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Re: Vergangenheitsplay » 13
von Merle am 11.03.2018 19:35Ich überflog seine Antworten recht schnell. Stinkbombe. Ich kicherte. Ja, das hatte ich auch schon mal gemacht. Ich musste damals den Flur schrubben, als ich gleich drei im dritten Stock plaziert hatte. Mit einem Lappen. Der Hausmeister hätte mich glaube ich am liebsten erwürgt. Ich wollte eigentlich meine Schw jemand anderen erwischen, aber er hat die volle Ladung abbekommen. Er hat noch die ganze nächste Woche etwas unangenehm gerochen. Aber Peeves und ich haben uns prächtig amüsiert und das war ja die Hauptsache. Hast du noch weitere Pläne für die Zukunft? Ich könnte einen (lebendigen) Partner gebrauchen.
Ich sah kurz auf und grinste ihn an. Dann könnten wir den Mist hier sinnvoll nutzen und uns neue Dinge ausdenken. Ich schob ihm das Stück Pergament erneut zu, zog es aber fast im selben Augenblick wieder zurück um noch ein Wollen wir Freunde sein? hinunter zu setzen. Die Frage kam mir etwas komisch vor, vor allem, da man normalerweise ja nicht fragte, sondern einfach befreundet war, aber ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass wir uns mehr als gut verstanden und da wollte ich lieber nichts riskieren.
Ich überreichte ihm den Zettel erneut und grinste. Dann stand ich auf und lief zum Lehrerpult, um nochmal zu fragen, was wir denn bitte genau schreiben sollten. Damit handelte ich mir zwar einen misstrauischen Blick ein- ich hatte ja bereits etwas geschrieben und ein schnippisches 'Wärst du nicht zu spät gekommen, wüsstest du das, Fräulein.' Natürlich so laut, dass der ganze Raum, welcher in tiefes Schweigen gehüllt war, bis auf das Kratzen der Federn, es hören konnte. Dann erklärte sie aber, dass wir zuerst aufschreiben sollten, was unser Handeln für Konsequenzen hat und wenn wir fertig waren, würden wir putzen dürfen. Da das von mir verursachte Chaos schon beseitigt worden war, würde ich Bettpfannen putzen müssen. Da der Gestank auch schleunigst hatte beseitigt werden müssen, war Castors Strafarbeit mit zu mir verlegt worden. Perfekt. Ich drehte mich zurück, ging zu Castor und erklärte ihm schnell, was Sache war. Dann zog ich ein weiteres Blatt Pergament hervor und schrieb darauf: Mein Handeln hatte folgende Konsequenzen: Nachsitzen.
Mir war durchaus bewusst, dass das damit nicht gemeint war, aber wenn sie sich nicht klarer ausdrückten.... Ich grinste den Jungen neben mir verschwörerisch an und nickte zu meinem 'Strafaufsatz'.
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Re: Zukunftsplay » 9
von Merle am 08.03.2018 14:08Das Spiel nahm seinen Lauf und ich beobachtete alle Aufgaben amüsiert. Das machte solchen Spaß. Fina war großartig! Zum Glück war ihr das eingefallen.
Als Oliver aufgefordert wurde, jemanden zu küssen - den, den er am wenigsten leiden konnte – kam er auf mich zu. Es verletzte mich nicht im geringsten, da dies auf Gegenseitigkeit beruhte. Doch er überraschte mich und beugte sich vor, um Ragnar, auf dessen Schoß ich es mir mittlerweile sehr bequem gemacht hatte, auf die Wange zu küssen. Ich verdrehte die Augen und schüttelte leicht den Kopf. Um so glücklicher war ich, als ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Ich applaudierte Flynch und lachte freudig. Das Ganze gestaltete sich zwar schwerer als vorher, da ich nun eine etwas eingeschränkte Bewegungsfreiheit hatte – als Ragnar angefangen hatte, mir über den Rücken zu streichen, war ich komplett gegen ihn gefallen, ich liebte soetwas!- aber ich gab mein Bestes.
Als er dann jedoch Ragnar- oder mich?- ins Visier nahm, ahnte ich böses. Sein Lächeln wirkte nicht so ganz Flynch- mäßig und ich befürchtete schon, eine ziemlich miese Aufgabe zu bekommen... Aber er richtete das Wort an Ragnar, der Glücklicherweise Wahrheit wählte.
Etwas umständlich angelte ich mir etwas zu trinken, wodurch ich total verpasste, was als nächstes kam. Ich wurde erst wieder aufmerksam, als Isi sich neben mir erhob und auf Oliver zuging. Das konnte ja interessant werden... Gespannt beugte ich mich nach vorn, um ja nichts mehr zu verpassen. Und dann legte meine Freundin los und ich hatte große Mühe, mein Lachen im Zaum zu halten. Am Ende ging es aber nicht mehr und ich musste ungehalten kichern. Ich zwinkerte ihr verschwörerisch zu. Sie war einfach der Hammer und ich wusste wieder ganz genau, warum ich die kleine Irre zu meinen besten Freunden zählte. Allerdings war nun ich an der Reihe und da ich langsam merkte, wie ich müde wurde, wählte ich Pflicht. Wenn ich jetzt irgendetwas aktives tat, würde das meine Lebensgeister wieder wachrütteln. Die Aufgabe war nicht so klasse, da ich etwas verpassen könnte und außerdem würde Isis gehen, aber ich wollte sie ja nicht quälen. Also sprang ich auf und griff nach ihrer Hand. „Wehe ihr macht irgendetwas cooles ohne mich! Ich beeile mich. Gebt mir 4 Minuten." forderte ich und zog Isi aus dem Raum. Ich sprintete mit ihr im Schlepptau den Gang entlang und die Treppe herunter. Glücklicherweise dachte ich an die verschwindende Stufe und sprang den Absatz herunter. Isis hatte glücklicherweise wohl auch an diese gedacht- oder sie war einfach nur gesprungen, weil ich es getan hatte- und wir kamen heil vor ihrem Gemeinschaftsraum an. „Schlaf gut." sagte ich und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange, bevor ich den Rückweg antrat und los sprintete. Oben angekommen musste ih mich kurz hinter einer Ecke verstecken, da ich meine Hauslehrerin erspäht hatte. Sie mich glücklicherweise nicht, weswegen ich ohne Ärger zurück zu den anderen kam. Ich schloss die Tür hinter mir und sah dann zu den anderen, die immer noch genauso dasaßen, wie ich sie zurückgelassen hatte. „Alsooo..." begann ich und sah mich in der Runde um. Wen könnte ich denn nehmen... Oliver war zwar am wenigsten dran gewesen, aber indirekt wurde er ja genug gequält. Vorerst. Ragnar wollte ich nicht drannehmen, da mir so mein 'Sitzplatz' eventuell abhanden kommen würde. Apropos... Während ich übelegte, schlendert ich wieder zu ihm und setzte mich wieder. Hoffentlich würde ihn das nicht stören. Wenn doch sollte er es einfach sagen. „Flynch." sagte ich dann schließlich und sah zu meinem Freund. Ich grinste. „Wahrheit oder Pflicht?"
Wahrheit: „Was ist das abgedrehteste, was du jemals im Bett ausprobiert hast? Und vor allem, mit wem." ich grinste und zog feixend die Augenbrauen hoch. Ein kleiner Teil meines Gehirns überlegte panisch, ob da was mit mir gewesen war, das er erzählen könnte - aber selbst wenn!
Pflicht: „Suche dir ein Mädchen aus und versuche Tango oder etwas vergleichbares mit ihr zu tanzen." Ich musste ein Lachen unterdrücken. Ich wusste nicht, ob er das konnte. Aber ich war gespannt, wen er wählen würde...
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Re: Vergangenheitsplay » 13
von Merle am 01.03.2018 19:48Er schien stolz darauf zu sein, dass er hier gelandet war und das machte ihn sofort mehr als nur ein bisschen sympathisch.
Ich zuckte mit den Schultern und grinste ihn an. "Nö... ich bin Stammgast." Und das stimmte. Seit meine Schwester und ich hierhergekommen waren, war ich fast täglich hier. Ursprünglich wollten sie mich nicht nachsitzen lassen, da ich ja noch nicht offiziell Schülerin hier war, aber irgendwann hatte ich es wohl übertrieben und ihnen war der Geduldsfaden gerissen. Irgendwann hieß zwei Wochen nach meinem Einzug. Seitdem war ich mindestens einmal Mal in der Woche hier gewesen. Die anderen Male war ich ganz einfach nicht erwischt worden. Oder zumindest konnten sie mir nie nachweisen, dass ich es gewesen bin, die das Klo geflutet hatte oder den Geistern erzählt hatte, sie müssten ausziehen. Das war ein Spaß gewesen. Vor allem Myrte hatte sehr großen Terror gemacht und alles war drunter und drüber gegangen. Ja, die anderen Schüler hatten damals dank mir einen freien Tag. Und ich mächtig Ärger am Hals. Ich hatte Tea noch nie so außer sich erlebt. Sie war komplett ausgeflippt und hatte mich angeschrien. Das hatte sie bis dahin noch nie getan. Und ich hatte noch nie so sehr geweint. Natürlich erst, nachdem sie die Tür hinter mir zugeknallt hatte, mit dem Kommentar, ich solle bloß erst wieder rauskommen, wenn ich wieder normal wäre. Ich schüttelte kurz den Kopf um diesen Gedanken beiseite zu schieben.
"Also...ich habe da ein paar Fragen..." Die Professorin sah mich strafend an und schüttelte den Kopf. Ich sah wieder zu dem Jungen und verdrehte die Augen. Ich zog das Blatt zu mir und schrieb: 'Ich bin übrigens Merle. Aber du kannst Meer sagen. Oder schreiben. Und du? In welchem Haus bist du? Was hast du angestellt? Und was sollen wir eigentlich machen?' Die Feder kratze über das Pergament und meine sonst ziemlich saubere Schrift, war nun durch die Geschwindigkeit alles andere als sauber. Die eine Frage hätte ich mir sparen können, deswegen strich ich sie kurzerhand wieder durch. Ein Blick auf seine Krawatte genügte um mir zu sagen, dass er ein Ravenclaw war. Ein unartiger Streber also. Sehr interessant. Der Grund, weswegen ich nun Zettelchen schrieb, war nicht etwa der, das ich mir keinen weiteren Ärger einhandeln wollte- das war mir herzlich egal- sondern vielmehr der, dass ich es hasste belauscht zu werden.
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Re: Vergangenheitsplay » 5
von Merle am 28.02.2018 22:52Ich lauschte gespannt Isis' Worten. Es ging ihm also nicht besser als mir. Mit dem großen Unterschied, dass ich schrecklichen Liebeskummer hatte, während ihn wahrscheinlich nur sein schlechtes Gewissen plagte, weil er mich verletzt hatte.
Ich nickte und rutschte auf meinem Platz herum. Ich würde ihn so gerne ansehen, aber das konnte ich nicht. Also nickte ich meiner Freundin nur dankbar zu. Plötzlich knallte etwas hinter mir heftig auf den Tisch und ich zuckte- wie so ziemlich jeder in meiner Nähe auch. heftig zusammen. Froh einen Grund zu haben, mich umzusehen, tat ich dies auch sofort. Der Unruhestifter erhob sich gerade. Es war Castor. Schnell wandte ich den Blick wieder ab und stocherte erneut in meinem Essen herum.
Isi zupfte jedoch nach nur ein paar Sekunden an meinem Ärmel, was meine Aufmerksamkeit wieder vom Essen ablenkte. "Er kommt hier her." wisperte sie und mir gefror das Blut in den Adern. Das konnte ich nicht. Nicht hier, nicht jetzt, nicht vor allen anderen. Noch bevor ich das Ganze wirklich durchdacht hatte, sprintete ich los. Ich rannte quer durch die gesamte Halle. Es war mir so egal, dass alle mich anstarrten. Noch unwichtiger war es mir, dass nun alle wussten, dass zwischen Cas und mir etwas ganz und gar nicht stimmte. Schließlich hingen wir normalerweise zusammen wie Magneten und jetzt rannte ich weg. Das einzige, was mich kümmerte, war Isis die ich einfach zurückgelassen hatte. Ich riss die Tür auf und rannte den Flur entlang zur Treppe. Ich hörte Cas hinter mir rennen und ich wusste, dass ich keine Chance hatte. Er war so viel schneller als ich und er würde mich gleich einholen, auch wenn ich einen Vorsprung hatte.
Doch dann geschah etwas seltenes. Die Treppen, die sonst immer gegen mich zu spielen schienen, waren mir heute gnädig. Hogwarts schien mir helfen zu wollen. Gerade, als ich glaubte Cas' Hand an meinem Arm zu spüren und ich die Treppe zum dritten Stock betreten hatte, wechselte diese die Richtung. Sie trug mich mit sich und als ich zurück sah, sah ich Castor am Treppenabsatz stehen. Aber ich sah ihn nicht lange an, dafür hatte ich keine Zeit. Castor war schlau und würde recht schnell einen anderen Weg finden und mich einholen, wenn ich mich nicht beeilte. Also sprintete ich weiter die Treppe nach oben und rannte dann blindlinks die Gänge entlang. Ich rannte so lange, bis ich einfach nicht mehr konnte und die Orientierung ganz verloren hatte. Leise keuchend versteckte ich mich in einer Nische. Ein paar Rüstungen verdeckten diese recht gut, so dass ich dort wieder zu Atem kommen konnte. Ich hörte Schritte nur ein paar Meter neben mir und es könnte wirklich Castor sein, aber sicher war ich mir nicht und ich war ganz bestimmt nicht dumm genug um nachzusehen! Ich sank auf den Boden und wartete stillschweigend darauf, dass mein Herz sich wieder beruhigte...
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Merle am 27.02.2018 23:31Ich strahlte über das ganze Gesicht. „Wie toll!" ich hatte wirklich den ersten Freund in meinem Alter! Vor lauter Freude begann ich leicht auf meinem Sitz herumzuzappeln, was mir einen bösen Blick von meinem Kater einbrachte.
Jetzt musste ich allerdings noch etwas wissen. „Wann ist denn dein Geburtstag? Und seit wann weißt du, dass du ein Zauberer bist? Versteh das nicht falsch, ich habe nichts gegen Kinder aus Muggelfamilien. Ich selbst hab irgendwo in meinem Stammbaum eine Veela. Oh, ich hoffe, du hast nichts dagegen.... Ich bin nur so neugierig und mein Dad hat meiner Schwester immer noch alles über Muggel beigebracht... bei mir ist das allerdings nicht mehr so gewesen..." quasselte ich.
Als Indigo mir eröffnete, dass sein Kater wohl nichts gegen mich einzuwenden hatte, lächelte ich. Das hatten die wenigsten Tiere. Ich hatte immer sehr gerne Tiere um mich. „Unsere ehemaligen Nachbarn hatten auch Pferde und mir wurde das Reiten beigebracht. Kannst du reiten? Also keinen Besen, sondern ein Pferd? Es geht natürlich nichts über Quidditch, aber das hat mir auch immer wirklich Spaß gemacht." Warum ich das jetzt erzählte, wusste ich nicht genau, aber wir waren gerade beim Thema Tiere..."Ich glaube allerdings nicht, dass es auf den Ländereien von Hogwarts Pferde gibt..." überlegte ich laut. „Zumindest habe ich nie welche gesehen."
Sein Zauberstab war so schön verziert! „Wow. Ist der auch von Ollivander?" fragte ich neugierig und besah ihn mir genauer. „Was ist das für Holz? Und was für einen Kern hast du?" ich legte den Kopf schräg und sah dann wieder zu dem Zauberstab in meiner Hand. „Meiner ist aus Kirschblütenbaumholz, laut Ollivander sehr selten und schwer von ihm erwählt zu werden. Ich war eigentlich nur froh, überhaupt einen bekommen zu können. Ich dachte schon, ich würde gar nicht mehr erwählt werden. Da haben sich schon so unendlich viele Boxen gestapelt und nichts hat gepasst! Er hat meine halbe Familie aufgezählt und gewusst, wer was für einen Zauberstab hatte. Das meiste davon wusste ich nicht einmal! Oh und er hat eine Drachenherzfaser als Kern." erklärte ich. Ich dachte zurück an den Mann in dem kleinen dunklen Laden. „War er bei dir auch so unheimlich? Er hat mich angesehen und gesagt, ich wäre bestimmt sehr Temperament - und Anspruchsvoll. Eben so wie dieser Zauberstab. Dabei weiß ich nicht mal wirklich, was das heißen soll." ich seufzte.
Indigo versuchte einen Zauber. Leider klappte es nicht. Aber so schnell gab er nicht auf und am Ende glaubte ich tatsächlich so etwas wie einen Funken zu sehen. „Hast du das gesehen?" fragte ich aufgeregt. Vor lauter Spannung war ich näher gekommen und betrachtete die Spitze seines Zauberstabes sehr gebannt. Dann seufzte ich frustriert und ließ mich wieder sinken. Ich bezweifelte, dass ich überhaupt so etwas hinbekam. Hoffentlich würde Hogwarts mir etwas beibringen können. Wenn ich am Ende genauso mies wäre, wie jetzt, würde ich meine Eltern nicht suchen können.
Doch das war schnell wieder vergessen, als wir die Bonbons ausprobierten. Nach dem Grandma- Bonbon folgte nun ein Hühner- Bonbon. Indigo sah ganz kurz so geschockt aus, dass ich ganz kurz vor ihm in schallendes Gelächter ausbrach. Durch das heftige Lachen hatte ich fürchterliche Seitenstechen und stütze deswegen eine Hand in die Seite. „Ja. Sag mir, wann auch immer du kannst und es geht los." ich grinste ihn an. Ich musste meine Vorräte sowieso wieder aufstocken. Da würde mir ein Trip durch den Geheimgang runter ins Dorf gerade wirklich gelegen kommen und wenn ich das dieses Mal nicht mal alleine tun müsste, wäre es ja noch besser.
Er konnte gar nicht aufhören zu erzählen und ich wollte einfach alles wissen. „Du willst auch für sie spielen? Welche Position?" fragte ich aufgeregt. „Ich bin am ehesten Treiber." Erzählte ich ihm und grinste. Ich liebte diese Position!
Ich hätte ihm noch ewig zuhören können, aber er bemerkte wohl zu recht, dass wir Hogwarts immer näher kamen. Ich sah kurz aus dem Fenster. „Ja.... Wir haben nur noch ein paar Minuten und sollten uns lieber fertig machen." sagte ich und zog schon während ich sprach meinen Umhang an.
Auch meinen Proviant packte ich schon mal ein, als auch schon die Bremsen quietschten und wir langsam in den Bahnhof von Hogsmeade einfuhren. Ich sah grinsend zu Indigo, der irgendwie besorgt wirkte. „Alles wird gut." sagte ich aufmunternd und nickte ihm zu. Mit einem Ruck kam der Zug zum stehen und ich stand auf. Casper war schon aufgesprungen und miaunste die Glastür an. „Schon gut." murrte ich und zog diese auf. Er spürte, dass er zu Hause war. Sofort sprintete er los und ich wusste, dass ich ihn erst in meinem neuen Bett wiedersehen würde. „Er kennt sich aus und wird mein künftiges Bett wahrscheinlich schon vor mir gefunden haben." Ich lachte und nahm Indigos Hand um ihn hochzuziehen. Ich drückte sie leicht um ihn aufzumuntern und zog ihn dann hinter mir her den Gang hinunter und aus dem Zug heraus. „Vor uns liegen 7 Jahre, die wir ausgiebig nutzen müssen." ich grinste und atmete tief die frische Luft ein. Und ich würde alle Regeln brechen. Das wird ein Spaß! „Ich kann es jetzt kaum noch abwarten zu wissen, in welches Haus ich komme." sagte ich. Allerdings war ich auch ein bisschen nervös.
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Re: Slughorn's Büro
von Merle am 26.02.2018 00:34Der Weg vom Gryffindorgemeinschaftsraum hinab in die Kerker schien sich endlos entlang zu ziehen und die Treppen waren- wie immer wenn man spät dran war- keine sonderlich große Hilfe. Fluchend gelangte ich doch noch in die Eingangshalle und schließlich in die Kerker.
Viel zu spät stürmte ich dann doch mal in das Büro von Professor Slughorn. Ich murmelte ein "Entschuldigung." in Horace' Richtung und ließ mich dann auf einen Stuhl sinken. Er kannte mich und wusste, dass ich ihn mit meinem ständigen Zuspätkommen weder ärgern noch verletzen wollte. Hoffte ich zumindest.
Das Kommentar meiner Schwester tat ich mit einem Nicken ab. Natürlich fiel mir auf, dass auch sie nicht übel aussah. Aber das sah sie eigentlich nie. Sie gehörte zu der Sorte Mensch, die selbst in einem Kartoffelsack gut aussah. Aber ich würde ihr das niemals sagen. Das wäre wohl zu viel des Guten.
Mein Blick wanderte über den Tisch und ein Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich war, der Nahrungszusammenstellung nach zu urteilen, wohl nicht die einzige, die es etwas vergessen hatte. Ich nickte meinem Quasifamilienmitglied zu. "Das sieht sehr gut aus." Und als ob er meine Worte bestätigen wollte, knurrte mein Magen. Es kam nicht selten vor, dass ich zum Essen nicht die Zeit fand und heute war mal wieder so ein Tag gewesen. Erst hatte ich verschlafen und dadurch das Frühstück verpasst und dann musste ich ja noch gewisse... Substanzen verstecken und das hatte mich die Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen gekostet. Das machte sich auch mehr als bemerkbar, als mein Magen erneut knurrte. Es roch aber auch gut und sah mindestens genauso gut aus.
Ich sah zu Horace herüber. Wiedereinmal überlegte ich, wie es eigentlich dazu gekommen war, dass ich mich so wohl bei ihm fühlte, wie bei einem Onkel. Er war einfach eines Tages da gewesen und geblieben.
Ich lächelte und sah ihn dann abwartend an. Hoffentlich würde er das Mahl bald freigeben, denn Hunger hatte ich mittlerweile wirklich bekommen.
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Re: Vergangenheitsplay » 5
von Merle am 26.02.2018 00:03Den ganzen Weg nach unten hatte ich versucht Isis zu überzeugen, dass ich sehr wohl ein paar Tage ohne Nahrung überstehen würde. Aber davon wollte sie gar nichts hören. Ich hätte doch verschwunden bleiben sollen- meinetwegen sogar bei Tea. Sie hätte mich bestimmt nicht zum Essen gezwungen! Moment... was machte dieser Junge nur mit mir? Nie im Leben würde ich meine Schwester Isis vorziehen! Ich startete einen letzten Versuch: "Wir können doch auch einfach in die Küche gehen..." doch zu spät. Wir hatten bereits die Große Halle betreten und jetzt wieder umzukehren...diese Blöße würde ich mir bestimmt nicht geben.
Automatisch wanderte mein Blick zu dem Jungen am Ravenclawtisch. Ich schluckte und wandte den Blick schnellstmöglich wieder ab, inständig hoffend, dass er das nicht gesehen hatte.
Isis zog mich zu ihrem Tisch und wir setzten uns mit dem Rücken zu Castor an eben diesen. Das war sehr unangenehm, da ich glaubte seinen Blick im Rücken spüren zu können. Es war außerdem unfair, denn er konnte mich ansehen, während ich es nicht konnte ohne mich zu blamieren. Ich zerkaute unsicher meine Unterlippe und überlegte, wie ich unauffällig zu ihm sehen konnte.
Nachdenklich sah ich meine Freundin an und bemerkte erst jetzt, dass sie Berge an Essen auf meinen Teller schaufelte. "Bei Merlin Isis! Wer in aller Welt soll das denn alles Essen?!" rief ich wohl etwas zu laut aus denn an den umliegenden Plätzen wurde es ruhiger und einige sahen zu uns. Isis' Teller war ganz ähnlich beladen, aber ich fragte mich sowieso immer, wohin sie das alles aß.
Zum Glück war ich nicht lange der Mittelpunkt der Runde- was mich im Normalfall keineswegs störte- so dass ich mir ein Salatblatt und ein Stück Brot aus dem Berg fischen konnte. Das Brot zerpflückte ich nur, während ich immerhin etwas lustlos an dem Salatblatt knabberte. Nach einiger Zeit beugte ich mich langsam zu Isi. "Guckt er her? Ist er überhaupt noch da? Wie sieht er aus? Ist er... lächelt er, ist er fröhlich? Kannst du bite mal unauffällig gucken?" bat ich sie im Flüsterton. Ich wusste schon jetzt, dass mir die Antwort das Herz brechen würde, egal ob er nun lächelte oder nicht. Wenn er lächelte hieß das, es ging ihm gut- ohne mich. Wenn er es jedoch nicht tat... Ich liebte Cas' Lächeln und Cas ohne Lächeln war einfach nicht Cas...
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Re: Vergangenheitsplay » 5
von Merle am 24.02.2018 13:46


Merle~ Isis~ Castor
Fortsetzung Zukunftsplay 11
Teagan's Angebot schwirrte mir im Kopf herum. Es war mir so schrecklich vertraut. Aber das ich es jemals in Erwägung ziehen würde, bezweifelte ich sehr stark. Nicht, nach allem, was sie mir angetan hatte.
Die Begegnung mit ihr, hatte mich wenigstens etwas abgelenkt, aber im Grunde hatte sich jetzt eine Sorge mehr, die sich in meinem Kopf ein kuscheliges Plätzchen gesucht hatte.
Eins musste ich ihr dennoch lassen: Was meine Haare anging hatte sie Wunder bewirkt- sie saßen auf jeden Fall besser als zuvor. Mein Gesicht sah auch wieder akzeptabel aus. Im Allgemeinen sah ich ganz akzeptabel aus. Bis auf meine Kleidung. Immer wieder auf die Uhr starrend, durchsuchte ich Tea's Zimmer ein bisschen. Ich probierte das ein oder andere Shirt an und war dann doch noch so gnädig, ihr Bettzeug zu säubern. Als ich das nächste Mal auf die Uhr sah, war es endlich soweit. Die letzte Stunde vor dem Mittag war seit 15 Minuten vorbei, also müssten alle beim Essen sitzen. Zeit für mich, zu verschwinden.
Ich öffnete vorsichtig die Tür und stoloerte prompt über etwas, das am boden lag. Mein erster panischer Gedanke war, dass Cas sich dort zusammengerollt hatte, aber das würde er nicht tun. Trotzdem sah ich vorsichtig nach unten, bereit wieder in das Zimmer meiner Schwester zu fliehen. Aber es war nur meine Jacke, die ich gestern in meiner überstürzten Flucht zurückgelassen hatte. Das war erst gestern gewesen. Es kam mir vor, als wären es bereits Jahre gewesen. Nicht, dass es weniger weh tat- im Gegenteil, ich hatte eher das Gefühl, es wäre schlimmer geworden. Aber wenigstens konnte ich den Schmerz und die selbstzerstörerischen Gedanken in einen nicht so aufdringlichen Teil meines Kopfes schieben.
Ich schnappte mir meine Jacke und machte mich auf den Weg zu meinem Gemeintschaftsraum. Ich brauchte dreimal so lange, wie sonst, da ich um jede Ecke drei mal sah, bevor ich weiterlief. Endlich angekommen, ging ich schnurstracks zu meinen Klamotten. Nach ewig langem suchen, fand ich auch etwas, mit dem ich mich zufrieden gab.
Alles bunte entsprach mir heute einfach nicht. Selbst meine quietschgelbe Lieblingsbluse sagte mir nicht zu. Letztendlich fand ich ein schlichtes schwarzes Kleid- wahrscheinlich das einzig schwarze, was meine Garderobe hergab. Ich band mir meine Krawatte in die Haare, richtete mein Medaillon und überlegte dann, was ich jetzt tun sollte. Hier bleiben wollte ich nicht. Kurzer Hand lief ich zum Gryffindorgemeinschaftsraum, in der Hoffnung, dass sie das Passwort länger nicht geändert hatten. Ich hatte Glück. Wow. Das Essen wäre bald vorbei und dann hatte Isis hoffentlich Zeit für mich. Oder? Welcher Tag war heute? Hatte sie noch Unterricht? Zur Zeit war ich wirklich eine miese Freundin... Ich warf mich einfach auf ihr Bett und wartete. Nach einiger Zeit gesellten sich Leo- der Kater von Isi- und mein eigener zu mir. Sie schnurrten so gleichmäßig, dass ich ganz ruhig wurde....
Ich musste weggenickt sein, denn ein Rütteln riss mich aus meinem Schlaf. Ich blinzelte und sah genau in Isis' Gesicht. "Hey." murmelte ich verschlafen. Ich steckte mich und erklärte dann: "Ich habe mich vor Cas versteckt..." und dann erzählte ich ihr schnell die ganze Geschichte und als ich ihr erzählte, wie wenig ich heute gegessen hatte, wurde ihr Gesichtsausdruck immer entsetzter...Und da sie das wohl nicht dabei belassen konnte, wurde ich kurzer Hand in die Große Halle zum Essen geschleift. Meine Verzweiflung, weil ich Cas begegnen könnte, ignorierte sie gekonnt.
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Professor van de Ferres' Turmzimmer
von Merle am 24.02.2018 11:44
Hogwarts will always be there to welcome you Home - And so do I.
Dieses Bild wurde mir zugesendet, als ich mich für eine Lehrstelle in Hogwarts bewarb. DasTurmzimmer sieht hier wirklich sehr eindrucksvoll aus. In echt ist alles ein bisschen kleiner und mittlerweile stehen noch mehr Pflanzen herum. Außerdem sind auch meine viktorianischen Möbel endlich angekommen, die ich von zu Hause mitgenommen habe. Auch meine unzähligen Bücher, Astronomiekarten, Wandteppiche, Lampen, Erinnerungstücke von meinen Reisen und noch mehr Pflanzen sind im ganzen Zimmer verteilt. Durch die Blumen, Büsche und kleinen Bäume richt es immer nach einem kühlen Sommermorgen. Man findet aber auch stets Noten frisch gebackenen Kuchens und erst kürzlich gebrühten Kaffees.
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Re: Vergangenheitsplay » 13
von Merle am 20.02.2018 21:12Wiedereinmal war ich auf dem Weg zur Strafarbeit. Den Weg kannte ich mittlerweile im Schlaf. Ich war- wie immer zu spät dran, aber das war sowieso allen klar. Ich sollte sie mal überraschen und pünktlich kommen.... Das würde sie wahnsinnig machen. Ich lachte in mich hinein und betrat dann einfach, ohne zu klopfen das Zimmer. „Hallo!“ rief ich, während die Tür hinter mir ins Schloss krachte. Die Professorin konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Hallo Merle. Ich habe mich die letzten Tage schon sehr gewundert, dich nicht begrüßen zu dürfen.“ erwiderte sie. Ich zuckte mit den Schultern. Kaden, ein Sechstklässler, drehte sich zu mir und grinste. „Wir dachten schon, du bist artig geworden.“ Stimmt. Ich war die letzten drei Tage wirklich nicht da gewesen. Ich grinste und ließ mich auf meinen üblichen Platz fallen. „Der Trick ist, nicht erwischt zu werden.“ Ich zwinkerte ihm zu.
Dieses Mal hatte ich die Feder meiner Schwester präpariert. Sie war vor ihrer ganzen Klasse explodiert. Den Zettel ‚LG Meer‘ hätte ich mir sparen sollen, wenn ich so im Nachhinein darüber nachdachte. Ich wusste eigentlich nicht mal, ob ich wegen Tea nachsitzen musste, oder weil alle anderen es runterzöget hatten und es so auch die anderen Lehrer mitbekommen hatten. Aber das war es alle mal wert gewesen. Zu gerne wäre ich dabei gewesen! Aber leider war das hier mein erstes Schuljahr und ich war noch nicht alt genug für.... was auch immer Tea unterrichtete. Also musste ich mich mit den Beschreibungen der anderen zu Frieden geben.
Die Lehrerin kam auf mich zu, legte mir Pergament und Stift hin und bedachte mich mit einem strengen Blick. „Diesmal hast du es wirklich ziemlich weit getrieben. Du solltest dich bei deiner Schwester entschuldigen.“ tadelte sie. Und verteilte weiter die Blätter. Ich musste also etwas schreiben. Na gut. Ich hatte schon den Flur putzen müssen- ja gut, ich hätte ihn ja auch dreckig gemacht, das Klo putzen müssen.... nach miggelart.... und und und. Schreiben war mal was anderes. Was denn überhaupt? Ich sah mich im Raum um und entdeckte die Professorin ganz hinten vor einem neuen Gesicht. Uhhh.... Ich setzte ein Grinsen auf und lief los. Ich zog einfach den leeren Stuhl neben dem Neuling, er war denke ich in meinem Jahrgang, zurück und kletterte herauf. „Hallo.“ ich grinste noch breiter. „Neu hier?“ Ich legte den Kopf schräg.
Die Professorin räusperte sich missbilligend. Ja klar, nachsitzen sollte keinen Spaß machen, aber wie lange kannte Sie mich denn bitte schon?
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![[ehem.] Hufflepuff](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/90e7ca7aa4586f658c0fc635bbf1c53a.png)











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