Vergangenheitsplay » 1

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Ida

26, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Abgeschlossen Unbekannt Gut Arbeit in der Muggelwelt Fan Diva Frei

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Ida am 06.02.2018 23:14

Ahhh es war bestimmt gar nicht so spannend wie es mir vorkam aber ich liebte es Geschenke zu machen, vor allem bei Matt. Bisher hatte ich ihn immer überraschen und erfreuen können. Ich liebte das und ich liebte sein Gesicht wenn er erkennt was das eigentlich war, was er da in der Hand hielt.
Und er enttäuschte mich nicht. Er sagte schon 'Danke' als er noch gar nicht wirklich wusste was das Beste an der Schürze war. Denn das kam ein paar Sekunden später. Ich musst unwillkürlich mit ihm mitlachen. "Versprichs mir! Auch bei Dates!" ich grinste breit. Ich würde gerne den Gesichtsausdruck von seinen Begelitungen sehen. Vielleicht ja Amelia?
"Schön, dass es dir gefällt." ich knuddelte ihn zurück und lächelte breit. Und dann war ich an der Reihe.
Ich mochte Geschenke bekommen fast noch lieber als welche zu machen.
Ich schnappte mir Mattis Geschenk und riss es freudig auf, immer noch genau so wie früher als Kind. Zum Vorschein kam ein Flachmann. Ich grinste. Ja, das war ein Geschenk nach meinem Geschmack. Ich sah die Gravur erst ein wenig später. Mein Lächeln wurde ein bisschen intensiver. "Oh Matti...Irgendwie ist die Kombination mit diesem Zitat und dem Flachmann ein wenig...verrückt. Aber ich liebe es." ich gluckste und fiel ihm wieder um den Hals. "Hab dich lieb!" sagte ich und drückte ihn nochmal ganz eng an mich.

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Matthew

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Matthew am 06.02.2018 21:42

Ich nahm Idas Geschenk an mich und sah dabei zu, wie sie sich auf einen der Sessel plumsen ließ. Dann betrachtete ich das Geschenk skeptisch. Worauf meine Schwester wohl dieses Mal gekommen war? Ich glaube, der Pullover, den ich trug hatte ich auch einmal von ihr bekommen.
Vorsichtig riss ich das Päckchen auf und erblickte....Stoff. Okay. Ich wickelte es ganz aus und legte das Papier zur Seite. Ich schüttelte das Etwas aus und zum Vorschein kam...eine Schürtze. Ich grinste. "Danke...." Ich drehte sie um, denn irgendetwas musste noch kommen. Wäre es einfach nur eine Schürtze, wäre das sehr untypisch für Ida.
Ich besah sie mir von vorne und tatsächlich war dort etwas geschrieben. Ich musste den Spruch zweimal lesen, bevor ich in schallendes Gelächter ausbrach. Ja, das war meine Schwester! "Oh, die werde ich jetzt immer tragen!" Ich bekam mich gar nicht mehr ein. "Hast du gut gemacht kleiner Teufel." ich lachte immer noch leise vor mich hin. Dann band ich mir ihr Geschenk kurzer Hand einfach um, ging zu ihr, zerwuschelte ihre Haare und knuddelte sie.
"So..." begann ich und reichte ihr ihr Geschenk. Ich war wirklich gespannt, was sie davon halten würde. Ich hoffte so sehr, dass es ihr gefiel. Sie musste ja nur das auspacken, dass in dem anderen Plätzchen waren, war ihr klar. Das war schließlich Tradition. Ich hatte auch schon welche nach Hause gesendet. Wie immer, wenn wir Weihnachten nicht nach Hause fuhren. Ich wäre zwar gerne nach Hause gefahren, aber wir hatten beschlossen, dass das dieses Mal zu knapp werden würde. Der Winterball und dann gleich am nächsten Tag früh raus und los....nein. Das hatten wir beide nicht gewollt.
Ich beobachtete Ida gespannt, während sie das Geschenk auspackte.



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Ida

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Ida am 06.02.2018 17:07

Irgenwie tat es mir ja leid. Meine Mitmenschen leideten öfter unter mir, was ich merkte. Ich hatte das Gefühl, dass Mattis Trommelfell mal wegen mir platzen würde, aber manchmal konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Vor allem an Geburtstagen und Weihnachten.
Mit einem Grinsen im Gesicht löste ich mich von Matti und hielt ihm mein Geschenk für ihn vor die Nase. Ich wolte schon seit Wochen seine Reaktion auf die Schürze sehen! Also beantwortete ich seine Fragen sehr schnell und knapp. "Ja, sehr gut geschlafen und vom Ball erzähl ich dir schon noch aber erstmal hier, öffne es!" sagte ich strikt und wedelte mit dem Geschenk vor seiner Nase herum.
Als er es endlich in die Hand nahm, ließ ich mich auf einen der weichen Sessel nieder und beobachtete meinen Zwillingsbruder gespannt. Nachher würden wir schon noch über den Ball reden können. Ich wollte schließlich auch bisschen was erfahren. Sein Ball wäre auch viel interessanter als meiner. Amelia hatte ich noch nicht gesehen, sonst hätte ich sie sicher schon mit Fragen bombadiert. Natürlich sehr subtil. So subtil wie ich eben konnte.

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Matthew

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Matthew am 06.02.2018 11:39

Es war wirklich Ida. Sie sah noch leicht verschlafen aus und hatte ihre... nennen wir es `Feiertagsschlabbersachen' an. Naja, ich selbst trug ja auch nur eine schwarze Jogginhose und einen Pullover auf dem ein Rentier zusehen war, das fragte: 'Is it now too late to be good? '. Ich hatte ihn mal geschenkt bekommen und liebte diesen Pullover über alles. Er passte zu mir, weswegen ich ihn zu jedem Weihnachtsfrest trug.
Ida stürmte die Treppe hinunter und ich fühlte mich wie früher, als wir noch kleiner waren. Schon damals war sie die Treppe heruntergerannt, sobald sie durfte. Natürlich hatten wir uns schon immer heruntergeschlichen, sobald unsere Eltern schliefen. Ida hatte mich geweckt, jedes mal, weil ihre Neugierde gesiegt hatte. Wir waren ins Wohnzimmer gegangen und zum Weihnachtsbaum gehuscht, um uns zu versichern, dass dort Geschenke waren. Wir hatten irgendwann ein Spiel entwickelt, indem wir rieten, was wo drin war. Ich glaube, wir haben niemals richtig geraten. Ich war mir ziemlich sicher, dass unsere Moms gewusste haben, dass wir unten waren. Nicht undekbar, so wie wir gelacht haben.
Auch jetzt rannte sie sofort herunter, nur, dass sie mittlerweile deutlich länger schlief. Ich machte mir kurz Sorgen, da sie nicht vorzuhaben schien, stehen zu bleiben. Sie fiel mir um den Hals und ich stolperte rückwärts. Da ich mit meinem Gleichgewicht zu kämpfen hatte, konnte ich leider nicht verhindern, dass sie mir einen Kuss auf die Wange drückte. "Idaaa..." jammerte ich und stellte sie dann wieder auf ihre eigenen Füße. Sie quietschte mir ins Ohr und ich zuckte zusammen. "Ja, dir auch schöne Weihnachten Schwesterherz." Ich knuddelte sie und hob sie kurz vom Boden ab um mich mit ihr im Kreis zu drehen. Dann stellte ich sie erneut ab und grinste sie an. "Gut geschlafen? Wie war der Ball? Ich hab dich gar nicht gesehen...." ich lächelte entschuldigend.



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Ida

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Ida am 05.02.2018 14:26

Ich schlief wirklich gerne aus, vor allem nach so ereignisreichen Tagen. Gut, so ereignisreich war der Weihnachtsball nun auch nicht gewesen. Meine Begleitung hatte bei der ersten Begegnung sehr erfrischend gewirkt, nicht so langweilig wie alle anderen hier und ich hatte das Gefühl er gab sich Mühe. Er hatte darauf bestanden mich vom Gemeinschaftsraum abzuholen und mir eine Rose übergeben. Das war schon der Moment wo ich das erste Mal die Augen verdreht hatte. Rosen? Wirklich? Ich meine, ich mochte diese Blumen aber es waren nicht meine Lieblinge. Es war einfach nur ein Klischee und ich hasste Klischees. Dennoch wollte ich positiv bleiben und gab ihm noch eine zweite Chance. Wir tanzten und tranken ein bisschen, ich irgendwann wohl ein wenig zu viel, vielleicht um mir den Abend angenehmer zu machen. Ich wusste nicht ob meine Begleitung das ausnutzte oder einfach fälschlicherweise glaubte zwischen uns sei irgendwas. Jedenfalls versuchte er immer wieder mich zu küssen, was ich mir dann angetrunken oder nicht, auf keinen Fall gefallen ließ. Nachdem er sich eine vonmir gefangen hatte, hatte er sich irgendeiner anderen zugewandt. Ich hatte die Rose dann ihr gegeben. [ändert sich vielleicht nochmal]
Seitdem fühlte ich mich immer noch ein bisschen unwohl, was auch an dem Alkohol liegen konnte. Aber heute morgen war das schon wieder fast vergessen. Ich lebte für Weihnachten. Und für Geschenke. Der Schlafsaal war wie ausgestorben, was ich ebenfalls mochte. Für diesen Weihnachtstag hatte cih auch immer meine peinlichsten Klamotten parat. Eine unförmige Pyjamahose mit Schneeflocken und einem warmen Pullover mit Rentier. Das konnte mir keiner schlecht reden.
Ich zog es über und schlüfte in kuschlige Hausschuhe. Ich fragte mich ob Matt schon unten war. Ich hatte ihm eine Schürze gekauft, wie sie Hausmütterchen immer zum Kochen und Backen trugen und darauf geschrieben stand 'How do you like my eggs?'. Ich grinste breit. Ja, die sollte er tragen wenn er mit Amelia was backte. Falls sie das tun würden.
Ich nahm mein in Geschenkpapier gewickeltes Geschenk und ging de Treppe herunter. Matti stand schon im Gemeinschaftraum und ich konnte nicht anders als die paar letzten Schritte auf ihn zuzurennen und ihn zu umarmen. Ich war nciht so der Typ mensch der jeden gerne umarmte. Eigentlich nur Menschen die ich sehr gerne hatte. Ich schmatzte ihm einen Kuss auf die Wange und schrie beinahe "Frohe Weihnachten!" in sein Ohr.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.02.2018 17:01.

Matthew

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Re: Vergangenheitsplay » 1

von Matthew am 05.02.2018 01:40

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Ida & Matt- Weihnachtsmorgen


Mit zwei Geschenkboxen bewaffnet, marschierte ich zum Gemeinschaftsraum der Slytherins um meine Schwester zu besuchen. Ich hatte eine Geschenkbox voll mit ihren Lieblingsplätzchen in der einen und ein etwas schmaleres Paket in der anderen Hand. Ich hoffte, das Geschenk würde ihr gefallen. Es war ein Flachmann mit einer Gravur: For you there's nothing in this world I wouldn't do. ❤
Außerdem war er mit einem Zauber belegt, so dass er nur von Ida geöffnet werden konnte. Ich hatte ihn mit dem guten Feuerwhiskey füllen lassen, welcher nun träge hin und her schwappte.
Zum Glück kannte ich das Passwort der Slytherins zur Abwechslung mal, weswegen ich recht schnell und einfach eintreten konnte. Noch war Ida nicht hier, weswegen ich die Geschenke auf dem Tisch abstellte und mich dann in einen Sessel fallen ließ um auf sie zu warten.
Ich war etwas nervös. Ich war heute nicht nur hier, weil Weihnachten war, sondern auch weil ich Ida von Lia, dem Date und Peeves erzählen musste.
Um mich etwas abzulenken sah ich mich im Raum um. Es war erstaunlich leer und ruhig - anscheinend waren die meisten Slytherins nach Hause gefahren. Ida und ich wollten zuerst eigentlich auch Heim fahren, hatten uns dann aber dagegen entschieden. Wir wollten Hogwarts auch einmal zu Weihnachten sehen und das war die perfekte Lösung.
Ich sah nach draußen und fragte mich, was Lia wohl gerade so tat...? Ich schüttelte den Kopf und sah wieder zu der Treppe zum Mädchenschlafsaal, von der aus gerade ein Geräusch gekommen war. Hoffentlich war es Ida. Ich musste endlich alles loswerden...



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Cassius
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Cassius am 11.01.2018 22:57

Ich hoffte ich störte sie nicht allzu sehr. Offenbar war sie gerade in einem Buch vertieft. Aber selbst wenn ich sie störte, wäre sie wohl zu höflich um etwas zu sagen. Ich bemerkte dafür ihren leicht skeptischen Blick und sah automatisch an mir herunter. Ach ja, stimmt. Ich hatte immer noch nur das Handtuch um. Was auch immer. Zu meiner Überraschung führte Gryffindor bei den Hauspunkten, obwohl Lizzy und ich ja regelmäßig für Abzüge sorgten. Da würden noch mehr ja jetzt nicht groß schaden.
"Ich weiß es nicht. Ich lasse mich einfach treiben weißt du? Ich hinterfrage meine Handlungen nicht mehr..." also, falls ich das je getan hatte. Ich grinste breit und spürte wieder ein Stechen in meinem Kopf. Ich fasste mir an die Schläfen und massierte sie leicht.
"Eh...ich weiß gar nicht so genau..." sagte ich ehrlich und biss mir auf die Unterlippe. "Die Erinnerungen kommen gerade erst wieder...Aber ich glaube irgendwann zwischen durch habe ich Sam Wood seine Krone geklaut." dachte ich laut darüber nach und seufzte tief. "Wie war dein abend? Bist du schon so früh gegangen?" fragte ich Dorcas und blinzelte sie an.

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Dorcas
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Dorcas am 09.01.2018 00:14

Das Buch war tatsächlich ziemlich spannend. Es war irgendein tragischer Roman der Muggel, welcher um Liebe und Helden (aber die realistischere Form) handelte und es faszinierte mich schon sehr. Allgemein hatte ich vielleicht eine kleine Schwäche für Muggelromane, was meine Grandma auch ziemlich schnell herausgefunden hatte und mich seitdem immer damit versorgte.
Ich war ziemlich vertieft, als plötzlich jemand den Gemeinschaftsraum betrat. Natürlich hörte ich das auch erst, als ich angesprochen wurde und zuckte leicht zusammen. Cas stand vor mir, nur in einem Handtuch bekleidet und grinste mich an. Ich blickte zu ihm und zog, aufgrund seines Outfits, die Augenbrauen nach oben. "Guten Morgen." begrüßte ich ihn lächelnd. "Was führt dich in diesem Aufzug hierher?" fragte ich. War er immernoch betrunken, sodass ihm nicht bewusst war, dass er praktisch nichts anhatte? Mir viel auch auf, dass seine Haare noch nass waren. Hatte er sich also irgendwie in der Tür vertan, sodass er anstatt in sein Zimmer zu laufen plötzlich im Gemeinschaftsraum gelandet war? Was ebenfalls ein Indiz für seinen noch vorhandenen Alkoholpegel wäre. Er machte es sich auf der Couch mir gegenüber bequem und sah mich grinsend an. "Wünsch ich dir auch.." meinte ich schmunzelnd. "Wie war der Ball gestern noch?" versuchte ich ihn ein wenig auszuquetschen. Ich dachte mir, dass er viel zu lange noch dort geblieben war und vielleicht konnte er mir ja noch ein wenig von dem Abend erzählen, da ich doch schon relativ früh wieder gegangen war.

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Cassius
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Cassius am 07.01.2018 16:28

An den gestrigen Abend hatte ich kaum Erinnerung. Ich war über die Ferien in Hogwarts geblieben und nicht zu meiner Spießer-Familie gefahren. Zum Teil weil ich hier mehr Spaß hatte und irgendwie auch weil Lizzy hier bleiben würde. Ich hatte glaube ich noch nie mit einem Menschen so viel Spaß gehabt. Wir waren auch zusammen zum Ball gegangen, an den ich mich wie gesagt nur lückenhaft erinnerte. Ich hatte viel gelacht. Aber das war ja nun nichts besonderes.
Geschlafen hatte ich nicht. Ich war immer noch wach. Leicht wankend war ich durchs Schloss geschlichen auf der Suche nach dem Gemeinschaftsraum. Ich hatte vielleicht ein bisschen zu viel getrunken gestern Nacht... Mittlerweile war ich wieder relativ nüchtern, nur ziemlich ausgelaugt. Es dämmerte gerade als ich beschloss eine lange Dusche zu nehmen und als ich fertig war, schien schon die Sonne. Ich kämmte halbherzig meine Locken, dann ging ich, nur mit einem Handtuch um die Hüften, in den Gemeinschaftsraum den ich als vollkommen leer vermutet hatte. Damit lag ich aber falsch.
Doch relativ gut gelaunt grüßte ich Dorcas. "Hey Sonnenschein." sagte ich grinsend, wobei mir aber ein Schmerz durch den Kopf zog. Wohl noch Nachwirkungen vom Alkohol... Ich verzog leicht die Lippen, dann setzte ich mich neben meine Freundin. Ich nannte sie gerne Sonnenschein. Sie wirkte immer genau so. Meist unbeschwert und fröhlich und ab und an strahlte sie irgendwas aus. Aber manchmal war das eben nur der Schein. Ab und an konnte man mit mir auch ernste Gespräche führen und da hatte sie mir anvertraut unter welchem Druck sie eigentlich stand. Etwas, was ich bei meiner Familie durchaus nachvollziehen konnte. Alle irgendwie schlau und erfolgreich und angesehen. Sogar mein jüngerer Bruder. Jetzt schon. Ich hatte mich irgendwann davon losgesagt, doch Dorcas war da wohl ein wenig anders. Deshalb hatte ich es mir irgendwie zur Aufgabe gemacht sie ab und an ein wenig abzulenken. Vielleicht auch auf die flasche Spur zu führen.
Ich knuffte sie in die Seite. "Ach und Frohe Weihnachten." fügte ich hinzu und streckte mich auf der Couch aus.

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Dorcas
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 1

von Dorcas am 07.01.2018 00:57

D o r c a s    M e a d o w s  &  C a s s i u s   C o o p e r
Wann: Am Weihnachtsmorgen nachdem Ball
Wo: Im Gryffindor-Gemeinschaftsraum


Ich wachte am Weihnachtsmorgen früh auf. Die Anderen, die ebenfalls über die Ferien im Schloss geblieben waren, schliefen noch. Der Ball ging gestern wohl noch ziemlich lange. Anfangs war ich auch auf dem Ball gewesen, es war sogar eigentlich sehr schön, doch ich hatte ziemliche Kopfschmerzen und auch garnicht wirklich in Laune für eine Feier gewesen. Daher hatte ich nur was gegessen und ein wenig getanzt, bevor ich mich frühzeitig in den Turm zurückzog - und damit auch sämtlichen Alkohol entging.
Die Kopfschmerzen waren am Morgen weg und ich richtete mich langsam auf. Die Sonne schien bereits ins Zimmer und beleuchtete den kleinen Berg an Geschenken vor meinem Bett. Lächelnd betrachtete ich diesen und freute mich wie ein kleines Kind. Ich kroch übers bett ans Ende und begann das erstbeste Geschenk auszupacken. Es war eine Karte von meinen Großeltern, die mir einen Beutel schenkten, der irgendwie an mein Gringottsverlies geknüpft war und somit nicht leer wurde. Genial! Ich packte noch die Geschenke meiner Eltern und anderen Verwandten aus, es waren meist irgendwelche Karten mit Münzen oder Kleingrusch. Aber sehr süß. Im Bett neben mir hörte ich plötzlich ein Rascheln und ich blickte erschrocken rüber, in der Hoffnung, dass ich niemanden geweckt hatte. Um das zu vermeiden, stand ich schließlich auf und ging ins Bad.
Ich hatte mich für den Vormittag mit Cas im Gemeinschaftsraum verabredet. Wahrscheinlichwar ich bereits viel zu früh, dennoch ging ich mit einem neuen Buch in der Hand runter und setzte mich auf einen Sessel neben dem Kamin. Ich würde einfach so lange hier warten, bis er auftauchte. Anscheinend war ich die Erste, die so früh wach war, denn der Gemeinschaftsraum war leer  und das Feuer fast ganz herunter gebrannt. War es wirklich erst so früh? Dann hatte ich vermutlich doch noch eine ganze Weile zu warten, dachte ich mir und vertiefte mich in das Buch.

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