Parkbank am Platz
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Andreas
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Re: Parkbank am Platz
von Andreas am 05.07.2017 10:00"Es ist alles andere als wichtig.", sagte ich und lächelte wieder. "Die kleinen Details lasse ich nur liebendgern bei Seite.", stimmte ich ihr zu. Es war manchmal fatal, nicht auf Details zu achten. Aber wenn man wusste, wo es wichtig war oder nicht, war alles im Grünen Bereich. Und das war wichtig.
Gerade bei den Plänen des dunklen Lords musste immer auf das kleinste Detail geachtet werden. Sonst konnte ganz schnell sein Grab bestellen. Und das war etwas, was ich nicht wollte. Aber jetzt hier, auf dieser Bank mit dieser wunderschönen jungen Frau konnte ich nicht anders. Hier waren die kleinen Details unwichtig. Die Frau schien zu wissen, welche Wirkung sie auf Männer hatte. Selbstbewusste Frauen waren mir die liebsten. Nicht, dass ich es mochte, wenn sie allzu dominant waren aber so machte das ganze Zwischenmenschliche erheblich mehr Spaß.
Ihre Frage, warum ich nicht mit einer Begleitung unterwegs war, brachte mich zum schmunzeln. "Ich habe keine Frau. Und auch keine Verabredung, die auf mich wartet.", antwortete ich verschmitzt und konnte meinen Blick nicht von ihrer Oberweite abwenden, als sie ihre Jacke zurecht rückte. sie deutete viel an und gab doch nichts preis. Naja, sehr viel Haut eben. Ich schaute ihr wieder in ihre Augen. Eindeutig wusste sie, was sie machte. Und sie konnte es sich leisten. Definitv. Sie war ein verdammt hübsches Mädchen, direkt und spielte gekonnt nebensächlich mit ihren Reizen. Ihre Frage hatte ich fast vergessen. Doch noch hallte sie in meinen Kopf wieder. "Nur hübsche Mädchen.", sagte ich grinsend. Ich schluckte als sie sich zu mir nach vorne beugte. Und wieder ging mein Blick auf Wanderschaft. Ich konnte sehr viel erahnen, aber nicht erkennen. Ich richtete meinen Blick wieder auf sie. "Und Sie wissen offenbar gut mit ihren Reizen zu spielen.", sagte ich schon fast neckend,
Celeste
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Re: Parkbank am Platz
von Celeste am 05.07.2017 00:02Man konnte es ihm fast schon ansehen welche Wirkung ich auf ihn hatte. Es war so ziemlich die selbe Wirkung wie bei jedem anderen Mann auch. Sie bekamen diesen gewissen Glanz in den Augen, der so viel über sie aussagte. Ebenso wie ich schien er von einer direkten Natur zu sein, was ihn doch interessanter machte, als so manch anderen Typen. Vielleicht würde ich nicht nach fünf Minuten das Interesse an ihm verlieren.
"Ist das denn wichtig, warum ich hier bin? Das sind doch alles unwichtige kleine Details, oder etwa nicht?" gab ich nur die Gegenfrage. Ich war nich darauf aus ihn mit solchen Dingen, wie meinem Wunsch nach Ruhe zu langweilen. "Aber dasselbe könnte ich Sie fragen, warum Sie allein sind? Und nicht mit einer hübschen Verabredung unterwegs sind?" hakte ich nach. Man konnte ja mal nachfragen. Vielleicht war ja eine andere Frau in seinem Leben? Aber tief in meinem Inneren wusste ich, dass es mir egal war. Vielleicht waren es auch nur die ganz alltäglichen Instinkte einer Sirene.
Ich beantwortete seine recht rhetorische Frage nur mit einem Lächeln, da er keine Antwort abwartete und sich auch gleich zu mir setzte. Selbst wenn es eine ernst gemeinte Frage gewesen wäre, wäre ich nicht abgeneigt gewesen.
Ich drehte mich zu ihm und zupfte kurz meine, doch recht weit ausgeschnittene Jacke zurecht. Vielleicht hatte sie doch nun einen Sinn. Immerhin versteckte sie einiges von meiner Haut, gewährte aber dennoch gewisse Einblicke.
"Und? Sprechen Sie immer fremde Mädchen an, welche allein auf einer Parkbank sitzen?" fragte ich mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen und beugte mich leicht zu ihm herüber.
Andreas
Gelöschter Benutzer
Re: Parkbank am Platz
von Andreas am 04.07.2017 08:23(ich habe die ganze Zeit Hogsmeade geschrieben obwohl wir in der Winkelgasse sind :o Sorry dafür. War wohl doch zu müde)
Soe drehte sich tatsächlich zu mir um und lächelte mich an. Dieses warme Lächeln ließ mein Herz fast erweichen. Ihre Stimme hatte einen bezaubernden Klang. War sie sich dessen bewusst? Bestimmt, denn sie war sehr direkt. Das gefiel mir. Nicht lange drum herum reden, das gefiel mir. "Wie kommt es, dass Sie hier so alleine sein?", fragte ich ohne genau wissen zu wollen, warum sie hier war. Fakt war, dass sie hier auf der Bank saß, vollkommen alleine war in nun mit mir redete. Ich war mit ihr ins Gespräch gekommen. Alles andere würde sich ergeben. "Darf ich mich zu Ihnen setzen?" Es war eine Frage aus reiner Höflichkeit. Aber ich setzte mich trotzdem. So oder so war das Gespräch dadurch wesentlich angenehmer. Ich drehte mich zu ihr, überschlug meine Beine und legte einen Arm lässig über die Lehne. Ich lächelte sie an und war gespannt, was sie nun sagen würde.
Celeste
Gelöschter Benutzer
Re: Parkbank am Platz
von Celeste am 04.07.2017 00:14Immer mehr verlor ich mich in meinen eigenen Gedanken um das mysteriöse Schicksal von H und R. Wie alt das eingeritzte Herz wohl war? Beneidete ich diese beiden mir unbekannten Personen vielleicht? Ein wenig. Denn vielleicht, vielleicht waren sie wirklich diese beiden Personen gewesen, die füreinander bestimmt waren. Oder es war einfach nur schlichtes, dämliches Wunschdenken von mir. Immerhin, so viele Jahre die ich nun lebte und dennoch hatte ich keinen Partner an meiner Seite, wurde vielleicht irgendwann ein wenig einsam. Die Alters-Melancholie hatte wohl wieder zugeschlagen. Jedoch fing ich mich schnell wieder. Trübsal blasen brachte mir nun auch nichts. Ich hörte leise fast schon katzenartige Schritte. Sofort verbannte ich jegliche Gedanken an das was hätte sein können, oder nicht und horchte genauer hin.
Ich blieb nicht lange allein, es gesellte sich ein Mann mittleren Alters zu mir. Und dennoch mit Sicherheit wesentlich jünger als ich selbst. Sein charmantes Lächeln ließ ihn noch attraktiver wirken, als er es ohnehin schon war. Einen Moment lang musterte ich ihn schweigend, seine Augen waren dunkel. Was ihnen irgendwas Mysteriöses und Geheimnisvolles verlieh. Glück für ihn, ich mochte Geheimnisse. Egal wie düster und erschreckend sie seien konnten.
Ich drehte mich in seine Richtung und warf ihm ein bezauberndes und freundliches Lächeln zu.
„Ich bin doch jetzt nicht mehr alleine." Antwortete ich. „Jetzt habe ich ja, interessante Gesellschaft." Fügte ich hinzu.
Andreas
Gelöschter Benutzer
Re: Parkbank am Platz
von Andreas am 03.07.2017 23:52Ich hatte keine Lust mehr, bei mir zu Hause zu sein. Eine Arbeit hatte ich nicht, und wollte ich auch nicht. Ich war reinblütig, die einzige Arbeit die ich kannte, war die für den dunklen Lord. Jener Lord, der das Grpßartige Ziel verfolgte, diesen Schlammblütern den garaus zu machen.
Und ich hatte keinerlei Hemmungen, da mitzumachen und das Leben anderer zu zerstören. Töten wollte ich nicht, das ging viel zu schnell vorbei.
Ich ging also nach Hogsmeade, bei Madame Rosmerta gab es einfach das beste Butterbier und den besten Feuerwhiskey. Nachdem ich mir einige Gläser gegönnt hatte, natürlich mit angemessen Trinkgeld, machte ich mich auf den Weg durch die Wege durch Hogsmeade. Ich hatte wenig Lust mich wieder nach Hause zu begeben und der Whiskey wärmte mich gut. Er betäubte meine Sinne etwas. Ach, welch herrliches Gefühl. Ich konnte aber dennoch klar denken und mein gang war perfekt.
Nch einer Weile entdeckte ich ein jungen, hübsches Mädchen, das auf einer Bank saß uns über die Lehne strich. Ich beobachtete sie eine Weile. Sie hatte etwas an sich, nur wusste ich noch nicht, was. Ich legte den Kopf leicht schräg und lächelte. Ja, wenn ich jetzt charmant sein würde, würde sie bestimmt mit mir reden. Ich ging auf sie zu, mein charmantestes Lächeln hatte ich aufgesetzt. "Na?So allene hier?", fragte ich sie.
Celeste
Gelöschter Benutzer
Re: Parkbank am Platz
von Celeste am 03.07.2017 23:36Mittlerweile hatte ich doch genug Wochen im Schloss verbracht. Ich konnte diese grau-braunen Steinwände nicht mehr sehen, diese sich ewig bewegenden, quatschenden Bilder. Ich hatte zwar nichts gegen Kunst, aber die meisten Gemälde wurden mit der Zeit anstrengend. Genau wie die Schüler. Sie waren so laut und dieses ewige Getrampel ihrerseits bereitete mir regelrecht Kopfschmerzen. Und von meinem Durst, den ich irgendwie innerhalb des Schuljahres versuchte unter Kontrolle zu halten, wollte ich gar nicht erst anfangen. Es war ein durch und durch anstrengendes Leben als Schülerin. Aber es war auch eine neue und interessante Erfahrung. Wie sehr sie sich von der Beauxbatons Schule für Hexerei und Zauberei unterschied. Sie war ich will nichts Falsches sagen, aber im Gegensatz zu Beauxbatons, war Hogwarts ziemlich rustikal und primitiv gehalten. Vielleicht sollten sich hier die Schüler mehr auf den Unterricht konzentrieren, als auf ihre Umgebung.
Jedenfalls war es keine Überraschung, dass ich an einem freien Tag, an dem ich kein Unterricht mehr hatte mich vom Schloss entfernte und der Winkelgasse einen Besuch abstattete. Ich streifte einige Stunden ziellos durch die verschiedenen Gassen, möglichst bedacht darauf auf keine Leute zu treffen die ich kannte nicht, dass es unangenehme Folgen haben könnte. Im Sinne von: Hast du nicht noch Schule? Ich dachte Ferien seien erst nächste Woche. Blablabla.
Schließlich landete ich auf einer Parkbank. Man sah ihr, ihr alter an. Sie war nicht mehr die Jüngste, ebenso wenig wie ich es war. Aber im Gegensatz zu mir, war weiß angestrichene Holzbank –deren Farbe schon mittlerweile Stück für Stück abblätterte – vergänglich. Irgendwann würde sie verrotten, schimmeln und müsste entfernt werden. Ich würde so bleiben, wie ich jetzt war. Für immer, es sei denn, ich sterbe durch irgendeinen unglücklichen Zufall.
Mit den Fingern strich ich vorsichtig die Einkerbung eines ziemlich schlecht eingeritztem Herzens nach. In dem Herz waren die Initialen H & R eingeritzt. Wer wohl H und R waren? Ob sie noch zusammen waren? Wie alt sie wohl waren? Hatten sie Kinder? Waren sie schon längst verstorben? Alt und glücklich miteinander aufgewachsen? Haben Enkel gehabt? Oder ist es doch alles ganz anders gekommen, als sie es sich damals vorgestellt hatten, wo sie noch frisch verliebt waren.
Parkbank am Platz
von Remus am 19.05.2017 21:05» Die steht schon seit Jahrhunderten da, so sagt man (und so gammlig sieht sie auch aus). Durch die Jahre hinweg stehen da viele eingeritzte Initialen mit Herzen mit denen gelangweilte Schüler sich gerne mal verrückte Geschichten ausdenken. Noch heute ritzen verliebte Paare dort ihre Initialen ein, streiten das aber später immer ab.


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