Zukunftsplay » 5

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Regulus
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 5

von Regulus am 25.08.2017 22:44

Regulus Arcturus, wir sind enttäuscht von dir.
Die Worte spukten unwirklich in seinem Kopf herum.

Noch vor ein paar Wochen hieß es, der dunkle Lord wolle ihn sprechen und dass sein Elternhaus sehr zufrieden mit seinen Leistungen sei.
Und nun dieser Brief, wegen eines verlorenen Quidditchspiels gegen Gryffindor.

Besonders frustrierend war, dass nicht er es seinen Eltern erzählt hatte. Sie mussten verdeckte Quellen haben.
Da sie sicher keine Lehrer damit beauftragen konnten, würde es wohl jemand innerhalb seines Freundeskreises sein.
Der Schwarzhaarige seufzte.
Er hielt bereits einen ausführlichen Brief in der Hand, in dem er abstritt, es sei ein fairer Kampf gewesen und seinen Eltern versicherte, Gryffindor müsse geschummelt haben, als er auf eine Gruppe lachender Jungen stieß.

Regulus sah auf und schaute direkt in die Augen seines Verräterbruders, dem er überall aus dem Weg gehen konnte.
Wie immer, schmerzte es den jungen Slytherin, seinen Bruder und ehemals Vertrauten, an der Seite von Schlammblütern und Blutsverrätern zu sehen.

In Gedanken hörte er die Stimme seiner Mutter. "Sirius ist Abschaum der Familie, ab heute geht er einen getrennten Weg."
Er konnte vor seinen Augen sehen, wie die beleibte Frau mit den schwarzen seidigen Haaren, einen Kerzenleuchter nahm und zum Wandteppich hinüberging, um kurz und schmerzvoll, als wäre er nie dagewesen, Sirius Namen auszubrennen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2017 22:48.

Sirius
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 5

von Sirius am 29.08.2017 02:36

Ich stand mit James, Remi und Peter irgendwo am Rand eines Korridors. Während James von seinem Quidditchspiel erzählte - wenn wir das auch alle gesehen hatten - schien Remi schon wieder abzuschalten. Vermutlich driftete er in seinen Gedanken schon zu seinen Hausaufgaben oder Schulbüchern, die er heute Abend noch einmal lesen wollte. Peter war der einzige, der stetig nickte und James wirklich zuzuhören schien.
Schließlich wollte Remus in die Bibliothek und verschwand, bevor ihn jemand aufhalten konnte. James schlug vor zurück in den Gemeinschaftsraum zu gehen, aber ich entschuldigte mich mit der Ausrede, vorhin meine Feder im Verwandlungsklassenzimmer vergessen zu haben. Eigentlich wollte ich nur Remus nach. Nicht wegen der Bibliothek versteht sich.
James rief mir noch irgendwas zu, das ich nicht richtig verstand. Ich drehte mich um, immer noch laufend, nun also rückwärts und brüllte fragend ein "WAS?" zurück, bevor ich halb ins Staucheln kam, weil ich rückwärtslaufend gegen jemanden gerannt war.
"Tut mir leid.", murmelte ich hastig und drehte mich um, nur um daraufhin in das Gesicht meines Bruders zu sehen. Regulus und ich redeten nicht mehr wirklich miteinander. Zuhause waren wir uns immer nur recht distanziert gegenüber getreten. Mittlerweile war ich nicht einmal mehr dort. Bei den Potters fühlte ich mich mehr willkommen, mehr zuhause, als ich es mich bei meiner eigentlichen Familie jemals gefühlt hatte. Reg und ich gingen uns allerdings auch in der Schule nur aus dem Weg.
Ich versuchte krampfhaft ein Grinsen aufrecht zu halten und meinen Mund nicht zu einem Schmalen Strich werden zu lassen. "Ups... Ich hoffe ich hab dir deine Schuhe nicht schmutzig gemacht, als ich drauf gestiegen bin. Sind die neu? Ein Geburtstagsgeschenkt von Mummy und Daddy?", fragte ich ihn mit unüberhörbarem Abfall in der Stimme und hob ein wenig provokant eine Augenbraue. Ich hatte die kleine Hoffnung, dass ihn unsere Verwandschaftsverhältnisse genauso zuwider waren, wie sie es mir waren. Ich hatte immer geglaubt, Regulus wäre der Gute von uns beiden. Er wäre der, aus dem mal ein großartiger Zauberer werden würde. Aber er war nur gut darin den perfekten Sohn zu spielen. Und ich vermutete mal, dass er die Ansichten meiner Eltern teilte und mich genauso gern hatte, wie sie es taten.

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Regulus
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 5

von Regulus am 09.09.2017 13:14

Der Slytherin verkrampfte sich innerlich. Es war als hätten die Worte seines Brudes, eine brennende Schnur um sein Herz gelegt, nur um es in einzelne Stücke zu teilen.
Diese Flut an Emotionen verwandelte sich recht schnell, in puren Hass.

Regulus musste sich nicht rechtfertigen, er hatte es nie gemusst. Schließlich war er es, der tapfer und mit kühler Miene, jegliches Vorurteil ertrug.
"Nein die sind schon sehr alt, kannst du dich nicht erinnern? Mit ihnen hat Vater mir damals die Nase gebrochen, als er sie mir ins Gesicht schmiss, da mein Bruder es wiedereinmal gewagt hatte, unseren Namen zu beschmutzen." Seine Mundwinkel zuckten.
Nie würde er Sirius sagen, dass er in seltenen, sentimentalen Augenblicken, an die schönen Zeiten, ihrer gemeinsamen Kindheit zurück dachte. "Nun trage ich sie, in der Hoffnung, sie diesem schändlichen Verräterbruder, ebenso in sein minderrassiges Gesicht zu drücken, wie er mir seine Abscheu."

Er war Sirius nun so nah gekommen, dass beide sich in den Augen, des jeweils anderen spiegelten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2017 13:21.

Hazel

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Re: Zukunftsplay » 5

von Hazel am 02.12.2017 00:42

James & Hazel
~ Demnächst ~

Ich denke es wurde besser. Mit mir. Ich fühlte mich irgendwie besser. Ich hatte viel geredet, viel nachgedacht, hatte viel gemalt... Ich schrieb Gabriella regelmäßig und sie meinte, dass unser Onkel wohl nichts von mir ahnte, dass ich sicher sei. Mit Sicherheit wusste ich nichts. Aber ich versuchte ihr zu vertrauen. Ich nahm fast peinlich genau meine Medikamente und ging zu den Untersuchungen. Vielleicht konnte ich meinen Traum vom Quidditch doch noch ein wenig länger leben. Vielleicht würde ja doch alles gut werden...
Gabriella hatte ihr Glück im Unglück gefunden. Vielleicht würde jetzt wirklich alles anders werden.
Es war schon spät im Gemeinschaftsraum, schon seit einer halben Stunde hatte sich keiner mehr hier unten blicken lassen. Ich saß auf dem Teppich vor dem Kamin und übte mich an Kohlezeichnungen. Ich wollte erst meine Schwester malen. Aber dann fiel mir auf, dass es irgendwie seltsam war. Es schien ja, als ob ich mich selbst malen wollte. Ich wollte es an einem Menschen probieren, den ich gut kannte. Letztendlich entschied ich mich für Andrew. Ich kannte ihn seit meiner frühesten Kindheit. Ich kannte sein Gesicht vielleicht sogar besser als meines.
Ich zeichnete und pustete die kleinen Kohlekrümel vom Pergament. Vielleicht bildete ich es mir nur ein, aber ich glaubte das Feuer knistern zuhören, als die Kohle ins Feuer kam.

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James
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Re: Zukunftsplay » 5

von James am 02.12.2017 00:55

Mit einem Schwung, der die Gruppe Erstklässler vor ihm am Porträt fast die Treppe vor Schreck hinunterpurzeln ließ, stürmte James in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors und ließ sich ohne groß zu zögern mit einem Schwall ziemlich übel klingender Beleidigungen vor den Kamin fallen.
"Hochnäsige Zicke..." murmelte er noch, bevor der Sechstklässler sich einen herumliegenden Schokofrosch vom Tisch schnappte und ihm mit einer nicht mehr ganz normalen, wütenden Befriedigung den Kopf abbiss.
Plötzlich zögerte er. Irgendwas war...ach natürlich.
Hazel war wie erstarrt, als er sie ansah und James hatte im Moment wirklich keine Lust, auch noch an dieser Baustelle zu arbeiten.
Daher winkte er ihr nur zu und begnügte sich damit, rote Funken in den Kamin zu schießen, während sein Blick immer finsterer wurde.

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Hazel

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Re: Zukunftsplay » 5

von Hazel am 02.12.2017 01:15

Ich hatte die Ruhe genossen. Das merkte ich genau in diesem Moment als die Stille durchbrochen wurde. Mein Blick fuhr hoch und traf auf James, was automatisch einen kleinen Tumult in mir auslöste. Ich wollte wie gewohnt meinen Blick abwenden, doch aufgrund seiner Stimmung konnte ich es nicht. Er schien ziemlich aufgebracht zu sein und nicht wie sonst ein Grinsen auf den Lippen zu haben. Schweigend beobachtete ich, wie er einen Schokofrosch köpfte. Zu spät bemerkte ich seinen Blick auf mir, weshalb ich nicht schnell genug wegsehen konnte.
Ich blinzelte irritiert als er mir auch noch zuwinkte.
Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Ich schluckte die Frage herunter und versuchte mich wieder meinem Bild zu widmen. Doch James Wut lag beinahe greifbar in der Luft und zerstörte die gemütliche Atmosphäre des Raumes. Ich versuchte es weiter und zeichnete akribisch Striche auf mein Blatt, bis ich Andrews Nase komplett verhauen hatte.
Frustriert zerknüllte ich es und warf es neben mir ins Feuer, sodass Funken stoben.
Ich nahm mir ein neues Blatt und starrte angestrengt auf meine Finger,die die Kohle hielten. Meine Fingerspitzen waren geschwärzt und sicher hatte ich auch schwarze Flecken in meinem Gesicht. Ich hatte jetzt nicht mit Gesellschaft gerechnet. Ich atmete tief durch und strich meinen Schuluniformrock glatt.
Ich könnte jetzt aufstehen und einfach so gehen. So wie ich es sonst tat. Es war ganz einfach gewesen. Doch die einfache Tour war für Loser.
Ich presste die Lippen kurz zusammen und blickte dann hoch zu James. "Wenn du nicht bald aufhörst Funken in den Kamin zu schießen, fackelst du noch den Gemeinschaftsraum ab." merkte ich kurz an und räusperte mich kurz. Ich hatte schon wieder viel zu lange nicht geredet. "Falls das dein Plan ist, würde ich lieber davon in Kenntniss gesetzt werden und von dem Feuer verschont bleiben..." fügte ich hinzu und lachte ein wneig unbehaglich. "Falls nicht... Von der Seele rede hilft in den meisten Fällen..." sagte ich noch und biss mir kurz auf die Unterlippe. Das könnte auch nach hinten losgehen. Der ganze Moment war gerade sehr heikel. Ausgenommen vom Quidditchtraining hatten wir schon Ewigkeiten kein Wort mehr gewechselt.

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James
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Re: Zukunftsplay » 5

von James am 02.12.2017 01:42

"Nein...danke!" knurrte James nur und schoss noch eine große Ladung glühend roter Punkte in das Gemeinschaftsfeuer, bis er es dann doch ließ.
Stattdessen fing er an, Löcher in die Luft zu starren und irgendwas von "warum geht immer alles schief?" zu murmeln.
Nach ein paar Minuten drehte er sich wieder zu Hazel um und bemerkte, dass sie immernoch dasaß.
"Wieso bist du nicht wieder verschwunden, wie sonst auch immer?!" bluffte er, ein bisschen rüder als es eigentlich gemeint war.
Scheiße...Schnell stand der Gryffindor auf und versuchte ins Badezimmer zu gehen, aber da war schon besetzt.
Nach einer Beschmimpfung der Klobesetzer als Hodenkobolde ließ sich James einfach an der Tür hinabsinken und schloss müde die Augen.
Er hatte die letzten Tage viel zu wenig geschlafen.
Hoffentlich war Hazel jetzt wenigstens verschwunden und hatte seinen Ausbruch nicht mitbekommen... 

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Re: Zukunftsplay » 5

von Hazel am 02.12.2017 02:00

Ich hätte schon mit einer Antwort in der Richtung rechnen müssen, doch er stieß mich dennoch damit vor den Kopf. Mein Mund öffnete sich leicht, denn ich wollte im ersten Moment etwas erwidern. Aber was sollte ich schon groß sagen? Wenn er nihct mit mir reden wollte, war es eben so. Ich konnte es ihm nicht verübeln. Ich hatte nicht den blassesten Schimmer was in ihm vorging. Bestimmt genau so wenig wie er bei mir, in den letzten Monaten. Naja...irgendeine Ahnung musste er ja schon gehabt haben.
Er redete vor sich hin und ich versuchte keine Miene zu verziehen. Ich hatte es mittlerweile aufgeben zu malen. Mein Block lehnte an meiner Brust und ich starrte angestrengt ins Feuer. Aber nur wenige Sekunden später erhob sich James Stimme so plötzlich, dass ich zusammenzuckte. Mit offenem Mund starrte ich ihn an. Ich verspürte für einen ganz kurzen Moment so etwas wie Schuld. Doch dann wurde ich auch selbst ein wenig wütend. Erneut öffnete ich den Mund um etwas zu erwidern, doch James verließ den Gemeinschaftsraum.
Und ich saß da wie bestellt und nicht abgeholt. Meine Hände zitterten leicht, aber ich unterdrückte das Bedürfnis ihm nachzurennen und die Meinung zu sagen. Stattdessen krallte ich die Fingernägel in meine Handflächen und stand langsam auf. Ich nahm meinen Block, die Kohle und drehte mich zu den Treppen herum, als James Stimme wieder ertönte. Langsam drehte ich mich zu der Quelle herum und da war er wieder. An der Tür, auf dem Boden. Ein paar Sekunden rang ich mit mir. Ich könnte seinem Wunsch folgen und einfach verschwinden. Zumindest glaubte ich herauszuhören, dass es sein Wunsch war. Er hatte mich noch nicht bemerkt. Doch dann entschloss ich mich zu einem zweiten Versuch. Vermutlich mein Letzter.
Ganz langsam und leichtfüßig ging ich auf Socken über den Teppichboden. Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht und ließ mich dann gegenüber von James an der Wand heruntersinken.
Ganz vorsichtig berührte ich seinen Fuß mit meinem und wartete darauf, dass er mich ansah. "Wenn du sagts ich soll gehen, gehe ich sofort. Aber wenn du doch reden willst, dann bleibe ich." sagte ich leise, im Vergleich zu seiner vorherigen Lautstärke. "Aber brüll nicht mehr so. Sonst fehlt dir die Stimme für das Training und du kannst du Mannschaft nicht anschreien." riet ich ihm, mit einem ganz kurzen Lächeln. Ich versuchte ganz locker zu sein, mich der Situation anzufreunden. Ich hoffte, ich wirkte nicht zu verkrampft. Aber viel mehr wollte ich jetzt wissen was James so aufregen konnte. Ich würde beinahe auf Snape tippen. Aber ihn würde er wohl nicht als Hochnäsige Zicke bezeichnen. Naja oder James wurde endlich mal kreativ...

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Re: Zukunftsplay » 5

von James am 02.12.2017 02:12

Nach ein paar Sekunden in denen James die Augen geschlossen hatte, sprech ihn plötzlich Jemand an.
Und schlimmer noch...dieser Jemand war nicht IRGENDJemand, sondern Hazel.
"Geh weg..." murmelte er leise und wischte sich verstohlen was aus dem Auge.
Andererseits...
"Oder bleib hier. Aber ich werd dir momentan sicher keine angenehme Gesellschaft sein." Langsam kehrte ein ganz schwaches, aufgesetztes Grinsen auf das Gesicht des Rumtreibers zurück.
"Falls du Jemanden suchst, der gut drauf ist, such Sirius. Ich hab gehört, er hat irgendeine Wette gewonnen..."Sie hatten sich jetzt auch schon seit Tagen nicht mehr gesehen und es kam James fast so vor, als wär ihm ein Arm oder Bein abhanden gekommen.

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Re: Zukunftsplay » 5

von Hazel am 02.12.2017 02:33

Als James sagte, ich solle weggehen, war ich schon drauf und drann kommentarlos aufzustehen und zu gehen. Bei seinen nächsten Worten ließ ich mich wieder auf den Boden sinken. Fast kam es mir vor wie ein zusätzliches Training und falls er sich schon wieder umentscheiden sollte, würde ich misstrauisch werden. Aber er tat es nicht.
Ich kreuzte die Beine und glättete meinen Rock. Irgendwie war es mehr und mehr ein Tick von mir geworden. Ich wusste nicht weshalb, aber es half mir glaube ich meine Atmung besser zu kontrollieren.
"Du warst doch nie wirklich eine angenehme Gesellschaft..." sagte ich nur und blieb wo ich war. Ganz kurz umspielte ein Lächeln meine Lippen. Naja, das war immer so im Wechsel gewesen. Wie es eben gekommen war. Eigentlich war das mit James so wie mit einer Achterbahnfahrt. Ich fragte mich, ob das jemals ein Ende haben würde.
Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Sag mir jetzt bloß nicht, dass du die Wette gegen ihn verloren hast und deshalb so drauf bist. Lenk nicht ab." sagte ich und verzog leicht die Lippen.
Ich sah James verstohlen an. Ich wusste ehrlich gesagt gerade nicht was ich empfinden sollte. Ich wollte auch nicht zu viel darüber nachdenken. Es ging hier nicht um uns beide.
"Wir können natürlich auch einfach schweigen..." sagte ich und hob ein wenig hilflos die Schultern an. Meine Finger spielten unablässig mit der Kohle in meiner Hand. Ich brauchte irgendeine Beschäftigung. Sonst würde ich noch wahnsinnig werden. Ich hatte mir tausende Gespräche zwischen uns ausgemalt, an dem ich ihn Schlimmes an den Kopf geworfen hatte. Doch in diesem Moment verspürte ich eher das Verlangen James eine heiße Schokolade zu bringen und zu sagen, dass schon alles wieder gut werden würde.

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