Suche nach Beiträgen von Ray
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 8 | » | Letzte
Die Suche lieferte 76 Ergebnisse:
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Ray am 14.04.2019 21:45Ihr „das zählt nicht“ quittierte ich mit einem Grinsen. Ich fand es nur legitim, meine Gefühlsausbrüche mit gewissen Mitschülern zu „teilen“. Es hieß ja nicht ohne Grund, mann solle alles immer rauslassen und nichts zu lange in sich hineinfressen. Als ich von der Drachenjagd erzählte, sah sie mich entgeistert an. „Ja, schon“, antwortete ich mit einem Schulterzucken. „Aber es soll einem einen ziemlichen Kick geben, wenn man es übersteht. Und es heißt, man sei danach ausgeglichener oder so.“ Klang doch eigentlich wie für mich geschaffen. Eine Möglichkeit sich komplett zu verausgaben, allen Gefühlen freien Lauf zu lassen und damit im Alltag ruhiger zu werden. Alles natürlich vorausgesetzt, man überlebte es. Ich schnaubte amüsiert, als sie nach meinen Noten fragte. „Unterschiedlich. Zaubertränke und VgddK läuft bestens, Geschichte der Zauberei und Astronomie bin ich beschissen.“ Ich wippte mit dem Fuß, während ich es mir auf dem Sofa gemütlich machte. „Wobei, Astronomie hab ich ja eigentlich auch nur wegen der Michaelson gewählt, das Fach zählt nachher eh nicht.“ Seit Anfang des Jahres hatten wir eine ziemlich heiße neue Aushilfsprofessorin, die frisch von der Uni herzitiert worden war, weil der alte Astronomieprofessor kürzlich ins Gras gebissen hatte. Neuerdings bestand der Astronomiekurs fast nur noch aus Kerlen. Ich drehte den Kopf und sah meine beste Freundin schief an. „Ich werde darauf zurückkommen.“ Es klang ein wenig zweideutiger, als ich es eigentlich beabsichtigt hatte und rügte mich innerlich schonmal dafür. Das war Annika. Ich musste mir das ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Bildete ich es mir ein, oder klang sie so, als würde sie wollen, dass ich blieb? Ich musste es fehlinterpretiert haben, denn obwohl wir gerne Zeit miteinander verbrachten, hatte ich immer angenommen, ein Abend mit ihren besten Freundinnen ging immer vor. Ich grinste breit. „Ist ja bald wieder ein Ball, dann hast du ja direkt schon ein Outfit.“ King and Queen Ball sollte er heißen. Na das konnte ja was werden. Ich mochte Bälle eigentlich nicht besonders, da waren alle so steif unterwegs, aber mit Annie konnte jeder Ball nur gut werden. Und wer war schon geeigneter als als King and Queen gekrönt zu werden, als wir beide? Ich ging natürlich davon aus, dass wir wie jedesmal zusammen hingingen und deshalb kam es mir nichtmal in den Sinn, sie zu fragen. Freudig gab ich ihr den Joint rüber, denn mir gefiel es, dass sie heute plötzlich mit mir kiffen wollte. Normalerweise tat sie das fast nie. Sie setzte sich dafür wieder auf und rückte geschickt den Bademantel so zurecht, dass nicht einmal ein kleiner Blick Erfolg hatte. Sofort ruderte ich innerlich zurück. Wieso hatte ich bloß solche Gedanken?! Das war sonst auch nie so gewesen. Nach drei Zügen, in denen sie nichtmal hustete, gab sie mir den Joint zurück und ich nahm selbst einen Zug, während ich sie ansah. Die Art, wie sie eben an dem Joint gezogen hatte, war irgendwie sexy gewesen, doch es war so, als würde mein Gewissen weitere Gedanken in die Richtung blockieren. Ich überdeckte mein Gedankenkarussell schnell mit einem schmalen Lächeln, auch wenn ich nicht wusste, wie überzeugend das gerade herüberkam.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 14.04.2019 17:21Meine Frage schien ihm einen Dämpfer verpasst zu haben, denn jetzt wurde er wieder stiller und nachdenklicher. Er antwortete nicht sofort, was bedeutete, dass er sich die Antwort wohl überlegte. Es dauerte eine Weile, bis er sich wieder regte, doch ich ließ ihm die Zeit und schwieg. Ich hatte auch alles gesagt, er hatte meinen Punkt verstanden. Dann schließlich kam er wieder zu mir herüber und ließ sich neben mich fallen. Was er sagte, war noch immer keine richtige Antwort, aber sie reichte mir. Ich dachte ohnehin nicht gerne zu weit über die Zukunft nach, denn wer konnte schon sagen, wie die Welt in ein paar Jahren aussah. Was mich interessierte war das Hier und Jetzt. Über was danach kam, könnten wir uns immer noch Gedanken machen, wenn es soweit war. „Damit kann ich leben“, antwortete ich nüchtern und wahrheitsgetreu. Wer wusste schon, was die neue Weltordnung für uns vorgesehen hatte, aber sicher war, dass Muggel dann nicht mehr so verhätschelt behandelt werden würden, wie es jetzt der Fall war. Und bis dahin würde ich mir über die Frage, wie die neue Hierarchie aussehen könnte, schlichtweg keinen Gedanken mehr verschwenden. Das würden wir noch früh genug erfahren. Scab schien einen Moment zu zögern, doch dann leckte er sich über die Finger und fing an, das Blut von meiner Hand, mit der ich mich abstützte, vom Blut zu befreien. Mein erster Instinkt wäre es gewesen, meine Hand sofort wegzureißen und ihm eins überzuziehen, aber ich kannte Scab. Das war son Wolfsding, das irgendwie in ihm drinsteckte und hier war eh niemand, dem ich beweisen musste, dass ich sowas nicht mit mir machen ließ. Trotzdem sah ich ihn schief an und zog dann langsam meine Hand weg. In dem Moment schien es ihm aufzufallen und er lachte auf, während er meine Hand losließ. Wahrscheinlich hatte er es unbewusst gemacht und checkte erst jetzt, was er da tat. Ich sah kurz halb entgeistert, halb gleichgültig auf meine Hand und entschied mich dann, sie mit einem Reinigungszauber zu säubern. Während ich schon dabei war, tat ich dasselbe mit meinem Gesicht. Die Draufgängernummer musste dann eben ein andern Mal wirken. Ich lachte über seine alternative Lösung und nickte zufrieden. „Damit könnte ich leben!“ Grinsend fläzte ich mich ins Gras und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. „Solange du später zwei Frauen hast.“ Grinsend schloss ich die Augen und ließ die Sonne in mein Gesicht scheinen. Sonne war hier im hohen Norden selten, also musste man die wenigen Sonnenstrahlen nutzen wenn sie einen beehrten. „Ich behalte sie“, wiederholte ich und schmunzelte. Wie das klang. Wenn sie mich jetzt hören könnte, würde sie wahrscheinlich nie wieder auch nur ein Wort mit mir wechseln. Aber sie wusste auch nicht, dass ich es nicht so meinte, wie es sich vielleicht anhörte. Scab lag richtig mit seiner Vermutung, dass ich für Annika etwas anderes empfand, als für die anderen Mädchen, mit denen ich was gehabt hatte. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass es an unserer Freundschaft lag. Und weil sie Dinge mit mir anstellte, die vorher noch keine gemacht hatte. Aber ich musste auf jeden Fall jeglichen Anschein, sie könnte mir mehr bedeuten, vereiteln, immerhin hatte ich einen Ruf zu verlieren. „Natürlich ist an ihr was dran, sie ist meine beste Freundin. Und mehr. Besser könnte es doch gar nicht laufen.“ Ich hatte all den Spaß, ohne mich mit klassischen Beziehungsdramen auseinandersetzen zu müssen. Vielleicht klang ich eine Spur zu scheinheilig, denn Scab schien es mir nicht abzukaufen. Ich öffnete eins meiner Augen und sah ihn schief an. „Alter“, sagte ich kopfschüttelnd. „Du glaubst doch nicht an so einen „Die Eine“-Mist oder?“ Darüber hatte ich mir bis dato wirklich noch nie den Kopf zerbrochen. Aber jetzt wo er es sagte, fiel mir tatsächlich niemand ein, der eine perfekte Mrs. Nott abgeben würde. Niemand außer Annika. Sie war das schönste und heißeste Mädchen das ich kannte, hatte Humor und ich wusste, dass sie sich sogar in meiner Familie würde behaupten können. Doch trotzdem war die Vorstellung einfach absurd. Vor allem weil wir erst seit so kurzer Zeit miteinander schliefen und ich rein gar keinen Schimmer hatte, in welche Richtung uns das führen würde. Also zuckte ich die Schultern und schloss das Auge wieder. „Wer weiß, vielleicht ist sie es, vielleicht auch nicht. Vielleicht heirate ich Annika und vielleicht geht mein Bruder auch bei seiner nächsten Mission drauf und ich krieg Nyx on top. Dann wäre ich ein sehr glücklicher polygamer Kerl.“ Ich grinste bei der Vorstellung, auch wenn das definitiv keine erstrebenswerte Option war. Aber seit Scab das Thema angeschnitten hatte, ging mir das Bild von Annie-und nur sie- an meiner Seite nicht mehr so recht aus dem Kopf.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 13.04.2019 11:04„Naja, sagen wir, ich würde ihm ungern nachts alleine im Wald begegnen“, lenkte ich ein. „Aber Angst? Ich denke Respekt triffts eher.“ Ich fand Greyback zugleich faszinierend wie auch abstoßend. Der Kerl roch wie verwesendes Fleisch und ich bezweifelte, dass er ein allzu talentierter Zauberer war. Was jedoch seine tierische Seite anging, war ich mir sicher, dass er insgeheim sowas wie der unumstrittene Alphawolf von allen war, ob Rudel oder nicht. Dennoch ordnete ich ihn bei unserer bisher ersten und einzigen Begegnung eher einem Tier zu, als einem Mensch, denn viel von seiner menschlichen Seite schien Greyback nicht mir in sich zu haben - oder wollen. Es wäre dumm, ihn zu unterschätzen. Vielleicht fürchtete ich mich nicht vor ihm, wie die kleinen Kinder denen man diese Gruselgeschichte erzählte, aber ich hatte schon den nötigen Respekt vor ihm, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Meine Augenbrauen wanderten langsam in die Höhe, als Scab anfing, mir von ihm zu erzählen. Und die Bewunderung in seiner Stimme war nicht zu überhören. Doch dabei blieb es nicht. So wie manche Leute sich allmählich in Rage redeten, spürte man bei jedem weiteren Wort, das er aussprach eine Überzeugung, die aus dem tiefsten seiner selbst kommen musste. Dazu funkelten seine Augen fanatisch und wenn ich ihn nicht kennen würde, würde ich denken, er sei besessen. „Sie?“, fragte ich schließlich tonlos und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. ‚Weil wir sie alle zerfetzen können‘, hallte es in meinem Kopf nach. „Ist es schon soweit, dass du dich mehr zu ihnen zählst, als zu dem, was du immer gewesen bist?“ Entweder war es eben eine Übertreibung gewesen, der Euphorie geschuldet, die er eben noch seine Stimme getragen hatte, oder ihm war gerade ein Funken Wahrheit herausgerutscht, der nie hätte ausgesprochen werden sollen. Scab mochte ein Werwolf sein. Schon als kleines Kind verwandelt in einer Familie mit Tradition. Aber er war von Geburt an ein Zauberer gewesen und das würde er nie aufhören zu sein. Doch so wie er jetzt klang, schien er sich selbst nicht mehr dazuzuzählen. Im Gegenteil. Wenn ich das „Sie“ eben richtig interpretiert hatte, wäre er sogar bereit uns den Krieg zu erklären, was irgendwie paradox erschien. Und dieser Hass, den er in seiner Stimme hatte. Scab war eigentlich nicht dafür bekannt, große Hasstiraden zu zu schwingen, aber der Unterton von eben, klang erschreckend ehrlich. Es klang fast so, als würde er mich stellvertretend für die machtinhabenden Zauberer dafür verantwortlich machen, was mit Werwölfen heutzutage gemacht wurde. Ich schnaubte gekünstelt amüsiert, aber es klang eher abfällig. Ich wollte das Ganze hier gerade nicht so richtig wahrhaben und betete, dass ich das alles gerade nur in den falschen Hals bekommen und fehlinterpretiert hatte. Dennoch hatte ich eine kaum merkliche Abwehrhaltung eingenommen, obwohl ich sonst ein recht direkter und offener Zeitgenosse war. Offenbar schien er gemerkt zu haben, wie seine Worte gewirkt haben mussten, denn ruderte scheinbar ein wenig zurück. Trotzdem blieb meine Miene jetzt verschlossener. Das eben hatte mir einen ziemlichen Schlag versetzt und ich hatte erkannt, dass in meinem Freund etwas schlummerte, das mit Vorsicht zu genießen war. Und bis ich mir sicher war, wie er das alles meinte, würde ich mich ein wenig zurückziehen. „Nachvollziehbar“, gab ich zurück und grinste, auch wenn meine Augen immer noch Misstrauen ausstrahlten, was von dem eben Gesagten herrührte. „Also den kannst du auf jeden Fall haben, glaube kaum, dass ihn dir jemand streitig macht.“ Hagrid war wirklich ausgesprochen hässlich und nichtmal Catherine Baker, die sonst keinen Hehl daraus machte, auf große, haarige Kerle zu stehen, hatte bisher Avancen ihm gegenüber gezeigt. Ich schüttelte den Kopf. „Alter, ich würde sie doch nicht heiraten! Jeder weiß, dass Ehe alles kaputt macht und nachher gar nichts mehr los ist.“ Ich grinste breit. „Ich glaube eine heiße Affäre nebenbei wäre was für uns.“ Ich tat es zwar einfach ab, aber natürlich kam das für uns nicht in Frage. Und ich wusste, dass meine Eltern begeistert sein würden, wenn ich Annie nachher heiratete, aber ich wusste, dass sie das sicherlich nicht wollte. Ich brauchte ja nur meinen Bruder ansehen, der zwar seine Traumfrau bekommen hatte, aber im Leben würde ich mit ihm nicht tauschen wollen. Die beiden waren auch mal befreundet gewesen, waren regelmäßig übereinander hergefallen und jeder dachte, sie würden zusammengehören. Aber jetzt? Hatten sie beide ihre Freiheit verloren und schienen sich einfach nur noch zu hassen. Und lieben. Und trotzdem wieder hassen. Sowas wollte ich jedenfalls nicht. Scab schien zu merken, was für eine Wirkung seine Rede auf mich gehabt hatte und schien ein wenig einzulenken. Ich wusste, dass das was er sagte wahr war, aber es fiel mir schwer es mir selbst einzugestehen. Ich war mir ziemlich sicher, dass wenn der dunkle Lord erstmal die Herrschaft über die magische Welt erlangt hatte und es niemanden mehr zum Unterwerfen gab, sehr schnell neue bzw. alte Hierarchien aufgestellt werden würden. Und ich bezweifelte, dass sie Mischwesen auf die selbe Stufe stellen würden, wie reinblütige Zauberer. Eigentlich war es Schwachsinn. Scab war ebenfalls reinblütig. Aber ich wusste, dass auch meine eigene Familie die Meinung vertrat, dass Flüche wie ein Werwolfbiss, oder sogar nur Veelagene zu einer Verunreinigung führten. „Wir sind Brüder, Scab“, stellte ich klar, ohne auch einen Funken Zweifel zu versprühen. „Und ich weiß nicht, wie die Welt in ein paar Jahren aussehen wird, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass jegliche Treue belohnt wird.“ Ich verzog das Gesicht. „Ganz im Gegenzug zu den Bastarden, die jetzt das Sagen haben, wo Muggel belohnt werden, nur weil sie existieren.“ Was er dann sagte, ließ mich die Stirn runzeln und ich sah ihn eine Weile unergründlich an, bis ich antwortete. „Dann müsstest du tun, was du für richtig hältst, Scab.“ Ich hatte keine Ahnung, wie ich in dieser Situation reagieren würde. Würde ich meinen Freund opfern, um ein System zu schaffen, das sowas von mir verlangte? Oder würde ich es tun, weil ich wusste, dass es für ein höheres Ziel und zum Wohle tausender anderer war?
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 12.04.2019 00:39Ich hob überrascht die Augenbrauen und nickte. „Im Sommer schon, huh?“ Es schien sich wirklich immer mehr zuzuspitzen, wenn die Leute zum Anheuern Scabs Rudel bereits besucht hatten. So langsam begann ich, daran zu zweifeln, dass meine Eltern sich grundlos zu meinen Großeltern aufgemacht hatten. Vielmehr nahm ich an, dass sie die weiteren Teile unserer Familie zu mobilisieren gedachten. Jeder Unterstützer konnte nachher entscheidend sein. Wie gerne wollte ich ebenfalls nützlich sein. Aber solange ich noch zur Schule ging, konnte ich nur bedingt an der großen Sache teilhaben. Nur in den Ferien oder an vereinzelten Tagen dürfte ich mal mit gestandenen Todessern mitkommen, aber das war erst zwei Mal der Fall gewesen und ich hatte kaum etwas tun dürfen. Außer das eine Mal, als mein Bruder mich hatte testen wollen. Den Tag würde ich nie wieder vergessen. Scab hingegen...er durfte schon lange mit dem Rudel seines Vaters mitkommen und hatte früh allerhand Arten von Aufträgen miterledigen dürfen. Ich wusste, dass es lächerlich klang, aber manchmal beneidete ich ihn. Es mochte sein, dass ich das alles völlg romantisierte, aber ich stellte mir das Aufwachsen in einem Rudel als besonders vor. Und wenn sie gemeinsam etwas jagten musste es sich anfühlen, als wäre man frei. Ich spitzte die Ohren und sah meinen Kumpel aufmerksam an. „Hast du gerade Greyback gesagt?“ Ich musterte ihn skeptisch, um einen Hinweis auf weitere Gefühlsregungen zu bekommen. „Der war neulich bei uns“, fing ich dann langsam an, die Stirn noch immer gerunzelt, vor allem, als ich an den hochgewachsenen Mann dachte, von dem es hieß, dass er gerne Menschenfleisch aß. „Was hast du mit ihm zu schaffen?“ Greyback war der zurzeit wahrscheinlich berühmteste bekannte Werwolf, der dem Ministerium regelmäßig entkam. Vor allem seine spezielle Vorliebe was seinen Geschmack anging, sorgte für allerlei Schauergeschichten, die sich die Leute erzählten. Dennoch hatte ich bis dato angenommen, dass er ein Einzelgänger war. Soweit ich wusste, war er rudellos und dies einer der Gründe, wieso er sich uns anschließen wollte und konnte. Und ich hatte deswegen immer angenommen, dass die anderen Werwölfe ihn deshalb verachteten. Weil er ein Einzelkämpfer war, der mit seinen Artgenossen nichts zu tun haben wollte. Möglicherweise war mein Bild von ihm allerdings ziemlich verfälscht. Ich schnaubte halb abfällig halb amüsiert und nickte. „Ja, er hat es.“ Und wieder eine Sache, die mein Bruder mir voraus hatte. Doch sobald auch ich dieses Mal hatte, würde er mich vielleicht endlich als ebenbürtig ansehen und nicht wie seinen kleinen Bruder. Es hatte zwar immer kleinere Kräftemessen zwischen uns gegeben, wegen Lappalien, aber entgegen der meisten Meinungen, herrschte zwischen uns keine ernsthafte Rivalität. Ich liebte ihn und sah zu ihm auf. Ich wollte nicht besser sein als er. Ich wollte einfach nur genauso gut wie er sein. Oder von ihm respektiert werden. Ich wollte an seiner Seite kämpfen. Nicht vor ihm und nicht hinter ihm, sondern neben ihm. Doch noch war dieser Punkt lange nicht erreicht und das fehlende Mal auf meinem Arm war genug Anreiz, mich anzustrengen. Trotzdem war es hart, ausgerechnet mit ihm, Nyx, ihren Brüdern und ihrer Schwägerin Bellatrix verwandt zu sein, die allesamt als Hardliner sogar unter den Todessern galten. Es war, als stünde man noch mehr unter Druck, weil alle erwarteten, dass man genauso drauf war wie sie. Bevor ich mich weiter in meine Gedanken verstricken konnte, wechselte ich das Thema. Ich fragte mich echt, ob ich laut gedacht hatte, denn Scab haute sofort seine Vermutung raus, was Annie und mich anging. Wenn er es wusste, wer dann noch alles? „Es ist nicht so wie du denkst“, antwortete ich und zuckte aber grinsend mit den Schultern. „Es ist nichts dabei, da sind wir einer Meinung.“ Wenn ich doch nur halb so überzeugt wäre, wie ich eben geklungen hatte. Ja, wir waren uns beide schweigend einig geworden, dass wir keine Beziehung wollten. Dass sich das Ganze einfach nur solange machen ließ, solange unsere Freundschaft nicht darunter litt. Aber etwas in mir war sich einer Sache sehr bewusst: Mit ihr war es anders als mit jedem anderen Mädchen davor. Ich schon es einfach darauf, dass sie mir den besten Sex meines Lebens bescherte und ich letzten Ende auch nur das Opfer meinen eigenen Hormone war. Dann runzelte ich die Stirn und sah Scab an. „Chanel ja?“ Ich grinste schief. Das könnte ich doch glatt nutzen, um nächstes Mal in Sachen Aufmerksamkeit zu punkten, indem ich beiläufig erwähnte und so tat, ich hätte ihr Parfüm am Geruch erkannt. „As if, Scab“, grinste ich kopfschüttelnd. „Ich seh doch wie du sie angeierst, du gibst erst auf, wenn du sie bis zum Jahresende nicht flachgelegt hast.“ Und auch dann vielleicht nicht. Was den Jagdunstinkt anging, war ich mir sicher hatte Scab sehr viel längeres Durchhaltevermögen, als die meisten anderen. „Wenn du Mae verletzt, breche ich dir die Arme, Alter“, drohte ich, jedoch ohne aufhören zu grinsen. Mae war meine Exfreundin, doch wir verstanden uns noch relativ gut und sie war eine der engsten Freundinnen von Annika, weshalb wir uns oft über den Weg liefen. Von meiner Seite her war jedenfalls alles gut, ob sie das genauso sah, konnte und wollte ich gar nicht wissen. „Aber ansonsten, viel Spaß mit ihr, sie ist es wert“, gab ich zu und klopfte ihm auf die Schulter, während ich die Pfeife entgegennahm. „Richtig, Clementine, so hieß sie“, erinnerte ich mich feixend. „Versuch doch was mit einer anderen zu haben, wenn sie deshalb sauer ist, sitzt du wahrscheinlich in der Scheiße.“ Ich wusste noch, wie ich in der 6. Klasse kurze Zeit mit Mahalia aus Ilvermory etwas gehabt hatte. Dann hatte ich etwas mit Beth gehabt und Mahalia war ausgerastet und hatte mit mit Schluss gemacht und war am nächsten Tag zurück in die USA gereist. Geschockt hatte mich das schon, aber nicht weil sie Schluss gemacht hatte, sondern vielmehr weil ich gar nicht gewusst hatte, dass wir eigentlich zusammengewesen waren. Ich hatte das jedenfalls nicht so interpretiert. Ich schnaubte amüsiert. „Was, willst du sie zu deiner kleinen Wölfin machen, oder was?“ Wieso sie deshalb im Rudel nicht bestehen konnten, erschloss sich mir allerdings nicht. Oder hatte ich etwas übersehen, was er mir eigentlich gerade zwischen den Zeilen verraten hatte? „Was hast du denn vor?“ Ich nickte in Richtung des Schlosses. „Wie wärs mit diesem Trottel Hagrid, dem Praktikanten vom Wildhüter?“, grinste ich. „Der ist groß und haarig, voll dein Typ.“ Gut, vielleicht nicht besonders stark sondern eher fett und viel Grips hatte er mit Sicherheit auch nicht. Was Scab dann jedoch sagte, ließ mich ihn stirnrunzelnd ansehen. Skeptisch musterte ich ihn. „Was willst du denn damit andeuten?“ Ich hatte eine vage Vorstellung von dem, was jetzt kommen könnte. Ich glaubte sogar zu wissen, was er meinte, aber es war das erste Mal, dass er etwas in diese Richtung ansprach. Ich hatte mir immer Mühe gegeben, keinen Hehl aus unserer Freundschaft zu machen. Er war mein Freund und er konnte sich auf mich verlassen. Wie andere das sahen, war mir egal. Dennoch schien er mich gerade in dieselbe Schublade stecken zu wollen, obwohl er wusste, dass ich meinen Freunden nicht in den Rücken fiel. Dafür musste man mir einen triftigen Grund liefern.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Ray am 11.04.2019 20:33„Tu ich doch“, gab ich grinsend zurück. „Frag Macmillan. Oder Jackson.“ An den beiden hatte ich meine Boxkünste bereits ausprobiert und musste sagen, es war unheimlich brefreiend. Bedauerlicherweise waren genau die beiden nachher diejenigen gewesen, die mich in diese Lage gebracht hatten. „Vielleicht sollte ich meinen Grandpa mal fragen, ob er mich auf Drachenjagd mitnimmt.“ Drachenjagden waren schon seit Jahrzehnten illegal, doch meine Familie und ein paar andere dort oben im Norden interessierte das wenig. Drachenjagd war die Königsdisziplin, höchstgefährlich und jede einzelne Jagd kostete meistens ein paar Jägern das Leben. „Danach wäre ich bestimmt ausgeglichener“, überlegte ich und schüttelte dann den Kopf. „Ne, die brauche ich noch“, schmunzelte ich, als sie mir drohte meine Zunge abzuschneiden. Meine Miene verdüsterte sich und ich nickte, als sie fragte ob Dumbledore für die Entscheidung verantwortlich war. Dieser senile Bastard brachte ohnehin nichts als Unheil in die Schule. Ich hasste ihn seit meinem ersten Schultag. „Nein, vermutlich nicht“, stimmte ich ihr zu, es ginge allen Vätern in unseren Kreisen nur um ihren Ruf und die Familienehre. „Ich weiß es auch nicht, ich glaube er erhofft sich, dass meine Noten stattdessen besser werden, wenn ich nicht mehr so viel für die Spiele trainiere. Was soll‘s“, ich zuckte mit den Schultern. „Ich werde es jetzt nicht mehr ändern können.“ Ich rang mir dann ein schiefes Grinsen ab. „Immerhin hat er mich nicht enterbt, das ist doch schonmal was.“ Ich nickte dankend, als sie mir versprach, Beth zu einem Date mit meinem besten Freund zu bewegen. Wenn er sich erstmal einen Korb von ihr eingefangen hatte, würde er sicherlich mit dem leidigen Thema aufhören. Beth war ohnehin eine Nummer zu groß für ihn. Vor etwas über einem Jahr war ich mal ziemlich unerwartet und einmalig mit ihr im Bett gelandet und war mir ziemlich sicher, dass sie Jarik ziemlich auseinandernehmen würde. Also schützte ich ihn eigentlich nur. „Nein, wenn ihr unterneuch sein wollt ist das okay“, winkte ich ab. „Ich breche gleich auf.“ Ich würde den Jungs zuhause Eulen schicken und mich später mit ein paar von ihnen in London treffen, falls jemand Zeit hatte. Andererseits, wenn ich einen Vorwand hätte, länger hier zu bleiben, war das sicher auch nicht schlecht. Ich sah meine beste Freundin schräg an. „Ich finde dein Outfit gerade gar nicht schlecht“, grinste ich schief und nickte ihr zweideutig zu. Wir neckten uns häufiger, es war nichts dabei. Wir waren schon so lange befreundet und waren regelmäßig des jeweils anderen Wingman. Doch jetzt wo ich sie hier so sah, dachte ich erstmals daran, dass ich vielleicht nicht immer nur Wingman sein wollte. Überrascht hob ich die Augenbrauen, als sie mich nach dem Joint fragte. Ich hatte es ihr nicht von selbst angeboten, weil sie normalerweise immer ablehnte. Doch ich nahm diesen Sinneswandel gerne an. Ich streckte den Arm über den Tisch und hielt ihr den Joint hin.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 11.04.2019 19:58Ich hob die Hand und machte eine eindeutige Geste in Scabs Richtung. „Vorsicht, Bruder“, mahnte ich ihn mit düsterer Miene, doch ich wusste, wie er es gemeint hatte. Dennoch war mein Bruder eine kleine Schwachstelle in meinem Ego und darauf auch noch hingewiesen zu werden machte es mir meistens schwer, an meinem Humor festzuhalten. Ich merkte es Scab an, dass ihn etwas beschäftigte. Es war nur ein kurzer Moment, aber normalerweise war er nicht der Typ, der viel vor sich hingrübelte. Doch was auch immer gerade durch seinen Kopf schwirrte, es ging mich nichts an. Wenn er deine Meinung hören wollte, fragte er danach, so einfach war das. Meine Ausrede, als ich erzählte was meine Familie gerade so trieb, kaufte er mir wie zu erwarten nicht ab. Natürlich nicht. Soweit ich wusste war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ruf des Dunklen Lords auch auf allerhand dunkle Kreaturen ausgeweitet werden würde. Im Moment wurden eben Wesen wie Werwölfe, Vampire, ja sogar Dementoren rekrutiert. Bald würde auch Riesen und Zentauren mit ins Boot geholt werden, da war ich mir sicher. Also musste auch Scab und das Rudel seines Vaters inzwischen Besuch von den Männern bekommen haben, die nach und nach weitere Anhänger anheuerten. Oder es würde bald geschehen. Doch so wie er mich jetzt ansah, musste er wissen was eigentlich Phase war. „Ich wurde vor ein paar Wochen aufgenommen“, lenkte ich dann ein und nahm an, er wusste von ich redete. Ich fuhr mit der Hand über meinen Unterarm, der noch ungeziert war. „Aber das Mal muss man sich verdienen“, murmelte ich. Dem dunklen Lord folgten ganze Scharen von Anhängern, aber nur seine engsten Gefolgsmänner, diejenigen die man eigentlich nur als Todesser bezeichnen durfte, hatten die Ehre das dunkle Mal zu tragen. In unserem Alter war es nahezu absurd, es zu bekommen. Ich konnte es kaum erwarten, bis er die Revolution begann, um zu beweisen, dass ich des Mals würdig war. Ich beobachtete, wie Scab eine Pfeife hervorholte und anfing, sie zu stopfen. Ich musste schmunzeln. Er war echt der einzige, den ich mit so einem Teil herumlaufen sah und ich fands jedes Mal wieder witzig. Und man konnte hervorragend Teufelschlingenblätter reintun, was einen gelinde gesagt, sehr fröhlich machte. Und euphorisch. Grinsend nahm ich die Pfeife entgegen und nahm einen Zug, während ich mir anhörte, was Trystan über seine Familie erzählte. „Oh shit“, murmelte ich, als er von seiner Mum erzählte. Es gab wenig Orte, vor denen ich so viel Respekt hatte wie Askaban. Im Leben würde ich dort nicht hinwollen, dafür kannte ich zu viele Schreckensgeschichten darüber. „Diese Bastarde werden bald bezahlen.“ Kopfschüttelnd schnaubte ich abfällig und gab meine Kumpel die Pfeife zurück. Eine reinblütige Hexe einsperren. Es war unvorstellbar, dass sie sich das überhaupt trauten. Diese muggelliebenden sons of bitches, die das Ministerium regierten, waren eine Schande für die ganze Welt der Magie. Es war wirklich Zeit, dass damit Schluss war. „Klingt genauso wie mein Dad“, stellte ich fest und verzog das Gesicht, als ich an ihn dachte. Wäre meine Mum nicht, wäre ich bestimmt schon längst von zu Hause ausgerissen. Ich hätte Annika gefragt, ob sie mitkommt, weil ihre Eltern sogar noch bescheuerter waren als meine und wäre mit ihr abgehauen. Egal wohin. Annika. Sofort musste ich daran denken, was vor etwa einem Monat passiert war. Wir waren bei ihr zuhause gewesen und dieses eine Mal, war nicht verlaufen wie sonst immer. Wir hatten angefangen, mehr aus unserer Freundschaft zu machen und ich musste sagen, dass mir nie etwas besseres passiert war. Sie war wie eine Droge, an die ich nicht herankam. Es sei denn, wir waren uns einig. Ich hatte keine Ahnung, wie das weitergehen sollte, aber das wollte ich auch nicht. Ich wollte nur, dass es nicht aufhörte. Scab riss mich wieder aus meinen Gedanken, als er mich auf mein noch immer blutverschmiertes Gesicht hinwies. „Ich sag, ich hatte Nasenbluten“, grinste ich schulterzuckend. „Außerdem stehen die Ladies drauf.“ Das stimmte zwar nur halbwegs, denn die meisten würden es wohl eher abstoßend finden, aber ich hatte auch gelernt, dass man damit schnell ein gewisses Mitleid erregte. Und schneller als man sich versah, wurde man mit sehr viel Hingabe verarztet. In allen Arten und Weisen, die es eben gab. „Wie sieht‘s bei dir eigentlich momentan aus? Beißt du dir immer noch die Zähne an der Swan aus?“ Ich grinste breit. Regina war eine ziemliche Schönheit, das war kein Geheimnis. Aber sie stand wohl eher auf Ravenclaw Streber, Gryffindor Prolls oder Hufflepuff Softies und würde Typen wie uns wohl eh nie ranlassen. Dennoch schien Scab nie müde zu werden, sie zu ärgern, was meiner Meinung nach nur den Grund haben konnte, dass er sie eigentlich wollte.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Ray am 10.04.2019 21:54„Ich? Depressiv?“ Ich lachte auf und schüttelte grinsend den Kopf. „Ich bin eine Frohnatur, kennst mich doch“, grinste ich. „Eine Frohnatur mit Aggressionsproblem vielleicht, aber ich schwöre dir, ich arbeite daran.“ Ich machte eine Geste mit den Händen, um das zu unterstreichen. Ja, dass ich meine Gefühle nicht gut unter Kontrolle hatte war kein Geheimnis, aber den meisten Leuten war glaube ich gar nicht bewusst, wie oft ich mich trotzdem zurückhielt. Ich war impulsiv, aber ich hatte inzwischen die meisten meiner Gefühle gut im Griff. Nur mit Wut konnte ich noch nicht so gut umgehen, wobei das auch schon besser geworden war. Ich beobachtete, wie Annika einen Nagellack herbeizauberte und anfing, sich magisch die Nägel zu lackieren - oder lackieren zu lassen. „Ich muss sagen“, nickte ich und setzte einen sarkastischen Unterton auf. „Ich fühle mich auch ziemlich toll dabei und erzähle jedem, dass wir befreundet sind.“ Dann streckte ich ihr die Zunge raus und faltete die Hände wieder hinter dem Kopf, als ich ihr erzählte was passiert war. Ihr entgeisterter Blick gab mir immerhin den Zuspruch, dass ich in der Angelegenheit nicht den falschen Eindruck hatte, sondern die Entscheidung der Lehrer wirklich bescheuert war. „Doch, die meinen es vollkommen ernst“, murmelte ich zwischen zusammengekniffenen Zähnen. „Dad hat bereits alles versucht, aber dieses Mal gibt’s keine Alternative.“ Ich schnaubte abfällig. „Und sogar mein Alter findet eigentlich, dass ich es verdient hätte. Er hat nur versucht dagegen anzugehen, weil er die Schande nicht erträgt, dass seinem Sohn sowas passiert ist.“ Ich schüttelte entnervt den Kopf. Es ging ihm nur um unseren Stand in der Gesellschaft. Er hatte vor ein paar Jahren die „Pureblood-Directory“ herausgebracht und da konnte man sowas wie mich natürlich auf keinen Fall mit unserem Namen in Verbindung bringen. Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, irgendein Spinner von der Ersatzbank.“ Ich wollte gar nicht wissen, wen sie jetzt rekrutieren mussten, um wenigstens den Hauch einer Chance gegen die anderen Häuser zu haben. Ich lächelte mild. „Du kannst es versuchen.“ Es klang zwar nicht wirklich hoffnungsvoll, aber ich war dankbar über jeden kleinen Strohhalm, an den ich mich klammern konnte. Ich lachte und pustete dabei den Rauch aus. „Bitte, frag sie! Nur einmal! Dann muss ich mir das nicht mehr anhören!“ Natürlich hatte Beth jemand anderes verdient. Einen Gentleman, der sie auf den Händen trug. Aber Jarik lag mir damit schon seit Wochen in den Ohren, aber wollte sie nicht ansprechen, weshalb ich froh darüber wäre, wenn sie nur ein einziges Mal mit ihm ausging. Und wenn sie ihm dann einen Korb verpasste, auch gut! Dann war das Thema wenigstens durch. Ich nahm einen letzten langen Zug meiner Zigarette und drückte sie dann aus. „Wann wollten deine Mädels denn kommen?“, fragte ich und warf einen Blick auf die große Standuhr. Vielleicht sollte ich jetzt lieber gehen, ich hatte sie hier so überrumpelt und wollte sie nicht weiter mit meinem Gejammer nerven. Ich griff mir den Joint und klemmte ihn mir in den Mundwinkel. Noch immer liegend, zündete ich ihn mir an und schloss die Augen bei dem ersten Zug.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Ray am 10.04.2019 18:15Stirnrunzelnd hielt ich inne uns sah sie an. Wieso kicherte sie denn jetzt bitte? Als sie sich erklärte, musste ich allerdings auch ein wenig schmunzeln. „Manchmal bin ich ja auch einer“, gab ich zu und lächelte schelmisch. Ich hatte wirklich schon genug Dinge getan, um mir diesen Titel zu verdienen und ich war eigentlich nicht besonders stolz darauf. Aber ändern würde ich mich auch nicht, also musste ich es wohl mit Humor nehmen. Ich atmete lautstark aus, während ich es mir auf der Couch bequem machte. „Alle anderen“, schnaubte ich unzufrieden und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. „Meine Eltern, die Schule, die Lehrer...“ Und ich. Aber ich würde mir so lange das Gegenteil einreden, bis ich es selbst glaubte. Diese Bastarde von Lehrerschaft hatten mal wieder maßlos überreagiert. Ein Exempel statuieren?! Ich meine mal ganz im Ernst, es würde viel mehr sitzen mal einen Vollidioten wie Macmillan zu bestrafen. Der Streber fühlte sich insgeheim sehr wohl in seiner Opferrolle und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alles und jeden um sich herum wegen Kleinigkeiten zu verpetzen. Aber den Lehrern kroch er ständig in den Arsch und dachte, dass seine guten Noten ihn vor allem schützen. So einen sollte man bestrafen, nicht mich. Nur weil ich ein paar Leuten meine Meinung etwas deutlicher gesagt hatte, anstatt sie zu verpfeifen. „Gut“, sagte ich immer noch düster dreinblickend, aber zwinkerte ihr dann mit einem schiefen lächeln zu. Ich wusste ihre Unterstützung zu schätzen. Auf meine Frage hin, schoss sie mir ohne lang zu überlegen die Antwort entgegen. „Ahh, verstehe“, gab ich grinsend zurück. „Ich fühle mich sehr geehrt, danke.“ Wenn sie eh erstmal nur einen Mädelsabend geplant hatte, hatte es immerhin einen Grund, wieso sie mir nichts erzählt hatte. „Ach, es ist nur so eine dumme Sache“, erklärte ich und nahm dann dankend eine Zigarette von ihr entgegen. „Die haben mich vom Quidditch suspendiert.“ Ich hatte mich doch dazu entschieden, einfach frei heraus zu sagen was Sache war. Vor ihr konnte ich eh nicht viel verbergen und ich war eh nicht der Typ, der ständig um den heißen Brei herumredete. Ich steckte mir die Kippe an und nahm einen tiefen Zug. „Sie meinen, ich würde ein schlechtes Licht auf die Spieler werfen, wenn man mir alles durchgehen ließe.“ Ich verzog abfällig und mit großem Unverständnis das Gesicht. „Das ist völlig absurd, wenn Slytherin jetzt verliert, wirft das wohl kaum ein besseres Licht auf das Team, oder?!“ Ich konnte diese Theorie wirklich nicht einsehen. Jetzt gab es für mich außerdem noch weniger Grund, mich überhaupt noch bei irgendetwas zurückzuhalten. Ich verspürte solche Wut in mir, dass ich jetzt schon wusste, dass ich ab der ersten Schulwoche nur noch auf Ärger aus sein würde. Als ich mich kurz zur Seite lehnte, um in den Aschenbecher auf dem kleinen Tisch zwischen uns abzuaschen, entging mir nicht ein sekundenschneller Blick auf Annies Beine, denn der Bademantel war ziemlich weit hochgerutscht. Ich ließ es mir nicht anmerken und lehnte mich wieder zurück und sah an die Decke, während ich mir die Zigarette zwischen die Lippen klemmte. Ich musste mich zusammenreißen, das hier war Annika. Meine beste Freundin seit Jahren. Und so würde das auch bleiben. „Meinst du eigentlich, Beth würde mal mit Jarik ausgehen?“,wechselte ich dann das Thema und sah zur Seite, um Annie anzusehen. „Er liegt mir damit ständig in den Ohren und ich kann mir das nicht länger anhören.“ Meine Zigarette neigte sich bereits dem Ende zu und nach all dem Ärger war mir gerade fast nach etwas anderem. Glücklicherweise hatte ich noch in meiner Hosentasche was dabei, das ich total vergessen hatte. Ich tastete kurz danach und zog den fertigen Joint dann aus der Hosentasche und atmete erleichtert auf, als ich sah, dass er noch unversehrt war, obwohl ich mich darauf gesetzt hatte. Ich warf ihn neben mich auf den Tisch für später.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 10.04.2019 15:35„Besser isses“, murmelte ich, als er behauptete, er hätte es mir bei Marktfreigabe schon noch gezeigt. Ich glaubte ihm kein Wort, aber das war eh egal. Er hörte deshalb nicht auf mein Kumpel zu sein. Als er erzählte, das Kästchen sei ein Auftrag gewesen, allerdings nicht von Nyx aus, ließ mich grinsen. „So halb mit ihr zusammenzuwohnen ist echt die reinste Folter“, grinste ich. Obwohl die beiden ständig Streit hatten und es mich wunderte, dass der eine den anderen nicht schon längst umgelegt hatte, war besagte Lady ziemlich häufig in den Morgenstunden bei uns im Manor anzutreffen. Meistens hatte sie nicht viel an und obwohl sich sicherlich einige meiner Freunde die Hand abhacken würden, um den Anblick zu erhaschen, war es für mich eher umso schlimmer, weil ich wusste, dass sie meinem Bruder gehörte. Sie hatte sich ein einziges Mal zu mir herabgelassen und ich war mir ziemlich sicher, dass das nie wieder vorkommen würde. Andererseits war die Gute aber auch eine ziemliche Furie und konnte ausgesprochen unangenehm werden. Ich schnaubte amüsiert, als er mir sein Angebot unterbreitete. „Wenn du es schaffst, dass er aufhört meine Feriendates zu vögeln, lege ich ein besonders gutes Wort für dich ein.“ So oft passierte es zum Glück nicht und Ragnar hatte ohnehin nur wenig Interesse an Mädchen, die noch zur Schule gingen und wir gönnten uns normalerweise unsere Eroberungen ohne dem anderen in die Quere zu kommen. Aber manchmal kam es eben vor, dass ich eine abends kennenlernte und den Fehler machte, sie mit nach Hause zu nehmen, während mein Bruder dort war. Und wenn die Mädels ihn dann sahen, älter als ich, mit seinen Haaren und seinem beschissenen Grinsen, schmolzen die weg wie Eistörtchen. Meistens ignorierte er sie weitestgehend und überließ mir meine Eroberung, aber manchmal fand er auch Gefallen an ihnen und dann durfte ich mir nachts alleine Feuerwhisky reinstellen und am morgen alleine aufwachen, während er seinen Spaß hatte. Das war neulich zweimal in recht kurzem Zeitraum vorgekommen, weshalb mich das Thema momentan besonders abfuckte. Scab verzog neben mir ebenfalls das Gesicht. Er musste den Gestank noch viel stärker wahrnehmen. Und da ich der Grund war, wieso wir hier unten lang laufen mussten, war ich ihm wohl wirklich was schuldig. „Ach was“, feixte ich. „Ich dachte ihr steht auf Dreck und muffige Absteigen.“ Ich boxte ihm leicht gegen die Schulter während ich ihn aufzog. Es stimmte, vor allem meine Familie hatte nicht viel für Wölfe übrig. Ich selbst hatte ebenfalls diese Ansicht gehabt, bis ich Scab kennengelernt hatte. Und es änderte zwar nichts daran, dass ich Wölfe nach wie vor nicht besondern mochte, aber Scab war mein Freund und es war mir egal wer oder was er war. Da stand unsere Freundschaft einfach drüber und ich machte auch keinen Hehl daraus, dass ich einen Kumpel hatte, der ein Werwolf war. Trotzdem ließ ich es mir manchmal nicht nehmen, darüber zu scherzen oder ihn mit allbekannten Werwolfklischees aufzuzehen. Denn ich wusste, dass er darüber stand. Dann endlich schienen wir am Ende des unterirdischen Ganges angekommen zu sein und ich beobachtete, wie Trystan das Erdloch freimachte, sodass wir endlich wieder frische Luft atmen konnten. Jetzt wurde mir bewusst, wie extrem stickig es zusätzlich unten gewesen war und ließ mich ebenfalls ins Grad fallen, während ich die milde Waldluft einsog. „Meine Eltern haben sich mal wieder nach Norwegen verpisst und mich den Launen meines Bruders unterworfen“, erzählte ich und kratzte mich am Kinn. „Und Ragnar muss irgendwie sein Doppelleben auf die Reihe kriegen, außerdem haben er und Nyx jetzt einen offiziellen Hochzeitstermin“, feixte ich schadenfreudig. „Und das, während ich mir ziemlich sicher bin, dass er seine neue blonde Assistentin knallt, die eine glatte 10 ist, wenn du mich fragst“, ich zuckte die Schultern. „Also ich würde drauf wetten, dass da was zwischen den beiden ist.“ Ich grinste breit. „Aber Nyx schwanger? Ich hab sie neulich mit zwei Joints auf einmal herumlaufen sehen, also ich bezweifle es.“ Einer der Gründe, wieso die beiden momentan recht eingespannt waren war vor allem die Tatsache, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der dunkle Lord sich erheben würde. „Was geht bei dir?“, fragte ich Scab dann nach seiner Familie.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Zukunftsplay » 6
von Ray am 10.04.2019 00:09Ich verdrehte nur die Augen, als er mich weiter aufzog und widmete mich wieder dem Kästchen. Als ich kaum glauben konnte, was für einen Schatz ich in meinen Händen hielt, schien mein Freund nicht im Geringsten überrascht, geschweige denn beeindruckt. „Ernsthaft?!“ Ich sah ihn fassungslos an und verzog dann das Gesicht zu einer Grimasse. „Du hast SOWAS in die Finger gekriegt und es mir nichtmal gezeigt?“ Ich schnalzte mit der Zunge und schüttelte den Kopf. „Das grenzt an Verrat, Mann.“ Ich hielt mir die Phiole noch einen kleinen Moment länger vor die Augen, weil ich mich von dem Schimmer einfach nicht sattsehen konnte. Es reizte mich tatsächlich wenig, das Zeug mal auszuprobieren, denn sämtliche Kontrolle über sich selbst zu verlieren war nichtmal mein Ding, aber zu sehen, wie viel man dafür bekam, das reizte mich ungemein. „Sag mir jetzt nicht, Nyx hat es gekauft“, murmelte ich, während ich die Phiole zurückpackte. „Oder mein bescheuerter Bruder.“ Ich liebte meinen Bruder, aber er hatte die Angewohnheit, mir gerne mal Dinge vorzuenthalten und nur dann einzuweihen, wenn ich irgendwie seine Drecksarbeit erledigen sollte. Schließlich überließ ich ihm wiederwillig die Box mit Phiolen, die er zurück im Regal verstaute und hob abwehrend die Hände. „Schon gut, chill, Alter“, grinste ich und tippte ein letztes Mal auf die Box. „Wobei ich mir hierfür sogar von dir den Schwanz lutschen lassen würde“, fügte ich mit gespielter Überzeugung hinzu und sah die Box an, als würde ich das tatsächlich in Erwägung ziehen. Irgendwie hatte mich der Anblick der Phiolen gefressen und ich nahm mir vor, Ragnar gleich morgen eine Eule zu schicken und ihn zu fragen, ob er sowas aktuell besaß. Doch jetzt hatte erstmal unsere Flucht vor der frustrierten Hauslehrerin von Gryffindor Priorität, weshalb ich den sich eben aufgetauchten Geheimgang inspizierte. „Hier riechts nach Koboldpisse“, stellte ich fest, doch ich zögerte nicht, den ersten Schritt in den dunklen Korridor zu machen, denn jetzt hörte man schließlich dumpfe Stimmen über uns. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis McG die verborgene Falltür und damit auch uns fand. Und es gab vermutlich nicht eine Person im Eberkopf, die mich als Täter verneinen konnte, also musste ich hier schnellstmöglich weg. Als wir beide den Korridor betraten, schloss sich der Gang von selbst und von dem Keller, in dem wir eben noch gestanden hatten, war nichts mehr zu sehen. Hier war es nur spärlich beleuchtet, was mich an den Geheimgang im zweiten Stock von Hogwarts erinnerte. Das letzte Mal war ich dort mit Annika gewesen und wir hatten es nichtmehr in einen unserer Schlafsäle geschafft, weshalb der Gang es auch hatte tun müssen. Dort hatte es aber wesentlich besser gerochen als hier. Oder vielleicht hatte ich damals ohnehin die Nase zu dicht mit ihrem Parfüm, um irgendetwas anderes wahrzunehmen.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.



![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)










Antworten