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Freya

23, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Naiv Demiguise Covenant Duellierclub Animagus Mauerblümchen Frei Mauerblümchen

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Re: Geheimgang

von Freya am 27.11.2017 03:16

Also war tatsächlich etwas nicht ganz normal. Ich nickte lächelnd. Ich verstand, dass sie nicht darüber reden wollte. Das wäre, wäre ich an ihrer Stelle, auch nicht mein Lieblingsthema. Und wenn alles in Ordnung war, konnte ich es auch auf sich beruhen lassen. Sie hatte vorhin ja auch nicht weiter rumgestichelt, als sie merkte, dass mir das Thema unangenehm war. Hiermit erwiderte ich ihr diesen Gefallen.
Als Rehauge nach meinem Namen fragte, fiel mir wieder auf, dass ich ihren immer noch nicht kannte und dass das Nachfragen ein sehr wirkungsvolles Mittel dagegen war..." Freya...und du?" antwortete ich deswegen. Und dann sickerte langsam das zu mir durch, was sie davor gesagt hatte. Nachsitzen. Na super. "Denkst du, ich bin auch dran? Also mit Nachsitzen oder Strafarbeit? Ich kann das nämlich bei meiner Familie echt nicht gebrauchen..." fragte vorsichtig ohne wirklich darauf zu achten, dass sie meine erste Frage immer noch nicht beantwortet hatte und ich- wenn das so weitergehen würde- ihren Namen wohl nie erfahre werde und ich sie für immer als `Rehauge' abstempeln würde.
Gedanklich sprang ich jedoch schnell wieder zu meiner Familie. Nicht das sie außer sich vor Wut wären, aber ich hatte trotzdem nicht das Bedürfnis es ihnen zu beichten. Ich glaubte sogar zu wissen, das ich stilles abnicken tausend mal schlimmer sein würde, als alles herumgemeckere der Welt.
Seufzend und mich gedanklich schon mal auf dieses durch und durch unangenehme Gespräch vorbereitend, ließ ich mich an der Wand in Richtung Boden sinken.


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I don't really know where the world is, but I miss it now. I'm out on the edge and I'm screaming my name like a fool at the top of my lungs. Sometimes when I close my eyes I pretend I'm all right but it's never enough.

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Freya

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Re: Geheimgang

von Freya am 26.11.2017 20:12

Wir rannten einen langen Gang entlang und dann...verschwanden wir. Ein Geheimgang. Wie. Cool.
Aufgeregt sah ich mich um, bis mir auffiel, das Rehauge ganz schön keuchte. Verwundert legte ich den Kopf schief und lauschte auf ihr Herz, welches ganz seltsam rumpelte. Oh oh...
Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete ich das Mädchen, doch sie schien sich bereits wieder beruhigt zu haben und entschuldigte sich grinsend bei mir. Hatte sie einen Knall? Das war total lustig gewesen! Doch als ich versuchte zu Antworten, kam nur eine "Miau" aus meinem Mund und ich erinnerte mich wieder daran, was der Nachteil dieser ganzen Animagus- Geschichte war.
Schnell verwandelte ich mich zurück. Das ziehen an den Organen und Knochen war wie immer seltsam. Es tat nicht wirklich weh, aber es war auch nicht mein Lieblingsgefühl. Es kribbelte entsetzlich und ich war so schrecklich kitzlig! Ich lachte immer noch kurz nach der Verwandlung- teils wegen des Krabbelns und teils wegen der Aktion von eben. " Das war vielleicht lustig! Hätten wir nur unsere Sachen nicht dortgelassen....dann würden sie nie erfahren, wer das war!" ich lachte. Dann erinnerte ich mich an das Rumpeln, welches für meine menschlichen Ohren zu leise war. "Sag mal, ist mit dir alles in Ordnung? Dein Herz macht ganz schön komische Geräusche...oder klingt vielleicht jedes Herz so, wenn man rennt?" Überlegte ich laut, legte den Kopf schief und begann auf meiner Unterlippe zu kauen. Ich war noch nie neben einem Menschen hergerannt, wenn ich meine Katzengestalt angenommen hatte. Im Prinzip wussten überhaupt nur ein handvoll Leute von dieser Gestalt.


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Re: Vergangenheitsplay » 9

von Freya am 26.11.2017 15:07

Jemand warf seine Tasche ziemlich lustlos neben mir auf den Tisch. Warum musste die Person sich denn unbedingt neben mich setzten? War nicht noch alles frei? Und dann sprach er. Zuerst war mir gar nicht klar, dass er mit mir redete. Doch als mir wieder ins Gedächtnis kam, das ich so ziemlich die einzige Person in der Bibliothek war, wurde ich augenblicklich rot und blinzelte ein paar mal um wieder klar zu sehen. Vorsichtig sah ich zu ihm herüber, um mich zu vergewissern, dass er auch wirklich mich meinte. Aber er sah mich an. Dann schlug er sich die Hand an die Stirn und sagte: "Das sollte jetzt kein Anmachspruch sein." Ich kicherte normalerweise nicht, aber gerade jetzt konnte ich es mir nicht verkneifen und schließlich begann ich sogar zu lachen. "Verzeih, aber du solltest mal dein Gesicht sehen!" lachte ich. Als ich mich wieder beruhigt hatte sah ich ihn entschuldigend an und überlegte, was genau er nochmal gesagt hatte. Achja, der Brief. Ich seufzte. " Er sollte eigentlich eine Hilfe sein, der Brief. Aber irgendwie hilft er mir so gar nicht." Erneut überfliege ich die Worte, die nur grobe Informationen über mich preisgeben:

Freya Rose
geboren: 25.08, New Orleans
gesunde Hexe
Eltern: lebendig, ursprünglich aus England  

Die Handschrift ist krakelig, vermutlich von einem Mann geschrieben, der es eilig hatte.
Ich lasse mich in meinem Stuhl zurückfallen und betrachte den Jungen neben mir nachdenklich. Ich glaube nicht, dass ich ihn schon mal gesehen habe. Er ist blond, größer als ich und seiner Kleidung nach zu urteilen ein Ravenclaw. Erneut seufzte ich- ich ließ mich schon wieder von meinem Vorhaben ablenken...



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Re: Bibliothek

von Freya am 26.11.2017 12:27

Als Rehauge sich neben mir wieder bewegte, folgte ich ihrem Blick. Aber da war nichts. Wartete sie auf jemanden? Sie schien sich nicht wohl in meiner Nähe zu fühlen. Das lag vermutlich an der Häuser- Sache. Mir war mittlerweile klar, warum ich in mein Haus gehörte... warum mich deswegen die meisten mieden, verstand ich nicht und ehrlich gesagt verletzte es mich auch irgendwie.
Ich hatte Rehauge schon wieder vergessen, weswegen ich mich auch so sehr erschreckte, als sie plötzlich den Stuhl zurück schob und sich erhob. Meine Augen fixierten sich wieder auf die Bewegungen des Mädchens. Sie stand da, zögerte und schien unentschlossen. Vermutlich suchte sie nach einer Ausrede um möglichst schnell, möglichst viel Abstand zwischen uns zu bringen. Ein unangenehmes Stechen breitete sich in meinem Magen aus und zog nach oben in meine Augen. Zur Zeit war ich wirklich weinerlich! Ich schluckte und zwang die Tränen zurück- was war nur los mit mir? Ein seltsames Geräusch holte mich zurück an den Tisch vor dem Fenster. Verwundert sah ich mich um und entdeckte den Verursacher genau neben mir. Oh. Mein. Gott! Was tat sie denn da?! Das ihr Haus dafür bekannt war, besonders mutig zu sein, war mir klar... Aber so DUMM? "Lauf." flüsterte sie und war im selben Moment auch schon aufgesprungen und auf der Flucht. Ihr Stuhl viel krachend zu Boden. Das ließ ich mir nicht zwei mal sagen, aber als ich herumwirbelte um ebenfalls die Flucht zu ergreifen, sah ich bereits die Bibliothekarin erzürnt auf mich zu laufen. Ich war gefangen zwischen ihr und dem Fenster. Verdammt! Und dann spürte ich das seltsame Reißen. Meine Knochen schrumpften, veränderten sich. Mir wurde warm. Sehr warm. Beim ersten Mal hatte es mich in gleißende Panik versetzt und ich hätte es deswegen fast vermasselt, aber mittlerweile hatte ich die Verwandlung perfektioniert. Es dauerte kaum eine Sekunde und schon schlängelte ich mich zwischen ihren Beinen hindurch und jagte der Gryffindor auf vier Pfoten hinterher. Es war in dieser Gestalt unheimlich leicht sie einzuholen noch bevor sie den Ausgang erreicht hatte. Das Gezeter der Bibliothekarin wurde hinter mir ziemlich laut, entfernte sich aber rasch. Wo wollte Rehauge überhaupt hin?


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2017 12:42.

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Re: Vergangenheitsplay » 9

von Freya am 26.11.2017 00:18

Ich war die erste Schülerin, die an diesem Morgen die Bibliothek aufsuchte. Das Frühstück ließ ich ausfallen- ich hatte wichtigeres zu tun. Ein Traum der letzten Nacht hatte mich an den fast vergessenen Wunsch erinnert, meine Eltern zu finden. Komisch, dass ich das vergessen konnte... Während ich durch die Regalreihen gehe und über die Rücken der Bücher streiche, kaue ich nervös auf meiner Unterlippe. Wo sucht man den nach solchen Informationen? Die Bibliothek erschien mir als erster Anlaufpunkt eine gute Idee zu sein, nur wonach sollte ich suchen? Bei Schulbüchern war ich aber ganz sicher an der falschen Adresse, also überspringe ich diese Abteilung. Ich bräuchte so etwas wie ein Aufenthaltsregister von New Orleans zum Zeitpunkt meiner Geburt... aber ob es soetwas überhaupt gab? Und selbst wenn, wie sollte ich dort herankommen? New Orleans war mein einziger Anhaltspunkt. Und vielleicht das St. Mungos, in dem ich als Baby abgegeben wurde. Eigentlich riefen diese zwei Orte nur noch mehr Fragen auf. Wie war ich nur so wenig Tage nach meiner Geburt von Amerika nach England gekommen? Wer hatte mich im Krankenhaus abgegeben? Wenn ich diesen Jemand finden würde, wäre mir schon geholfen. Er oder sie wusste genug über meine Eltern um das nötigste in einem Brief festzuhalten. Der Brief, den ich zeknüllt zwischen meiner Kleidung ganz unten im Koffer gefunden hatte, nachdem ich das halbe Zimmer auf den Kopf gestellt hatte. Missmutig gehe ich zu einem Tisch, knalle das Stück Pergament auf diesen und streiche frustriert die Ecken glatt. Dann beginne ich erneut ihn böse anzustarren, als würde er dadurch noch mehr Antworten hergeben können.


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Re: Bibliothek

von Freya am 24.11.2017 18:08

Das die Professorin einen Knall hatte, war mir nicht neu. Viele tuschelten und lachten immer wieder über sie. Aber bedeutete das dann nicht auch, dass man sich einfacher duch ihren Unterricht mogeln könnte? Jedenfalls einfacher als durch alte Runen... Denke ich zumindest. Vielleicht war es aber auch genau deshalb schwerer? Wütend funkelte ich die Runen auf meinem Pergament an. Wie konnte so etwas dämliches nur so schwer sein?! Wegen denen würde ich noch alles vermasseln. Ich brauchte ganz dringend Hilfe, aber um Ava zu fragen, war ich zu stolz. Da müsste ich noch um einiges tiefer sinken. Ja, ich liebte meine Schwester und sie war einer der wichtigesten Menschen in meinem Leben, aber was die Schule angeht waren wir ziemlich verschieden. Nachdenklich sah ich das Mädchen neben mir an. Und wenn nun jemand wie sie meine Wissenslücken füllen könnte...Jemand, der nicht meine Schwester war? Da bemerkte ich ihren Blick auf meine Aufzeichnungen. Wurde sie daraus vielleicht schlau? Neugierig folgte ich ihrem Blick. Aber dieser lag gar nicht auf dem kläglichen Versuch meine Hausaufgaben zu erledigen, sondern auf meiner Kritzelei. Da sie nur flüsterte, war ich mir zuerst nicht sicher, ob sie tatsächlich mit mir oder sich selbst gesprochen hatte, aber ihrem Blick nach zu urteilen war das eine Frage an mich. Nervös glättete ich die sowieso schon glatten Ecken des Blattes und überlegte, ob ich wirklich einer Fremden- ich kannte ja nicht mal ihren Namen- meine ganzen sinnlosen Probleme erzählen sollte. Da ich nicht schon wieder jammern wollte, entschied ich mich dagegen. " Gar nichts." antwortete ich stattdessen und hätte mich im selben Moment am liebsten geschlagen, so sehr wackelte meine Stimme. Wie peinlich.


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Re: Bibliothek

von Freya am 22.11.2017 00:18

Ertappt sah ich schnell wieder auf meine Bücher. Wenigstens passte ihr "Entschuldigung?" irgendwie in mein mieses Theater, sie wäre der Unruhestifter gewesen. Was nebenbei gesagt ziemlich egal war, da niemand uns Beachtung schenkte. "Alte Runen...". Ihre Stimme so nah neben mir ließ mich zusammenfahren. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass sie herübergekommen war. Der Ekel in ihrer Stimme spiegelte so ziemlich meine Gefühle diesem Fach gegenüber wieder. Ob es wohl jemanden gab, der dieses Fach mochte oder noch unrealistischer- beherrschte? Ich hatte das Mädchen neben mir schon fast wieder vergessen- fast. Ich betrachtete sie kurz, bevor ich antwortete. Das  Gryffindormädchen hatte hübsche braune Augen, die ich garantiert schon einmal gesehen hatte- da war ich mir sicher. " Ich weiß auch noch nicht ganz, was mich da geritten hat. Bei vollem Verstand kann ich jedenfalls nicht gewesen sein, denn sonst hätte ich etwas anderes gewählt. Wahrsagen vielleicht. Da hätte ich wenigstens mit etwas Fantasie durchkommen können. Aber Kreativität und Runen passen nicht unbedingt zusammen. Ich hab es versucht." Während ich sprach- oder eher quasselte, setzte ich meine Zeichnung auf dem Pergament aus der heutigen Stunde fort. Im Nachhinein wäre es besser gewesen etwas aufzupassen anstatt Vögel zu zeichnen, die Schlangen entführten... Als ich mit meinem Monolog fertig war, sah ich das Mädchen neben mir entschuldigend an, wenn ich eins gut konnte, dann war das Jammern.


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Re: Bibliothek

von Freya am 21.11.2017 23:04

Ich hörte laute Schritte hinter mir im Gang- da war wohl jemand noch weniger begeistert davon hier zu sein als ich. Wenn das überhaupt möglich war. Alte Runen. Warum ich dieses Fach gewählt hatte, wusste ich mittlerweile nicht mehr. Meine einzig plausible Erklärung dafür war bis jetzt, dass Vally mir einen Verwechslungszauber auf den Hals gehetzt hatte... Ich lauschte den Schritten, bis sie einige Meter neben mir mit einem dumpfen Klatschen- wahrscheinlich der Aufschlag mehrerer Bücher auf einen Tisch- verstummten. Ich seufzte und heftete meinen Blick zurück auf das Buch vor mir. Verzweifelt drehte ich es hin und her. Diese Runenkombination könnte Drache bedeuten...oder Kessel. Im Kontext ergab aber weder das eine noch das andere einen Sinn. Ein erneuter Seufzer entfuhr mir und meine Gedanken schweiften ab. Die Verlockung einfach zu gehen und mir ein schönes Plätzchen im Gemeintschaftsraum zu suchen war ziemlich groß... am besten vor dem Kamin. Dort war es warm und behaglich. Ein perfekter Platz also um vor sich hin zu dösen und zu träumen. Bevor die Versuchung zu groß wurde und ich möglicherweise nachgeben konnte, schüttelte ich mich und versuchte mich mit einem resignierenden Stöhnen wieder auf meine Aufgaben zu konzentrieren. Mit einem Blick verglich ich die Runen auf der Tabelle mit denen in meinem Buch. Irgendetwas war seltsam. Ein weiterer verwirrter Blick auf meine Silbentabelle verriet mir, dass jene falsch herum lag und ich wahrscheinlich nochmal von vorne anfangen durfte. "Verdammter Mist!" fluchte ich viel zu laut für eine Bibliothek. Schnell sah ich mich um und heftete dann schnell den Blick auf das Mädchen am Tisch einige Meter entfernt von mir. Ein Teil von mir  hoffte, dass nun alle denken würden, dass sie diesen Lärm veranstaltet hätte. Der andere Teil bereute diesen ersten Gedanken nur Nanosekunden später.


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