriet mir, wie groß sein Verlangen war. Ich ließ meine Hand in seinen Nacken gleiten und zog ihn näher zu mich heran. Kurz bevor unsere Gesichter sich berührten, hielt ich inne. Ich grinste ihn an. "Heftig oder sanft?"

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Liam
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Liam on 06/17/2017 04:30 PM

Ruhige Orte. Ich wusste genau, wovon er sprach. Vermissen tat ich sie oft genug, hatte ich sie weder Zuhause noch in der Schule. Es war nicht einfach, ich zu sein, wenn auch viele dachten, dass ich es nicht besser haben könnte. Ich gab ihnen schließlich keinen Grund, anders darüber zu denken, aber würden sie nur einen Tag in meinem Leben verbringen, würden sie ganz anders darüber denken.
Wirkte Ragnar gerade etwas nervös oder bildete ich mir das nur ein? Für Denken war jetzt keine Zeit mehr. Er machte einen Schritt auf mich zu, der unsere Arme dazu verleitete, sich zu berühren. Es mochte nur ein unbedeutender Hautkontakt sein, aber unter diesen Umständen machte er mich scharf. Ich ließ Ragnar mit seiner rauen, männlichen Hand über meine Wange streichen. Ich genoss diese Art von Berührung sehr, zumal ich es unglaublich heiß fand, wenn sich ein Mann auch nach Mann anfühlte. Das war hier eindeutig der Fall.
Mein Verlangen nach Ragnar war groß. Es war schon die ganze Zeit über nicht sonderlich klein gewesen, aber dass wir uns inzwischen berührten, ließ noch eine ordentliche Ladung Lust in mir aufsteigen.
Ich schloss meine Augen, als er seine warme Hand in meinen Nacken legte. Just in dem Moment, in dem er mich zu sich zog, musste ich grinsen. Ich spürte seinen frischen Atem auf meinen Lippen, was mir signalisierte, dass wir nur noch wenige Zentimeter von einem Kuss entfernt waren.
Als ich meine Augen wieder öffnete, wurde ich von der unglaublich schönen Farbe seiner Augen in den Bann gezogen. Ich konnte nicht anders, als sein Grinsen zu erwidern.
»Ernsthaft?«, fragte ich. Ich war ganz sicher niemand, der es ›sanft‹ wollte. Ragnar war zwar etwas größer als ich, doch das hinderte mich nicht daran, ihn am Kragen zu packen und gegen die Reling zu stoßen, ehe ich meine Lippen auf die seinen legte, um ihn in einen stürmischen und leidenschaftlichen Kuss zu reißen.

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Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Ragnar on 06/17/2017 05:18 PM

"Ernsthaft?", hatte er gefragt und mit der Frage hatte ich gerechnet. Ich wollte nicht sofort zur Sache gehen, dafür genos ich dieses kleine Spiel, diesen Tanz hier viel zu sehr. Mir war klar, dass er es leidenschaftlich haben wollte. Schließlich war er seit Beginn unseres Treffens sehr direkt gewesen. Wie konnte es nur anders sein?
Dass er es wild mochte, bewies er, als er mich gegen die Rehling drückte und mich küsste. Seine Hand klammerte sich an meinem Kragen.
Ich legte eine Hand  wieder in seinen Nacken um ihn noch näher zu mir zu ziehen. Meine andere Hand legte ich auf Hüfthöhe an seinen Hosenbund. Ich zog sein Pullover aus der Hose und ließ meine Hand über seine Haut am Rücken gleiten.
Ich küsste ihn wild und leidenschaftlich. Mein Verlangen übermannte mich. Zu lange hatte ich nicht abschalten können, und das hier war eine gute Methode, den Kopf frei zu bekommen.
Nach einer Weile löste ich mich von ihm, aber nur um seinen Pullover nun entgültig auszuziehen. Dann küsste ich ihn wieder.
In meinem Kopf drehte sich alles, die Gedanken waren nicht mehr zu fassen, mein Heimweh verflog und dieser Effekt war äußerst erwünschendswert und diese Situation hier mit Liam erwies sich dafür als perfekt.

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Liam
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Liam on 06/18/2017 06:43 AM

Ich liebte es, wie Ragnar mich immer wieder packte und zu sich zog. Er schien zu wissen, was er wollte und scheute sich nicht davor, es sich zu holen – selbst dann nicht, wenn er dafür mal härter durchgreifen musste. Es machte mich unglaublich an, wenn ein Kerl die Initiative ergriff und mir auch mal zeigen konnte, wo es langging, da ich sowas auch mal nötig hatte. Öfter, als ich vielleicht zugeben würde.
Es störte mich nicht im Geringsten, dass er seine Hand inzwischen an meinem Hosenbund hatte. Wie gesagt: Initiative. Noch mehr genoss ich es aber, als er mir meinen Pullover aus der Hose zog und mir mit seinen kräftigen Händen über den Rücken fuhr. Von mir aus hätte er gern die ganze Nacht so weitermachen können, aber irgendwann musste das Vorspiel ja auch mal ein Ende finden.
Je länger wir dabei waren, uns zu küssen, desto stärker wurde mein Drang, Ragnar alle Kleider vom Leib zu reißen. Und wir waren nicht zu kurz darin vertieft, uns zu küssen. Aus diesem Grund schaute ich auch fast schon perplex drein, als er sich kurz von mir löste, um mir meinen Pullover endgültig auszuziehen. Dass er das teure Stück einfach in die Ecke warf, interessierte mich in diesem Moment nicht mal annähernd.
Obwohl mein Körper allmählich in Fahrt kam, war es hier oben noch immer sehr frisch, vor allem ohne meinen Pullover. Ragnar könnte hier oben vermutlich nackt stehen (was früher oder später passieren würde, wenn er keine anderen Pläne haben sollte) und ihm würde es immer noch nichts ausmachen, denn soweit ich mich erinnern konnte, kam er aus irgendeinem Land, in dem die Menschen Kälte und Winter gewohnt waren.
Finnland., schoss es mir durch den Kopf.
Wir küssten uns wieder, doch mit einer schnellen Unterbrechung sorgte ich dafür, dass es diesmal nicht so lange war, da ich nun an der Reihe war, ihn auszuziehen.
Endlich. Ich wollte mehr Haut sehen und nicht länger nur Kleidung berühren.
Meine Lippen lösten sich von Ragnars, damit ich ihm den Ravenclaw-Pullunder über den Kopf ziehen konnte, um mich gleich an den Knöpfen seines weißen Hemds zu schaffen zu machen. Aufgrund meiner Vorfreude stand er in weniger als fünfzehn Sekunden oben ohne da.
Sein Oberkörper enttäuschte mich keineswegs. Ich war zwar selbst muskulös, aber Ragnar überbot mich. Das gefiel mir.
Ohne Umschweife machte ich mich daran, langsam seinen nackten Oberkörper abzuküssen, immer weiter und weiter hinab, bis ich mich schließlich auf meinen Knien befand und seinen Unterkörper direkt vor meinem Gesicht hatte. Einen Moment lang spielte ich mit dem Gedanken, Ragnar seiner Hose zu entledigen. Einerseits war ich gespannt, was mich erwarten würde, doch andererseits machte es gerade noch viel zu viel Spaß, mit ihm das Vorspiel zu betreiben.
Ich ließ meinen Blick zu ihm nach oben wandern. Kurz überlegte ich, meinem Verlangen einfach nachzugehen, aber dann richtete ich mich wieder auf, um Ragnar zu küssen. Ich steuerte unsere Körper von der Reling hinweg, weiter in den Astronomieturm hinein, und brachte uns dazu, neben ein paar gebastelten Himmelskörpern auf den Boden zu sinken.
Natürlich saß ich oben auf. Er musste schon wieder mehr Dominanz beweisen, wenn er das ändern wollte.

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Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 2

from Ragnar on 06/18/2017 07:36 AM

Das Ganze entwickelte sich aus meiner Sicht so, wie ich es haben wollte. Liams Blick, als ich in den Pullover auszog, brachte mich zum schmunzeln. Hatte er etwas anderes erwartet? Naja...Zeit zum nachdenken hatte ich nicht. Und ich wollte es auch nicht. Mein Kopf war endlich frei. Es gab nur noch die Situation jetzt und hier. Mehr nicht. Alles andere verdrängte ich...
Wir küssten uns wieder, doch nur kurz. Jetzt war es an Liam, mir den Pullover auszuziehen. Doch er küsste mich nicht, wie erwartet, auf den Mund. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er es geschafft, mein Hemd endlich auszuziehen, fing er an, meinen Oberkörper zu bearbeiten. Stück für Stück wanderte er weiter nach unten, bis er schließlich auf den Knien war. Würde er weiter machen?
Ich schloss meine Augen und genoss jede Berührung. Mir war so warm, dass ich den kalten Wind hier oben nicht mehr spürte.
Plötzlich spürte ich wieder Liams Mund auf den meinen. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er sich wieder aufgerichtet hatte. Ich reagierte mit einem wilden und ungezügelten Kuss, das hatte er sich verdient. Er brachte mich auf Tour und das war einfach nur perfekt.
Langsam aber sicher wanderten wir in einen windgeschützteren Bereich auf den Boden des Turmes. Liam hatte sich auf mich gesetzt, doch diese Tatsache wollte ich wieder ändern.
Doch zuerst...ich strich schon fast grob über seinen Rücken und grinste. Als meine Hand an seinem Gesäß ankam, ließ ich sie nach vorne wandern. Für einen kurzen Augenblick ließ ich meine Hand dort ruhen, doch dann entschloss ich mich, seine Hose zu öffnen. Doch mehr erstmal nicht. Ich wollte, dass er förmlich darum bettelte, erlöst zu werden.
Ich setzte mich hin, fuhr ihn über seine Brust und küsste ihn am Hals. Ganz langsam brachte ich Liam dazu, sich hinzulegen. Ich stützte mich mit meinem Ellbogen neben ihn am Kopf ab, legte ein Bein von mir sanft auf eines von den seinen. Mein Oberkörper berührte ihn minimal.
Jetzt hatte ich viel Spielraum,so wie es mir gefiel. Ich drehte Liams Kopf zu mir und um ihn wieder schon fast grob zu küssen. Meine Hand ließ ich über seinen Körper wandern.

Reply Edited on 06/18/2017 05:11 PM.
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