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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 26.03.2019 21:47„Es geht nicht darum in einer Sache besonders gut zu sein, A“, antwortete und lächelte mild. „Es geht um das große Ganze und da kann dir niemand etwas streitig machen.“ Ich sah wieder heraus auf die Ländereien. „Aber du brauchst nicht mich, der dir das sagt.“ Ich hatte immer angenommen, sie wusste, dass sie die Königin hier war. Niemand würde es wagen, sich mit ihr messen zu wollen. Ich dachte immer, sie brauchte keine Komplimente oder Jemanden, der ihr sagte, wie unglaublich sie war, aber gerade kamen mir da Zweifel. Vielleicht kannte ich sie doch gar nicht so gut, wie ich ignoranterweise immer angenommen hatte. Vielleicht war sie tief in ihrem Inneren auch nur ein Mädchen, das hin und wieder Bestätigung brauchte. Gerade von jemandem, der ihr so nahe stand. Oder aber mein vernebeltes Gehirn interpretierte gerade den größten Schwachsinn seit Menschengedenken. Ich sah ihr zu, wie sie an dem Joint zog und hob überrascht eine Augenbraue, als sie anfing zu husten. Es hatte mich schon beeindruckt, wie lange sie an dem Ding gezogen hatte, dafür dass sie so selten einen durchzog. Ich nickte und lachte leise. „Wäre vielleicht besser gewesen“, stimmte ich zu und beobachtete, wie sie wieder an dem Joint zog. Wie konnte jemand dabei nur so sexy aussehen? Die Art, wie sie das Wort Schokolade säuselte ließ mich grinsen. Wir beide hatten schon ordentlich einen im Tee und wie sich herausstellte, war das Gras doch nicht so beruhigend, wie ich vorhin angenommen hatte. Wenn ich nicht so oft kiffen würde, würde ich jetzt wahrscheinlich anfangen zu albern zu kichern und da die nächste halbe Stunde nicht mehr herauskommen. Bis es soweit war, müsste ich noch wesentlich mehr rauchen, denn das war eben der Nachteil an regelmäßigem Konsum. Man brauchte immer mehr um Effekte zu spüren. Wenn ich dabei an meinen Bruder und Nyx dachte, die Joints wie Zigaretten rauchten und man ihnen den Rausch überhaupt nicht anmerkte. Ich hob die Augenbrauen, als sie wieder mit dem Spiel von vorhin ankam. Und wieder erwähnte sie Jarik. Leider hatte ich seit dem Drei Besen wesentlich mehr Alkohol intus und meine Gefühlskontrolle war nichtmal mehr halb so gut wie vorhin. Mein Lachen verschwand. Ich drehte mich zu ihr und lehnte mich seitlich gegen die Brüstung der Platform, auf der wir standen. „Hattet ihr was?“ Ich konnte nicht warten und Jarik die Tage darauf ansprechen. Ich wollte es wissen, hier und jetzt. Ich nahm den Joint entgegen und nahm einen tiefen Zug, während ich mich doch wieder zur Brüstung wandte und mich mit den Armen daraufstützte. Ich aschte das Ende des Joint ab und sah zu, wie die Asche in den Abgrund unter uns segelte, während ich darauf wartete, dass Annika sich zu meiner Frage äußerte.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 25.03.2019 23:16Ihre Antwort überraschte mich, denn sie wirkte ganz und gar nüchtern und ehrlich. Ich hatte nie und nimmer damit gerechnet, dass sie so frei heraus sagen würde, warum sie es getan hatte. Früher hatte es nie Geheimnisse zwischen uns gegeben, doch seit wir angefangen hatten, immer mal wieder was miteinander zu haben, hatte sich das ein wenig geändert. Wir hatten angefangen, diese nüchterne Ehrlichkeit gegen diese provokanten Spielchen auszutauschen und ich ertappte mich oft dabei, wie ich die alten Zeiten vermisste. Doch im nächsten Moment hatte dieses ewige Hin und Her auch was aufregendes und reizvolles. Von den Nächten mit ihr ganz zu schweigen und die waren es einfach wert, auch wenn mir die alte Leichtigkeit zwischen uns eben manchmal fehlte. Umso wohliger war jetzt das Gefühl, das mich überkam, als sie mir die Wahrheit sagte. Ohne ein laszives Augenzwinkern oder zweideutiges Gerede. So wie früher. Mein rechter Mundwinkel verzog sich zu einem ebenso ehrlichen Lächeln. „Niemand würde je an dich herankommen, A“, antwortete ich wahrheitsgetreu ohne ihren Augen dabei aus dem Blick zu lassen. „Niemand.“ Ich sagte es und sah dann wieder zu Stacy und dem Hauselfen, der sich an die Arbeit machte. Mehr brauchte und würde ich dazu nicht sagen, denn es war eine Feststellung und erwartete nicht, dass sie darauf noch etwas antwortete. Wenn ich etwas wirklich meinte, benutzte ich meist nicht viele Worte. Das lag in der Familie. Mein Bruder redete auch immer nur das Nötigste und gegen ihn war ich bereits das reinste Plappermaul. Ich wusste nicht so recht, ob ich die Art, wie sie mit dem Elfen redete süß oder verrückt finden sollte. Irgendwie war es schon ein wenig süß zu sehen wie Annie, Königin von Hogwarts und der Albtraum aller Mädchen, mit einem so niederen Wesen liebenswürdiger sprach als mit den meisten Menschen. Andererseits waren Hauselfen einfache Nutzwesen, die ihre Aufmerksamkeit überhaupt nicht würdig waren. Ich würde wohl nie verstehen, was sie an ihnen fand. Aber wenn sie es glücklich machte, würde ich sie nicht daran hindern. Ich stand schon an der Tür, als sie an mir vorbeiging und dann mitteilte, dass sie mitkommen wollte. Innerlich musste ich natürlich breit grinsen, denn ich hatte gehofft, dass sie trotz der Vorkommnisse noch mitkommen würde. Hätte sie mich jetzt einfach stehenlassen, hätte ich den mit Abstand beschissensten Abend aller Zeiten gehabt und es hätte mir wahrscheinlich doch tatsächlich einen ziemlichen Stich versetzt. Den Weg durchs Schloss beschritten wir schweigend und ab und zu innehaltend, um zu lauschen, ob jemand kam. Doch ohne dass jemand uns entdeckte erreichten wir schließlich den Astronomieturm. Ein paar tausend Treppenstufen später waren wir endlich da, wo ich schon vor Stunden hatte sein wollen und zündete den neuen Joint an. Dann genoss ich den Ausblick und reichte den Joint an Annie weiter. „Ist lange her, seit wir das das letzte Mal gemacht haben“, stellte ich fest, immer noch den Blick über die Landschaft streifend. Das letzte Mal hatten wir vor bestimmt drei oder vier Monaten zusammen gekifft und es fühlte sich noch viel länger an.
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It was you
And without that in my life I'm depressed
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But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
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Shotgun in our kisses
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staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 21.03.2019 07:49Mein Gehirn war wirklich benebelt und die Wirkung zeigte sich jetzt mehr und mehr, als ich in den Schlafsaal zurückkehrte und mir das Mess ansah. „Ein bisschen lustig ist es schon irgendwie“, gab ich dann zu und mein Mundwinkel zuckte tatsächlich ein bisschen. Vielleicht lag es daran, dass ich einen Ausweg gefunden hatte und mich nicht mehr damit auseinandersetzen musste, vielleicht von der Schule zu fliegen. Vielleicht aber auch, weil es wirklich ziemlich lustig war, wenn ich genauer darüber nachdachte. Wenn es eine andere Sorte Gras gewesen wäre, wäre ich aus dem Lachen jetzt wahrscheinlich nicht mehr herausgekommen. Ich warf einen Seitenblick auf Annie, die mit verschränkten Armen ihr Werk betrachtete. „Ehrlich“, ich sah sie ernst an. „Wieso hast du das gemacht?“ Ich legte den Kopf ein wenig schief und beobachtete ihre Reaktion mit verschränkten Armen. Ich würde manchmal soviel dafür geben, um in ihren wunderschönen blonden Kopf reinschauen zu können, aber leider waren meine Legilimentikfähigkeiten noch sehr ausbaufähig und außerdem würde ich sie bei ihr vermutlich eh nie ohne ihre Erlaubnis anwenden. Hinter mir ertönte ein Gestotter und ich zog die Stirn kraus und warf einen Blick über die Schulter. Einer unserer Hauselfen war aufgetaucht und verbeugte sich gerade so tief, dass seine Nasenspitze den Boden berührte. Ich wollte gerade den Mund öffnen, um den Elfen anzuherrschen, er solle sich gefälligst beeilen, doch Annie kam mir zuvor. Sie ging auf das Wesen zu und tat etwas, dass mir nie im Leben einfallen würde: sie begrüßte ihn. Sie tat das immer und es war eine Eigenart, die ich zwar nicht verstand, aber mich auch nicht weiter störte. Elfen waren dazu da, Zauberern zu dienen. Wie man sie behandelte war einem selbst überlassen, klar war jedoch, dass sie die Arbeit brauchten. Deshalb verstand ich auch nicht, wieso Annika den Hang dazu hatte, ständig welche bei sich zu Hause zu befreien. Was sollten die Viecher denn auch mir ihrer Freiheit?! Aber ich beließ es einfach immer dabei. Wenn es sie glücklich machte, sagte ich dazu meinstens einfach nichts mehr. Und solange die Elfe nicht auf die Idee kam, mich jetzt plötzlich auch mit Du anzusprechen, war es mir auch egal. Annie zeigte derweil auf Stace und der Elf lief an mir vorbei und verbeugte sichh nochmal, bevor er sich ans Werk machte. „Beeil dich“, sagte ich noch mit Nachdruck an ihn gewandt, bevor ich mich auf das Bett gegenüber hinsetzte. Dann stand ich kurz darauf wieder auf und ging ein Stück in Richtung Tür. „Ich brauch den jetzt“, teilte ich A mit und zog meinen zweiten Joint aus der Hemdtasche. „Kommst du mit, oder willst du deiner besten Freundin dabei zusehen, wie sie wieder...hart wird?“ Ich verzog kurz das Gesicht, weil das so bescheuert klang, aber mir fiel auch gerade kein besserer Ausdruck ein.
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Re: Familien
von Ray am 19.03.2019 22:51~ done by Merle
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 17.03.2019 21:02Sie fuhr mich im gleichen Ton an, wie ich sie eben angegriffen hatte. Unsere Anspannung konnte man beinahe hören und dass mein Gehirn so verlangsamt von dem Alkohol und dem Gras war, machte es irgendwie nicht besser. Annie stand mit verschränkten Armen und immer noch ohne Bluse vor mir und sah mich vorwurfsvoll an. Natürlich würde ihr Zauber wirken, aber es würde einfach zu viele Fragen aufwerfen, sie hier so liegen zu lassen und ich konnte es mir nicht leisten, dass die Spur zu mir zurückführte. Oben angekommen war mir klar, dass der einzige Ausweg war, meinen Bruder um Hilfe zu bitten. Koste es was es wolle. Annikas Blick, war definitiv ZU freundlich, als sie mir versicherte, hier zu warten bis ich wiederkam. Ich kannte sie gut genug zu wissen, dass sie etwas im Schilde führte, aber alles was sie jetzt noch anrichten konnte, war jetzt eh egal. Egal, was für eine Lösung Ragnar vielleicht für das Problem hatte, was auch immer Annie jetzt tat, es würde mit dem Rest verschwinden. Ich hielt kurz inne und sagte schließlich einfach: „Bring sie nicht um, ja?“ Mehr wollte ich nicht. Was auch immer sie Stacy noch antun wollte, es war im Grunde egal. Wir würden es reparieren können. Aber eine Leiche wäre nochmal ein ganz anderes Problem und ich hatte kein Interesse daran, meinen Abschluss in Askaban machen dürfen.
Als ichh zurückkahm, war Annies Blick sogar noch unglaubwürdiger als vorher. Ich kannte dieses falsche Lächeln und meistens bedeutete es nichts Gutes. „Ah ja?“, fragte ich genauso wenig überzeugend wie ihr Lächeln. „Freut mich zu hören.“ Die beiden beste Freunde? Im Leben nicht. Doch ich konnte sehen, dass Stacy noch atmete, also wollte ich lieber gar nicht wissen, was A angestellt hatte. Bei ihr konnte das so ziemlich alles sein. Ich ließ mich auf einen Stuhl neben dem Bett fallen und raufte mir die Haare. Dann sah ich auf, als A mich provokant anschaute und zog misstrauisch die Stirn kraus. „Was meinst du?“ Ich stützte mich mit den Ellenbogen auf meine Oberschenkel und musterte A. Irgendetwas hatte sie vor und es konnte nichts Gutes sein. Und wieder hasste ich mich selbst dafür, auf die Party gegangen zu sein. Ansonsten hätte ich jetzt mit Annika alleine auf dem Astronomieturm gesessen, gekifft und den besten Sex meines Lebens gehabt. Stattdessen saß ich hier mit einer Gummipuppe, einer unberechenbaren und dabei zienlich heißen Sexbombe und einem völlig benebelten Kopf, der sich bereits moralisch darauf vorbereiten musste, die nächsten Monate jede kleine Drecksarbeit für meinen Bruder zu erledigen.
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 16.03.2019 15:18Ich begutachtete Annikas Werk, das wie ein großer Gummiklumpen auf dem Boden lag. „Du hast die Spielregeln gemacht, A“, schnaubte ich als Antwort auf ihren Kommentar und wenn ich nicht bereits so breit gewesen wäre, wäre ich vielleicht wütend geworden. Das ganze Spiel zielte darauf ab, Leute intimer zusammenzubringen, als sie meistens wollten und das schloss A und mich ein. Wenn wir den anderen nicht mit anderen zusammen sehen wollten, hätten wir uns von vornherein nicht darauf einlassen sollen. Ich wusste jetzt zumindest ganz klar, dass ich es mir nicht weiter reinziehen konnte, wie Annie mit anderen Typen rummachte. Das hielt ich heute einfach nicht aus. Als ich Stace schließlich hochhob und Anstalten machte, den Raum zu verlassen, stellte sich A direkt vor uns und versperrte uns den Weg. An dem was sie sagte war was dran, aber ich wusste auch nicht, was wir sonst mit ihr machen sollten. Vor allem weil ich mir nicht ausmalen wollte, was Stacy verlangen würde, damit sie nichts von dem Vorfall erzählte. Am Ende wollte sie wieder eine Beziehung und das war wirklich das Letzte, was ich mit ihr wollte. Ich sah mich kurz fragend um, und überlegte fieberhaft nach einem Ausweg. Dann sah ich Annie wütend an. „Wieso musstest du denn auch ausgerechnet Brackium nehmen?!“, fuhr ich sie an. „Hättest du ihr nicht einfach eine reinhauen können? Weiß der Geier wie wir jetzt an Skelewachs rankommen.“ Ich sah Stacy an, die wie eine Puppe in meinen Armen hing. Doch Annika hatte recht, wir konnten nicht in den Krankenflügel. Vor allem ich konnte das nicht, immerhin war ich bei all meinen Fehltritten schon beinahe auf Bewährung hier in Hogwarts. So kurz vor meinem Abschluss durfte ich einen Rausschmiss nicht riskieren. Das würde meinen Namen, meine Familie und mein Erbe bedeuten, denn meine Familie würde mich verstoßen, enterben und sicherlich dafür sorgen, dass ich weit genug weg verschleppt und eingesperrt wurde, dass ich nie wieder jemandem mit dem Namen Nott in die Augen sehen könnte. Doch als sie vorschlug, Stacy einfach die Erinnerungen zu löschen schüttelte ich den Kopf. „Das reicht nicht“, ich warf einen Blick hinter mich, wo die anderen noch immer seelenruhig weiterspielten. „Lass uns erstmal hier verschwinden.“ Ich nickte in Richtung der Treppe, die neben uns zu den Schlafsälen hoch führte und folgte Annika dann die Treppen nach oben. Ich wusste, wo Stacys Schlafsaal war und bugsierte sie schließlich zu ihrem Bett, auf das ich sie ein wenig zu grob fallen ließ. Dieses gummiartige Gefühl von ihrem Körper war wirklich widerlich und ich musste mich zusammenreißen, mich nicht zu schütteln. Dann fuhr ich mir mit beiden Händen verschränkt durch die Haare und über den Nacken und verharrte so, während ich auf das Problem vor uns starrte. „Wir können ihr nicht einfach die Erinnerung löschen und so hier liegen lassen“, fing ich an. „Das würde zu viele Fragen morgen früh aufwerfen und jeder hat gesehen, wann sie verschwunden ist.“ Nein, das ging auf keinen Fall. Wir mussten ihr Skelewachs besorgen und anschließend das Gedächtnis löschen. Ich atmete angestrengt tief ein und aus und ging dann Richtung Tür. „Bleib kurz hier und sorge dafür, dass keiner sie sieht“, murmelte ich an Annie gewandt. „Ich versuche Ragnar über den Kamin in dem leeren Kerkerraum zu erreichen.“ Dann schloss ich die Tür hinter mir und atmete nochmal tief ein und aus. Hier und jetzt die Kontrolle zu verlieren wäre eine Katastrophe, also machte ich mich auf zu dem leeren Raum, der neben dem Klassenzimmer für Zaubertränke lag und von dem wir häufiger Gespräche nach Hause machten, wenn der Kamin im Gemeinschaftsraum besetzt war.
Zwanzig Minuten später kehrte ich zu Annie und Stacy zurück. „Ist alles gut gegangen?“, fragte ich und zog Annika ein Stück von Stacy weg, damit sie nicht alles mitbekam. Auch wenn das jetzt eh egal war. „Ragnar schleust einen Hauselfen her, der nimmt Stacy mit und kümmert sich darum, dass sie morgen früh hier wieder aufwacht, mit Knochen, ohne Erinnerungen.“ Stacy würde einfach aufwachen und denken, sie hatte einen Filmriss. Ich wollte jedoch gar nicht wissen, was mein Bruder jetzt von mir verlangen würde. Denn bei ihm hatte alles seinen Preis und mich graute es davor, jetzt in seiner Schuld zu stehen.
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 15.03.2019 09:42Annies Reaktion war überraschenderweise sogar, wie ich gehofft hatte - dachte ich jedenfalls zuerst. Sie hätte auch so tun können, als sei es ihr egal, wie ich das meistens tat und das hätte mich jetzt ziemlich abgefuckt. Nein, sie stand dort und biss sich vor Wut auf die vollen Lippen, was ich wiederum ziemlich sexy fand. Ihre Hände hatte sie trotz der langen Fingernägel zu Fäusten geballt und das alles, während sie ohne Oberteil dastand, fiel mir beinahe schwer, nicht aus der Rolle zu fallen. Stacy schob sich an A vorbei zurück in den Gemeinschaftsraum und als ich an ihr vorbeilaufen wollte, bereute ich es bereits, Stacy jetzt etwas schuldig zu sein. Auf das, was ich ihr im Vorbeigehen zuraunte, wurde sie sichtbar nur noch wütender. Ich schob mich an ihr vorbei und wieder zurück in den Gemeinschaftsraum, als sie „Hey“, rief. Ich sah mich mit gerunzelter Stirn zu ihr um, Stacy, die ein paar Meter weiter stand, ebenfalls. Ich rechnete schon damit, dass sie sich an die anderen wenden würde, die alle seelenruhig etwas weiter hinten nach wie vor weiterspielten und von uns keine Notiz nahmen. Vielleichg hatte sie vor, uns in irgendeinerweise bloßzustellen oder sonstwas. Aber es kam noch unerwarteter. A schritt schnurstracks auf Stace zu, holte aus, und schlug ihr mit der flachen Hand mit voller Wucht auf die Wange. Stacy gab ein Quietschen von sich und hielt sich ein paar Sekunden mit schreckerfüllter Miene das Gesicht, bevor sie ängstlich und fassungslos erst zu A, dann zu mir und dann wieder zu Annie starrte. Ich hatte die Augen überrascht aufgerissen und stand jetzt da, mit einer Mischung aus Fassunglosigkeit und Amüsement. A‘s Spontanität war wieder einmal bewundernswert. Ich sah, wie Stace nach ihrem Zauberstab tastete, doch Annika war schneller und richtete ihn auf sie, doch die Worte die sie sprach, waren zu leise, als dass ich sie von hier verstehen konnte. Im nächsten Moment sank Stacy in sich zusammen und lag auf dem Boden wie eine Gummipuppe. Brackium Emendo, schoss es durch meinen Kopf, doch bevor ich reagieren konnte, hatte ich ein seltsames Summen im Kopf, dass alle Geräusche untergehen ließ. Das Rauschen war so stark, dass ich schon dachte, ich hätte einen Hörsturz von der Musik, aber so schnell wie es kam, war es schon wieder vorbei. Ich blinzelte kurz und sah dann, wie Annie über Stacy stand und mich beinahd verängstigt ansah. Ich ging auf die beiden zu und schob Annie ein Stück weg. „Was hast du dir dabei bitte gedacht?!“, fuhr ich sie im Vorbeigehen an und kniete mich dann neben Stacy, die mur noch ihre Augen panisch hin und her bewegen konnte. Ich stupste sie mit dem Finger leicht in Arm und meine Vermutung wurde bestätigt. Kein einziger Knochen mehr in ihrem Körper. Ich verzog das Gesicht leicht, denn das Gefühl, sie zu piksen war irgendwie ekelerregend gewesen und verzog das Gesicht, während ich kurz überlegte. Dann fuhr ich mir durch die Haare und stand wieder auf. „Sie muss in den Krankenflügel.“, stellte ich fest und nahm meinen Mut zusammen, als ich Stacys Gummikörper hochhob. Ein Blick zu den anderen zeigte mir, dass keiner diesen Zwischenfall bemerkt hatte. Im Vorbeigehen warf ich Annie noch einen Blick zu, der sowohl tadelnd als auch ein bisschen amüsiert wirkte. Denn dass sie so offensichtlich vor allen anderen ein anderen Mädchen angriff, amüsierte mich. Irgendwie fand ich diese Gewaltbereitschaft bei Mädchen sexy und wenn sie dann noch so aussahen wie Annika, wusste ich eh nicht mehr wo mir der Kopf stand. Mit dem Blick stellte ich ihr frei, hierzubleiben oder mitzukommen, aber eines war klar, ich würde danach nicht nochmal herkommen, sondern mir irgendwo meinen zweiten Joint genehmigen. Mit oder ohne sie. Auch wenn ich mir wirklich wünschte, sie würde mitkommen.
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 13.03.2019 22:41Ich musste mich wirklich zusammenreißen nicht aufzustehen, und den Ravenclaw-Jungen von ihr wegzureißen. Ich fragte mich wirklich, warum mich das so aufregte. Es war nur ein Spiel. Und ich hatte Annie schon oft mit anderen herumknutschen sehen, wenn wir zusammen unterwegs waren abends und unsere Wingman-Masche nutzten. Auch nachdem wir angefangen hatten, hin und wieder miteinander zu schlafen, hatte unseren alten Gewohnheiten nichts im Wege gestanden. Wir beide machten einfach unser Ding und wussten, dass der andere immer für einen da war. Wieso also, konnte ich mir den Anblick gerade nicht geben? Ich wusste, dass sie ihn nur so (vermeintlich) leidenschaftlich küsste, um mich zu provozieren. Sonst wäre ich immer darauf angesprungen, hätte es vielleicht sogar gern mitangesehen, weil ich wusste, dass sie am Ende eh mit mir nach Hause gehen würde und keiner etwas dagegen tun konnte. Aber jetzt war es fast so, als würde ich gerne Anspruch erheben. Ich wollte sie mit niemandem teilen, egal wie unbedeutend er war. Deshalb blieb meine Miene auch versteinert und ich bemühte mich nichtmal mehr, den Schein aufrechtzuerhalten. Ich wollte das nicht sehen. Ich atmete spürbar aus, als sie sich endlich aus dem erzwungenen Kuss löste und den Jungen beinahe von sich wegschubste. Während der Würdel weitergereicht wurde, stand Annika auf und steuerte auf die improvisierte Bar zu. Statt sich dort jedoch eine neue Mische zu machen, schnappte sie sich einfach direkt zwei Flaschen und stöckelte damit wieder zu ihrem Platz zurück, wo sie sich eine Zigarette anzündete. Es war das Normalste auf dieser Welt, aber trotzdem fand ich es immer wieder heiß, wenn sie das tat. Außerdem hatte sie die Eigenart, sich die Zigaretten immer mit diesen Muggelteilen anzustecken, was irgendwie süß war. Ich versuchte mich ja heimlich immer noch daran, ein Feuer an meinen Fingerspitzen zu entfachen, um mir meine Kippen anzuzünden, wie Ragnar und Nyx das immer machten und ziemlich badass dabei aussahen. Aber bisher hatte ich es nichtmal geschafft, dass meine Finger warm wurden, also hatte ich noch einiges zu üben, bis ich damit herumprollen konnte. Ihr siegessicherer Blick entging mir nicht, als ich die fünf würfelte und sie kurz ansah. Doch dann stand ich auf und nahm kurzerhand Stacy an die Hand, um mit ihr den Raum zu verlassen. Natürlich hielt Stacy draußen nicht den Mund, wie ich ihr befohlen hatte, sondern stand da mit einem Schmollmund und versuchte krankhaft, mich doch zu überzeugen. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir schließlich, dass 6 Minuten vergangen waren und uns somit noch eine Minute verblieb. „Pass auf“, sagte ich schließlich und winkte sie zu mir heran. „Du stellst jetzt einfach keine Fragen, sondern spielst mit“, erklärte ich ihr und auf einen vorwurfsvollen Blick hin verdrehte ich die Augen. „Na schön, dann verspreche ich dir, sehen wir uns nächste Woche im Bootshaus.“ Das war immer unser Ort gewesen und seit unserer Trennung hatte Stacy es immer wieder versucht, dass wir wieder was miteinander anfingen. Ab und an ließ ich es zu. Meistens nicht. Stacy strahlte zufrieden und stellte sich vor mich. Ich fuhr mit den Daumen einmal leicht über ihre Lippen, sodass ihr Lippenstift ein wenig verschmierte. „Zerzause deine Haare ein bisschen“, forderte ich und als sie nicht sofort reagierte machte ich eine eilige Handbewegung. „Mach einfach“, fuhr ich sie an. „Als ob dich jemand daran festgehalten hätte.“ Sie wusste genau, was ich meinte und ich musste sagen, sie sah ziemlich überzeugend aus. „Sehr gut“, lächelte ich und zog nur das Gürtelende aus der Lasche, ohne jedoch die ganze Schnalle zu öffnen. In dem Moment öffnete sich die Tür und zu meiner Genugtuung steckte Annie den Kopf herein, nicht jedoch ohne sich die Hand zunächst vors Gesicht zu halten. Dass sie dort nur noch im BH stand, ließ mich innerlich kurz staucheln, denn jetzt fiel es mir viel schwerer, mein Ding hier durchzuziehen. Ich drehte mich ganz zu ihr um und schob das Ende meines Gürtels nur noch in die Lasche zurück, als ob ich es gerade in der Zeit geschafft hätte, in wieder zu schließen. Ich setzte ein Grinsen auf, dass sehr zufrieden mit mir selbst aussah -auch wenn es eigentlich am Gras lag, dass mir diesen Blick verschafft hatte- und zwinkerte Stacy kurz zu, als ob es mir gerade besonders gut gefallen hätte. „Du bist die Beste, Stace“, raunte ich Stacy noch zu, gerade so laut, dass Annie es hören konnte und ließ ihr dann den Vortritt zurück in den Gemeinschaftsraum. Als ich mich an A vorbeischob, die eben noch triumphieren gelächelt hatte, beugte ich mich beiläufig ein Stückchen zu ihr herunter, damit sie mich verstand. „Sie hat mich in 5 Minuten geschafft. Das dürfte ein Rekord sein.“, flüsterte ich und trat dann an ihr vorbei in den Gemeinschaftsraum. Annie wusste, dass das bei mir sonst nicht so schnell ging und auch Stacy mit ihren Talenten hätte das nicht geschafft. Aber A hatte mir den Kampf angesagt und deshalb würde sie den auch bekommen.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 13.03.2019 01:08„Bist du doch schon“, antwortete ich und zog an meinem Joint während ich sie auffällig musterte. Vielleicht nichg Queen von England, aber die Queen von Hogwarts allemal. „Und außerdem“, raunte ich ihr zu. „Kann ich dir alles besorgen. Wann und wo du willst.“ Ich zwinkerte ihr zweideutig zu und lächelte selbstgefällig bevor ich kurz zu Jarik rübersah, der angefangen hatte, mit der Kleinen auf seinem Schoß herunzuknutschen. Sie sah aus, als würde sie ihm gleich das halbe Gesicht abbeißen und ich hoffte wirklich, meinen besten Freund morgen noch in einem Stück vorzufinden. Zu unserem gemeinsamen Glück, befreite uns Annie von dieser Last, indem sie die Party vom Kleingemüse befeite, was Jariks neue Bekanntschaft mit einschloss. Aber da er auch keine Anstalten machte, einfach mit der Kleinen mitzugehen nahm ich an, dass ihre Kusskünste wohl ohnehin nicht besonders berauschend gewesen waren. In ihren Augen sah ich den Hauch von Unzufriedenheit aufblitzen, als ich auf ihre Provokation hin keine Reaktion zeigte, sondern gelassen den Sessel wegschob und mich zu meinen Freunden gesellte. Ein wenig ärgerte es mich allerdings, dass ich durch sie so abgelenkt gewesen war, dass ich meine Mische doch glatt beim Sessel hatte stehen lassen. Aber immerhin hatte ich noch den Joint und so langsam spürte ich auch hier eine leichte Wirkung. Ragnar hatte nicht untertrieben, das Gras war dieses Mal wirklich gut. Es war sogar so gut gewesen, dass er und Nyx sich für einige Stunden versöhnt hatten. Auf jeden Fall hatte es dafür gesorgt, dass die beiden mich stundenlang in der letzten Nacht zuhause wachgehalten hatten, was ich weniger amüsant gefunden hatte. Auf meine Aufforderung hin sah sie mir mit diesem bestimmten Blick für einen Moment direkt in die Augen. Eines war klar, ich konnte mich auf etwas gefasst machen. Dann fing sie tatsächlich an, den Würfel in die Luft zu werfen und dann zu Boden fallen zu lassen. Ich hob den Kopf ein wenig, denn über die Köpfe der anderen konnte ich das Ergebnis nicht sehen. „Drei“, murmelte jemand in meiner Nähe. „Hoffentlich trifft es mich“, ein anderer, die Sehnsucht in der Stimme war nicht zu überhören. Da hatte wohl jemand den unerfüllten Traum, dass Annie ihn jemals genug beachten könnte, um etwas mit ihm anzufangen. Ich schmunzelte in mich hinein, auch wenn ich innerlich eine leichte Anspannung empfand, denn heute würde ich es nicht so einfach hinnehmen können, wenn sie irgendeinen anderen Kerl küsste. Sie trat in die Mitte des Kreises und der Typ hinter ihr hatte einen vielsagen Blick, der alles verriet. Kurz war ich gewillt einfach die Mische von meinem Sitznachbarn quer durch den Raum in sein Gesicht zu werfen. Doch ich hatte Glück. Die Flasche wurde langsamer und für einen kurzen Moment dachte ich tatsächlich, dass sie bei mir anhielt. Ich hörte trotz eines bereits sehr langen Zugs an Joint erst auf daran zu ziehen, als die Flasche zum Stillstand kam. Unglücklicherweise nicht bei mir. Sondern kurz davor. Bei Beth. Ich ließ den Rauch abermals aufsteigen und atmete ihn durch die Nase wieder ein. Beth war zwar nicht ich, aber Beth war besser als irgendein anderer Kerl, versuchte ich meine Enttäuschung wegzudenken. Ein Raunen ging durch den Raum, doch Annie lachte nur darüber und kam ohne Zögern in unsere Richtung. Als die beiden sich küssten ging vor allem von den Typen im Raum ein Johlen und Pfiffe durch die Reihen, während ich mit einem selbstzufriedenen Grinsen direkt danebensitzen konnte und das Spektakel genoss. ‚Ein Dreier mit den beiden wäre auch nicht schlecht‘, schoss es durch meinen Kopf, doch wenn ich an Beth dachte, die eine ziemliche Kratzbürste und Nervensäge sein konnte, verwarf ich die Idee wieder. Ich biss mir amüsiert auf die Unterlippe, als die beiden sich wieder voneinander lösten. Ich schmunzelte, als sich Annikas und meine Blicke kurz kreuzten, nachdem sie sich wieder an ihren Platz gesetzt hatte. Sie war wirklich eine Teufelin. Der Würfel wurde weitergereicht und weitergereicht, hier und da fielen Hüllen, wurde herumgeknutscht, sich zum Affen gemacht. Alles war dabei. Ich beobachtete alles mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, bis zu dem Moment, als ein Typ, der mir nur vage bekannt vorkam, eine 4 würfelte. Die Flasche zeigte daraufhin auf einen Kerl, der neben Madison saß und offensichtlich nicht wusste, was er dem anderen für eine Aufgabe stellen sollte. Chandler schien ihm ganz leise etwas zu sagen, man konnte es nur vage daran erkennen, dass sich seine Lippen bewegten und der Junge neben ihm sah plötzlich auf. „Du musst die Person küssen, für die du schon seit Jahren schwärmst.“ Ein paar Leute, offenbar alles Ravenclaws sahen sich gegenseitig feixend an. Der Junge, der die vier gewürfelt hatte, schien einer von ihnen zu sein und wirkte jetzt etwas blass. Es schien wohl bei ihnen ein offenes Geheimnis zu sein, wen er mochte und ihm schien keine andere Möglichkeit offenzustehen. Der Junge stand mit zitterigen Knien auf und ich hob interessiert die Augenbrauen, als er direkt vor Annie stehenblieb. Das könnte unmöglich sein Ernst sein. Annika lächelte plötzlich sehr breit und für den Bruchteil einer Sekundd streifte mich ihr selbstgefälliger Blick. Sie würde nicht nein sagen. Das waren die Spielregeln. Und als der Junge sie küsste, konnte sie es sich nicht nehmen lassen, den Kuss zu ihrem zu machen und fuhr mit ihren Fingern in seinen Nacken und griff fest in seine Haare. Über seine Schulter hinweg öffnete sie kurz die Augen und sah direkt mich an mit einem provozierenden Blick, als würde sie es gerade sogar genießen. Jetzt hatte ich keine Lust mehr, so zu tun als wäre es mir egal. Meine Miene versteinerte sich und ich sah sie zähneknirschend an mit angespanntem Kiefer an. Dann fuhr mein Blick zu Madison herum, der so tat, als hätte er damit nichts am Hut. Der Bastard hatte gebau gewusst, wen der Junge küssen wollte und ich schwor mir, dass er dafür noch büßen würde. Der Kuss dauerte viel länger, als eigentlich nötig. Das machte sie extra und sie hatte mich damit erwischt. Den weiteren Verlauf des Spiels blickte ich düster drein und zog fast aggressiv häufiger als normal an meinem Joint. Dann hielt mir plötzlich jemand den Würfel vor die Nase und ich blinzelte kurz. War es schon soweit? Mit ausdrucksloser Miene nahm ich den Würfel entgegen und ließ ihn dann vor mir auf den Boden rollen. 5. Ich musste kurz überlegen was das bedeutete und sah mich kurz um. Ich klemmte mir den Joint in den Mundwinkel und stand auf. Nur wenige Plätze neben mir saß Stacy Rowle, mit der ich mal ganze zwei Monate zusammengewesen. Stacy hatte leider die Angewohnheit, mit so ziemlich jedem Mann in die Kiste zu springen, der ihr über den Weg lief, oder zumindest regelmäßig vor ihnen auf die Knie zu gehen. Und das konnte sie wahrhaftig gut, das wusste jeder. Aber das war für unsere Beziehung nur bedingt vorteilhaft gewesen, also war das mit uns schnell in die Brüche gegangen. Was nicht hieß, dass wir uns noch...gut verstanden. Hin und wieder. Ich blieb vor ihr stehen und streckte ihr meine Hand entgegen, die sie ergriff und ich ließ iim Gehen Annie nicht aus den Augen, während wir den Raum verließen. Draußen fing Stacy sofort an, mich gehen die nächstbeste Wand zu bugsieren und griff nach meinem Gürtel. Ich schob sie ruckartig weg von mir. „Lass das“, fuhr ich sie an und drückte den aufgerauchten Joint auf dem Fensterbrett aus. „Bleib da jetzt einfach stehen und halte für 7 Minuten den Mund.“ Mit verschränkten Armen lehnte ich mich an die Wand und sah aus dem Fenster während ich die Zeit abwartete.
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Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
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It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
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Re: Zukunftsplay » 18
von Ray am 11.03.2019 22:23Zuerst dachte, sie würde nicht weiter auf meinen Kommentar eingehen. Doch dann fragte sie mich, ob ich mich nicht vernachlässigt fühlte, was mich beim Drehen innehalten ließ und sie mit gerunzelter Stirn ansah. Was zum Geier meinte sie denn damit? Sie kam mir näher, ich legte den Kopf etwas in Nacken, um ihr weiterhin ins Gesicht sehen zu können, als sie mich fragte, was ich wollte. Ihr Zeigefinger bohrte sich sanft in meine Brust. Im Grunde war nichts Eigenartiges dabei. Wenn wir feiern waren oder abends gemeinsam mit anderen etwas tranken, flirteten wir häufiger vor den anderen miteinander, wie es jeder tat. Außerdem wussten sowieso alle, dass wir miteinander schliefen, was es nur normaler machte. Aber so wie sie mich gerade ansah, musste ich mich zusammenreißen, sie nicht auf der Stelle zu packen und an einen Ort zu tragen, an dem wir für uns sein konnten. Doch in dem Moment stahl sich ein Lächeln auf ihr eben noch ernsthaftes Gesicht und sie lehnte sich wieder zurück. Ich gab ein lächelndes Schnauben von mir. Also blieb mir nichts anderes übrig, als einfach eine blöde Antwort zu geben, um nicht so zu wirken, als hätte ich eben gerade nichts sehnlicher gewollt, als sie zu küssen. „Ein Dreier wäre nicht schlecht“, merkte ich an und nickte, als ob das das war, was ich gerade wirklich wollte. Ich senkte die Stimme und sah sie herausfordernd an. „Du, ich und...“, ich überlegte kurz, wen sie nicht ausstehen konnte. „Und meine zukünftige Schwägerin?“ Bitte, wenn sie sowas wie eben mit mir machte und mich dann so sitzen ließ, dann konnte ich es mir nicht nehmen lassen, sie ein wenig zu provozieren. Und ganz gelogen war es immerhin auch nicht, ich wusste ja nicht, wie es andere Typen so hielten, aber ich würde niemals nein zu einem Dreier sagen. Ich wusste nicht, ob ich Annie jemals von dem Dreier mit zwei Kommilitoninnen von Ragnar bei seinem Geburtstag erzählt hatte, aber ich bezweifelte es. Jarik wusste es definitiv und vielleicht auch ein paar andere, aber ich hatte es nicht an die große Glocke gehangen. Über Gerüchte hatten es wahrscheinlich eh schon viel zu viele erfahren. Nicht, dass mich das störte, aber ich hatte es nicht nötig jedem von meinen Eroberungen oder ähnlichem zu erzählen. Die meisten Sachen kamen eh früher oder später von alleine raus, ob man wollte oder nicht. Ich zündete mir meinen Joint an, den ich mir für jetzt gedreht hatte. Den zweiten hatte ich in meiner Hemdtasche aufbewahrt, um ihn für später aufzuheben. Falls Annie und ich die Party überhaupt noch zusammen verließen. Jetzt ärgerte ich mich über mich selbst, dass ich vorgeschlagen hatte, hier noch vorbeizuschauen. Ich hätte die Chance nutzen sollen um gleich mit ihr zu verschwinden. Sie riss mich aus meinen Gedanken, als sie mich fragend bezüglich der weiteren Partyplanung ansah und erwischte mich tatsächlich mal in einem Moment, in dem mir nicht sofort eine Antwort einfiel. Das kam äußerst selten vor, aber gerade gefiel es mir einfach zu sehr, sie von hier zu beobachten. Die Art, wie sie die Menge in der Hand hatte und alles und jeden herumkommandierte war sexy und zu gerne hätte ich hier einfach nur gesessen und zugesehen. Ich stand selbst zwar auch gerne im Mittelpunkt, aber gerade war ich zufrieden mit meiner Aussicht von hier. Vor allem als sie anfing, ihre Spielwahl zu erklären. Ich legte den Kopf in Nacken und ließ die weißen Schlieren langsam Richtung Decke steigen. Als ich den Kopf wieder senkte, stand A direkt vor mir und nahm mein Kinn in die Hand, sodass ich ihr in die Augen sehen konnte. Ich kannte A, und war gerade auf so ziemlich alles gefasst, was passieren könnte, doch hoffte insgeheim natürlich darauf, dass es etwas Schmutziges war. Sie hielt mein Kinn fest und meine Augen wanderten kurz ein Stück nach unten, bevor ich sie wieder auf die Ihren richtete. Ich verzog keine Miene. Sie musstd nicht wissen, was sich meine Vorstellung gerade ausmalte. Ich ließ sie lieber in dem Glauben, dass das hier nichts besonderes für mich war, dass ich dass täglich haben konnte, wenn ich wollte. Das entsprach sogar der Wahrheit, nur eben nicht mir ihr. Und sie war gerade die Einzige, die wollte. Sie entlockte mir ein amüsiertes Schnauben, als sie mich schließlich bat, den Sessel zur Seite zu schieben. Und wie gut ich sie kannte, sie tat kaum etwas ohne einen Hintergedanken und wir spielten einfach zu gerne mit dem jeweils anderen. Vielleicht hatte ich es mir vorhin zu leicht gemacht. So einfach würde das hier doch nicht werden. Und wieder ärgerte ich mich, die Idee gehabt zu haben herzukommen. „Sicher, Ma‘am.“ Ich klemmte den Joint zwischen die Zähne und stand auf, um den Sessel wegzuschieben. Dann drehte ich mich wider zu ihr um, den Joint im Mundwinkel hängend und wartete auf ihren nächsten Schritt. Sie setzte sich auf dem Boden, was ich mit schräg gelegtem Kopf beobachtete, doch sie verstand sich darauf, trotz ihres verboten kurzen Rocks hinzusetzen, ohne auch nur den Hauch eines Blickes darunter zu gewähren. Ich ging an den sitzenden Leuten vorbei und ließ mich schließlich am Rand bei meinen Kumpels nieder, die der Reihe nach alle an der Wand saßen und sich mit dem Rücken dagegenlehnten. Meine Mische hatte ich irgendwo verloren, aber im Augenblick war eh ich eh eher mit dem Joint beschäftigt. Direkt vor mir saß Beth und neben mir meine Exfreundin Mae. Eines war klar, wenn ich eine 3 würfeln würde, würde ich Mae nehmen. Sie würde mich dafür hassen und es wahrscheinlich nichtmal zulassen, aber Annika hatte die Spiele vorhin begonnen, also würde ich auch nach ihren Spielregeln spielen. Und die waren alles andere als fair. Kurz überflog ich die Menge und ein Hauch Genugtuung machte sich in mir breit. Wenigstens war auch dieser Aaron nicht hier. Mein Blick wanderte wieder über die ganzen Köpfe hinweg zu Annika, die mit einem diabolischen Lächeln auf den Lippen eine dramatische Pause eingelegt hatte und den Würfel in der einen Hand auf und ab warf. „Du hattest die Idee, du fängst an!“, ließ ich schließlich über die Köpfe hinweg verlauten, als sich sonst niemand traute was zu sagen und sah sie herausfordernd an.
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Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
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It was you
And without that in my life I'm depressed
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
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