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Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 06/13/2019 10:50 AMIch wusste nicht was mich erwarten würde, als ich mich an diesem Abend mit der besonderen und irgendwie intensiven Miss Smith treffen würde. Intensiv war vielleicht nicht das Wort was einen Menschen normalerweise beschrieb aber irgendwie war es passend, denn in allem in dem ich sie bisher kennen gelernt hatte war sie intensiv.
Zur Abwechslung war ich an diesem Tag pünktlich, was bei Merlins Bart wirklich nicht häufig vor kam aber diese Frau hatte jetzt schon etwas an sich, dass mich irgendwie reizte. Das Restaurant war so wie es sein sollte und ich war bereits rein gegangen um einen Tisch auf der Terasse zu ordnern. Es war mehr wie ein Hinterhof mit großen Kastanienbäumen zwischen welchen Lichterketten gespannt worden waren. Es dudelte leise Musik die dabei half, nicht jedes Gespräch des nächsten Tisches auch ohne belauschen hören zu können und man konnte das Zirpen der Grillen, wie man es aus einem typischen Sommerabend in England kannte hören. Allgemein war sowieso nicht besonders viel los was es noch idealer machte wenn die Möglichkeit bestand, dass dies hier ein Date aber auch ein Geschäftstermin sein könnte.
Ich war noch nicht lange da als ich auf einmal angesprochen wurde. Diese Stimme erkannte ich sofort und diesmal trug sie anstatt ihrem Businessoutfit etwas viel grazileres. Ich musste schmunzeln und den Blick einmal an ihr hinab und wieder hinauf wandern lassen, bevor ich auf sie zuging. „Guten Abend" sagte ich mit ruhiger Stimme und nahm ihre Hand um ihr einen kleinen kitschigen Handkuss zu geben. „Wenn ich das sagen darf, sie sehen umwerfend aus obwohl.... Naja über den Badeanzug hätte ich mich auch gefreut", grinste ich schelmisch und zwinkerte ihr keck zu, als wir auch schon an einen Tisch geführt wurden.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/31/2019 10:51 AMMeine Gedanken machten was sie wollten. Ich hatte noch das Bild von dieser Miss vor dem inneren Auge, als sie sich vor mir an den Tisch lehnte und ich da schon fast den Verstand verloren hätte. Nun räkelte sie sich in meinen Vorstellungen nicht an einem Tisch sondern im Wasser und hatte noch weniger an, weshalb mir noch heißer wurde. Ich war mir nicht sicher, ob sie mich nun anrief und etwas ausmachte, um später tatsächlich einen Auftrag für mich zu haben oder ob es hier um etwas anderes ging wenn man bedachte, dass wir wie die Weltmeister flirteten. Sie war charmant und normalerweise hätte ich mich besser im Griff gehabt aber diese Frau verdrehte mir den Kopf oder nicht doch besser die Hose? „Wenn das so ist Miss Harper, wo ich nun schon weiß was sie gerne essen wäre es töricht nicht auch noch ihre anderen Vorlieben kennenzulernen. Sagen wir morgen um 8 am La Perla in Godrics Hollow?" schlug ich vor und schmunzelte breit als ich von ihren Vorlieben sprach. Es war so Zweideutig, dass es selbst ein Greis noch verstehen würde. Nachdem sie zugestimmt hatte legten wir auf und ich ging als erstes und holte mir ein kühles Bier um meine Gemüter wieder etwas zu entspannen.
In der Nacht hatte ich noch einen kleinen Auftrag der mir sehr gelegen kam, denn so musste ich mir um das Essen keine Sorgen machen. Ich freute mich wirklich nicht nur darauf diese dunkelhaarige Schönheit wieder zu sehen, sondern in der Tat auf etwas richtiges zu Essen. Ich sprang noch unter die Dusche und zog mir ein frisches Hemd an, bei welchem ich aber die Ärmel hoch krempelte, bevor ich noch einmal meine Frisur kontrollierte und dann schon dort hin apparierte und mit einem Plop an der dunklen Straße auftauchte. Es war mein standart-Restaurant für Abende wie diesen. Das Restaurant war wirklich wie in Italien, klein mit gedimmten Licht kleinen Tischen und rot-weiß karierten Tischdecken und wurde noch als Familienbetrieb geführt.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/13/2019 10:55 AMWie auch sonst, legte ich meine Füße die in Stricksocken steckten auf dem kleinen Couchtisch ab und stellte den Teller mit dem Essen auf meinem Schoß ab. Das Essen dampfte und roch mehr oder weniger semi-optimal aber es würde mich satt machen. Über das Essen wollte ich in diesem Moment aber nicht nachdenken, als ich meinen Kopf nach hinten auf der Couch ablegte und die Augen schloss. Ich konnte nicht anders als mir diesen scharfen Körper in einem Badeanzug vorzustellen. Na Holla die Waldfee. Und ihre Stimme dazu, machte es nicht wirklich besser. Ich musste bei ihrer frechen Zunge grinsen und auch wenn sie wieder etwas zynisch war, so verstand ich den neckischen Unterton und machte mir nicht mehr Gedanken als notwendig.
Das sie mir jedoch anbot, zu sich zu kommen und mit ihr zu schwimmen, ließ mich kurz stocken und ich musste schlucken. Zu verführerisch war die Vorstellung. Cool bleiben Miles, sagte ich mir und versuchte so cool wie möglich zu wirken. "sind sie sich da sicher Miss Smith? Nicht das ich nichts zu verlieren habe und schon im nächsten Moment neben ihnen aus dem Wasser auftauche" witzelte ich und war gespannt wie ihr diese Vorstellung gefiel. Auch ich musste lachen bis sie jedoch mit dem heraus rückte, weshalb sie wahrscheinlich angerufen hatte. "Ich schätze mal gut genug wenn ich nicht gerade von attraktiven Frauen abgelenkt werde" antwortete er. "Haben sie denn etwas für mich, mit dem ich mich für ihre Mühe revanchieren kann?" fragte ich und setzte mich auf.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/10/2019 07:44 PMNachdem Miles in den Kamin gestiegen war und in den aufflammenden grünen Flammen verschwunden war, war in seinem Wohnzimmer des kleinen Lofts heraus gekommen. Der Geruch den er bei dem kleinen Wangenkuss von der dunkelhaarigen Schönheit aufgeschnappt hatte, hang immer noch nach und er konnte nicht anders als zu grinsen während er an sie dachte.
Nicht nur eine Nacht lang träumte er von ihr und besonders von ihren Augen und ihren aufreizenden Kurven. Immer wieder wäre er am liebsten im Bett geblieben um ihr Bild etwas länger vor sich zu haben, doch das war reines Wunschdenken, was zu nichts führte.
Er ging wie immer seinen Verpflichtungen nach und dümpelte sonst mehr oder weniger vor sich her. Im Club gab es kaum neue Aufträge und langsam musste er feststellen, dass sein Bargeld zu schwinden begann.
An diesem Tag war ich gerade dabei mir etwas zu Essen zu machen aus den wenigen Dingen die mein Kühlschrank noch hergaben. Eins der wenigen Dinge die ich mir mittlerweile aus der Muggelwelt angeschafft hatte, war ein Telefon und genau das war es was auf einmal klingelte. Das Geräusch hörte ich nicht sehr oft, weshalb ich es nicht gleich zuordnen konnte und eine Weile brauchte bis ich es gefunden hatte und hin ging. "Crawley" meldete ich mich, wie ich es von den Muggeln kannte.
Die Stimme am anderen Ende der Leitung erkannte ich sofort und musste schmunzeln. Genauso wie sie sprach hatte ich sie mir in den vergangenen Tagen vorgestellt. Die scharfe Zunge in Verbindung mit ihrer unglaublich Charmanten Art. Entspannt nahm ich mein Essen und machte es mir auf der Couch bequem. "Hallo Miss Smith. Was verschafft mir denn die Ehre?" grinste er ins Telefon. Das sie gerade wirklich in einem Pool und damit halb nackt war trieb ihm dabei beinahe die Schweißperlen auf die Stirn. Allein die Vorstellung gerade in diesem Moment bei ihr zu sein, machte ihn schon ganz durcheinander.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/08/2019 09:52 PMIch fühlte mich irgendwie schmutzig als ich mich regelrecht dieser dunkelhaarigen giftigen Schönheit hingab. Es war nicht richtig, dass sie so die Kontrolle über mich hatte aber wenn die Alternative ein Dementor hinter den Mauern von Askaban sein sollte, so war mir das doch lieber. Allein nur der Gedanke an die Bilder davon die man aus Gruselgeschichten kannte oder die ab und an im Tagespropheten zu sehen waren jagten mir wieder einmal einen Schauer über den Rücken. Ich mordete weder weil es mir Spaß machte noch weil ich eine persönliche Bindung hatte. Ich ließ nie ein Opfer leiden oder folterte es sondern erledigte einfach meine Arbeit wie jeder andere auch. Auch wenn es dennoch etwas anderes war, versuchte ich es mir einzureden normal zu sein.
Mit ihr dagegen auf einer Wellenlänge reden zu können war erfrischend und irgendwie angenehm sich zur Abwechslung mal nicht verstecken zu müssen.
Kurz spielte sie noch, bis sie sich dann zum gehen auf machte und wieder ihren Mantel nahm. Zu schade dachte ich, als sie sich unter dem dicken Stoff einpackte. Zu gerne hätte er noch mehr von diesen bezaubernden Kurven gesehen. Ihr Gesicht, die Haare und besonders aber die Lippen würde er zusätzlich für einige Zeit nicht vergessen können.
Ohne Widerworte verließ ich so mit ihr das Büro zurück in den Korridor in dem es abermals von Leuten wuselte. Hier eilten einige mit Besen in die eine Richtung während andere mit Kisten voller Schutzausrüstung in die andere stolperten. Miss Smith und ich reihten uns gekonnt in den Strom der anderen Angestellten ein und das ich mich wie ein berühmter Quidditchprofi benehmen sollte ließ ich mir dabei nicht zweimal sagen. Besonders verunsichert drein schauende Damen grüßte ich mit einem charmanten und etwas zu selbstbewusst grinsenden Nicken. Viele Sahen mich verwirrt an aber als ich noch lässig meinen Kragen aufstellte und eine Sonnenbrille aufzog sah keiner mehr so auffällig hin und die meisten begannen stattdessen nur zu tuscheln. "Daran könnte ich mich gewöhnen" flüsterte ich ihr zu als wir schon am Flohnetzwerk ankamen. Aus meiner Rolle ging ich dabei nicht. So komisch es sich auch anfühlte, umso viel Spaß machte es. "Also Darling. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder" hauchte ich und gab ihr einen Kuss auf die Wange ehe ich mich in einen der Aufzüge stellte. Dort zuckte ich nur grinsend mit den Schultern. "Machen das Quidditch-Profis nicht?" fragte ich lachend und war im nächsten Moment mit dem Anblick von ihr vor meinen Augen verschwunden.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/08/2019 07:54 PMTrotz dessen, dass ich ihr immer nähergekommen war und nicht zögerte sie indirekt als Mörderin zu bezeichnen grinste sie immer noch. Was hatte passieren müssen, dass eine junge Frau wie sie, ja beinahe noch ein Mädchen so abgebrüht war? Sie spielte ihr Spiel und ich merkte wie ich mehr und mehr nur noch eine ihrer Spielfiguren wurde. Ich mochte es nicht aber sie hatte eine gewisse Wirkung auf mich, die mir keine andere Möglichkeit ließ.
Ihre Worte waren messerscharf und doch kannte ich Frauen wie sie und wusste, dass sie liebend gerne provozierten. Es war wie ein Hobby zu spielen. Was mich allerdings viel mehr überraschte war wie leicht sie vom dunklen Lord und dergleichen sprach. Sie wusste dass sie genug gegen mich in der Hand hatte als das ich etwas wegen dieser Sache unternehmen würde. Auf der anderen Seite schenkte sie mir dadurch auch etwas vertrauen denn nun hatte auch ich etwas gegen sie. Es war vielleicht nicht so viel und ihr Wort würde gegen meines stehen aber auch ich konnten nun mitspielen.
Unsere Arme hatten sich bereits berührt aber nun schob sie mich weg und drehte sich vor mir um, sodass sie mir ihre wohlgeformte Rückseite entgegen streckte. Kurz musste ich schlucken, denn sie war wahrlich eine Granate aber deshalb war ich nicht hier und mit dieser Frau zu flirten war wie sich im Unterrichtsraum für Zaubertränke auf ein Date zu treffen. Man wusste nie was passierte und es konnte schön werden aber man würde auch genauso untergehen können.
„Aushelfen...Soso" schmunzelte ich und zum ersten Mal seit Stunden kam mir ein kleines Lächeln über die Lippen. Ich betrachtete den Zettel in meiner Hand den ich kurz darauf in meine Hosentasche schob. „Also dann sollten sie mich mal rausbringen, wenn unsere kleine Partnerschaft hier bestehen bleiben soll. Was meinen sie?" fragte ich mit wackelnden Augenbrauen und einem verführerischen und charmanten Schmunzeln.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/04/2019 11:39 AMDiese Frau, da war ich mir sicher, würde mich irgendwann noch wahnsinnig machen. Ihr spöttisches Lachen trieb mir nur einmal mehr die Wut durch den Körper, weshalb ich meine Hände in den Taschen zu Fäusten ballte. Anstatt aber weiterhin ihr Spielchen zu spielen, spielte sie nun wieder mit ihren Haaren und damit und das wusste sie brachte sie jeden Mann um den Verstand.
Ihr Gesicht zeigte, dass sie nicht besonders alt war, eher im Gegenteil noch ein junges Mädchen aber ihr Körper war definitiv der einer Frau, als sie um den Tisch ging, sich anlehnte und mir beim Vorbeugen ihr Dekoletté präsentierte. Ich konnte mich kaum konzentrieren, während sie ihre in meinen Augen perfekten Rundungen in Szene setzte. Der Einblick zwischen die wohlgeformten prallen Brüste tat sein übriges, weshalb ich mich einmal mehr räuspern musste.
So erwachsen ihr Körper war, so jugendlich war ihre Art und doch hatte sie es mit ihrem Auftreten geschafft mich davon abzubringen den Raum direkt zu verlassen. Als sie mich jedoch einen Mörder nannte, zuckte ich erschrocken zusammen. Mit zusammen gekniffenen Augen fixierte ich nun ihre Augen und versuchte mich nicht von ihrer Körperhaltung weiterhin ablenken zu lassen. Da sie das so direkt ansprach war ich einmal mehr interessiert daran, was sie von mir wollte. Anstatt mich jedoch zu setzen, wählte ich einen deutlich gefassteren Stand und baute mich ein wenig mit verschränkten Armen vor ihr auf. Sie hatte eine scharfe Zunge wie sie von Schlammblütern sprach und gleichzeitig war sie auch unglaublich naiv zu glauben, dass ich ebenfalls einer wie sie war. Einen Moment überlegte ich. Etwas an ihr faszinierte mich und ich konnte einfach nicht widerstehen in ihr kleines Spielchen mit einzusteigen. So trat ich auf sie zu bis ich dicht vor ihr stand. Beugte mich zu ihr, bis ich mich mit den Händen rechts und links von ihr auf dem Tisch abstützen konnte. „Ein kleines Mädchen, dass sich wohl liebt zu verkleiden was? Nur,... was wird dann wohl die Echte und was die Verkleidung sein, wenn sie so naiv sind und vor einem wildfremden Mann von Schlammblütern reden. Sie geben wohl viel auf Äußerlichkeiten wenn sie meinen, dass jeder Mörder automatisch ein Todesser ist. Sollte Miss Smith im Gegensatz zu Miss Delton es nicht besser wissen? Nicht jeder Mörder ist ein Todesser aber ist vielleicht jeder Todesser ein Mörder?". Ich war ihr so nah, dass mir ihr betörender Duft in die Nase stieg und doch schaffte ich es mich zusammen zu reißen und so bedrohlich wie irgendwie möglich zu wirken. Von einem kleinen Mädchen das einen auf Vamp machte würde ich mich jedenfalls sicher nicht unterkriegen lassen.

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/04/2019 10:32 AMIhr Kichern durchbrach die Stille. Entsetzt von dieser Reaktion und nichtsahnend was sie zu bedeuten hatte, lehnte ich mich zurück und verschränkte die Arme. Ich versuchte taff zu wirken obwohl mir das nicht sonderlich gut gelang. Ihr kichern und wie sie mich als machtlosen Mann bezeichnete trieben mir die Wut ins Gesicht. War das alles nur ein Witz für sie? Das Töchterchen eines gut gestellten Mannes die meinte sich alles erlauben zu können? Sie schien sich regelrecht in dem Gefühl zu suhlen mich in der Hand zu haben und gab sich nicht mal Mühe es zu verstecken.
Aus der Gang kannte ich einige Frauen die so ähnlich waren wie sie. Stark, schön und sich ihrer Wirkung deutlich bewusst. Doch ebenso wusste ich auch, wie hinter den meisten dieser Fassaden auch Schicksale warteten die nicht zu diesem Auftreten passten. Jeder Mensch hatte ein Päckchen zu tragen, manche größer und manche etwas kleiner aber so war ich mir sicher, dass hinter diesem Auftreten auch mehr steckte.
Mit einem Mal wurde ihr Blick leerer und unkonzentrierter. Sie fixierte mich nicht mehr so starr sondern war wohl in Gedanken was sie nicht verstecken konnte. Ich fühlte mich in meiner Theorie bestätigt und damit deutlich selbstsicherer als sie auch schon wieder zurückkehrte. Das verräterische Grinsen und dieser belustigte Blick machte mich wieder wütend. Sah sie mich als eine Art Spielzeug?
„Hören Sie mal. Ich habe keine Lust den Zeitvertreib für Papis kleine gelangweilte Prinzessin zu geben. Ich weiß nicht was ich hier soll aber falls sie das auch nicht wissen, dann sollte ich jetzt besser gehen" knurrte ich und war mittlerweile aufgestanden. „Ich hab schon genug Ärger am Hals und brauch durch sie nicht noch mehr bekommen".

Re: Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/03/2019 10:13 PMIch hatte nichts dagegen mich mit diesen zwei Lackaffen anzulegen aber von ihnen in aller Öffentlichkeit bloßgestellt zu werden beabsichtigte ich genauso wenig. Ich mochte ein verzwicktes Verhältnis zu einem Großteil meiner Familie gehabt haben und vor allem mit meinem Vater stand ich auf Kriegsfuß aber nichtsdestotrotz bedeutete mir meine richtige Familie alles. Ein Grund mehr nicht noch mehr für Aufruhr zu sorgen als unbedingt notwendig, wenn ich nicht meinen Grandpa den alten mürrischen aber liebevollen Knochen mit einem Herzinfarkt unter die Erde bringen wollte.
Ich schluckte als Hitchcock die Dementoren erwähnte. Ich selbst war zum Glück noch nie einem begegnet aber sonderlich scharf war ich darauf sicher nicht wenn stimmte was man so von ihnen wusste. Gerade war ich dabei mich etwas mehr aufzubauen um vor allem Hitchcock entgegen zu treten als ich schon einen selbstbewusstes Klackern von Absätzen neben mir hörte. Auch die anderen beiden Männer wurden abgelenkt bevor Lovillio mir an den Kragen gehen konnte. Und genau in diesem Moment stockte mir der Atem. Das konnte unmöglich sein. Das junge Ding das mich bei genau diesem Auftrag erwischt hatte arbeitete hier? Im Ministerium? Mit offenem Mund starrte ich sie an wie sie Lovillio selbstbewusst über die Schulter strich. Urplötzlich kamen die Bilder dieser Nacht wieder hoch. Die dunklen Locken die so schimmerten, dass sich das matte und doch beißende Licht der Straßenlaterne darin beinahe spiegelte. Der Blick der nicht gerade verängstigt und doch leicht eingeschüchtert war hatte mich damals bereits fasziniert. Im Gegensatz zu dem jungen Mädchen vor ein paar Wochen stand hier nun gerade jedoch eine Granate vor mir. Sie war scharf und wie mir schien hochexplosiv und wusste genau wie sie die beiden Männer um den Finger wickeln konnte. Das Hitchcock nicht direkt der Sabber aus dem Mundwinkel tropfte war noch alles als sie ihre Haare nach hinten warf und ich hatte das Gefühl Lovillios Gesichtsfarbe wurde einmal mehr eine Nuance roter als sie sagte sie wolle mich mitnehmen. Moment, dachte ich, was will sie? Kurz blieb mir das Herz stehen. Was, wenn Hitchcock und Lovillio nur Handlanger waren die aufgrund ihres niedrigen Dienstgrades so minderbemittelt waren und eigentlich diese dunkelhaarige Schönheit der Grund war für meine Anwesenheit weil sie es war die mich nach Askaban schicken wollte? Ich entschied mich einfach still zu sein und abzuwarten obwohl ich deutlich merkte wie sich ein nervöser Schweißfilm auf meinen Handflächen bildete und ich erneut schlucken musste als sie sagte wer ihr Vater war. Das war alles nur ein schlechter Scherz? Ein böser Traum? Panik kroch in mir hoch und ein weiteres Mal überlegte ich nicht doch kehrt zu machen und durch den Kamin zu verschwinden. Ich ging schon meine Optionen durch in welches Land ich mich absetzen könnte. Vielleicht etwas wo es ganz schön war. Kuba? Oder doch lieber wo mich niemand vermuten würde wie Finnland? Eine Option wären sicherlich noch meine Kontakte nach Durmstrang aber zu dieser Zeit wäre das mit Sicherheit auch nicht gerade der sinnvollste Zufluchtsort.
Bevor ich weiter abwiegen konnte welche meine beste Option war, ergriff die Frau welche immer wieder als Miss Smith angesprochen wurde meinen Arm und wir entfernten uns. Ich sagte keinen Ton und wusste nicht ob ich mich freuen oder noch mehr Panik bekommen sollte. Nach wenigen Metern, nachdem wir die Eingangshalle verlassen hatten zischte sie mir leise und kaum hörbar zu. Entgeistert und sichtlich verwirrt sah ich sie an, blieb jedoch still wie mir geheißen wurde. Mein Puls beruhigte sich erst als ich in ein dunkles Büro geführt wurde das sicher nicht das ihres Vaters war und sie die Tür hinter mir schloss. Ich war schon oft im Ministerium verhört worden aber das hier war eine andere Abteilung und dem golden glänzenden Schild neben der Tür ging es hier um Quidditch. Mein Herz konnte sich derweil nicht entscheiden ob es rasen oder sich doch lieber beruhigen wollte, weshalb mir allmählich schwindlig wurde. Die Art wie sie sich bewegte und wie sie sprach fesselte mich und als sie sich setzte war ich davon überzeugt nie jemanden gesehen zu haben der sich so galant und doch sexy auf einen sichtlich unbequemen Stuhl setzen konnte. Unsicher sah ich sie an und zog irritiert die Augenbrauen nach oben bevor ich mich mit einem dankenden Nicken ihr gegenüber setzte. Einen Moment musterte ich sie mit ihrer Elfenbein-farbenen Haut. "Äh... danke?" murmelte ich fragend, denn ich war mir nicht sicher ob ich nun dankbar sein sollte oder weiterhin besorgt.

Layla & Miles ~ I´ll be the light to guide you
from Miles on 05/03/2019 08:46 PMNa das konnte ja heiter werden dachte ich, als ich das kleine Pergament mit der fein säuberlichen Schrift zusammen schnappen ließ. Vor wenigen Minuten war mein Tag noch in Ordnung, jetzt jedoch stieg mein Puls an nachdem ich das leise picken am Fenster gehört hatte und daraufhin die Eule hineingelassen hatte. Es war ein Brief des Ministeriums und nicht der erste dieser Art den ich bekam. Genauer gesagt war es nicht nur ein einfacher Brief, sondern eine Vorladung. Ich wusste sofort worum es ging. Es war einige Zeit her seit meinem letzten Auftrag den ich erfolgreich durchgeführt hatte aber leider war er nicht ganz ohne Aufmerksamkeit ausgekommen. Ein junges Mädchen hatte mich erwischt aber sie deckte mich, jedenfalls dachte ich das bisher. Ich seufzte als ich den Brief in meine Hosentasche steckte und hoffte einfach nur, dass das Mädchen tatsächlich die klappte gehalten hatte und ich einfach nur geholt wurde, weil ich bereits in anderen Fällen als verdächtig galt. Ich hasste dieses Leben mit Versteckspiel aber so war es nun mal und deutlich besser als anderes.
Bevor ich mit dem Flohnetzwerk ins Ministerium unterwegs war, besah ich mich noch einmal im Spiegel. Die Frisur war wie immer nicht gerade ordentlich aber ich fand sie lässig und heiß zugleich. Auch mit meinem restlichen Outfit, der Lederjacke und den Stiefeln würde ich sicher etwas auffallen aber das war mein Style und ich hatte noch nie ein Problem damit meinen eigenen Weg zu gehen wieso also jetzt.
Apparieren war vielleicht mehr mein Fall als mit dem Flohnetzwerk zu reisen aber am Abend zuvor hatte ich mich nicht sonderlich gut zurückhalten können als ich im Hauptquartier gewesen war, weshalb ich nun immer noch unter den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums litt, was Apparieren nur noch unerträglicher werden ließ.
Einige Minuten später war tauchte ich auch schon in den grünen Flammen eines Kamins auf und erkannte das Ministerium und seine dunkelgrünen Fliesen sofort. Ein weiteres Mal seufzte ich bevor ich aus dem Kamin trat wo mich bereits zwei angestellte empfingen. Es waren Hitchcock und Lovillio aus der Abteilung der magischen Strafverfolgung und alles andere als meine Freunde. Hitchcock war relativ groß, schlacksig und hatte einen mächtigen Schnauzbart unter dem man kaum seinen Mund erkennen konnte. Er trug einen langweiligen und alles andere als extravaganten oder modischen Umhang den ihm wahrscheinlich noch seine Mutter ausgesucht hatte. Lovillio dagegen war klein, etwas rundlich mit einer dicken Brille die an seinen mächtigen Augenbrauen regelrecht festzukleben schien. Es war als hätte man die beiden nur zusammen in ein Team gesteckt, weil sie beide über ausgesprochen auffällige Gesichtsbehaarung verfügten. Auch Lovillios Umhang war nicht gerade der neueste Schrei aber mindestens genauso unvorteilhaft denn er sah wirklich aus wie ein Gartenzwerg. „Crawley. Ich wusste doch, irgendwann erwischen wir dich noch. Nochmal kommst du uns nicht davon" quakte Hitchcock unter seinem dicken Schnauzbart hervor. „Genau. Askaban hat schon die hässlichste und zugigste Zelle für dich rausgesucht" fuhr Lovillio fort. Ich rollte nur mit den Augen und trat aus dem Kamin auf die beiden zu. Am liebsten wäre ich direkt wieder mit dem restlichen Flohpulver in meiner Hosentasche verschwunden aber das wäre sicherlich noch auffälliger gewesen, weshalb ich mir auf die Lippe biss und seufzend auf die beiden zu ging. „Und was werft ihr zwei Pappnasen mir diesmal vor?" knurrte ich genervt und steckte die Hände in die Taschen meiner Lederjacke. „Das wagst..." wollte Lovillio gerade anfangen als Hitchcock ihn zurück hielt. „Nur mit der Ruhe. Du weißt der ist es nicht wert. Der ist doch noch ganz grün hinterm Ohr und hat einfach keine Ahnung was Respekt ist aber das werden sie ihm in Askaban schon zeigen", grätschte Hitchcock dazwischen und hielt seinen Kollegen an der Schulter zurück. Lovillos Kopf hatte mittlerweile so viel Farbe angenommen, dass man meinen konnte er hätte ein viel zu langes Sonnenbad genommen. Eigentlich konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen aber Hitchcock schaffte es mir schnell wieder auszutreiben. Der Gedanke an Askaban ließ mich erschaudern. Gerade war ich doch auf dem Weg endlich mit meinen Brüdern wieder in Kontakt zu kommen und das durfte um keinen Preis zunichte gemacht werden. „Es gab wieder einen Mord und er passt genau auf deine Handschrift" erklärte Hitchcock. „Genau. Wo waren Sie Crawley am 28. November um 20.30 Uhr?" fragte Lovillio immer noch sichtlich erregt. Ich wusste sofort wovon sie sprachen aber das durfte ich mir keinesfalls anmerken lassen. So schüttelte ich nur den Kopf. „Was soll das werden? Etwa hier in der Eingangshalle? Sie sollten besser wissen, dass das nicht verwendet werden darf. Ich könnte mich hier eingeschüchtert fühlen von den vielen Leuten die zuschauen können". Mein Tonfall war scharf als ich sie so provokant ansah. Lovillio sprang natürlich direkt darauf an und war schon kurz vor meinem Hals als Hitchcock ihn wieder festhielt. „Na warte, du wirst noch dein blaues Wunder erleben du nichtsnutziger Bengel. Eine Unverfrorenheit ist das". Der kleine rundliche Mann konnte seine südländischen Wurzeln welche durch seine dunklen Haare und dunklen Augen bereits auffielen mit diesem Temperament nun endgültig nicht mehr verstecken. „Sie sollten ihre Zunge hüten Crawley. Die Dementoren werden das nicht so lustig finden wie sie" knurrte Hitchcock zusätzlich. Mittlerweile zogen wir drei immer mehr Aufmerksamkeit auf uns und nicht wenige Hexen und Zauberer die entweder auf den Weg zu den Kaminen oder die gerade dort heraus gekommen waren blieben tuschelnd stehen und musterten das Schauspiel.



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