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Re: Vergangenheitsplay » 17
von Lexie am 06.10.2018 00:01"Hmmm, ja.", schwärmte ich und schloss genießerisch die Augen, während ich auf meiner Zunge fast noch einmal den leckeren Eisbecher schmeckte, den ich eben zum Nachtisch verputzt hatte. "Die Hauselfen übertreffen sich bei dem Nachtisch aber auch jedes mal wieder aufs Neue! Schade, dass es die beim Essen in der Großen Halle nicht so gibt ... obwohl ..." Ich rieb mir über meinen vollgestopften Bauch und seufzte. "Vielleicht ist das auch besser so. Sonst müsstest du mich demnächst die Treppen zum Unterricht hochrollen." Bei dem Gedanken musste ich kichern. Als sie plötzlich stehen blieb musste ich einen Moment lang mit meinem Gleichgewicht kämpfen; dass ich auf beiden Beinen stehen blieb war auch nur der Tatsache zu verdanken, dass ich mich noch immer an Alice festhielt. Fragend sah ich sie an, nickte aber sofort verständnisvoll, als sie begann die hohen Schuhe von ihren Füßen zu streifen. Ich hatte auf meine heute mal wieder verzichtet und war stattdessen in ein Paar rosane Ballerinas geschlüpft. Besonders groß war ich zwar nicht, aber mit meinen linken Füßen war es nie eine gute Idee, auf Absätzen herum zu laufen. Es endete ohnehin jedes Mal in blauen Flecken und lauter Blasen, weshalb ich liebend gerne darauf verzichtete.
"Beim Dinner? ... Oh ... oh ja!", machte ich und wurde bei dem Gedanken daran augenblicklich rot. Ich hatte ihr grade von der Zugfahrt am ersten September erzählen wollen, als Slughorn mit seiner Ansprache begonnen hatte. Wohl zu meinem Glück: Beim Essen war die Gefahr sowieso zu hoch, dass einer unserer Mitschüler unser Gespräch verfolgen konnte. Chester durfte einfach nicht erfahren, was ich mir in letzter Zeit für Gedanken um ihn machte. "Naja, allzu spannend war es eigentlich nicht ... Wir haben uns die gesamte Zugfahrt über ein Abteil geteilt. Und ich habe mich vermutlich wieder wie die größte Idiotin verhalten." Theatralisch legte ich mir den Handrücken vor die Stirn und seufzte laut. In Alice' Gegenwart neigte ich häufiger dazu alles zu dramatisieren. Nicht, dass es auch nur einen von uns störte.
"Gibt es denn keinen Gegentrank gegen sowas?", beschwerte ich mich und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. "Das wäre doch mal ein Thema, über das man sich mit Slughorn unterhalten kann!" Liebend gerne würde ich mich mal wieder mit Chester unterhalten, ohne bei jedem Wort von ihm dieses Kribbeln in meinem Bauch zu spüren. Das war bloß eine harmlose Schwärmerei - zumindest redete ich mir das selbst immer wieder ein -, aber ich hatte riesige Angst davor, dass dieses Gefühl nicht mehr weggehen würde. Oder noch schlimmer, dass Chester davon erfahren könnte. Himmel.

w e a r e k i n d r e d s p i r i t s
forged in different fires but kindred
Re: Vergangenheitsplay » 17
von Lexie am 05.10.2018 21:55

L e x i e & A l i c e
{ein paar Wochen in der Vergangenheit}
Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen schlängelte ich mich aus dem winzigen Kerkerraum, in dem wie immer das Treffen des Slug-Clubs abgehalten wurde. Draußen verabschiedete ich mich von den anderen Schülern und lehnte mich gegen die kalte Mauer neben der Tür, um auf Alice zu warten. Slughorn hatte sie in ein Gespräch verwickelt, während wir anderen uns nach dem offiziellen schon aus dem Staub gemacht hatten. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt ihr heldenhaft zur Seite zu stehen, aber mein Einmischen würde ihm vermutlich nur noch mehr Gesprächsstoff geben. Außer abwarten und Däumchen drehen blieb mir also nichts anderes übrig. Naja, und zu hoffen dass Alice nicht noch im Stehen einschlief, immerhin war es schon recht spät und die Monologe von Professor Slughorn (anders konnte man die Gespräche mit ihm kaum betiteln) waren nicht grade unterhaltsam.
Als sie dann schließlich doch aus dem Raum kam, gefolgt von besagtem Professor, hakte ich mich schnell bei ihr unter und zog sie mit mir in die entgegengesetzte Richtung seines Büros. "Gute Nacht, Professor Slughorn!", rief ich über meine Schulter und stolperte mit Alice schon um die nächste Ecke, sodass wir aus seinem Sichtfeld verschwanden.
"Tut mir wirklich leid", prustete ich. "Euer Gespräch schien ihn ja gradezu gefesselt zu haben. Da konnte ich dich nicht rausboxen." Entschuldigend sah ich sie an, musste mich allerdings auch zwingen, das Lächeln zu unterdrücken. Der alte Professor war zwar manchmal sehr gesprächig (obwohl ich das natürlich auch war, also konnte ich ihm das kaum vorwerfen), aber er war doch trotzdem ein netter, alter Mann.

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Re: 📜 Vollmacht
von Lexie am 05.09.2018 18:21Alexandra "Lexie" Avery
E n t f ü h r e n
Ja
E r p r e s s t w e r d e n
Nein
F o l t e r n
Ja
G e i s e l n a h m e
Ja
T ö t e n
Nein
S o n s t i g e I d e e n

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![[ehem.] Ravenclaw](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/8059db243fb1068b97082fb6dd7272e8.png)













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