Vergangenheitsplay » 1
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Gwenog on 12/29/2018 10:45 PM[Hier wurde auch schon seit einem Monat nichts mehr geschrieben. Ich hoffe es ist okay, wenn ich mir den Thread klaue
]
Wer: Dorothea und Gwenog
Wann: Vor ca. einem Jahr
Wo: Vor dem Portrait der fetten Dame
Ich spürte einen stechenden Schmerz in der rechten Schulter und konnte mich nur mit Zähne zusammen beißen daran hindern laut zu fluchen oder aufzuschreien. Ich wusste zudem auch gar nicht mehr wirklich, wie ich es vom Quidditchfeld bis hier her geschafft hatte, und das auch noch mit meinem Besen in der Hand.
Kaum zu glauben, dass ich eben noch ganz normal auf dem Quidditchfeld trainiert hatte. Es ging auch alles so schnell, dass ich nicht mal alles mitbekommen hatte. Ich wusste nur noch, dass ich die beiden Klatscher frei gelassen hatte und so fokussiert darauf gewesen war, dem einen hinterher zu jagen, dass mich der andere unbemerkt volle Kanne auf der Schulter treffen konnte. Nur mit Mühe hatte ich einen Sturz vom Besen verhindern können.
Und jetzt stand ich nach meinem Unfall hier, vor dem Portrait der fetten Dame, und hatte vor lauter Schmerzen auch noch das Passwort vergessen. Und mein Gegenüber weigerte sich stur mich rein zu lassen. "Ach, komm schon", versuchte ich es dieses Mal mit betteln. "Du siehst doch, dass ich verletzt bin. Ich muss schleunigst in meinen Schlafsaal". Doch das Portrait ließ sich dadurch nicht erweichen und schüttelte nur den Kopf.
"Ich weiß doch ganz genau, dass du mich kennst! Ich geh hier schließlich ständig rein und raus", brüllte ich das Portrait mehr oder weniger an. Und schon wieder ging mein Temperament mit mir durch. Ich hob drohend meinen Besen an, wäre damit am liebsten auf sie los gegangen, als der Schmerz wieder wie eine Welle über mich kam. Ich stöhnte leise auf und ließ mich auf den Boden neben dem Bild fallen. Ich drückte meine linke Hand an meine Schulter, in der Hoffnung, dass sich der Schmerz dadurch lindern ließe. Dann sah ich, dass ein Mädchen die Treppe hoch kam und auf das Portrait zusteuerte. Das könnte meine Rettung sein! Bevor ich überhaupt richtig wahrnehmen konnte, wer dieses Mädchen war, rief ich ihr auch schon zu: "Hey, kennst du zufällig das Passwort?" Dann erst erkannte ich das Mädchen. Sie war sehr hübsch und war mir im Gemeinschaftsraum schon öfter aufgefallen, aber ich hatte sie nie angesprochen. Ich wusste nur, dass sie im 6. Jahrgang war.


Dorothea
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Dorothea on 12/29/2018 11:23 PMGerade waren die Proben des Frosch Chors beendet, und völlig von mir überzeugt stieg ich nun die verzauberten Treppen hinauf, um zu meinem Gemeinschaftsraum zu kommen. Ich hatte noch vor, ein wenig zu lernen, schließlich musste ich dies öfters tun, um überhaupt bestehen zu können. Was schon einige Male auf der Kippe stand, aber irgendwie mogelte ich mich immer durch. Völlig in Gedanken versunken bemerkte ich garnicht, dass die Treppe ihre Richtung änderte. Die machten aber auch was sie wollten. Augen verdrehend hielt ich mich nun am Geländer fest und wartete, bis sie still stand. Natürlich war ich nun am anderem Ende angekommen und stöhnte genervt auf, da ich nun die Treppe wieder hinunter laufen musste, um eine andere Treppe zu nehmen, die nun, hoffentlich, wirklich zu meinem Gemeinschaftsraum führte.
In meinem Gedanken war ich immer noch im Chor Raum, wo mir bekannt gab, dass ich in der engeren Auswahl für ein Soli stehen würde. Natürlich war ich mehr als entzückt darüber, schließlich hatte ich eine Engelsstimme und liebte es im Rampenlicht zu stehen. Nur hoffentlich kam mir meine Tollpatschigkeit dabei nicht in die Quere, dass könnte ziemlich peinlich werden, so ganz vor der Schule... Endlich hatte ich die richtige Treppe erwischt und mit einem Grinsen auf den Lippen ging ich nun auf das Portait der fetten Dame zu, als mich ein Mädchen ansprach. Naja, schreien wäre hier das passendere Wort. Sie fragte mich, ob ich das Passwort kenne, worauf ich direkt nickte und sie skeptisch musterte. Das Mädchen kannte ich zwar vom Sehen, sie war glaube ich ein Jahr unter mir, aber mit ihr geredet hatte ich noch nie. "Klar kenne ich das", säuselte ich mit einem breitem, freundlichem Lächeln auf den Lippen, als ich schlussendlich vor ihr stehen blieb. Dann wurde mein Blick aber besorgter, als ich ihre Schulter sah. Meine Augenbrauen zogen sich zusammen. "Aber denkst du nicht eher, du solltest in den Krankenflügel?", meinte ich warmherzig.
Re: Vergangenheitsplay » 1
from Gwenog on 12/30/2018 12:00 AM"Oh, Merlin sei Dank!", rief ich erleichtert aus, als das Mädchen vor mir meinte, dass sie das Passwort kenne. Ich hätte es hier wahrscheinlich nicht viel länger ausgehalten, dafür war ich einfach zu ungeduldig. Ich stand sofort auf und nahm mit meiner linken Hand meinen Besen. Mit meiner rechten hätte ich das wahrscheinlich erst gar nicht geschafft.
Ich sah wieder zu dem Mädchen vor mir und wollte mit meiner rechten Hand abwinken, als ich wieder diesen stechenden Schmerz spürte. Ich presste meine Lippen ganz fest zusammen und verzog schmerzhaft das Gesicht. Nach einigen Sekunden hatte sich der Schmerz wieder halbwegs verzogen und ich versuchte mich an einem Lächeln. "Ach was, das ist halb so schlimm. In meinem Schlafsaal habe ich eine Salbe, die Wunder bewirkt. Das wird schon wieder", meinte ich und versuchte eine Spur breiter zu lächeln, um sie vielleicht halbwegs überzeugen zu können. Doch innerlich wusste, dass der Zug dafür längst abgefahren war. "Außerdem muss ich meinen Besen noch unbedingt verstauen", fügte ich dann noch hinzu und hätte mir am liebsten gegen die Stirn geschlagen. Diese Information interessierte das Mädchen bestimmt nicht.
Um schnell wieder von dem Gesagten abzulenken, fragte ich: "Könntest du bitte diesem bescheurten Bild das Passwort sagen? Ich habe bestimmt eine Viertelstunde mit ihr diskutiert, aber sie wollte mich auf keinen Fall rein lassen". Leise und mit einem bösen Blick auf das Portrait der fetten Dame gerichtet, murmelte ich: "Obwohl sie ganz genau weiß, dass ich eine Gryffindor bin."
Ich wandte mich wieder an mein Gegenüber und merkte auf einmal wieder, dass ich ihren Namen noch gar nicht kannte. "Ich bin übrigens Gwenog", sagte ich lächelnd. "Ich würde mich ja eigentlich mit einem anständigen Händedruck vorstellen, aber das ist grade leider nicht möglich", fügte ich noch mit einem Blick auf meine Schulter hinzu und versuchte mit diesem Witz die Stimmung etwas zu lockern.


Dorothea
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Dorothea on 12/30/2018 12:17 AMAls sie Merlin erwähnte, konnte ich nicht anders, als laut zu kichern. Einen Moment lang bekam ich mich garnicht ein, und mein Kichern wurde zu einem richtigem Lachen, während dessen ich mir meine Hand vor den Mund halte. "Tut mir leid", stammelte ich immernoch lachend. "Es ist nur so...", langsam beruhigte ich mich wieder. "Naja, dass Passwort... es ist Merlin", gab ich zu und schaute sie nun wieder ernst an. "Naja, nicht ganz...", murmelte ich vor mich hin und sah dabei einwenig dümmlich aus. Dann konzentrierte ich mich jedoch wieder auf sie, und schaute sie lächelnd an.
"Nagut, aber ich bestehe darauf, dir dabei zu helfen", antwortete ich, als sie sagte, sie hätte Salbe in ihrem Schlafsaal. Als sie den Kommentar über ihren Besen machte, bemerkte ich erst richtig den Besen, den sie in der Hand hielt. "Bist du im Quidditch Team?", fragte ich interessiert. Naja, aufjedenfall hatte sie sich diese Verletzung beim Quidditch geholt, schließlich hatte sie einen Besen in der Hand. "Ich mag Quidditch", gab ich etwas trocken bekannt, während ich verträumt nickte, und mich an das letzte Quidditch Spiel zwischen Ravenclaw und Slytherin errinerte.
Skeptsich folgte ich ihrem bösen Blick, den sie der fetten Dame zuwarf. Dann sah ich wieder sie an. "Ich verstehe deinen Frust, aber dass ist nunmal ihr Job, nicht? Sie wird doch sicherlich gekündigt, wenn sie jemanden einfach so reinlässt...", murmelte ich vorsichtig. "Hi Gwenog, ich bin Dorothea. Kannst mich aber Doro nennen, ist kürzer", zwinkerte ich ihr zu. "Dein Name ist aber auch nicht recht gewöhnlich, um ehrlich zu sein habe ich ihn noch nie vorher gehört", sagte ich nachdenklich. "Nicht schlimm", antwortete ich darauf, dass sie sich nicht ordentlich vorstellen konnte. Lächelnd warf ich mein gewelltes Haar über meine zierliche Schulter, als mir dann wieder ihre auffiel. "Achja, das Passwort", errinerte ich mich und schlug mir mit meiner Hand gegen die Stirn. "Sorry", grinste ich ihr entschuldigend zu und drehte mich dann zu der fetten Dame. "Wie kann man das Passwort denn vergessen? Selbst ich habe das noch nicht geschafft", meinte ich ein wenig abwertend Gwenog gegenüber. "Verhexter Merlin", raunte ich dann der fetten Dame zu, die mir antwortete, dass das Passwort inkorrekt sei. "Huh?", fragte ich erstaunt und drehte mich mit einem entschuldigendem Lächeln wieder zu Gwenog. "Vergiss, was ich eben gesagt hatte", grinste ich peinlich berührt und schaute nachdenkend an die Decke. "Es ist irgendetwas mit Merlin, da bin ich mir sicher!"
Re: Vergangenheitsplay » 1
from Gwenog on 12/30/2018 10:37 PMIch runzelte augenblicklich die Stirn, als Dorothea zu lachen anfing. Was war denn bitte an dem Gesagten so witzig gewesen? War sie vielleicht muggelstämmig und kannte diese Redewendungen nicht? Aber nach all den Jahren auf Hogwarts musste sie sowas doch schon gehört haben? Ich wollte gerade mit sprechen ansetzen und sie deswegen fragen, als sie dann aber endlich mit der Sprache raus rückte. Sofort veränderte sich mein Gesichtsausdruck. Ich sah sie mit leicht geöffneten Mund an. Naja, besser gesagt, ich starrte sie an. "Das kann jetzt nicht dein Ernst sein", murmelte ich immer noch schockiert. Ich hatte eine Viertelstunde mit diesem verdammten Portrait wegen so einem leichten Passwort diskutiert? Das konnte doch auch nur mir passieren, oder?!
Vor lauter Schock hatte ich beinahe meine schmerzende Schulter vergessen, bis mich das Mädchen wieder an diese erinnerte. Ich wollte erst abstreiten und sagen, dass ich das schon alleine hinkriegen würde. Ich ließ mir wirklich ungern helfen. Vielleicht weil ich mir dann eingestehen musste, dass ich etwas nicht konnte, wenn ich mir Hilfe suchte? Über den Grund dafür hatte ich irgendwie nie nachgedacht. Aber als ich meinem Gegenüber ins Gesicht blickte, hatte ich das Gefühl, dass sie so etwas nicht durchgehen lassen würde und darauf bestehen würde, dass sie mir half. Und sie kannte das Passwort. "Na gut", murmelte ich deswegen nur. Vielleicht wäre es ja auch gut jemanden dabei zu haben. Ich wusste nämlich nicht, ob ich die schmerzende Stelle komplett alleine eincremen konnte.
Ich schüttelte auf ihre Frage hin leicht den Kopf und erklärte: "Noch nicht. Aber ich habe mir fest vorgenommen nächstes Jahr dem Team beizutreten. Und dafür muss ich so viel wie möglich trainieren." Ich war ja schon immer eine ehrgeizige Person gewesen, aber wenn es um Quidditch ging, dann war mit mir absolut nicht mehr zu spaßen. "Naja, wer mag denn auch kein Quidditch", fragte ich sie leise lachend. "Quidditch ist wohl die beste Sportart auf der ganzen weiten Welt." Ich hätte jetzt anfangen können, darüber zu schwärmen, aber ich hielt mich zurück. Ich wollte meine Helferin ja nicht verscheuchen.
"Naja, aber selbst wenn sie gekündigt wird: Was hat ein Portrait denn schon zu verlieren", meinte ich schulterzuckend und vielleicht auch etwas zu hart. Aus dem Augenwinkel sah ich nämlich, wie mich die fette Dame empört anstarrte. Ich überging das Ganze schnelle wieder und fuhr dann fort: "Dorothea ist allerdings auch kein gewöhnlicher Name. Wenn auch ein wirklich schöner. Und frag mich nicht, wie meine Eltern auf diesen Namen gekommen sind. Darüber habe ich mir schon oft den Kopf zerbrochen." Ich musste etwas kichern. Mein Name war wirklich ungewöhnlich, aber trotzdem gefiel er mir und ich fand auch, dass er irgendwie zu mir passte.
Ich lächelte sie erleichtert an, als sie zu der fetten Dame ging und dabei war ihr das Passwort zu sagen. Ich wollte mich so schnell wie möglich um meine Schulter kümmern und dafür musste ich an meine Salbe kommen. Als mir Doro allerdings beinahe schon vorwarf, wie ich nur das Passwort vergessen konnte, murmelte ich leise: "Ich kann ruhig mal dafür sorgen, dass ein Klatscher deine Schulter demoliert. Und dann können wir ja schauen, ob du dich noch an das Passwort erinnerst". Vielleicht war auch diese Bemerkung etwas gemein, aber ich war nicht ohne Grund dafür bekannt, dass ich nie ein Blatt vor den Mund nahm.
Mein Mund klappte dann allerdings wieder auf und ich sah sie beinahe flehend an. "Oh bitte, bitte sag mir, dass du das Passwort nicht auch vergessen hast und das nur ein Witz war." Ich würde es keine Minute länger hier draußen aushalten. Meine Schulter brachte mich beinahe um. "Denk nach. Ich bin mir sicher, dass du noch weißt, wie das Passwort lautet", versuchte ich ihr Hoffnung zu machen.


Dorothea
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Dorothea on 12/31/2018 03:37 PMNatürlich bemerkte ich Gwenogs Stirnrunzeln, als ich anfing zu lachen. Aber störte es mich? Auf keinen Fall. Als ich schließlich mit der Wahrheit rausrückte, öffnete sich geschockt ihr Mund und ich biss mir auf meine Unterlippe, um nicht nochmal loszulachen. Das war auch garnicht böse gemeint, die Situation fand ich nur sehr lustig. Naja, ich fand eigentlich immer etwas, worüber ich lachen konnte. "Ähm doch, dass ist mein Ernst", antwortete ich ihr wieder ernster, obwohl das ja eigentlich keine richtige Frage an mich gewesen war.
Tatsächlich sah ich dem Mädchen mir gegenüber an, dass sie sich eigentlich alleine darum kümmern wollte. Sie war bestimmt eine dieser Frauen, die darauf bestanden unabhängig und frei zu sein. Ich war auch so eine Frau, jedoch wusste ich, wann ich Hilfe brauchte, und wann ich etwas alleine schaffte. Ihre Schulter sah ziemlich demuliert aus, und ich bestand darauf, ihr zu helfen. Wenn sie schon nicht in den Krankenflügel wollte, musste sie sich zumindenst mit meiner Hilfe zufrieden geben. Schließlich murmelte sie Na gut, weshlab ich ihr ein breites, warmes Lächeln schenkte, und meine frisch gebleachten, strahelndweißen Zähne kurz zum Vorschein kamen. "Super", freute ich mich und klatschte kurz in meine Hände.
"Ich bin verwirrt", gab ich stirnrunzelnd zu und legte meinen Kopf schief. "Du bist nicht im Quidditch Team, aber warst ganz offensichtlich Quidditch spielen...", einen Moment lang dachte ich angestrengt nach, kam aber auf keine logische Erklärung. "Warst du alleine Quidditch spielen? Das macht doch garkeinen Spaß", immer noch verwirrt musterte ich sie wieder. Wie konnte man überhaupt alleine Quidditch spielen? Aber ich wollte nicht weiter fragen, schließlich hatte ich schon den Ruf als Dümmerchen, und wollte diesen nicht vor ihr bestätigen. Auch wenn ich dies wahrscheinlich gerade getan hatte. Erst jetzt viel mehr ein, dass sie ja vielleicht mit Freunden gespielt hatte... Aber wenn ich das jetzt noch sagen würde, würde ich nur noch alles peinlicher machen. "Quidditch ist echt super!", stimmte ich ihr zu und schaute etwas nachdenklich an die Decke. "Als ich noch nichts von Hogwarts wusste, war ich der Meinung, reiten wäre die beste Sportart", entgegnete ich dann lächelnd. Doch dann verschwand mein Lächeln, denn ich wusste nicht, ob sie wusste, was das war. Das war eben meine verpeilte Art. "Oh, weißt du was das ist?", fragte ich nun ein wenig arrogant und fuhr mir durch meine Haare. "Muggel reiten auf Pferden. Das sind Einhörner, nur ohne Horn. Und Magie. Ja, und das nennt sich reiten", fasste ich zusammen und lächelte sie dann unschuldig an. "Aber Quidditch ist spannender, wenn man es einmal verstanden hat. Die vielen Regeln wollten am Anfang nicht in meinen Kopf", gab ich zu und schlug mir mit meiner Hand gegen meinen Kopf.
"Vielleicht hat sie auch Gefühle", murmelte ich unsicher, obwohl es ja offensichtlich war. "Aber andererseits frage ich mich, wo sie dann hinkommen würde...", begann ich und schaute mich nachdenklich um. "Denkst du, Dumbledore würde sie einfach in den Müll schmeißen, oder etwa...", nun beugte ich mich zu ihr vor, damit die fette Dame mich nicht hören konnte. "...verbrennen?", fragte ich nun ängstlich und schenkte der fetten Dame einen mitfühlenden Blick, als ich mich wieder zurückgelehnt hatte. "Ich mag deinen Namen", sagte ich nur stumpf dazu, dass sie sagte, sie wüsste nicht, wie ihre Eltern auf ihren Namen gekommen waren.
Dann sagte sie, sie könnte dafür sorgen, dass ein Klatscher meine Schulter demoliert. Natürlich beerkte ich ihren gemeinen Unterton, weshalb ich sie kurz misstrauisch anschaute. Doch dann legte ich mein breitetest Lächeln auf und antwortete: "Okay!", um ihr zu zeigen, dass mich ihre Kommentare kalt ließen. "Deine Versuche, mich anzufeuern, machen mich nur noch nervöser!", beschwerte ich mich geschafft und dachte wirklich stark über das Passwort nach. "Es war etwas mit Merlin", wiederholte ich laut und drehte mich zu der fetten Dame. "Merlin? Komischer Merlin? Slytherin Merlin? Großer Merlin? Weißer Merlin? Bärtiger Merlin? Attraktiver Merlin? Oder war es doch hässlicher Merlin?", versuchte ich, aber immer wieder schüttelte die fette Dame ihren Kopf. Gerade als ich stöhnend aufgegeben hatte, fiel es mir doch wieder ein. "Magischer Merlin!", schrie ich die fette Dame schon ganz aufgeregt an, und tatsächlich - Das Passwort war richtig, die fette Dame machte uns den Eingang frei.
Re: Vergangenheitsplay » 1
from Gwenog on 01/04/2019 12:00 AMIch hätte mir am liebsten eine Hand gegen die Stirn geschlagen. "Wie kann man nur so dumm sein", murmelte ich etwas genervt von mir selber. Wenn das tatsächlich das Passwort war, konnte ich mich wahrscheinlich offiziell als die dümmste Person in Hogwarts bezeichnen. Hoffentlich sprach sich das nicht allzu sehr rum.
Als ich dann wieder in Dorotheas Gesicht sah konnte ich es mir doch nicht verkneifen breit zu grinsen. Es war ja beinahe süß, dass sie sich so freute mir helfen zu können, auch wenn ich mir immer noch sicher war, dass ich keine Hilfe benötigte. Aber na gut, wenn es ihr dadurch besser ging, konnte sie mich ruhig begleiten. "Gegen so nette Gesellschaft kann ich ja auch gar nichts einwenden", meinte ich dann noch, immer noch mit diesem Grinsen auf meinem Gesicht. Manchmal konnte ich mich einfach nicht daran hindern etwas zu flirten. Und schlecht sah sie ja auch keinesfalls aus, auch wenn das im Moment wahrscheinlich kein guter Augenblick war, aber das war mir auch ziemlich egal.
Dann sah ich sie allerdings enbenfalls stirnrunzelnd an. "Ich will nächstes Jahr dem Quidditchteam beitreten, dieses Jahr hab ich die Auswahlspiele leider verpasst", meinte ich ruhig. Hatte ich sowas ähnliches nicht eben schon gesagt? "Außerdem kann man Quidditch spielen, auch wenn man nicht im Team ist. Wenn du mal Lust darauf hättest, könnten wir ja auch zusammen trainieren", fügte ich dann noch mit einem Lächeln hinzu. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob sie die Art Mädchen war, die es nicht störte auch mal zu schwitzen und sich beim Sport zu verausgaben. "Ja, dieses Mal war ich alleine, weil niemand von meinen Freunden, mit denen ich sonst trainiere, Zeit hatte. Es macht zwar auch nicht so viel Spaß, wie wenn man mit jemanden trainiert, aber dafür ist es auch wirkungsvoll. Ich hab mich nämlich so auch nur auf die Klatscher konzentrieren können." Leider hatte das ja dieses Mal nicht so gut geklappt, wie sonst. Ich verstand immer noch nicht, wie ich nur hatte so unaufmerksam sein können.
Ich hörte ihr dann breit grinsend zu, als sie versuchte mir zu erklären, was reiten und ein Pferd ist. Erst nachdem sie geendet hatte, sagte ich: "Ich reite seit 6 Jahren." Daraufhin konnte ich mir ein Lachen nicht länger verkneifen. Die Arme konnte ja allerdings auch nicht wissen, dass ich ein Halbblut war und somit auch durchaus mit der Muggelwelt und auch deren Sportarten vertraut war. "Ja, Quidditch hat schon verdammt viele Regeln. Aber dadurch, dass ich seitdem ich klein bin Quidditch spiele und auch mein Vater ein großer Quidditchfan ist, kenne ich schon beinahe alle Regeln auswenidig." Ich hätte jetzt natürlich stundenlang so weiter reden können, aber ich glaubte wiederrum nicht ganz, dass Dorothea so ein großer Quidditchfan war, als dass sie das über sich ergehen lassen wollte.
Deshalb sprach ich auch lieber wieder über die fette Dame, um mich von meiner Leidenschaft abzulenken. Ich musste laut loslachen, als Doro meinte, dass sie vielleicht in einer Mülldeponie enden könnte. "Ich hatte eher daran gedacht, dass sie einfach in einen anderen Gang im Schloss gehängt werde, aber dass mit der Mülltonne finde ich um Meilen amüsanter", gluckste ich und versuchte dabei gar nicht erst leise zu reden. Dem Gesichtsausdruck der fetten Dame nach zu urteilen hatte sie ohnehin alles mitbekommen.
Mein Lachen wich dann allerding einem Lächeln, als ich hörte, wie Dorothea meinte, dass sie meinen Namen mögen würde. Und ich hörte auch nicht auf zu lächeln, als sie mich ganz offensichtlich mit ihrem Lächeln provozieren wollte. Das war mir wiederrum völlig egal; sie war schließlich diejenige gewesen, die so abfällig gesprochen hatte. Ich hörte ihr trotzdem gespannt zu, als sie versuchte wieder auf das Passwort zu kommen. Meine Anfeuerungsversuche hatten ja anscheinend fehl geschlagen, weshalb ich auch jetzt stumm blieb. Als sie dann das richtige Passwort erraten hatte, hätte ich am liebsten einen kleinen Freudenstanz aufgeführt. Doch ich hielt das, wegen meiner verletzten Schulter, für keine gute Idee. Stattdessen sagte ich nur fröhlich: "Ich wusste doch, dass es dir wieder einfällt!" Damit lief ich auch schon schnellen Schrittes in meinen Schlafsaal, dicht gefolgt von Doro. Darin angekommen stellte ich vorsichtig meinen Besen an die Wand neben meinem Bett ab und wühlte mit meiner linken Hand in einer meiner Taschen, bis ich die Salbe gefunden hatte und hielt sie daraufhin triumphierend in die Höhe.


Dorothea
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Dorothea on 01/05/2019 09:35 PMZuerst warf ich ihr einen erschrockenen Blick zu, als sie sich murmelnd fragte, wie man so dumm sein konnte. Doch dann bemerkte ich, dass sie nicht mich, sondern sich selbser meinte. Da sie es bestimmt ziemlich komisch fand, dass ich meinen Kopf hektisch zu ihr gedreht hatte und sie erschrocken angeschaut hatte - bereit meine Ehre zu verteidigen, beschloss ich, die Stimmung mit einem breitem Lächeln aufzuheitern. Der Gedanke, dass diese Geste sie nurnoch mehr verwirrte, kam mir nicht in den Sinn. Wahrscheinlich dachte sie so oder so, ich sei einwenig verrückt. Aber es war mir lieber, Leute nannten mich verwirrt, als dumm. Ich war tatsächlich nicht die hellste, und wurde von meiner Familie 24/7 damit konfrontiert. Zum Glück bekam ich den Brief von Hogwarts, der mich vor ihnen rettete. Ich hatte tatsächlich nur eine Realschulempfehlung bekommen, was irgendwie vorraussehbar war, meine Eltern jedoch trotzdem das Herz brach. Sie bezeichnete mich als nette Gesellschaft, was mich zu einem entzücktem Lächeln brachte - Für mich klang das sehr nach einem Kompliment. Moment... flirtete sie da gerade mit mir? Der Gedanke lies mich erst kalt, doch dann... Es gefiel mir irgendwie plötzlich, dass sie vielleicht Gefallen an mir hatte. Aber das war ja auch komplett normal, nicht? Jeder mochte es doch, wenn ein Anderer einen attraktiv findet. Egal ob Junge oder Mädchen, nicht? Nicht? Ich wusste nicht recht, ob ich ihr nun darauf antworten sollte, ich wusste auch garnicht was, sagte ich danke oder warf ich ihr das 'Kompliment' wieder zu? Sowieso war ich mit meinen Gedanken noch ganz bei der Frage, ob meine Gefühle normal waren, weshalb ich einfach immernoch nett lächelte. Aus Nervösität wickelte ich sogar eine Strähne um meinen Zeigefinger.
"Achso, nadann. Du schaffst das bestimmt", versuchte ich sie aufzumuntern und nickte dabei. "Sorry, ich wusste nicht, dass man Quidditch alleine spielen kann", gab ich ehrlich zu. Ob ich mit ihr trainieren wollte? Es machte Spaß, aber ich würde mich nur blamieren. Schließlich war ich ein riesen Tollpatsch, und nicht gerade sportlich. "Ich denke, das würde eher zu einer Quidditchstunde für mich werden", kam ich schulterzuckend zum Entschluss. "Wenn du spielen willst bin ich sicher nicht der richtige Partner, ich bin nicht so... sportlich", murmelte ich und fedelte unsicher mit meinen Händen herum. Aber das war völlig okay für mich, schließlich war ich in anderen Sachen sehr gut. Singen konnte ich zum Beispiel ausgesprochen gut.
Meine Augen weiteten sich strahlend, als sie sagte, sie würde seit sechs Jahren reiten. "Oh, dass wusste ich nicht!". Offensichtlich. Manchmal konnte ich mir direkt ins Gesicht schlagen, nachdem ich solche Sachen sagte. "Hast du ein eigens?", fragte ich dann interessiert. "Welchen Blutstatus hast du denn, dass du in deiner Freizeit reitest?", wollte ich immernoch lächelnd wissen. Hörte sich das rassistisch an. "Ich bin übrigens Muggelstämmig", warf ich hinter, um ihr klar zu machen, dass ich eben nicht rassistisch war. "Hmm, stimmt", stimmte ich ihr nachdenklich zu, als sie sagte, sie hätte gedacht, dass die alte Dame einfach in einen anderen Gang gehangen wird, falls sie Scheiße baut. "Daran habe ich garnicht gedacht". Offensichtlich. "Manchmal denke ich einfach wie ein... Muggel", lachte ich dann über mich selbst.
Ihr ich wusse doch, dass es dir wieder einfällt machte mich ziemlich stolz. Es war schön, dass sie an mich glaubte, auch wenn wir uns erst seit gerade eben kannten. Okay, wahrscheinlich hatte sie nicht wirklich an mich geglaubt, und das war eher so ein Spruch gewesen, aber alleine der Gedanke brachte mir ein warmes Gefühl ums Herz und ein stolzes Lächeln auf die Lippen. Zusammen gingen wir nun hoch in ihren Schlafsaal. Dort angekommen schaute ich mich erstmal ein wenig um. An sich sah es genauso aus wie mein Schlafsaal, nur befanden sich hier natürlich persönliche Gegenstände der fünf Mädchen, deren Betten hier standen. Gwen wühlte in ihrer Tasche, kurz versuchte ich einen Markennamen zu erkennen, und hielt dann eine Salbe hoch. Ich wusste nicht wieso, aber ich freute mich unglaublich darüber, dass sie die Salbe gefunden hatte. Ich sprang sogar kurz hoch und klatschte dabei in die Hände. Wahrscheinlich war es einfach der Gedanke, dass es ihr gleich besser gehen würde, der mich so glücklich machte. Ich konnte einfach keine leidenden Personen sehen, ich fühlte direkt ihren Schmerz. "Zeig mal her", murmelte ich und nahm ihr die Salbe aus der Hand, um zu lesen, was darauf stand. Wissen tat ich nicht warum, schließlich hatte ich keine Ahnung von dem Zeug. Kurz schaute ich mir die Verpackung an und öffnete dann die Dose. "Soll ich dich eincremen?", fragte ich dann hilfsbereit.
Re: Vergangenheitsplay » 1
from Gwenog on 01/07/2019 10:32 PMIch beobachtete verwirrt und mit einer hochgezogenen Augenbraue das Spiel von Doros Gesichtsausdrücken. Im einen Moment sah sie schockiert aus und im anderen lächelte sie mich wieder mit ihrem strahlenden Lächeln an. Manchmal, wie in diesem Augenblick, wünschte ich mir wirklich, dass ich Legilimentik beherrschen würde. Das würde mein ganzes Leben wahrscheinlich um einiges einfacher machen.
So auch im nächsten Moment. Anfangs dachte ich, dass Doro vielleicht etwas verwirrt war, weil ich mit ihr flirtete. Das hätte ich ihr auch nicht einmal übel nehmen können. Es kam schließlich nicht allzu oft vor, dass Mädchen mit anderen Mädchen flirteten. Aber für mich war das schon lange kein Problem mehr, weil ich schon relativ früh heraus gefunden hatte, dass ich mich sowohl von Jungen, als auch von Mädchen angezogen fühlte. Ich wollte schon in meinem Kopf vermerken, dass Dorothea eindeutig heterosexuell war, als ich etwas in ihrem Blick bemerkte. Sie schien wirklich erfreut über mein Kompliment, gleichzeitig aber vielleicht etwas nervös, falls ich mir das nicht nur einbildete. Ich grinste sie ebenfalls an und nahm mir vor, später mal mehr heraus zu finden. Vielleicht war sie ja doch nicht hetero?
Doch dann kamen wir wieder auf das Thema Sport zu sprechen, bevor ich auch nur hätte weiter darüber nachdenken können, wie ich das eben Gedachte unauffällig herausfinden könnte. "Da bin ich mir auch sicher", meinte ich, was vielleicht etwas selbstverliebt rüberkam, aber nicht so gemeint war. Ich war mir nun einmal einfach bewusst, dass ich eine gute Quidditchspielerin war. "Alles gut, dafür musst du dich nicht entschuldigen. Und was das Training angeht: Wir könnten es, falls du willst, ja trotzdem versuchen. Vielleicht macht es dir ja Spaß und du findest heraus, dass du doch nicht so unsportlich bist", antwortete ich ihr mit einem strahlenden Lächeln. Ich war mir sicher, dass es für jeden mindestens eine Sportart gab, die ihm lag. Man musste halt nur heraus finden, welche. Jemanden, der unsportlich war, gab es in meiner Welt einfach nicht.
"Ja, ich habe ein eigenes Pferd, aber wir haben keinen Stall daheim. Meine Harmony kommt in dem Reiterhof in der Nachbarstadt unter", begann ich ihr zu erzählen. Dann stahl sich erneut ein Grinsen auf mein Gesicht, als sie mich fragte, welchen Blutstatus ich hatte und gleich darauf meinte, dass sie selber muggelstämmig war. Also lag ich mit meiner Vermtung von vorhin ja sogar richtig. "Ich bin halbblütig", antwortete ich ihr dann. "Und um ehrlich zu sein, dachte ich mir auch schon, dass du muggelstämmig bist." Ich sagte das immer noch mit einem Lächeln und meinte das auch absolut nicht abwertend. Sie verhielt sich aber nunmal einfach nicht wie jemand reinblütiges, was ich auch gut fand. Die meisten Reinblüter waren ohnehin verdammt hochnäsig.
Und auch auf ihre nächste Aussage hin musste ich lachen und sagte: "Genau das meinte ich. Das finde ich aber absolut nicht schlimm." Ich wollte ihr nocheinmal klar machen, dass ich auf keinen Fall dachte, dass ich was besseres sei. Ich hasste diesen Reinblutfatanismus mindestens so sehr wie sie ihn wohl hassen musste.
Als wir dann in meinem Schlafsaal waren, musste ich erneut wegen Doro lächeln. Sie war einfach zu goldig, wie sie sich so über die Salbe freute. Vielleicht freute sie sich sogar noch mehr als ich darüber. Den Anschein hatte es zumindest. Ich überließ ihr auch kurzerhand die Salbe. Als sie mich dann daraufhin fragte, ob sie mich eincremen solle, wollte ich zuerst, wie üblich, widersprechen. Meine Eltern und mein Bruder hatten Recht: Das war wirklich eine verdammt schlechte Angwohnheit von mir. Doch dann fiel mir wieder ein, dass ich auch herausfinden wollte, ob Doro tatsächlich hetero war. Und diese Gelegenheit war wohl perfekt dafür geeignet. Ich lächelte sie deshalb nur an und nickte. "Es wäre gut, wenn du das übernehmen könntest. Ich komme in meinem Zustand nicht so gut an die gesamte schmerzende Stelle ran." Dann sah ich auf meine Schulter. "Ich muss wohl mein Shirt ausziehen. Kannst du mir vielleicht damit helfen?", fragte ich dann noch ganz unschuldig.


Dorothea
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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Dorothea on 01/11/2019 08:23 PMIhr Grinsen verwirrte mich sichtlich. Nervös senkte ich den Blick, denn ihrer wirkte so, als hätte sie mich gerade bei etwas durchschaut. Aber das hatte sie nicht, schließlich gab es bei mir nichts zu durchschauen. Ich war ein stinknormales Mädchen. Naja, abgesehen davon, dass ich vor einigen Jahren erfahren habe, dass ich zaubern konnte. Dies war damals wirklich ein Schock für mich gewesen. Früher hatte ich öfters merkwürdige Sachen verursacht, jedoch nie darüber nachgedacht - Bis ein Brief von Hogwarts in unserem Briefkasten lag... Es war für mich wirklich schwer gewesen, herauszufinden, was das überhaupt war. Schließlich fanden wir im Internet nichts dazu.
Ihr Selbstvertrauen kam für mich auf keine Art arrogant vor, schließlich war ich dafür, damit anzugeben, wenn man in etwas gut war. Ich war das beste Beispiel dafür, ich war ja auch öfters mal arrogant. Aber auf eine Art und Weise fand ich es auch gesund. Schließlich freute man sich doch, wenn man etwas gut beherrschte, warum sollte man die Freude daran nicht mit anderen teilen? Etwas peinlich berührt nickte ich dann, als sie vorschlug, dass wir trotzdem zusammen trainieren könnten. "Einverstanden", säuselte ich ihr dann mit einem breitem Grinsen zu und legte meinen Kopf dabei leicht schief. "Unter einer Bedingung", bedrohlich hob ich den Zeigefinger, lächelte jedoch immernoch breit. "Egal was passiert, du lachst mich nicht aus", forderte ich dann und musste selbst ein wenig lachen. Dabei nahm ich meinen Finger wieder herunter und verschränkte meine Arme vor meiner Brust.
"Harmony, schöner Name", gab ich annerkennend zu. Interessiert nickte ich dann, als sie sagte, sie sei Halbblütig. "Welcher deiner Eltern ist denn ein Muggle?", fragte ich dann etwas zu neugierig und rümpfte dabei kurz unbewusst die Nase. Ich merkte sofort, dass sie keinerlei Vorurteile hatte, weshalb mein Lächeln noch etwas breiter wurde. "Cool", antwortete ich auf ihren Kommentar, dass es nicht schlimm sei, dass ich manchmal einfach wie ein Muggel dachte.
Meine Augen weiteten sich etwas, als sie mich fragte, ob ich ihr das Shirt ausziehen konnte. "Ähm... ähm", nervös schaute ich auf den Boden, und ihr dann wieder ins Gesicht. "Klar", schließlich war ja nichts dabei, richtig? Unsicher nahm ich dann ihr T-Shirt in beide Hände und versuchte es ihr so über den Kopf zu ziehen, dass sie erstens ihre Schulter nicht groß bewegen musste, und zweitens, ich sie nicht berühren musste. Sie war immernoch eine Fremde für mich, und ich wollte nicht, dass sie dachte, ich würde auf sie stehen. Naja, attraktiv war sie ja schon... Also wenn ich ein Junge wäre, fände ich sie attraktiv. Offensichtlich. Wenn ich ein Junge wäre... Schließlich stand sie nurnoch im BH vor mir, und ich versuchte angestrengt, ihr nicht auf die Brüste zugucken. Das lag aber auch nur an meiner Neugier... Bestimmt... "Okay...", begann ich dann wieder selbstbewusst und öffnete die Dose. "Wo genau tuts denn weh?". Vielleicht war es der riesige blaue Fleck, auf ihrer Schulter? Schonmal darüber nachgedacht?

![[ehem.] Gryffindor](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/900d3e460df6b9ab0e93c1d69a9848d5.png)











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