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Re: Vergangenheitsplay » 23
von Casper am 24.10.2018 18:58Ich verzog meinen Mund zu einem leichten Lächeln, als Kate mir mit ihrer Hand an meiner Wange ihre Liebe gestand. Das war alles natürlich sehr romantisch, aber auch sehr unterhalten, wesgwegen ich nur grinsend nickte.
Als Kate sich danndramatisch auf ihr Bett fallen liess, tat ich es ihr nach und wie wir da so neben einander lagen, musste ich auch schon wieder lachen, weswegen sich mein dramatisches "Ich liebe dich doch auch Kate" nicht besonders überzeugend, sondern viel eher lächerlich anhörte. In dieser Sekunde hoffte ich wirklich nur, dass ich niemals in die Situatio kommen würde, in der ich das einem Mädchen sage musste. Das würde ja schön peinlich werden. Danach würde sie mich auf jeden Fall nicht mehr wollen.
Bei Kates folgenden netten Worten grinste ich ein wenig die Decke an, die wir Beide nun anblickten.
Sie war wirklich jemand mit einem Herz aus Gold ud ich hoffte in dieser Sekunde wirklich, dass niemand es jemals wagen würde es ihr zu brechen. Andernfalls würde ihc demjenigen wohl oder übel die Finger brechen. Ein ziemlich gewalttätiger Gedanke für meine Verhältnisse, aber wenn es um Kate ging, verstand ich wirklihc keinen Spaß.
Ich sprang genauso motiviert, wie Kate, vom Bett auf und half ihr schnell, die Sachen zu holen. Schließlich konnte ihc mich hier ja nicht nur durchfressen und Kate all die Arbeit machen lassen. Das wäre dezent unfair.
"Lass uns in den Wald gehen!", schlug ich vor, da ich die Natur einfach gerne um mich herum hatte. a, ich war wirklich ein totales Landei, aber was sollte ich denn auch dagegen machen? Schließlich war ich auf einem Hof aufgewachsen.
Ich folgte Kate die Treppe hinab, wo sie eben bescheid sagte und ein paar Minuten später waren wir auch schon draußen auf dem Weg zum Wald, der glücklicherweise nicht sehr weit entfernt war, sodass wir nach nur fünf Minuten bereits die Decke ausbreiten und uns hinsetzen konnten. Nachdem wir noch schnell gedeckt hatten, legte ich mich auf den Rücken und beobachtete die Wolken, die vorbei zogen. Es war wirkich ein schöner Tag.
"Was wünscht du dir eigentlich fürs neue Schuljahr?", fragte ich frei heraus das erste, was mir in den Sinn kam.


Re: Raum der Wünsche
von Casper am 20.10.2018 17:53Kostüm (Krieger)
Ich stand etwas nervös vor der Tür zum Raum der Wünsche und spielte mit den beiden Geschenken in meiner Hand. Eigentlich freute ich mich auf die Party, aber es würde irgendwie auch komisch sein, Yuna zu sehen, nachdem wir uns beide gestanden hatten, dass wir ein bisschen mehr als Freunde waren. Ich war mir nicht sicher, wie ich mich ihr gegenüber jetzt benehmen sollte. Was war denn jetzt angebracht. Ich seufzte leicht.Ich würde es nicht rausfinden, wenn ich weiter hier stehen blieb.
Also stieß ich die Tür auf und betrat den bereits vollen Raum. Ich sah direkt eine Menge Leute, die ich kannte und lächelte ihnen fröhlich zu. Dann stellte ich meine Geschenke auf den bereits überfüllten Tisch und orientierte mich erstmal in dem Raum.
Ich spielte ein wenig mit dem Schwert, welches zu meiner Verkleidung als Krieger gehörte und suchte nach Yuna, konnte sie aber nicht entdecken. Dafür sah ich allerdings Chandler, der sich schon mit jemandem unterhielt.
Ich quetschte mich zu den Beiden durch und wünschte Chandler alles gute.
Dann lächelte ich dem Mädchen zu. "Schickes Kostüm, ziemlich kreativ.", sagte ich zu ihr.
Ich war leider nciht ganz so kreativ gewesen, aber ich hatte den Geburtstag auch ein wenig verpeilt, das musste ich ehrlich zugeben.


Re: Astronomieturm
von Casper am 20.10.2018 17:36(Es tut mir wahnsinnig leid! Aus irgendwelchen Gründen dachte ich, ihc hätte schon geantwortet...)
Noch immer war ich ziemlich überfordert mit der Situation, aber auf eine gute Art und Weise. Denn hier zu sitzen und ihre Hand zu halten, fühlte sich gut, fühlte sich richtig an. Es war genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte, wann immer ich mal über so etwas, wie Gefühle nachgedacht hatte.
Trotzdem war das alles neu für uns und deshalb gelichzeitig irgendwie beängstigend, aber auch aufregend und die Möglichkeit für eine Art Neuanfang. Und vielleicht war das genau das, was wir beide gebrauchen konnten. Auf jeden Fall, wollte ich das wir Beide da gemeinsam machten. Vor allem, weil es sich so gut anfühlte jetzt hier zu sitzen und ihre Finger an meiner Wange zu spüren. Auch, wenn sie mich nur für wenige Sekunden berührt hatte, so brannte meine Haut trotzdem an der Stelle und ich hatte das Gefühl, dass ich bestimmt rot war.
Ihre nachfolgende Frage brachte mich dann wieder aus dem Konzept und ich blickte sie führ ein paar Sekunden einfach nur an, da mir keine Antwort einfiel. Wir wussten nun Beide, dass wir uns mochten, mehr als nur Freunde, aber wer wusste schon, was daraus werden würde. Es konnte sein, dass wir igrendwann als Paar enden würden, aber es war auch möglich, dass das nur eine kurze Schwärmerei war, die schnell wieder verblassen würde. Auch wenn mich der Gedanken daran nicht gerade positiv stimmte. Die Vorstellung, dass das hier alles, was gerade so aufregend war, einfach wieder verschwinden könnte, fand ich furchtbar.
Ich verwarf den Gedanken und lächelte sie stattdessen an.
Denn, was ich wollte wusste ich eigentlich. Ich wollte unbedingt mal ein Date mit ihr haben. Klang vielleicht etwas kitschig, aber ich fand die Vorstellung mit ihr nach Hogsmead zu gehen, ziemlich gut. Ich stellte es mir romantisch vor durch den Hongtopf zu schlendern und zusammen nach den besten Süßigkeiten zu gucken.
"Naja, wenn du möchtest, würde ich dich gerne mal nach Hogsmead einladen... Als Date sozusagen", bei meinen letzten Worten wurde ich etwas leiser, weil es mir irgendwie trotzdem noch peinlich war. Jemanden auf ein date einzuladen, war eben immer damit verbunden. Ich hoffte einfach nur, dass sie das auch gerne mal wollte.


Re: Vergangenheitsplay » 23
von Casper am 13.10.2018 18:15(Absolut kein Problem! Ich hatte in letzter Zeit auch nicht so viel Zeit :))
Scheinbar war mein böses Gesicht genauso schlecht gewesen, wie ich gedacht hatte, denn Kate brach fast augenblicklich in Lachen aus, sodass ich mich zusammenreißen musste um nicht auch laut los zu lachen. Irgendwie waren Kate und ihc fast immer nur am Lachen. Das sie sich noch einmal zusammen reißen konnte, fand ich wirklich beeindruckend, da ich schon Bauchschmerzen davon bekam mein Grinsen zu unterdrücken. Bei ihrer Antwort konnte ich dann aber auch nicht mehr anders als zu lachen, sodass wir das Thema mit lautem Gelächter abschließen konnten. So etwas, wie den bösen Cas gab es einfach nicht.
Wir Beide rissen usn wieder zusammen um über Mädchen zu quatschen. Ich schüttelte nur den Kopf bei ihrer Frage und dachte daran, wie ich Ryan bearbeitet hatte ohne Ergebnis. Er war, was das anging, wirklich verschwiegen. Entweder hatte er derjenigen versprohen nichts zu sagen, oder abre er hatte es sich wirklich nur ausgedacht. Diese Variante fand ich wirklich wahrscheinlicher.
Kates etwas misslungenes, verführerisches Grinsesn sorgte dafür, dass ich die Augenbrauen amüsiert hochzog. Es sah wirklich lustig aus und die Vorstellung, dass Kate mich im Geheimen liebte, war irgendwie auch erheiternd. Ich würde mich auf jeden Fall geehrt fühlen, sollte es mal so sein, aber ich konnte mir es einfach nicht vorstellen. Dafür kannten wir uns irgendwie zu... gut. Es klang komisch, man konnte sich schließlich nicht zu gut kennen. Trotzdem war es eine merkwürdige Vorstellung mehr als nur Freunde zu sein, weshalb ich den Gedanken direkt wieder verwarf.
"Wie konnte ich nur so blind sein und diese Liebe nicht erkennen", antwortete ich, während ich mir dramatisch an die Stirn fasste, ganz so als zweifelte ich an meinen eigenen Verstand.
Mein amüsiertes Gesicht wich einem echten, als ich Kates aufmunternde Worte hörte. Sie war wirklich die süßeste und liebste Freundin, die man sich wünschen konnte. "Danke Katie. Das ist wirklich lieb von dir!", lächelte ich und drückte einmal kurz ihre Hand um ihr zu zeigen, dass ich das wirklich ernst meinte. Ihre freundlichen Worte bauten mich wirklich auf. Vielleicht war es ja wirklich nicht so abwegig, dass mich jemand mögen konnte.
Wir lachten anschließend noch ein bisschen darüber, dass wir so verdammt verfressen waren, dann machte Kate den Vorschlag des Jahrhunderts, zumindest in meinen Augen. Ein Picknick hörte sich aus mehreren Gründen genial an. Erstmal hatten wir gutes Wetter und nebenbei liebte ich es in der Natur zu essen. Ich liebte es auch im inneren zu essen, aber das war jetzt unwichtig.
"Klingt super!", antwortete ich dementsprechend begeistert.


Re: Astronomieturm
von Casper am 02.10.2018 17:46Es freute mich sehr, dass Yuna auch der Meinung war, dass das Hofleben etwas spannendes sein konnte. Sie war eine der wenigen, die das verstand, aber ich machte auch all den Leuten keinen Vorwurf, die das nicht glaubten. Sie wussten es eben ht besser. Wie meine Mum zu sagen pflegte: "Du weißt nicht was Abenteuer sind, bis dich ein wütendes Huhn verfolgt hat!" Und da stimmte ich ihr aus Erfahrung zu. Nichts war unheimlich als ein zwanzig Kilo Vederfieh, bereit dir in den Fuß zu beissen. Das motivierte wirklich ungemein zum Rennen. Auch hier sprach ich leider aus Erfahrung.
Ich wusste, dass das was ich da gerade eben gesagt hatte etwas ziemlich explosives war. Deswegen war ich auch nicht verwundert, als sie mir kurz nicht antwortete. Trotzdem sorget es dafür, dass ich das dringende Bedürfnis hatte nervös auf meinen Fingernägeln zu kauen. Denn jetzt gerade stand unsere gesamte Freundschaft auf dem Spiel. Wahrscheinlich sogar unsere gesamte Clique. Denn sollte sie mir jetzt sagen, dass sie mich nicht so mochte, dann wusste ich nicht, wie ich ihr jemals wieder in die Augen schauen sollte. Warum war ich nicht einfach in der Bibliothek geblieben und hatte mich um meine dämlichen Aufsaätze gekümmert. Das war viel ungefährlicher.
Alle sagte immer, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Aber niemand hatte jemals den Teil mit einbezogen, indem man eben nicht gewann. Und irgendwie fiel es mri schwer ihr Schweigen als etwas andres zu deuten. Tatsächlich machte es mir aber noch mer Angst, als sie dann anstalten machte mir zu antworten. Denn egal was sie jetzt sagte, es würde eine ganze Menge verändern.
Zu meiner riesengroßen Überraschung ließ sie mich nicht abblitzen. Im Gegenteil, sie gab zu, dass sie mich auch mochte. Und das schon länger. Als sie dann noch nach meiner Hand griff, hatte ich das Gefühl, dass das ein Traum sein musste. Niemals kontne ich so viel Glück haben. Ich merkte, wie das Grinsen in meinem Gesicht immer größer wurde.
Sie mochte mich! Sie mochte mich genauso, wie ich sie! Und das bedeutete... Ja, was genau bedeutete dass denn jetzt?
Mit einem Mal war ich mir unsicher, was ich jetzt tun oder sagen sollte. Ich wollte mich nicht verplappern oder etwas dämliches von mir geben, aber ich htte das Gefühl, dass genau das passieren würde. Mein Kopf fühlte sich nämlich an, wie in Watte gepackt. Viel zu viele Gedanken schoßen gerade hindurch undes fiel mir wirklich schwer irgendeinen klaren Gedanken zu fassen.
"Wirklich?", gab ich deswegen nur leicht dämlich grinsend von mir, "Das trifft sich ganz gut, denn ich mag dich auch schon eine Weile" Zumindest ging mir das gerade auf. Ich war bis jetzt nur nicht in der Lage gewesen irgendwelche meiner Gefühle einzuordnen. Jetzt wusste ich es aber und konnte nicht anders als mich darüber zu freuen, weshalb ich einfach ihre Hand einmal drückte.


Re: Astronomieturm
von Casper am 30.09.2018 19:38Ich war es nicht wirklich gewohnt, dass die Menschen sich wirklich für unseren Hof interessierten. Die meisten hielten das Landleben für furchtbar langweilig. Das war es natürlch überhaupt nicht, aber das konnte ich ihnen dann ja nie erklären, weil sie nicht zuhören wollten. Aber Yuna schien es von Kanada eher gewohnt zu sein ländlich zu wohnen.
Ich wusste nicht wirklich warum Yuna von Kanada nach England gezogen war, aber ich musste sie irgendwann mal fragen. Schließlich verdamkte ich dem Grund, dass sie jetzt mit mir auf dem Dach saß und in den, immer dunkler werdenden, Himmel schaute. Ich war mir sicher, dass ich sie auf jeden fall vermissen würde.
So aber, konnten wir jetzt den schönen Abend zusammen genießen.
"Das Leben auf dem Hof ist genial! Man ist den ganzen Tag an der frischen Luft und immer in Bewegung", erzähle ich und merkte, wie ich mal wieder in diese Begeisterung verfiel, die bei mir so oft auftrat, "Als ich klein war hatte ich immer das Gefühl, dass ich jeden Tag ein fantastiches Abenteuer erleben würde. Bis ich dann elf wurde und herausfand, dass das fantastischste Abenteuer noch vor mir lag."
Ich lenkte meine Aufmerksamkeit wieder zu den Wolken und muste auch grinsen, als Yuna über mich lachte. Sie hatte ja recht, dass das albern war, aber irgendwie war ich fast immer hungrig. Vor allem Süßkram konnte ich rund um die Uhr in mich hereinstopfen. Schnell machte ihc das auch direkt wieder und schnappte mir den vorletzten Brownie.
"Wir müssen das auf jeden Fall mal machen!", stimmte ich ihr zu, da mir der Gedanke daran wirklich gefiel. Zeit mit Yua zu verbringen hörte sich in meinen Ohren generell gut an, egal was wir machten.
Es war verrückt, aber meine Gedanken waren schon wieder auf gemeinsame Zeit umgeschwenkt. Es schien fast so, als ob ich einfach nicht anders konnte in ihrer Gegenwart. Vielleicht lag es ja doch daran, dass ich sie mochte und zwar mehr als nur eine Freundin. Dieser Gedanke schien so absurd, aber ich erinnerte mich daran, wie ich mit Ryan über sie geredet hatte und er mir grinsend vorgeworfen hatte verknallt zu sein. Ich hatte ihn ausgelacht und ihm gesagt, dass er ja verrückt war. Aber scheinbar hatte er wohl recht behalten. Irgendwie war ich wohl verknallt...
Ich merkte, dass ich schon wieder vor Freude grinste, als sie sagte sie würde mich nicht für einen Idioten halten würde. Fast automatisch wurde ich aber auch ein wenig rot, als sie erwähnte, dass es ihr auch wichtig was ich über sie dachte und das sie dafür bestimmte Gründe hatte. Konnte es sein, dass...
Nein, niemals könnte sie mich auch mögen. Jemand wie Yuna war doch viel zu hüübsch und klug für so einen Idioten, wie mich. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich jetzt alles auf eine Münze setzen musste. Alles oder nichts.
"Naja... Es ist mir so wichtig, dass du mich nicht für einen Idioten hälst, weil...", ich stockte kurz und musste mir ers noch einmal Mut zu sprechen. Was sollte denn schlimmsten Falls passieren. Ich konnte es immer noch als Witz abtun.
"Weil ich dich mag. Sehr gerne sogar."
So jetzt war es raus und ich fühlte mich tatsächlich besser deswegen. Nur, dass ich jetzt ihr Urteil abwarten musste. Erwartungsvoll blickte ihc in ihre Augen.


Re: Astronomieturm
von Casper am 29.09.2018 21:23Ich merkte, wie mein Grinsen noch breiter wurde, als Yuna mir bestätigte, dass sie mich gerne wieder mit hierrauf nehmen würde. Ich konnte auch nicht ganz einordnen warum mich das so freute, aber das tat es. Allein die kurze Zeit, die wir heute miteinander verbracht hatten war total schön gewesen udn bis jetzt, wie im Flug vergangen. Irgendwie tat Zeit sowas ja immer, wenn man sich amüsierte. Sollten wir uns jetzt aber öfter zusammen hier oben treffen, bedeutete das, dass ich mir keine Sorgen um die Zeit machen musste. Wir würden das Thema dann einfach beim nächsten Mal wieder anschneiden.
Das Thema Großstadt und Sternenhimmel schien uns beide gleichermaßen zu interessieren und ich konnte endlich Yunas wohnort zu den Infos dazu packen, die ich über Yuna wusste. Ich hoffte nur, dass ich das nicht direkt wieder vergessen würde.
St. Agnes war aber anscheinend keine dieser riesen Großstädte und ich musste leicht bei der Vorstellung Lächeln, wie Yuna im Gras lag und die Wolken beobachtete. Und ich hatte gedacht, dass ichder Einzige war, der das in unserem Alter noch tat.
"Aus irgendwelchen Gründen erkenne ich in jeder Wolke immer nur etwas zu essen", antwortet ich ihr lachend und ließ mich grinsend zurück sinken, sodass ich nun auf dem Dach lag und direkt in den Himmel schauen konnten, wo auch jetzt einige Wolken zu sehen waren. Sie waren von der Sonne etwas orange gefärbt, trotzdem sah die Wolke direkt über mir für mich aus, wie ein Stück Kuchen.
Ich setzte mich wieder auf, als Yuna fragte, woran ich denn die ganze Zeit dachte. Sie hatte ja recht, ich war ein wenig abgelenkt, aber ich hatte gehofft es würde ihr nicht auffallen. Ich hatte nämlich keinen blassen Schimmer, wie ich ihr das jetzt erklären sollte. Denn um mal ganz ehrlich zu sein, dachte ich ja eigentlich die meiste Zeit über sie nach. Oder eher die Tatsache, dass wir gerade alleine Zeit miteinander verbrachten. Da ich ein riesiger Chaot war, fast nie über das nachdachte, was ich sagte und machte, versuchte ch eben ab und zu etwas zu reflektieren, bevor ich meinen Mund öffnete. Ich wollte Yuna nämlich ungern mit meinen Worten vergraulen. Ich mochte sie nämlich gerne... ziemlich gerne.
Ich probierte zu verhindern, dass ich rot wurde und drehte mich dann direkt zu Yuna um in ihr Gesicht zu blicken.
"Um ehrlich zu sein denke ich eigentlich die ganze Zeit nur darüber nach, wie ich das hier irgendwie versauen könnte und probiere Lösungen zu finden, wie genau das nicht passieren kann, damit du mich danach nicht für einen Idioten hielst", lächelte ich.
Ja, das war eine ziemlich vage Antwort gewesen und ich hatte ziemlich um den heißen Brei herumgeredet und vieleicht hatte ich es auch wieder etwas zu lustig aufgezogen, aber ihc war einfach etwas überfordert.
Ich hatte noch nie vorher das Bedürfnis gehabt vor irgendeinem Mädchen cool rüberzukommen, das war also alles Neuland für mich.


Re: Astronomieturm
von Casper am 28.09.2018 21:51Dass Yuna mir schonmal versprach, dass sie Kate nicht sagen würde, dass ich sie gerade indirekt als langweilig bezeichnet hatte, fand ich doch sehr nett von ihr, weshalb ich ihr kleines Lächeln erwiderte. Ich hatte zwar auch nicht gedacht, dass sie mich verpetzen würde, dafür war sie nicht der Typ, aber es war trotzdem sehr lieb von ihr mir das noch einmal zu versichern.
Ich fragte mich, ob sie mein "interessant" wohl als das Kompliment erkannt hatte, dass es sein sollte. Schließlich war das wirklich nett gemeint gewesen.
Ich nahm wirklich nur Leute mit auf den Turm, die ich wirklich sehr gerne mochte. Außer mit meinen besten Freunden war och noch mit niemandem hier oben gewesen, weil ich irgendwie fand, dass dieser Ort etwas besonderes war. Klar, hier oben konnte jeder hin und wahrscheinlich kamen eine Menge Schüler hierhin um allein zu sein, aber trotzdem war für mich der Ort etwas besonderes.
Er war für mich nichts um allein zu sein, sondern eher um zusammen zu sein. Zusammen mit Menschen, die man gerne mochte. Und immerhin mochte ich Yuna...
Yuna holte mich aus meinen etwas merkwürdgen Gedanken, indem sie über meine Art und Weise zu reden lachte. Gut, sie hatte recht, es gehörte sich ja eigentlich wirklich nicht mit vollem Mund vor einer Lady zu reden. Aber dafür war es jetzt eh zu spät. Und zum Glück schien sie es mir auch nicht übel zu nehmen. Und mich nebenbei auch noch zu verstehen.
"Das stimmt, dass wollte ich wirklich sagen", antwortete ich mit nun leerem Mund, "Und wenn du hier öfter hinkommen möchtest, dann würde ich dich gerne begleiten"
Vielleicht könnten wir dann ja öfter genau wie jetzt einfach hier oben sitzen und über einfach alles reden. Ich stellte mir solche Abende schön vor und auf jeden Fall besser als seinen Abend damit zu verbringen, hektisch durch den Gemeinschaftsraum zu rennen und nach Pergament für einen vergessenen Aufsatz zu suchen.
Ich riss begeistert die Augen auf, als Yuna genau das ausprach, was ich mir gerade eben gedacht hatte.
"Aber absolut!", pflichtete ich ihr deshalb bei,"Ich meine, ich lebe auf dem Land und da kann man den Sonnenuntergang gar nciht übersehen, aber wann immer ihc bei meiner Großmutter in der Stadt bin, merke ich wie unwichtig solche schönen Kleinigkeiten auf einmal für mich werden."
Deswegen war ich eigentlich immer lieber auf dem Hof. Viele Kinder bemitleideten mich dafpür, dass ich auf dem Hof aufgewachsen warweil da ja angeblich nie was passierte. Aber ich verband den HOf nur mit positiven Erinnerungen und würde nur sehr ungern in der Stadt leben.
Ich wusste nicht genau, ob Yuna in einer Großstadt lebte, aber falls dem so war, dann musste sie eigentlich echt mal unseren Hof sehen um sich daon ein Bild zu machen.
"Das schönste sind aber die wolkenlosen Nächte!", begann ich abzuschweifen, "Dann legen ich und meine Schwestern uns immer zusammen auf das Dach des Heubodens und schauen in den Himmel. Und wer am Ende, wenn unsere Mum uns ruft, die meisten Sternschnuppen gesehen hat, der hat gewonnen."
Ich liebte diese Art Erinnerungen mit meinen Schwestern, vor allem jetzt, wo ich sie so selten sah. Hogwarts hatte eben einiges verändert.


Re: Vergangenheitsplay » 23
von Casper am 27.09.2018 17:27Ich lachte und blickte herab auf ihren Zeigefinger, der jetzt auf mein Herz zeigte. Für ein paar Sekunden probierte ich böse zu gucken, aber um ehrlich zu sein, wusste ich, dass das furchtbar aussehen würde. Ich war einfach so selten wütend, dass mein Gesicht es nicht gewohnt war diese Mimik zu machen. Stattdessen schob ich nur meine Unerlippe vor. Wahrscheinlich sah ich jetzt einfach wie ein schmollendes Kleinkind aus, aber das war noch etwas näher an einem bösen Gesichtsausdruck, als alles andere.
"Der allerschlechteste Mensch, den es gibt.", pflichtete ich ihr bei, "Ich mag keine Hundebabys und klaue kleinen Kindern die Lutscher." Diese furchtbaren, ausgedachten Taten würden whl jeden davon überzeugen, dass ich das Böse in Person war.
Die ganze Liebessache war dann doch etwas verwirrender und unangenehmer.
Ich gab Kate natürlich recht, dass dieses geheime Mädchen sowohl Ryan als auch mich kennen musste, allerdings war ich schon wirklich alle durchgegangen und mir fiel einfach niemand ein, der einen Chaoten wie mich mögen konnte.
Vielleicht hatte sich Ryan das ja auch nur ausgedacht, wer wusste das schon?
"Ich habe wirklich stundenlang versucht Ryan auszuquetschen, aber zu dem Thema sagt er nichts!", gab ich resigniert von mir. Auf ihre Aussage, dass noch mehr Mädchen mich heimlich mochten, musste ich lachen und schüttelte leicht den Kopf.
"Ach Katie! Du weisst ganz genau, dass du das einzige Mädchen bist, dass mich aushält und wenn nicht gerade du zufälligerweise meine heimliche Verehrerin bist, dann hat Ryan mich wohl nur reingelegt."
Ich zuckte mit den Schultern. Das Kate nicht diejenige war, dass war klar. Wir hatten uns noch nie wirklich was aus romantischen Gefühlen gemacht, wir waren einfach immer de besten Freunde gewesen und das seit dem ersten Tag in Hogwarts. Deswegen machte ich mir da keine Gedanken.
Dankbar nahm ich jedenfalls das Kissen an, welches sie mir hinhielt. Jetzt war es an mir mein Gesicht darin zu vergraben und mein gesicht zu verbergen. Allerdings musste ich relativ schnell wieder aufblicken, weil ich schon wieder lachen musste. Es war schwer in Kates beisein negative Gedanken zu haben.
Kate hatte wohl recht, dass wir den Süßigkeitenwagen niemals verpassen würden. Dafür liebten wir es viel zu sehr uns die Bäuche mit Schokofröschen vollzuschlagen.
"Mensch, dass mit dem radar dürfen wir aber niemandem erzählen, sonst benutzen die uns noch um selbst an süßes zu kommen.", scherzte ich und meine Augen leuchteten auf, als Kate dann von Süßkram redete.
Sie hatte fast immer irgendwas dabei, da es eben der einfachste Weg war mich zu Dingen zu überreden und so konnte ich mich eigentlich immer darauf verlassen, dass ich in Kates Gesellschaft nicht verhungern würde.
"Also, wenn du das schon so lieb anbietest...", antwortete ich und nahm mir ganz fest vor, Kate in Hogwarts mit Süßkram nur so zu überhäufen. Irgendwie musste ich mich ja mal revanchieren.
Ich freute mich wirlklcih schon wahnsinnig darauf, Kate mal mein zuhause zu zeigen. Es war schließlich schade, dass wir uns in den Ferien so gut, wie nie sahen. Meistens fuhren wir da ja immer zurück zu unseren Familien, auch wenn ich schon des öfteren über die Weihnachtsferien im Schloss geblieben war, weil meine Familie dann meistens schon auf dem Weg zu unseren Verwandten in Schweden waren.
Jetzt, wo Kate aber legal apparieren durfte, war die Zeit wohl vorbei, in der wir uns nur in der Schule sehen konnten.


Re: Astronomieturm
von Casper am 27.09.2018 17:07Ich stutze eine Sekunde darüber, dass sie noch nie hier oben gewesen war. Der Turm war einer meiner ersten Lielblingsplätze hier in Hogwarts gewesen. Direkt am ersten Tag, als wir zum ersten Mal über Hogwarts Wiesen liefen hatte ich hinaufgeblickt und mir gedacht, dass ich dringend da mal hoch musste. Es war also quasi Liebe auf den ersten Blick gewesen.
Dennoch musste auch ich zugeben, dass ich noch nicht oft oben gewesen war, obwohl ich den Platz doch so liebte. Aber häufig fand ich eben einfach keine Zeit um hierher zu kommen. Schließlich verbrachte ich meine meiste Zeit damit Dinge zu suchen und hektisch und verspätet zu Verabredungen zu laufen.
"Ich war schon einige Male mit meinen Freunden hier oben", erzählte ich und musste automatisch an das eine Mal denken, wo ich fast vom Dach gefallen war. Danach hatte das Dach für längere Zeit seinen Reiz für mich verloren, aber glücklicherweise hatten Ryan und Kate mich dazu bewegen können doch noch hierhoch zu kommen. Sonst könnte ich ja jetzt nicht mit Yuna hierhoch gehen.
"Aber normalerweise habe ich hier oben nciht so gute Verpflegung dabei und auch nicht so interessante Begleitung", lachte ich gut gelaunt und fand, dass ich es mri schon mal erlauben konnte so etwas zu sagen. Meine Freunde würden damit wohl nicht zufrieden sein, wenn sie das hören würden, aber naja.
"Sag Kate aber nicht, dass ich das gesagt habe!", fügte ich dann noch grinsend hinzu und fragte mich direkt, ob Yuna Kate überhaupt kannte. Das musste ich demnächst dringend mal herausbekommen.
Als wir dann endlich auf dem Dach angekommen waren, blieb ich erstmal kurz stehen um den Ausblick zu genießen. Die Sonne verschwand ganz langsam hinter dem Wald und färbte die Dächer und die Umgebung goldrot. Es sah einfach genial aus.
Ich warf einen verstohlenen Blick zu Yuna, der der Ausblick auch zu gefallen schien. Sie sah in dem Licht wirklich gut aus, auch wenn sie auch für gewöhnlich gut aussah. Ich verwarf alle Gedanken wieder, die in die Richtung gingen und folgte Yunas einladung mich zu setzen. Wir wären dabei fast zusammen gestoßen, was mich mal wieder zum Lachen brachte.
Wir beide waren wirklich eine gefährliche Kombi. Wir konnten nur hoffen, dass keiner von uns vom Dach fiel.
Aus Mangel an Gesrpächsthemen stopfte ich mir dann erstmal zwei Kekse auf einmal in den Mund und blickte wieder in den Sonnenuntergang.
"Ich liebe Sonnenuntergänge", murmelte ich und versuchte dabei so klar und deutlich zu reden, wie das eben mit zwei Keksen im Mund ging. Ich fand man sah viel zu selten mal der Sonne zu. In der Großstadt ging das für gewöhnlich ja auch nicht, wenn man aber wie ich auf einem Bauernhof auf dem Land lebte, dann sah man solche schönen Sachen doch öfter.



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