Besenschrank
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Merlin
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Merlin am 13.02.2018 23:51Ich rechnete fest damit, dass sie schnell das weite suchte, aber das war nicht der Fall. Ich überlegte für einen Moment lang ihre Hilfe anzunehmen. Ich sackte förmlich in mich zusammen und ließ mich bereitwillig von ihr aus dem Schrank ziehen. Es war schön sich an jemandem festhalten zu können...
Doch von einem Moment auf den anderen entschied ich mich um. Zum Glück. Ich riss mich von ihr los und warf ihr einen trotzigen Blick zu. "Ich brauche keine Hilfe... Ich kenne dich nicht einmal. Und selbst wenn, ich brauche von niemandem Hilfe!" faselte ich und wandte ihr den Rücken zu. Ich wusste, dass ich die Hilfe annehmen sollte, wenn sie mir schon angeboten wurde. Aber ich wusste genau so gut, dass ich lieber alles zerstörte, was ich an mich ran ließ. Besser so, als wenn es von anderen zerstört wurde.
"Kümmer dich um deinen eigenen Kram." rief ich ihr noch zu, bevor ich mich mit schleppenden Schritten entfernte. Mein Gemeinschaftsraum war unten. Ich musste einfach nur immer weiter die Treppen herunter, dann war ich fast da. Ich drehte mich nicht noch einmal um. Sicher war sie eh schon weitergegangen. Aber das Bedürfnis blieb trotzdem.
threaaad freiiiiii
May
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von May am 07.02.2018 13:33Ich wusste nicht recht, womit ich eigentlich gerechnet hatte. Dass er einfach so aufstand und von alleine wieder in seinen Gemeinschaftsraum ging? Bestimmt nicht, aber irgendwie hatte ein Teil von mir doch darauf gehofft. Mir lagen schon Worte auf der Zunge, um ihn nach seinem Befinden zu fragen - immerhin stand er mitten in der Nacht in einem Besenschrank, gut gehen konnte es ihm dann nicht, oder? -, aber ich schloss den Mund schnell wieder, als er zu wanken begann.
Vielleicht hatte er getrunken, zumindest war das für mich die einzige Lösung, die einigermaßen logisch erschien. Er hielt sich zwar am Türrahmen fest, aber ich schreckte trotzdem instinktiv die Arme aus, um ihn im Notfall aufzufangen oder ihm wenigstens aus dem Schrank zu helfen.
Allerdings zuckte ich zurück, als er plötzlich mit voller Wucht sein Handgelenk gegen den Türrahmen schmetterte. Das dumpfe Geräusch ließ mich erschaudern und ich sog vor Schreck scharf die Luft ein. Spätestens jetzt bereute ich es, dass ich nicht vorher einen Lehrer geholt hatte. Ich wusste nicht, was man in so einer Situation tat und ich wollte nicht die Verantwortung übernehmen. Nicht, dass ich ihm nicht helfen wollte ... ich hatte nur einfach Angst, verantwortlich zu sein, wenn ihm jetzt etwas passierte.
Ich schluckte den ersten Schrecken herunter und nahm ihm dann schnell den Besenstiel aus der Hand, bevor er auf die Idee kam sich den auch noch gegen irgendeinen Knochen zu schlagen. Dann nahm ich vorsichtig seine Hand - die, die er nicht gegen den Türrahmen gehauen hatte -, um ihn aus dem Schrank zu ziehen.
"Komm", flüsterte ich, weil ich nicht wusste was ich sonst sagen sollte. "Ich - ... Ich helfe dir. Musst du in den Krankenflügel?" Ich nickte mit dem Kopf in Richtung seines Handgelenks. Das musste doch höllisch schmerzen! "Oder ... oder soll ich dich in deinen Gemeinschaftsraum bringen? Wo musst du hin?" Ich biss mir auf die Lippe.
Merlin
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Merlin am 07.02.2018 12:38Es überraschte mich nicht, dass genau jetzt jemand in der Nähe der Besenkammer gewesen war. Es überraschte mich aber wer es war. Ich hatte eher mit einem Lehrer, dem Hausmeister oder einer Schülergruppe gerechnet. Doch nicht mit einer einzelnen Schülerin, die ich in nüchternem Zustand vielleicht sogar gekannt hätte. Aber jetzt im Halbdunkel fiel mir nicht einmal ein Haus ein in welches ich sie einordnen konnte.
"Hallo." antwortete ich knapp und stand einfach nur da, immer noch mit meinem Besenstiel in der Hand und sah das Mädchen unergründlich an. Sie hatte ein sehr liebliches Gesicht. Bestimmt war sie eine freundliche Persönlichkeit, ganz anders als ich der Kotzbrocken.
Ich wankte auf einmal und lehnte mich schnell gegen den stützenden Türrahmen. Mein Kopf schien sich zu drehen wie ein Karussell auf einem Muggeljahrmarkt, auf denen ich früher mal gewesen war. Kurz blitzte in meinem Geist eine Erinnerung an meinen Bruder auf, die ich schon beinahe wieder vergessen hatte. Ich schluckte schwer und tat dann das einzige, was in solchen Momenten immer half. Physische Schmerzen linderten die Psychischen oft, wenn auch nur ein bisschen. Ich vergaß dabei schon wieder die Anwesenheit der Schülerin, als ich mein Handgelenk mit Wucht gegen den Türrahmen schmetterte. Es schmerzte, das war gut. Ich hoffte dass es mindestens verstaucht, wenn nicht sogar gebrochen war. Anhaltende Schmerzen waren sehr praktisch. Dann musste ich so etwas nicht so oft tun.
May
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von May am 07.02.2018 02:13Es war schon viel zu spät, um jetzt noch auf den Gängen unterwegs zu sein. Die Zeit hatte ich einfach vergessen, und ein Blick auf die Uhr hatte mich schließlich aufschrecken lassen. Ich würde gewaltigen Ärger bekommen, wenn mich jemand nach der Sperrstunde auf den Korridoren erwischte. Nachsitzen konnte ich mir absolut nicht leisten, ich hing ja jetzt schon zu sehr mit dem ganzen Lernstoff hinterher, und die Chorproben beanspruchten den Großteil meiner Zeit, die noch übrig war.
Eigentlich wollte ich auf dem schnellsten Weg zum Gemeinschaftsraum gehen, aber ein Geräusch ließ mich fürchterlich zusammen zucken. Erst dachte ich, dass mich vielleicht der Hausmeister erwischt hatte, aber das dumpfe Geräusch hörte nicht auf. Es wurde nur immer lauter, je näher ich mich einer Tür am Ende des Korridors näherte. War das nicht nur eine einfache Besenkammer? Besorgt blieb ich ein paar Schritte davor stehen, nicht ganz sicher, was ich tun sollte. Befand sich etwa jemand dadrin? Oder war es vielleicht nur einer der Geister, der wieder Unfug trieb? Vielleicht sollte ich lieber jemanden holen, oder einfach meinen Weg zum Gemeinschaftsraum fortsetzen ...
Diese Entscheidung wurde mir abgenommen, als die Tür sich ächzend öffnete. Das Quietschen ließ mich erschaudern und hallte so laut auf dem Gang, dass es vermutlich alle Schüler im Umkreis von zwei Stockwerken weckte. Meine Neugierde siegte schließlich doch, sodass ich vorsichtig in den Raum lugte. Darin befand sich nicht, wie ich vermutet hatte, ein Geist, sondern ein Schüler. Er musste in meinem Jahrgang sein, ich hatte ihn schon ab und an mal im Unterricht gesehen. Seinen Namen müsste ich eigentlich auch kennen, aber ich kam in diesem Moment einfach nicht darauf. Aber ich war auch viel zu schockiert von dem Anblick, der sich mir bot.
"Hallo?", fragte ich leise und wartete auf irgendeine Reaktion seinerseits. Vielleicht sollte ich doch lieber einen Lehrer holen, er sah nicht gut aus ... Was hatte er da in den Händen? War das ein Besen, mit einem ... Putzlappen um den Stiel?
Merlin
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Merlin am 07.02.2018 01:04Es war schon nach der Sperrstunde, lange nach der Sperrstunde und ich hatte meinen Zauberstab nicht bei mir. Ich hatte keine Ahnung in welchem Stockwerk ich mich befand. Ich hatte heute wieder einen eher miesen Tag gehabt. Es war der Jahrestag. Von der Sache über die ich nicht redete. Ich hatte getrunken bis ich das Gefühl hatte nicht mehr meinen Kopf immer und immer auf die Tischplatte zu hämmern, bis mein Schädel zertrümmert wurde und ich endlich vergaß was passiert war. Ich hatte shcon sehr oft überlegt einfach zu resetten. Dafür gab es sogar einen Spruch welchen ich beherrschte. Ich könnte einfach alle Erinnerungen an meinen Bruder löschen. Aber ich wusste, dass ich das wohl niemals könnte. Es wäre als er hätte er nie existiert und es war mir lieber einen vermutlich toten Bruder zu haben als nie einen zu haben.
Was ich nun in der Besenkammer machte wusste ich auch nicht. Ich suchte nach irgendwas, was Licht erzeugen konnte. Vielleicht eine Fackel? Praktisch wäre jetzt eine Taschenlampe aber so etwas hatte ich noch nie in Hogwarts gesehen... Ich werkelte herum und machte mit Sicherheit einen ziemlichen Lärm. Doch wenn ich erwischt werden würde, würde ich immerhin wieder in meinen Schlafsaal befördert werden. Das Nachsitzen wäre mir egal. Vielleicht sogar ganz recht. Wieder eine Sache wegen der ich mich beschweren konnte. Morgen würde ich vermutlich wieder Rose aufsuchen. Ich konnte dringend etwas Ablenkung gebrauchen...
Ich nahm etwas längliches hervor und wickelte einen alten Lappen darum. So. Eine Fackel, nicht? Ich konnte sie jetzt einfach anzünden... Aber womit? Frustriert schlug ich mit der Faust gegen die Holztür der Kammer, die quietschend aufsprang. Der Schmerz durchzuckte meinen Arm und das machte mich nur noch wütender und gleichzeitig noch trauriger. Denn nichts konnte auch nur dem Schmerz in meinem Innern Konkurrenz machen.
Pandora
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Re: Besenschrank
von Pandora am 20.09.2017 20:36Okay meine Aussage war durchaus leicht falsch zu verstehen und immerhin war unsere Beziehung zueinander bisher immer eher ausschließlich körperlich gewesen - weshalb ich nicht einmal wirklich wütend darüber wäre wenn er auf solche Ideen kommen würde. Immerhin war er auch nur ein Mann und ich machte mir da keine Illusionen das er solche Bedürfnisse hin- und wieder nicht auch hatte - ich war ja auch weder blöd, naiv noch gerade Mal 10 oder sowas - ich machte mir da durchaus auch so meine Gedanken. Vor allem auch darüber wie ich damit zu gegebener Zeit wohl umgehen oder darauf reagieren würde. Aber das würde sich dann ja zeigen also sollte ich jetzt erstmal ganz ruhig bleiben - er äußerte immerhin ja auch kein Bedürfnis danach - also alles gut. Und es wäre auch unpassend und überstürzt gewesen und ich hätte das wohl auch ziemlich heftig abgelehnt - das konnte ich definitiv noch nicht. Viel zu früh dafür.
Ich erwiderte schließlich Jack´s Blick und hörte ihm natürlich zu - er wollte den Tag also statt im Unterricht in seinem Schlafsaal verbringen - da seine Absichten harmlos waren war dagegen meiner Meinung nach auch nichts einzuwenden. Ich lächelte ein wenig schwach und warf einen Blick auf seine Hand die, die meine umschlossen hielt. Wenn das funktionieren sollte und das sollte es definitiv - würde ich in diesem Moment wohl über meinen Schatten springen müssen. Er gab mir ja auch keinen Grund an der Aufrichtigkeit seiner Worte und der "Reinheit" seiner Absichten zu zweifeln. Also gab ich mir einen Ruck und nickte schließlich langsam. "Ja lass uns gehen, ich könnte durchaus noch etwas Schlaf gebrauchen und dein Bett klingt deutlich verlockender als ein Klassenzimmer - für Unterricht hätte ich jetzt keinen Kopf." Okay hoffentlich war diese Aussage nicht ganz so Zweideutig wie meine Erste - ich hatte ja nur von Schlaf gesprochen - völlig harmlos oder nicht?
-----> THREAD FREI > - Weiter im Jungenschlafsaal <
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 20.09.2017 19:55Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen, als sie ihre Stirn gegen die meine legte. Ich konnte dieses Satz durchaus falsch verstehen. Ich hätte sie jetzt einfach so in mein Schlafsaal mitnehmen können und gewisse Dinge mit ihr anstellen können. Aber das wäre unanständig, und ich war nicht der Typ Mann, der nur daran dachte. Sicher, das ganze machte mir durchaus Spaß. Aber ich hatte kein allzu großes Bedrüfnis danach.
Und der Zeitpunkt war durchaus unpassend. Sie hatte sich mir gerade gegenüber erst geöffnet, wir hatten gerade erst beschlossen, es nochmal miteiander zu versuchen. Da wollte ich nichts überstürzen.
Ich lachte kurz. "Mein Kopf hatte gerade eine ganz blöde Idee." sagte ich lächelnd und schaute ihr in die Augen. "Aber das wäre nicht so passend, denke ich."
Ich nahm ihre Hand und umschloss sie. "Wollen wir dennoch in meinen Schlafsaal?" Gegen etwas kuscheln und Zweisamkeit hatte ich nichts einzuwenden. Ich freute mich eher darauf, am liebsten hätte ich den ganzen Tag mit ihr im Bett verbracht. Und irgendwann würde sie in meinem Arm einschlafen, diese Vorstellung gefiel mir wirklich sehr.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 20.09.2017 15:04Ich verstand nicht wirklich warum das so wichtig war das man Reinblütig war, meiner Ansicht nach war es nicht wichtig - Jack war doch kein schlechterer Mensch nur weil er einen Muggel in der Ahnenreihe hatte. Und was mein Vater sich eigentlich einbildete wusste ich beim besten Willen nicht - welches Recht bildete er sich eigentlich ein zu haben mir zu drohen oder uns zu drohen das es Jack nicht gut bekäme mit mir zusammen zu sein? Mein Vater hatte den Knall meiner Meinung nach ohnehin noch nicht gehört! Welcher normale Vater oder auch nur Mensch tat seiner eigenen Tochter denn schon sowas an wie er es bei mir getan hatte? Das war nicht normal - definitiv nicht und ich würde es ihm auch niemals verzeihen und besonders würde ich es ihm nicht durchgehen lassen das er Jack bedrohte ob nun mit der Sache mit dem Blutstatus oder wenn er noch anfangen würde ihm irgendwann körperliches Leid anzudrohen. Was ich dem Mann durchaus zutrauen würde, was schon Schade war das ich meinem eigenen Vater sowas zutraute.. Aber mit welchem Recht konnte der sich eigentlich noch Vater schimpfen, jetzt Mal ganz im Ernst? Aber der Gedanke an meinen Vater hatte in dieser Situation mit Jack - der jetzt mein fester Freund war - was mich durchaus mit einer unbändigen Freude erfüllte - absolut nichts zu suchen. Deshalb vertrieb ich den Gedanken mit einem energischen Kopfschütteln auch schnell. Ich wollte positiv in die Zukunft sehen und ich vertraute Jack irgendwie wenn er sagte das alles gut werden würde - das gestreute Gerüchte von meinem Vater im Keim erstickt werden würden. Diesen Luxus erlaubte ich mir zur Ausnahme einmal - einfach weil es auch sehr dazu Beitrug das ich die neue Situation genießen konnte - das ich mich auf einen neuen Lebensabschnitt einstellen konnte, der Hoffentlich wunderbar werden würde woran ich aber irgendwie doch fest daran glauben konnte.
Selbstverständlich würde ich Jack´s Geheimnis bewahren und für mich behalten, wenn nötig würde ich dieses Wissen mit ins Grab nehmen - von mir würde das niemals jemand erfahren. Mein Wille war stärker als manch einer wohl annehmen würde und ich gab nicht wirklich oft Versprechen, einfach weil diese mir heilig waren - ich brach niemals ein Versprechen - wirklich NIEMALS. Als er mich küsste schloss ich für einen Moment meine Augen und genoss das Gefühl einfach nur - zwar hatte er auf mein Versprechen nichts gesagt aber sein Kuss sagte mir irgendwie auch viel mehr als Worte.
Ich hoffte doch sehr das dass mit Jack und mir funktionieren und auch halten würde, mit Beziehungen hatte ich schließlich nicht so viele Erfahrungen gemacht und wenn dann auch keine besonders guten. Die intakteste Beziehung zu einem anderen Menschen die ich bisher gehabt hatte war die zu meinem großen Bruder. Wobei diese durchaus auch schon manche schwere Zeit überstanden und würde auch die Belastung durch die Geschehnisse mit unserem Vater noch überstehen müssen. Bei Jack hatte ich die größte oder eine der größten Hürden bereits genommen indem ich es geschafft hatte offen mit ihm darüber zu sprechen. Was auch durchaus ein wichtiger Schritt gewesen war. Keine Ahnung ob ich Jack jemals heiraten würde, mir darüber Gedanken zu machen wäre auch sehr verfrüht, wir hatten gerade Mal beschlossen es miteinander zu versuchen und wenn ich an die Ehe meiner Eltern dachte war ich mir auch nicht sicher ob ich sowas jemals wollen würde, das würde die Zeit dann zeigen.
In mir spielten sich gerade so viele Emotionen ab von denen ich die Hälfte nicht einmal beschreiben konnte da mir die Worte dafür fehlten - aber Worte waren gerade auch eher unbedeutend. Ich schmiegte mich etwas enger an Jack und genoss unseren - ungewohnt emotionalen Kuss - der sich absolut fantastisch anfühlte. Es war vertraut und doch irgendwie etwas völlig Anderes und ich bereute es doch sehr den Kuss so schnell wieder unterbrochen zu haben. Ich hätte dieses Glück doch noch etwas länger auskosten sollen aber naja - dazu würde ich sicher noch mehr Gelegenheiten haben. Ich lehnte meine Stirn ganz leicht an seine und lächelte eindeutig überglücklich. An den Unterricht konnte ich jetzt definitiv nicht mehr denken und ich hatte definitiv keine Lust den Tag mit Unterricht zu verschwenden denn jede Sekunde mit Jack erschien mir unendlich kostbar. Nicht das mein Vater noch auf die Schwachsinnsidee käme mich von der Schule zu nehmen nur um mich irgendwie von Jack fern zu halten - aber meine Gedanken gingen schon wieder in die völlig falsche Richtung. Ich blickte Jack tief in die Augen und hauchte dicht vor seinen Lippen: "Mir steht der Sinn auch nicht nach Unterricht, also ich gehe überall mit dir hin."
Jack
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Jack am 20.09.2017 12:11Das mit dem Blutstatus war so langsam etwas, was mir richtig auf die Nerven ging. Meine Familie vertrat nach außen hin eine perfekte Reinblutamilie. Niemand schien zu wissen, was wir wirklich waren. Doch Pandoras Familie schien etas zu erahnen. Woher sie das Gerücht hatten, vermochte ich nicht zu sagen. Nur Pandora kannte mein Gehemnis und sie würde neimanden davon etwas erzählen. Selbst wenn, sie würde ihre Familie davon nicht berichten. Ich konnte mir durchaus vorstellen, dass ihr Vater sie im schlimmsten Fall sogar von der Schule nehmen würde und sogar nach Durmstrang schicken. Eine Schule, die immer noch schwarze Magie unrrichtete. Etwas, was hier fehlte. Ich hoffte, dass ihr Vater sie niemals runter nehmen würden. Wir beide waren im letzten Schuljahr und da wäre das äußerst unsinnig. "Niemand außer dir weiß, was ich wirklich bin.", meinte ich bestimmt. "Und wenn er Gerüchte streuen sollte, würden sie von anderen Familien und vor allem von meiner zunichte gemacht werden." Mein Vater würde wahrscheinlich sogar Stammbäume fälschen, damit ja nicht heraus kommen würde, dass ich kein richtiger Reinblut war. Das traute ich ihm durchaus zu. Ich küsste sie einfach nur, als sie mir versprach, dass sie mich nicht verraten würde. Das war eines der wertvollsten Versprechen, die ich bekommen hatte und es bedeutete mir wirklich sehr viel. Ich hatte keinen Schutz nötg, ich konnte mich selbr verteidigen. Dich die Gefahr, dass etwas die Runde machte, was nicht wahr war, war einfach viel zu groß. Und das musste tunlichst gemieden werden.
Ich wollte, dass das mit Pandora länger hielt, vielleicht sogar für immer. Ich konnte mir mit ihr eine sehr lange Beziehung vorstellen. Vielleicht würe ich sie eines Tages heiraten. Aber das hatte noch Zeit. Ich wollte nicht sofort, wie viele Familien es immer noch taten, sofrt den Bund der Ehe eingehen. Das hatte noch nicht einmal etwas mit der Beziehung zu tun. Es war nur, dass mir etwas Bange wurde, sobald ich das Wort Ehe hörte. Ich hatte so viele Geschichten darüber gehört. Sowohl gute als auch schlechte. Und dennoch fühlte ich mich nicht reif genug dafür.
Ich lächelte, als Pandora die Tränen kamen. Dieses Mal schienen sie vor Freude zu sein. Ich wollte sie ihr schon wegwischen, sie war aber schneller. Ich legte meine Arme um ihre Taille als sie beide Arme um meinen Nacken schlang. Nun küsste sie mich und ich erwiderte ihn, legte eine Hand in ihren Nacken. Ich wollte am liebsten nicht damit aufhören, es fühte sich gut und vertraut an. Es war ein Kuss voller Emotionen. Doch wurde er für meinen Geschmack viel zu früh unterbrochen. "Nichts wird sich zwischen uns stellen. Niemals." , bersprach ich ihr.
Meine Laune war sichtlich gut, der unterricht war vergessen. "Wollen wir woanders hin? So langsam möchte ich aus diese Kammer raus. Und der Unterricht ist mir gerade wirklich egal." Ich wollte den Tag mit ihr verbringen und nicht mit Unterricht verschwinden.
Pandora
Gelöschter Benutzer
Re: Besenschrank
von Pandora am 19.09.2017 23:27Ich konnte nicht wirklich länger deprimiert sein Angesichts der Situation, das mit dem Umhang war schon irgendwie etwas albern - es war nur ein Kleidungsstück - aber es roch so schön nach ihm und so hatte ich ihn auch Nachts immer noch in gewisser Hinsicht bei mir, auch wenn er das nicht immer wirklich sein könnte. Und irgendwie fühlte ich mich bei diesem Gedanken sehr gut und es würde mir ein gewisses Gefühl der Sicherheit geben das ich aktuell irgendwie doch sehr gut gebrauchen konnte. Weshalb ich den Umhang wahrscheinlich auch ohne seine Erlaubnis irgendwie behalten - immerhin hatte ich auch gar nicht zugeben müssen das ich die Umhänge mit Absicht vertauscht hatte aber ich wollte unser neues Verhältnis nicht mit einer Lüge beginnen. Deshalb nahm ich all meinen Mut zusammen und fügte hinzu: "Mein Vater hat mir Gegenüber geäußert das er genau wüsste das du kein Reinblut bist und deshalb auch nicht gut genug für mich, hat irgendwas gemeint das wäre unter meiner Würde oder der Würde unserer Familie und es würde mir verdammt leid Tun wenn ich mich auf dich einlassen würde, das könnte dir schlecht bekommen. Aber ich bezweifle das er Beweise hat und von mir hat er das sicher auch nicht. Ich würde dich niemals verraten und ich hoffe das weißt du auch! Ich wollte dir das nur sagen um dir zu zeigen das ich niemals Geheimnisse vor dir haben möchte, weil ich will das nichts zwischen uns stehen kann." Meine Stimme überschlug mich ein wenig, obwohl ich kaum mehr als flüsterte aber ich wollte das Schnellstmöglich klarstellen. Und ich wollte das dass zwischen uns funktionierte - ich wünschte mir nichts sehnlicher denn so wie mit Jack hatte ich mich noch nie gefühlt - so wie Jack hatte ich bisher für noch niemanden empfunden. Es war ungewohnt und seltsam und doch irgendwie auch wunderschön und besonders. Für mich war es Besonders und ich würde mit allen sich mir bietenden Mitteln versuchen unsere Verbindung zu schützen, egal was es mich kosten würde.
Und auch Jack lag offensichtlich sehr viel daran das dass zwischen uns funktionierte denn er versuchte sehr beharrlich mir Mut zu machen und mich zu überzeugen das mein Vater ihm gar nichts konnte und das er ihm völlig egal sei und das räumte auch meine letzten, leisen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit aus und mir wurde automatisch ganz warm ums Herz. Mir kamen erneut die Tränen, dieses Mal definitiv aber vor Freude und Erleichterung. Ich schlang meine Arme sanft um seinen Nacken, nachdem ich die Tränen fortgewischt hatte, ich schenkte ihm ein glückliches Lächeln und dieses Mal war ich es die ihn küsste. Somit gab ich ihm auch gleichzeitig ein Versprechen, das Versprechen das ich keinesfalls jemals zulassen würde das sich irgendwas zwischen oder gegen uns Stellen würde, weder mein Vater noch sonst irgendwer. Und ich versuchte alle meine Gefühle in diesen Kuss zu legen denn darin diese gescheit in Worten auszudrücken war ich ohnehin ja nicht so gut. "Also dann versuchen wir es und nichts wird sich zwischen uns Stellen, richtig? Niemals?", fragte ich schließlich doch noch flüsternd.
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